DE80980C - - Google Patents

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DE80980C
DE80980C DENDAT80980D DE80980DA DE80980C DE 80980 C DE80980 C DE 80980C DE NDAT80980 D DENDAT80980 D DE NDAT80980D DE 80980D A DE80980D A DE 80980DA DE 80980 C DE80980 C DE 80980C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G21/00Chutes; Helter-skelters
    • A63G21/10Chutes; Helter-skelters with spiral tracks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G31/00Amusement arrangements
    • A63G31/02Amusement arrangements with moving substructures
    • A63G31/08Amusement arrangements with moving substructures with looping, hopping, or throwing motions of the substructure

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  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Spiralbahnanlage, welche zu Volksbelustigungen dienen soll.
In der Zeichnung ist dieselbe veranschaulicht, in welcher Fig. 1 den Grundrifs, Fig. 2 den Aufriis und Fig. 3 den Seitenaufrifs des Gestelles derselben darstellt. Fig. 4 und 5 zeigen die Draufsicht und die Vorderansicht der ganzen, als Festung vorgerichteten Bahnanlage, Fig. 6 den Anfang des oberen Schiehenringes und Fig. 7 bis 17 Einzel- und Constructionstheile der Bahnanlage.
Diese Spiralbahnanlage bestellt der Hauptsache nach aus einem Hauptgerüst und einem Nebengerüst. Unter dem Hauptgerüst wäre der Thurm A zu verstehen, der, auf einem flach gelegten Doppelkreuz A1 fundirt, sich aus den Theilen A2, A3, A& und zusammensetzt. Sämmtliche Theile des Thurmes als auch des Nebengerüstes sind leichteren Transportes halber auseindemehmbar und in einer eine leichte Verpackung ermöglichenden Weise construirt. Dieses ist vor allem bei dem Thurm der Fall, dessen Längsbalken aus diesem Grunde aus den zwei Theilen A6 und ^4° bestehen, die den in Fig. 11 gezeigten Querschnitt haben. An diesen La'ngsbalken sind eiserne Böcke b befestigt, die zur Anordnung der sich spiralisch um den Thurm windenden Schiene α dienen. Das obere Ende der Schiene gelangt durch eine Oeffnung des Thurmes und der Plattform AB, Fig. 6, nach der Mitte des letzteren, auf welcher unter einer Ueberdachung C1 in Böcken 44 eine Rolle C3 gelagert ist. Die Böcke Ai dienen zur Befestigung des Schienenendes sowie auch der Fangschienen r\ deren Zweck später erläutert wird. Zwei über die Rollen C3 laufende, durch Stangen e auseinander gehaltene Drahtseile d gelangen nach einer anderen Rolle C, die, von einer Betriebsmaschine in Bewegung gesetzt, im Innern des Thurmes untergebracht ist. Durch die Seile d wird aufser der Rolle C3 auch eine Rolle C2 angetrieben, die sich in einem Räume des Nebengerüstes B befindet. Dieses Nebengerüst ist in Räume B\ B*, £3, B\ B5, B% B9 und Ä1 eingetheilt und ist durch die Treppen B"1 und Ba zu erreichen. Auf der Plattform ist ein Bau/, Fig! 9, 10 und 18, in Form einer Kanone ausgeführt, welche als Abgangsstelle der durch den Aufzug zu hebenden Coupes dient. Die Form der Kanone ist deshalb gewählt worden, um sich der Form der ganzen Bahnanlage, welche eine Festungsanlage darstellt, anzupassen. Diese Kanone besteht aus einem Bocke/1 und einem Rohre /2, an welchem ein Ring/3 zur Befestigung einer Bedachung C angeordnet ist, die sich über die ganze Plattform des Nebengerüstes erstreckt. Dieselbe wird ebenfalls durch die auf der Plattform angebrachten Theile B12, B 1S, Bu erzielt. An beiden Seiten der Kanone sind an dem Bocke derselben Schienen befestigt, die zur Aufnahme der Coupes dienen, und zwar ist auf jeder Schiene Platz für drei derselben vorgesehen. Um die Coupes von einer der Schienen auf die andere zu bringen, ist an dem Bocke gleichfalls eine Weiche g angebracht, durch welche ein Ueberführen der Coupes erzielt wird. Diese Weiche kann ebenfalls mit der vom Thurme abgehenden Schiene a in Verbindung gebracht werden, um die ange-

Claims (2)

kotnmerten Coupes aufzunehmen, von welcher dieselben nach Bedarf auf die eine oder die andere der an dem Bocke /' des kanonenahnlichen Baues angeordneten Schienen gebracht werden können. An diesen Schienen, mittelst der in Böckchen / gelagerten Laufrollen m hängend, kann eines der Coupes (Fig. 13 bis 17) zur Abfahrt gebracht werden, was dadurch geschieht, dafs dasselbe bis an das Ende der betreffenden Schiene geschoben wird und infolge dessen von dieser abgleitet. Das Coupe fällt mit dem Vordertheil auf eine Filzunterlage und kippt, mit seinen Röllchen k2 über die Schiene/4 gleitend, durch Oeffnungjp nach hinten durch die' im Kanonenrohr befindliche Oeffnung, bis dasselbe sich mit seinen Rollen kl an die Seile d anlegt (Fig. 18). Diese Seile sind in gewissen Abständen mit Stangen e verbunden, welche durch die Bewegung der Seile in den unter dem Sitz ausgesparten Theilf gelangen. In diesem ist eine Feder i2 angebracht, die den durch Antreffen bewirkten Stofs aufhebt, nach welchem das Coupe'angehoben und der Plattform des Thurmes zugeführt wird. Hier wird das Coupe mittelst der Röllchen k- zwischen den Fangschienen r1 geführt, bis nach Ueberschreiten eines Verschlufsstückes j die Röllchen die Spitze r- erreicht haben (Fig. 12). Das Verschlufsstück s. ist mit seinem schmalen Ende beweglich an dem oberen Theil der Fangschiene rl ange-' bracht, so dafs durch diese Anordnung die Röllchen k2 des Coupes dasselbe in die Höhe drücken, bei abwärts gehender Bewegung jedoch nicht wieder in ihre verlassene Führung zurückgehen können. Die höchste Stellung der Röllchen bezw. der Coupes ist natürlich von einer der gleichfalls in höchster Stellung sich befindenden Stange e bewirkt worden (Fig. 13). Nach Ueberschreiten dieser Stellung wird das Coupe in eine senkrechte Lage gebracht, so dafs nach weitergehender Bewegung die Röllchen A:2 bei rs aus den Fangschienen treten, nachdem die Rolle m von der Schiene α aufgenommen worden ist. Die Rolle m ist nun mittelst einer spiralischen Achse ο, die im Innern des Coupes durch eine Kapsel η verdeckt ist und deren Gewinde auf der ganzen Lange derselben eine Vierteldrehung ausführt, an dem Coupe befestigt. Sobald die Rolle m auf die Schiene α gelangt, wird das Coupe infolge des Gewindeganges und seiner eigenen Schwere eine Vierteldrehung ausführen und in dieser Stellung seine Rundfahrt, aufnehmen. Diese Vierteldrehung der Coupes bezweckt, dafs bei Abwärtsfahrt die schmale Seite dem Gegenwind ausgesetzt wird, damit dieser den Fahrenden nicht lästig wird, Sowie dafs auch die Coupes gleich wieder zum Einsteigen ,bereit an den um den kanonenartigen Bock angeordneten Schienen ankommen. Beim Ende des letzten Spiralringes angelangt, streift das Coupe an den zwischen Federn gespannten; Leinen t112, vermindert dadurch seine Fahrgeschwindigkeit und gelangt langsam in die Curve am Aussteigeplatz (Fig. 4). ; Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
1. Eine der Volksbelustigung dienende Bahn-· ,.', anlage, bei welcher die Personenbehälter auf den zur Abfahrt dienenden Thurm durch über Rollen (C1C2C*) laufende Aufzugseile (d) befördert werden, auf welchen die Behälter, indem sie sich mit den unter ihren Sitzen befindlichen Federn (i2) auf die die Aufzugseile verbindenden Quer- ■·...''. stangen (e) setzen, mit ihren seitlichen Rollen (Ic1J ruhen.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Bahnanlage im Abfahrtsthurm angeordnete Fang-Schienen (r 1J, welche nach erfolgtem Heben der Personenbehälter dieselben von den Aufzugseilen abheben und durch ein in die
1 Schienen eingeschaltetes, das Zurückgehen der Behälter verhütendes Sperrstück (s) hindurch auf die zur Abfahrt bestimmte . Schiene (a) leiten.
3> Bei der unter 1. gekennzeichneten Bahnanlage die Anwendung von Personenbehältern, deren auf der Decke befestigte, die Laufräder (m) aufnehmende Lagerböcke (I) um mit Viertelschraubenwindung versehene Achsen drehbar sind, welche beim
' Auflaufen der Behälter auf die Schienen a eine Vierteldrehung der ersteren bewirken.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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