DE809679C - Kipphebelschalter - Google Patents

Kipphebelschalter

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Publication number
DE809679C
DE809679C DEP36104A DEP0036104A DE809679C DE 809679 C DE809679 C DE 809679C DE P36104 A DEP36104 A DE P36104A DE P0036104 A DEP0036104 A DE P0036104A DE 809679 C DE809679 C DE 809679C
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DE
Germany
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switch
contact
toggle switch
spark
rocker arm
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Expired
Application number
DEP36104A
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English (en)
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F K Vogelsang & Co
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F K Vogelsang & Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details
    • H01H23/12Movable parts; Contacts mounted thereon
    • H01H23/16Driving mechanisms
    • H01H23/162Driving mechanisms incorporating links interconnecting tumbler and contact arm

Landscapes

  • Tumbler Switches (AREA)

Description

  • Kipphebelschalter Vorliegende Erfindung stellt einen Kipphebelschalter dar, dessen Schaltmechanismus und stromführende Teile so gestaltet und angeordnet sind, daß einerseits eine sichere Funkenlöschwirkung vorhanden ist und andererseits ein äußerst geringer Raum beansprucht wird. Aus diesem Grunde ist der vorliegende Schalter insbesondere zum Einbau in elektrische Geräte, wie Beleuchtungskörper o. dgl., geeignet.
  • Die bekannten Kipphebelschalter haben den Nachteil, daß einerseits die Bedingungen für' eine sichere Funkenlöschwirkung nicht genügend erfüllt sind und andererseits, falls eine Funkenlöschwirkung vorhanden ist, durch die besondere Gestaltung und Anordnung der einzelnen Elemente ein solch großer Raum beansprucht wird, daß diese Kipphebelschalter zum Einbau in elektrische Geräte, Beleuchtungskörper usw. nicht geeignet sind.
  • Diese Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt, die es sich zur Aufgabe macht, durch Anordnung von Funkenlöschwänden an dem Kipphebel die Schaltfunken einerseits durch das Wischerverfahren und andererseits durch das Drosselspaltverfahren mit Sicherheit momentartig zum Erlöschen zu bringen.
  • Weiterhin sind die Schaltmechanismenteile wie auch die stromführenden Elemente bei dem vorliegenden Schalter derartig einfach gestaltet und angeordnet, daß gegenüber den bekannten Schaltern eine wesentliche Verbilligung in der Herstellung erzielt wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel, wobei der Schalter als Einbauschalter ausgebildet ist, ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Schalter im Aufriß im Schnitt, Abb. 2 den Schalter im Seitenriß im Schnitt, Abb. 3 den Schalter im Grundriß in Ansicht.
  • Der an sich bekannte, in dem Schaltraum b angeordnete U-förmige Kontakthebel a ist durch die umgebogenen Zapfen c in den Lagernd kippbar angeordnet. Er wird von dem in demOberteil i bzw. in derAbdeckplatte um eine Achse i drehbar gelagerten Kipphebel l betätigt, indem, wie bekannt; das Verbindungsglied k, welches mit dem einen Ende an der unteren Seite des Kipphebels l gelenkartig befestigt ist, mit dem anderen, die Druckfeder m tragenden Ende mit dem Kontakthebel a in Verbindung steht, wobei die Druckfeder m die momentartige Verstellung des Hebels a beim Umlegen des Kipphebels l bewirkt.
  • Um eine sichere Funkenlöschwirkung zu erzielen, ist einerseits die Kontaktfläche e des Hebels a an beiden Seiten mit Funkenabreißspitzen f versehen, die mit den stromführenden, festen Kontaktfedern h im eingeschalteten Zustand in Verbipdung stehen, wodurch die Schaltfunken an diese Spitzen f gebunden werden; andererseits sind seitlich nach unten an dem Kipphebel l aus Isoliermaterial bestehende Lappen o angeordnet, die so lang sind, äaß gie mit ihrer äußeren Seitenwand an den FunkenabreiÜspitzen f des Kontakthebels a vorbeistreichen und den Schaltfunken entsprechend dem Wischerverfahren zum Erlöschen bringen.
  • Da weiterhin der Kontakthebel a mit seiner Kontaktfläche e bzw. den Funkenabreißspitzen f dicht an der inneren Wandung des Schaltraumes b vorbeigeführt wird, wird der von der' Funkenabreißspitze f gezogene Funke in einen sogenannten Drosselspalt hineingezogen, der durch die Seitenwände des Schaltraumes b und die äußeren' Flächen des aus Isoliermaterial bestehenden Lappens o gebildet wird. Hierbei wird der Schaltfunken durch Entziehung der Ionen, also durch Abkühlung, momeritärtig zum Erlöschen gebracht.
  • Dadurch, daß die Kontaktfedern h durch die Öffnungen g in den Schaltraum b hineingeführt sind und die Berührungsflächen der Kontaktfedern hin denselben hineinragen, ist einerseits die Befestigung der Kontaktfedern h erleichtert und andererseits eine gute und leichte Verbindung der Zuleitungsdrähte mit den Kontaktfedern h möglich: ' Da der Kontakthebel a nach oben hin mit zwei Flügeln p versehen ist, die sich unter der Fläche q des Oberteiles i in der Schaltstellung abstützen; wird ein zu weites Kippen bzw. Rückschlagen des Kontakthebels a verhindert.
  • Durch die einfjche Gestaltung der Schaltmechanismenteile, wie Kipphebel L Verbindungsglied k, Druckfeder m und Kontakthebel a, beansprucht der vorliegende Schalter einen äußerst geringen Raum.
  • Bei Verwendung des Schalters als Einbauschalter wird der Oberteil i, wie bekannt, als Platte o. dgl. ausgebildet und mittels der Schraube y mit dem Schaltersockel in bekannter Weise fest verbunden. Selbstverständlich eignet sich dieser Schalter auch für andere Verwendungsarten, wie Aufputz- und Unterputzmontage.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kipphebelschalter mit einem in dem Schaltraum unter Schnellverstellung stehenden, schwingenden Kontakthebel, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Seiten der Kontaktfläche (e) des Kontakthebels (a) Funkenabreißspitzen (f) angeordnet sind und oberhalb des Drehpunktes des Kontakthebels Flügel (p), die mit dem Kontakthebel (a) aus einem einzigen Stück bestehen und sich gegen die Unterseite (q) der Schalterabdeckung in den Schaltstellungen abstützen, angebracht sind, und daß . der Kipphebel (L) an der unteren Seite mit verlängerten, aus Isoliermaterial bestehenden Lappen (o) versehen ist, an deren Seitenflächen die Funkenabreißspitzen (f) des Kontakthebels (a) berührend vorbeigeführt werden.
  2. 2. Kipphebelschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen der Lappen (o) des Kipphebels (l) so dicht wie möglich an die aus Isoliermaterial bestehenden Seitenflächen des Schaltraumes (b), einen Drosselspalt bildend, herangeführt sind.
  3. 3. Kipphebelschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfedern (h) durch Öffnungen (g) in der Seitenwand des Schaltraumes (b) von außen führend angeordnet sind.
DEP36104A 1949-03-08 1949-03-08 Kipphebelschalter Expired DE809679C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP36104A DE809679C (de) 1949-03-08 1949-03-08 Kipphebelschalter

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DE809679C true DE809679C (de) 1951-08-02

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ID=7374565

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