DE809111C - Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolyten - Google Patents

Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolyten

Info

Publication number
DE809111C
DE809111C DEP19357A DEP0019357A DE809111C DE 809111 C DE809111 C DE 809111C DE P19357 A DEP19357 A DE P19357A DE P0019357 A DEP0019357 A DE P0019357A DE 809111 C DE809111 C DE 809111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
zinc
electrolyte
copper
antimony
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP19357A
Other languages
English (en)
Inventor
Dinsmore Laurence Griffith
Mavis Jean Rankin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hudbay Minerals Inc
Original Assignee
Hudson Bay Mining and Smelting Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hudson Bay Mining and Smelting Co Ltd filed Critical Hudson Bay Mining and Smelting Co Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE809111C publication Critical patent/DE809111C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25CPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC PRODUCTION, RECOVERY OR REFINING OF METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25C1/00Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions
    • C25C1/16Electrolytic production, recovery or refining of metals by electrolysis of solutions of zinc, cadmium or mercury
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01GCOMPOUNDS CONTAINING METALS NOT COVERED BY SUBCLASSES C01D OR C01F
    • C01G9/00Compounds of zinc
    • C01G9/06Sulfates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D21/00Processes for servicing or operating cells for electrolytic coating
    • C25D21/16Regeneration of process solutions
    • C25D21/18Regeneration of process solutions of electrolytes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkialektrolyten Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfernung von in Zinkelektrolytlösungen enthaltenen Verunreinigungen, bevor das Zink daraus durch elektrolytische Methoden gewonnen wird.
  • Es ist seit langem bekannt, daß die Reinigung eines Elektrolyten durch Verdrängung eines Metalls aus der Lösung durch ein anderes Metall, das in der elektrischen Spannungsreihe über ihm steht bewirkt werden kann und daß eine solche Verdrängung durch die Anwesenheit eines Metalls, das in der Spannungsreihe tiefer steht, unterstützt werden kann. So ist es üblich, einen Elektrolyten, nachdem Eisen und andere Metalle durch Behandlung desselben mit Zinkoxyd oder geröstetem Zinkerz oder Kalk, während Luft durch die Lösung hindurchgeblasen wird, ausgefällt wurden, mit Zinkstaub zu behandeln und die Reinigungswirkung des Zinkstaubes durch Mitverwendung von Kupfer und Antimon zu erhöhen.
  • Auf Grund der im vorstehenden erwähnten Verallgemeinerung über die Entfernung eines Metalls aus einer Lösung durch ein anderes, in der elektrischen Spannungsreihe höher stehenden Metalls, wobei diese Entfernung durch die Anwesenheit eines in der Spannungsreihe tiefer stehenden Metalls unterstützt wird, sollte man erwarten, daß alle Verunreinigungen ohne ernstliche Schwierigkeiten entfernt werden könnten. Es wurde indessen gefunden, daß es außerordentlich schwierig ist, aus einem Elektrolyten gewisse schädliche Elemente, die die Stromausbeute wesentlich erniedrigen, vollständig auszufällen. Ihre Menge sollte in dem Elektrolyten daher ständig auf ein Minimum gehalten werden.
  • Wie festgestellt werden konnte, ist die Schwierigkeit, die schädlichen Elemente zu entfernen, häufig, jedoch nicht immer der Leichtigkeit, mit der sie nach der Ausfällung wieder gelöst werden, zuzuschreiben, und es wurde gefunden, daß die gemeinsame Verwendung von Blei mit der üblichen Kombination von Zinkstaub, Kupfer und Antimon, den Grad der Ausfällung der Verunreinigungen, besonders von Kobalt und Antimon, vergrößert und das Wiederlösen dieser Verunreinigungen verlangsamt, so daß die Reinigung des Elektrolyten vollständiger und zuverlässiger wird. Die zur Anwendung kornmende Bleimenge ist nicht kritisch bzw. entscheidend, aber es wurde gefunden, daß eine kleine, innerhalb des Bereichs von 5o bis 2'oo rng/1 liegende Menge ausreichend ist.
  • Die vorstehend erwähnte Erkenntnis soll durch zwei Versuche erläutert werden, wobei bei dem einen Blei zugefügt und bei dem anderen weggelassen wurde. In jedem Fall wurde der Versuch mit einer Probe eines üblichen Elektrolyten durchgef ührt, der pro Liter 120 g Zink als Sulfat, 2o,6 mg Kobalt und 0,026 mg Antimon enthielt. Zu jeder der Proben wurden pro Liter 2,5 g Zinkstaub, 0,7 9 Kupfer als Kupfersulfat und o,i g Brechweinstein zugefügt.
  • Dann wurden o,i g Blei als Bleiacetat nur zu der ersten Probe zugegeben und die beiden Mischungen dann mit Holzrührern gerührt (iio Umdrehungen/ Minute), während sie für 4 Stunden auf einer Temperatur von 40' C gehalten wurden. Zu verschiedenen Zeiten wurden Proben genommen. Die Zusam-. inensetzungen der gefilterten Produkte waren die folgenden:
    Versuchsreihe Nr. i Versuchsreihe Nr. 2
    Zeit Blei verwendet Blei nicht verwei det
    Kobalt Antimon Kobalt i Antimon
    Std. Min. mg/1 mg/1 mg/1 1 mg/1
    0 0 20,6 2o,6
    0 15 14,0 11,2
    0 30 8,o 7,0 -
    1 0 4,6 0,04 9,2 0,036
    2 0 5,0 0,023 13,7 0,070
    3 0 6,4 0,028 14-0 0,036
    4 o 8,8 o,26 i8,o 0,37
    Es ist festzustellen, daß der Grad der Reinigung sowohl in bezug auf Kobalt als auch auf Antimon bei der Versuchsreihe i größer war als bei der Versuchsreihe 2, daß das Wiedererscheinen der Verunreinigungen langsamer erfolgte, was eine Verlangsamung der Wiederauflösung von Kobalt und Antimon anzeigt, und daß die Endresultate nach 4 Stunden bei der mit Bleizugabe durchgeführten Versuchsreihe weniger Verunreinigungen zeigten.
  • Die bei der Reinigung erzielte Verbesserung wird auch durch die folgenden Versuchsreihen illustriert, bei denen eine Probe eines üblichen Elektrolyten verwendet wurde, der pro Liter etwa 120 g Zink als Sulfat, o6 mg Kupfer, --o mg Kobalt, o,i mg Antimon und keine erkennbare Bleimenge enthielt. Da die oben erwähnten Versuchsreihen ergaben, daß bei Verwendung der besonderen Rührvorrichtung der Gehalt an Verunreinigungen nach 85 Minuten langem Rühren, wenn Blei benutzt wurde, und nach 45 Minuten langem Rühren, wenn Blei nicht benutzt wurde, am niedrigsten war, wurde bei Verwendung von Blei 85 Minuten lang und beim Fehlen von Blei 45 Minuten lang gerührt. In der folgenden Tabelle sind die Zinkstaub-, Kupfer-, Brechweinstein- und Bleimengen für jede Versuchsreilie angegeben und auch die Filterproben:
    Reinigungsreagenzien g/1 Rühr-
    Versuchs- geschwindig- Filtratprobe mg/1
    reihe Brech- keit
    wein- Umdrehung
    Zn-Staub Cu stein Pb pro Minute Cu Co 1 Sb Pb
    Nr.
    nicht erkennbar
    C - 3 o,84 0,1? 0 45 0,8 4,0 0,14
    C - 2 3 o,84 0,12 0,1 85 0,5 2 ' 2 0,038
    C - 2 o,56 o,o8 o 2 2 11,2 0,12
    3 45
    C - 2 o,56 o,o8 1 oj 85 5,8 0, 85
    4 0
    C-5 1 o,28 0,04 0 45 1,6 15,6 0 4
    C-6 1 p,28 0,04 oj 85 0,4 13,6 o , ?,0 0,2

Claims (2)

  1. PATENTANSPROCHE: i. Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolytlösungen, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektrolyt mit kleinen Mengen einer Mischung, bestehend aus Zinkstaub, Kupfer, Antimon und Blei, behandelt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch ge kennzeichnet, daß das Kupfer, das Antimon und das Blei, mit denen der Elektrolyt behandelt wird, in Form löslicher Verbindungen verwendet werden. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die löslichen Kupfer- bzw. Antinion- bzw. Bleiverbindungen Kupfersulfat bzw. Brechweinstein bzw. Bleiacetat sind. 4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Blei in einer Menge von etwa 5o bis 200 Mg/1 Elektrolyt angewandt wird.
DEP19357A 1946-07-18 1948-10-23 Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolyten Expired DE809111C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CA809111X 1946-07-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809111C true DE809111C (de) 1951-07-23

Family

ID=4172541

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP19357A Expired DE809111C (de) 1946-07-18 1948-10-23 Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolyten

Country Status (4)

Country Link
US (1) US2503479A (de)
DE (1) DE809111C (de)
FR (1) FR955509A (de)
GB (1) GB638651A (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2609428A (en) * 1949-08-31 1952-09-02 Rca Corp Base electrodes for semiconductor devices
US2746840A (en) * 1952-07-24 1956-05-22 Dow Chemical Co Purification of concentrated salt solutions
US2735760A (en) * 1954-12-28 1956-02-21 precipitation from n
NL182494C (nl) * 1975-06-04 1988-03-16 Shell Int Research Werkwijze voor het zuiveren van een zinksulfaatoplossing.
US5453111A (en) * 1992-01-15 1995-09-26 Metals Recycling Technologies, Inc. Method for separation of metals from waste stream
US5464596A (en) * 1992-01-15 1995-11-07 Metals Recycling Technologies Corp. Method for treating waste streams containing zinc
US5208004A (en) * 1992-01-15 1993-05-04 Metals Recycling Technologies Corp. Method for the recovery of zinc oxide
CN111172408B (zh) * 2020-01-20 2022-06-10 昆明瀚创科技有限公司 一种硫酸锌溶液连续深度净化除镍钴锗设备的控制方法

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2396569A (en) * 1943-08-03 1946-03-12 Hudson Bay Mining & Smelting Method of purifying electrolytes

Also Published As

Publication number Publication date
GB638651A (en) 1950-06-14
US2503479A (en) 1950-04-11
FR955509A (fr) 1950-01-13

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2702779A1 (de) Verfahren zur zinkgewinnung aus einem zink und eisen enthaltenden material
DE69006183T2 (de) Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles.
DE2231595B2 (de) Verfahren zur Reinigung von beim Auslaugen von Zinkerzen anfallenden Zinksulfat-Lösungen
EP0141313B1 (de) Verfahren zur Aufbereitung von eisen- und zinkhaltigen Salzsäurebeizen
DE1592264B2 (de) Verfahren zur trennung von kobalt und nickel aus einer kobalt- und nickelhaltigen waessrigen loesung
DE809111C (de) Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen aus Zinkelektrolyten
DE2451596A1 (de) Verfahren zur trennung von uran von verunreinigenden ionen in einer uranylionen enthaltenden waessrigen speisefluessigkeit
DE3145006A1 (de) Verfahren zur gewinnung von gold aus anodenschlaemmen
DE811621C (de) Verfahren zur Reinigung von Zink-Elektrolyten mittels metallischer Faellungsmittel
DE347750C (de) Schwimmverfahren zur Konzentration von Mineralien
DE2624762C2 (de)
DE1467342A1 (de) Verfahren zur Rueckgewinnung von Nickel
EP3607100B1 (de) Verfahren zum entfernen von fluorid aus einer zinkhaltigen lösung bzw. suspension, entfluoridierte zinksulfat-lösung und deren verwendung sowie verfahren zur herstellung von zink und von fluorwasserstoff bzw. flusssäure
DE1187018B (de) Verfahren zur Gewinnung von Metallen, insbesondere Niob, Tantal und Titan, aus silikatischen Schlacken
DE699961C (de) Verfahren zur Wiedergewinnung des Kupfers aus den Abfall-Loesungen der Kupferkunstseidenindustrie
DE2708543A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen gewinnung von metallischem zink
DE710349C (de) Verfahren zur Abscheidung reiner Calciumaluminate aus Loesungen
DE477290C (de) Technische Entfernung von Nickel aus Zinksulfatloesungen
DE876463C (de) Verfahren zur Gewinnung der in eisenhaltigen Erzen oder Konzentraten anwesenden Metalle, insbesondere Nichteisenmetalle
DE866099C (de) Verfahren zur elektrolytischen Raffination von Nickel
DE403715C (de) Verfahren zur Reinigung von Zinkloesungen
DE689215C (de) Verfahren zum Entarsenieren von Roestgasen mittels Schwefelsaeure und deren Reinigung
DE937045C (de) Verfahren zur Herstellung von hochdispersem, reinem Bleisulfat
DE595015C (de) Verfahren zur Gewinnung von hochwertigen Vanadiumprodukten aus unreinen eisenhaltigen Vanadinloesungen
DE1051510B (de) Verfahren zur Wiedergewinnung von Platinmetallen, insbesondere Platin, aus Kontaktmassen