DE69006183T2 - Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles. - Google Patents

Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles.

Info

Publication number
DE69006183T2
DE69006183T2 DE69006183T DE69006183T DE69006183T2 DE 69006183 T2 DE69006183 T2 DE 69006183T2 DE 69006183 T DE69006183 T DE 69006183T DE 69006183 T DE69006183 T DE 69006183T DE 69006183 T2 DE69006183 T2 DE 69006183T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
precipitation
blast furnace
precipitate
solution
process according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69006183T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69006183D1 (de
Inventor
Job Ir Dijkhuis
Sandwijk Anthonie Dr Van
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tata Steel Ijmuiden BV
Original Assignee
Hoogovens Groep BV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoogovens Groep BV filed Critical Hoogovens Groep BV
Publication of DE69006183D1 publication Critical patent/DE69006183D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69006183T2 publication Critical patent/DE69006183T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B7/00Working up raw materials other than ores, e.g. scrap, to produce non-ferrous metals and compounds thereof; Methods of a general interest or applied to the winning of more than two metals
    • C22B7/02Working-up flue dust
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10S75/00Specialized metallurgical processes, compositions for use therein, consolidated metal powder compositions, and loose metal particulate mixtures
    • Y10S75/961Treating flue dust to obtain metal other than by consolidation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)
  • Removal Of Specific Substances (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur selektiven Entfernung von Zn aus einer wäßrigen Lösung, z.B. einem Filtrat, das bei einem Druckauswaschprozeß zum Auswaschen von Zn und/oder Pb aus einem pulverisierten Material wie Hochofenstaub entsteht, das Eisen enthält.
  • Ein Auswaschprozeß, der bei dem gegenwärtigen Verfahren brauchbar ist, ist z.B aus der EP-A-244 910 bekannt. Diese Anmeldung beschreibt, wie Hochofenstaub zuerst mittels Hydrozyklonierung in einen Anteil mit geringem Zn und Pb-Gehalt, der geeignet ist, in dem Hochofenprozeß wiederverwendet zu werden, und in einen Anteil mit hohem Zn- und Pb-Gehalt aufgeteilt wird, der weitere Behandlung durchmacht.
  • Insbesondere die EP-A-244 910 beschreibt einen Prozeß, bei dem eine wäßrige Aufschlämmung aus Hochofenstaub, die Zn, Pb und Fe aufweist, unter einer O&sub2;-Atmosphäre unter Druck und bei erhöhter Temperatur mechanischem Rühren ausgesetzt ist. Ein HCl enthaltendes Reagens wie Abfallheizflüssigkeit (FeCl&sub2;/HCl) wird hinzugefügt und der pH-Wert auf 2,6 bis 3 eingestellt. Die Mischung wird dann filtriert, während sie heiß ist, um ein festes Material zu entfernen, das Fe enthält, und wobei ein Filtrat zurückgelassen wird, das reich an Zn und Pb ist. Beim Kühlen kristallisiert PbCl&sub2; aus dem Filtrat aus, während die Zn enthaltenden Verbindungen in der Lösung verbleiben.
  • Das obengenannte Dokument regt an, daß das Zink aus der verbleibenden Lösung durch Behandlung mit Natriumhydroxid wiedergewonnen wird, obwohl keine pH- oder Temperaturbedingungen empfohlen werden. Der Zinkgehalt in einer derartigen Ausfällung kann bis zu ungefähr 30 Gew.% sein. Jedoch ist der relativ Zn-reiche Anteil, der auf diese Weise erhalten wird, zum Gebrauch als Rohmaterial für die Zinkindustri nicht brauchbar, weil hohe Cl-Ionen-Konzentrationen in dem Niederschlag vorhanden sind. In diesem Fall werden hohe Cl-Konzentrationen all Prozentgewichte von über einem Prozent angesehen.
  • Ein weiterer Nachteil bei dem vorgenannten Prozeß ist es, daß der Zn-Gehalt des auf diese Weise erhaltenen Niederschlags zur Wiederverwendung in der Zn-Industrie noch relativ niedrig ist. Für eine optimale Verarbeitungsqualität des erhaltenen Feststoffes ist der Zn-Gehalt wünschenswerterweise ungefähr 70%.
  • Zn kann ebenso durch einen Auswaschprozeß selektiv aus Hochofenstaub entfernt werden, hei dem H&sub2;SO&sub4; verwendet wird. Die JP Kokai Nr. 53-4705 beschreibt einen Prozer, bei dem H&sub2;SO&sub4;, H&sub2;O&sub2; und gelöschter Kalk verwendet werden, um Zn und Fe separaI wiederzugewinnen. Fe(OH)&sub3; wird bei einem pH-Wert von 5 ausgefällt und Zn(OH)&sub2; bei pH-Werten von 7 bis 8. Die JP Kokai Nr. 52-82616 bezieht sich auf einen Prozeß zum Trennen Fe, Zn, Ph und C in einem Sekundärhochofenstaub durch Behandlung mit H&sub2;SO&sub4;. In der Endstufe wird Zn(OH)&sub2; durch die Zugabe von gelöschtem Kalk bei einem PH-Wert von 6,5 bis 9 wiedergewonnen.
  • Die Probleme, die mit der hohen Chlorid-Ionen-Konzentration in dem endgültigen Zn Fällprodukt verbunden sind, treten bei diesen Prozessen, bei denen H&sub2;SO&sub4; als Auswascbagens verwendet wird, nicht auf.
  • Nachdem HCl enthaltende Reagenzien wie Beizflüssigkeit leichter erhältlich sind, versucht die vorliegende Erfindung jedoch einen Prozeß bereitzustellen, um Zn selektiv aus einem Filtrat zu entfernen, das beim Auslaugen unter der Verwendung einer HCl enthaltenden Reagenz auftritt, während es Zn-Niederschläge ergibt, die verglichen mit momentan verfügbaren Prozessen niedrigere Cl-Ionen-Konzentrationen haben.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung ist in Anspruch 1 festgelegt. Folglich ist gemäß der Erfindung ein Verfahren zum selektiven Abtrennen von Zink aus einer wäßrigen Lösung vorgesehen, die Zn- und Fe-Ionen enthält, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
  • (i) das Vorsehen einer Lösung, die Zn- und Fe-Ionen enthält, die durch Auswaschen von Hochofenstaub unter der Verwendung von Salzsäure erhalten wird,
  • (ii) Einstellen des pH-Wertes der Lösung auf 4,0 bis 4,3, um Fe auszufällen, und Entfernen des Fällproduktes,
  • (iii) Einstellen des pH-Wertes der sich ergebenden Lösung mit Lauge, um Zn auszufällen.
  • Weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 5 angegeben.
  • Daher ergibt die vorliegende Erfindung in Verbindung mit der EP-A-244 910 ein Verfahren, durch das Staub, der von Hochöfen austritt, vollkommen in zwei Hauptströme aus wiederverwendbaren festen Rohmaterialien aufgearbeitet wird, wobei einer für den Hochofenprozeß selbst und der andere für die Zink- und Blei-Produktionsindustrie dient.
  • Ein besonderer Vorteil des Verfahrens gemäß der Erfindung ist, daß die Flüssigkeit, die nach der zweiten Ausfällungsstufe zurückbleibt, weitestgehend Umweltkontrollanforderungen erfüllt, die für Abwasserströme gelten, die direkt in das Meer abgeleitet werden.
  • Der vorliegende Prozeß ist insbesondere zur Behandlung von Flüssigkeiten geeignet, die wenigstens 10000 ppm Chloridionen enthalten, die beim Auswaschen von Hochofenstaub unter der Verwendung von HCl erhalten werden.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung hat ebenso den Vorteil, daß in der ersten Stufe der Zn-Ausfällung unerwünschte Elemente wie Si, Al und Fe im wesentlichen aus der Lösung abgeschieden werden, und deshalb entfernt werden können. In der nachfolgenden zweiten Stufe der Ausfällung kann dann eine hocheffiziente Ausfällung von dem wesentlichen Zink stattfinden. Weiterhin wird der größte Teil des Pb in der zweiten Stufe aus der Lösung entfernt. Die vorliegenden Erfinder haben entdeckt, daß eine leistungsfähige Kontrolle des pH-Wertes während der ersten Stufe dieser Ausfällung kritisch ist, wiec in den Figuren 1 und 2 der begieitenden Zeihnungen gesehen werden kann. Wenn der pH-Wert zu niedrig ist, d.h. gerade unterhalb 4, dann werden zu wenige der unerwünschten Elemente ausgeschieden. Wenn auf der anderen Seite der PH-Wert zu hoch ist, d.h. gerade oberhalb 4,3, dann wird neben den besagten unerwünschten ausfallenden Elementen zu viel Zink aus fallen und darüber hinaus wird das Ausfällprodukt nicht einfach zufiltrieren sein. Der pH-Wert. kann durch die Zugabe einer Lauge, wie z.B eines Alkalimetall-Hydroxides oder eines Erdalkalimetall-Hydroxides eingestellt werden.
  • Die Steuerung des pH-Wertes während der zweiten Stufe der Ausfällung ist nicht so kritisch. Jedoch kann der pH-Wert vorzugsweise auf einen Wert zwischen 8 und 9,2 eingestellt werden, um ein Fällprodukt zu enthalten, das eine reduzierte Cl-Ionen-Konzentration hat.
  • Es ist ebenso wünschenswert, daß das Ausfällen in der ersten Stufe bei einer Temperatur von wenigstens ungefähr 60ºC durchgeführt wird. Unter diesen Bedingungen wird die Filtrierqualität der Aufschlämmung und die Absetzgeschwindigkeit des resultierenden Fällprodukts verbessert. Zusätzlich wird die zweite Ausfällungsstufe vorzugweise bei einer Temperatur von wenigstens ungefähr 45ºC durchgeführt. Dies resultiert in einer verbesserten Qualität des Fällprodukts, bei dem es eine geringere Chlorabsorption gibt. Dies wird darauf zurückgeführt, daß das Fällprodukt eine reduzierte Menge von Zinkoxychlorid verglichen mit demjenigen enthält, das im Stand der Technik erhalten wird. Natürlich verbessert dies die Vearbeitungsqualität des ausgeschiedenen Feststoffs für die Zinkindustrie.
  • Die Auswirkung von Temperatur- und pH-Wert-Variationen auf die Chlorid-Gewichtsprozente in dem Filterkuchen, der in einem einstufigen Ausfällprozeß erhalten wird, ist in den Figuren 3 und 4 der begleitenden Zeichnungen angegeben.
  • Die Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen veranschaulicht werden, in denen
  • Figur 1 zeigt den Grad von Zn-Verlust aus einer Lösung, wenn eine Reihe von Ausfällprozessen durchgeführt werden, wobei jede bei einem unterschiedlichen pH-Wert erfolgt.
  • Figur 2 veranschaulicht die Menge von Fe und Al, die nach dem ersten Ausfällschritt in der Lösung verbleibt für eine Reihe von Experimenten bei jeweils unterschiedlichem pH-Wert.
  • Figur 3 veranschaulicht den Grad von in einem Filterkuchen enthaltenen Chlorid-Ionen, wenn eine Reihe von Ausfällprozessen jeweils unter verschiedenen pH-Wert- und Temperaturbedingungen durchgeführt werden.
  • Figur 4 veranschaulicht den Grad der in dem Filterkuchen enthaltenen Cblorid-Ionen für eine Reihe von Ausfällprozes sen, die in einem Temperaturbereich durchgeführt werden.
  • BEISPIELE
  • Flüssigkeit, die von einem Autoklaven-Druckauswaschprozeß ausgeht, der unter der Verwendung von Abfallbeizflüssigkeit an Hochofenstaub ausgeführt wird, und mit einer Zusammensetzung wie in Tabelle 1 gegeben, wurde sowohl mit der derzeit bekannten Technik als auch mit Techniken gemäß der Erfindung behandelt.
  • VERGLEICHENDES BEISPIEL
  • Unter der Verwendung der derzeit bekannten Technik wurde die Ausfällung der Zusammensetzung von Tabelle 1 in einer Stufe durchgeführt, indem Natronlauge bis zu einem maximalen pH-Wert von 9,2 zugegeben wurde. Die Zusammensetzung des erhaltenen Feststoffs war wie in Tabelle 2 bei verschiedenen pH-Werten angegeben. Der Zn-Gehalt in dem Feststoff war ungefähr 30% und der Cl-Gehalt war ungefähi 15%, was zu hoch für die als Rohmaterial für die Zinkindustrie geeignete Ausfällung ist.
  • VERANSCHAULICHENDE BEISPIELE
  • Die gleiche Basisflüssigkeit wie in Tabelle 1 gegeben wurde gemäß der Erfindung bei einem Ausfällprozeß in zwei Stufen bei 500ºC mit dazwischenliegender Entfernung des nach der ersten Stufe ausgeschiedenen Fällprodukts behandelt. Die Komponentenanteile7 die der ersten und der zweiten Ausfällstufe folgen, sind in Tabelle 3 gegeben Das Fällprodukt, das nach der zweiten Ausfällstufe erhalten wird, war sehr zinkreich, wobei es 70 Gew.% überschreitet, während der Chloranteil gut unterhalb 1% war, was eine sehr gute Verarbeitungsqualität ergibt, und als Rohmaterial für die Zinkindustrie geeignet ist.
  • Neben dem zinkreichen Feststoff läßt die behandelte Flüssigkeit gemäß der Erfindung eine Restflüssigkeit der Zusammensetzung zurück, die in Tabelle 4 gegeben ist. Von einem Umweltgesichtspunkt aus sind diese Zusammensetzungen von Restflüssigkeiten ausreichend niedrig, damit diese Flüssigkeiten ohne vorherige weitere Behandlungen direkt in das Meer abgelassen werden können Tabelle 1 Die Bestandteilsanteile der zu behandelnden Flüssigkeit (ppm) Tabelle 2 Einstufige Ausfallung von Zink aus der Flüssigkeit von Tabelle 1. Tabelle 3 Zweistufige Ausfällung gemäß der Erfindung. Tabelle 4 Abwasserzusammensetzung nach der zweistufigen Ausfällung (ppm).
  • Verschiedene zusätzliche Tests wurden unter der Verwendung der in Tabelle 1 beschriebenen Flüssigkeit durchgeführt. Die Ergebnisse werden in den Figuren 1 bis 4 veranschaulicht.
  • Wie aus Figur 1 gesehen werden kann, ist die Menge des in der ersten Ausfällstufe verlorenen Zinks unbefriedigend, wenn der pH-Wert über 4,3 liegt, und besonders gering über einem pH-Wert von 4,6. Zusätzlich zeigt Figur 2, daß bei einem pH-Wert von unter 4,0 die Menge von durch die erste Ausfällung entfernten Fe und Al unbefriedigend ist. Verbesserte Resultate wurden bei einem pH-Wert von 4 und darüber erhalten.

Claims (5)

1. Verfahren zur selektiven Abtrennung von Zn aus einer sauren, wässrigen Lösung, die Ionen aus Zn und Fe enthält, und gewonnen wird, indem Hochofenruß ausgelaugt wird, wobei das Verfahren zunächst ein Ausscheiden von Fe aus der Lösung und anschließend eine Behandlung der sich daraus ergebenden Zn-haltigen Lösung mit einem Alkalisalz zum Ausscheiben von Zn beinhaltet,
dadurch gekennzeichnet, daß die wässrige Lösung Chlorid-Ionen enthält und gewonnen wird, indem Hochofenruß unter Verwendung von Salzsäure ausgelaugt wird, und daß in dem ersten Ausscheidungsschritt der pH-Wert in einem Bereich von 4,0 bis 4,3 eingestellt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hochofenruß unter Verwendung einer Laugenflüssigkeit, die bei einem Beizvorgang entsteht, ausgelaugt wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ausscheidungsschritt bei mindestens 60ºC ausgeführt wird.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Hinzufügen des Alkalisalzes zum Ausscheiden von Zn bei mindestens 45ºC erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der pH-Wert der Lösung auf 8 bis 9,2 eingestellt wird, um Zn auszuscheiden.
DE69006183T 1989-11-10 1990-11-06 Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles. Expired - Fee Related DE69006183T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL8902783A NL8902783A (nl) 1989-11-10 1989-11-10 Werkwijze voor het selectief afscheiden van een non-ferro metaal.

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69006183D1 DE69006183D1 (de) 1994-03-03
DE69006183T2 true DE69006183T2 (de) 1994-08-04

Family

ID=19855600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69006183T Expired - Fee Related DE69006183T2 (de) 1989-11-10 1990-11-06 Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5089242A (de)
EP (1) EP0427341B1 (de)
CA (1) CA2029623C (de)
DE (1) DE69006183T2 (de)
NL (1) NL8902783A (de)

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5759551A (en) * 1993-04-27 1998-06-02 United Biomedical, Inc. Immunogenic LHRH peptide constructs and synthetic universal immune stimulators for vaccines
US5709730A (en) * 1995-01-23 1998-01-20 Cashman; Joseph B. Hydrometallurgical processing of flue dust
US6361753B1 (en) * 1995-12-26 2002-03-26 Joseph B. Cashman Converting zinc chloride to zinc oxide during the hydrometallurgical processing of flue dust
US6117408A (en) * 1999-06-29 2000-09-12 Tetra Technologies, Inc. Method of producing zinc bromide
FR2810678B1 (fr) * 2000-06-23 2003-06-27 Patrice Jean Albert Stengel Procede de recyclage des boues de hauts fourneaux
US6843976B2 (en) * 2001-02-27 2005-01-18 Noranda Inc. Reduction of zinc oxide from complex sulfide concentrates using chloride processing
US7666372B2 (en) * 2005-05-10 2010-02-23 George Puvvada Process for the treatment of electric and other furnace dusts and residues containing zinc oxides and zinc ferrites
WO2008141423A1 (en) 2007-05-21 2008-11-27 Exploration Orbite Vspa Inc. Processes for extracting aluminum and iron from aluminous ores
BR112013023907A2 (pt) 2011-03-18 2019-09-24 Orbite Aluminae Inc processo de recuperação de ao menos um elemento terra-rara a partir de um material contendo alumínio
EP3141621A1 (de) 2011-05-04 2017-03-15 Orbite Aluminae Inc. Verfahren zur wiedergewinnung von seltenerdelementen aus verschiedenen erzen
US9150428B2 (en) 2011-06-03 2015-10-06 Orbite Aluminae Inc. Methods for separating iron ions from aluminum ions
AU2012308068B2 (en) 2011-09-16 2015-02-05 Aem Technologies Inc. Processes for preparing alumina and various other products
CN104302791B (zh) 2012-01-10 2017-03-15 奥佰特氧化铝有限公司 用于处理赤泥的方法
US9181603B2 (en) 2012-03-29 2015-11-10 Orbite Technologies Inc. Processes for treating fly ashes
MY175471A (en) 2012-07-12 2020-06-29 Orbite Tech Inc Processes for preparing titanium oxide and various other products
JP2015535886A (ja) 2012-09-26 2015-12-17 オーバイト アルミナ インコーポレイテッドOrbite Aluminae Inc. 種々の材料のHCl浸出によるアルミナおよび塩化マグネシウムを調製するためのプロセス
CA2891427C (en) 2012-11-14 2016-09-20 Orbite Aluminae Inc. Methods for purifying aluminium ions
LU92379B1 (en) * 2014-02-18 2015-08-19 Wurth Paul Sa Process for reducing the amounst of zinc (zn) and lead (pb)in materials containing iron (fe)
WO2019122985A1 (en) 2017-12-22 2019-06-27 Arcelormittal Method for the treatment of iron-containing sludge

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3164463A (en) * 1961-10-10 1965-01-05 Dravo Corp Process for handling iron laden wastes in steel mills
US3375069A (en) * 1965-07-23 1968-03-26 Leonard A. Duval Process for removing zinc oxide from iron oxide flue dust by the use of spent pickle liquor
US4018680A (en) * 1976-02-24 1977-04-19 Vol Roll A.G. Process for separating iron, zinc and lead from flue dust and/or flue sludge
FI58349C (fi) * 1978-04-04 1981-01-12 Outokumpu Oy Foerfarande foer behandling av metallhaltiga stoft och avfall fraon metallurgisk industri
FR2459293B1 (fr) * 1979-06-15 1985-09-27 Siderurgie Fse Inst Rech Procede et dispositif de traitement hydrometallurgique des poussieres metallurgiques
US4614543A (en) * 1985-01-31 1986-09-30 Amax Inc. Mixed lixiviant for separate recovery of zinc and lead from iron-containing waste materials
NL8601147A (nl) * 1986-05-06 1987-12-01 Hoogovens Groep Bv Afscheiden van non-ferro metalen uit ijzerhoudend poedervormig materiaal.

Also Published As

Publication number Publication date
DE69006183D1 (de) 1994-03-03
EP0427341A1 (de) 1991-05-15
CA2029623A1 (en) 1991-05-11
NL8902783A (nl) 1991-06-03
EP0427341B1 (de) 1994-01-19
US5089242A (en) 1992-02-18
CA2029623C (en) 1996-04-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69006183T2 (de) Verfahren zur selektiven Abtrennung eines Nichteisenmetalles.
DE69012148T2 (de) Abwasserbehandlung unter Verwendung eines Kreislaufes von hochdichtem Schlamm.
DE3306506C2 (de)
DE19724183C2 (de) Verfahren zur Herstellung reiner Alkali- und/oder Ammonium-Wolframat-Lösungen
EP0529453B1 (de) Verfahren zur Abtrennung von schwerlösliche Sulfide bildenden Metallen aus technischen Abwässern
DE2559219A1 (de) Verfahren zur gewinnung von nickel und kobalt auf nassem wege
DE2834452A1 (de) Herstellung von ammoniumparawolframat
DE2558160A1 (de) Verfahren zum herstellen von gereinigtem molybdaenoxid
DE1175622B (de) Verfahren zur Gewinnung von Metallen aus Loesungen durch Flotation
DE3227240A1 (de) Verfahren zur herstellung von elektrolytischem zink oder hochreinen zinksalzen aus sekundaeren zink-rohmaterialien
DE3145006C2 (de)
DE3509373A1 (de) Verfahren zum entfernen von vanadium bzw. konzentrationen anderer metalle
DE3784126T2 (de) Rueckgewinnen von nickel oder kobalt aus striploesungen der fluessig-fluessigextraktion.
DE2922235A1 (de) Verfahren zum herstellen von kobaltmetallpulver in extrafeiner koernchengroesse
DE3841590A1 (de) Verfahren zur raffination von eisenion-haltiger saurer loesung
DE1184090B (de) Verfahren zur Reduktion von Kupferoxyd
DE69017049T2 (de) Verfahren zum entfernen von anorganischen gels und nichtzusammendrückbaren feststoffen aus sauren medien.
DE2624762A1 (de) Verfahren zur reinigung einer waessrigen zinksulfat-loesung
DE69715674T2 (de) Prozess zur herstellung von losungen mit dreiwertigen eisen zur wasserreinigung und verwendung des so erhaltenen produktes
DE2807245A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von grobem aluminiumoxid
DE69401418T2 (de) Verfahren zur Behandlung von einer Mischung von Aluminiumoxydtrihydrat und Aluminiumoxydmonohydrat enthaltenden Bauxiten
DE2432497A1 (de) Ausflockungsverfahren
DE2708543A1 (de) Verfahren zur elektrolytischen gewinnung von metallischem zink
DE2407948B2 (de) Verfahren zur konzentrierung von gallium
DE2725958A1 (de) Anreicherung von magnesiumenthaltenden materialien

Legal Events

Date Code Title Description
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT

8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee