DE808657C - Lagerverbindung - Google Patents

Lagerverbindung

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DE808657C
DE808657C DEP1889A DEP0001889A DE808657C DE 808657 C DE808657 C DE 808657C DE P1889 A DEP1889 A DE P1889A DE P0001889 A DEP0001889 A DE P0001889A DE 808657 C DE808657 C DE 808657C
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DE
Germany
Prior art keywords
bearing
performance
drive element
speed machines
machines according
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1889A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Ciecior
Karl Friedrich Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KUKA AG
Original Assignee
Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG filed Critical Industrie Werke Karlsruhe Ausburg AG
Priority to DEP1889A priority Critical patent/DE808657C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808657C publication Critical patent/DE808657C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C9/00Bearings for crankshafts or connecting-rods; Attachment of connecting-rods
    • F16C9/04Connecting-rod bearings; Attachments thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C11/00Pivots; Pivotal connections
    • F16C11/04Pivotal connections
    • F16C11/06Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints
    • F16C11/0619Ball-joints; Other joints having more than one degree of angular freedom, i.e. universal joints the female part comprising a blind socket receiving the male part

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Lagerverbindung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lagerverbindung alsAntriebselement fürHochleistungs- und schnell laufende Maschinen zur Übertragung und Ableitung von Schwing- und Drehbewegungen.
  • Die bekannten Lagerverbindungen dieser Art, insbesondere die Kugelverbindungen, besitzen den Nachteil, daß sowohl die Erzielung des bei hoher Drehzahl sehr empfindlichen Lagerspiels als auch die Herstellung der Lagerverbindung überhaupt sehr schwierig ist und große Kosten verursacht. Auch kann bei Auslaufen der Lagerstellen, also bei Entstehung zu großen Lagerspiels letzteres nicht ohne weiteres beseitigt werden. Außerdem beeinflußt das große Gewicht der bekannten Lagerverbindungen die Drehzahl und den ruhigen Lauf der Maschine in ungünstiger Weise. Bei der vorliegenden Erfindung werden alle diese Nachteile ausgeschaltet. Durch Anordnung von einstellbaren, mit kugeligen Lagerflächen versehenen, in einem Rahmen gelagerten äußeren Lagerpfannen und eines den Abstand der Kugeln bestimmendes, ebenfalls mit kugeligen Lageflächen versehenes, auf den Kugeln frei bewegliches Lagerpfannenstück kann jede erforderliche Feinheit des Lagerspiels eingestellt werden. Durch dieses frei bewegliche Lagerpfannenstück ist es möglich, Ungenauigkeiten in der Herstellung der Flucht zwischen den äußeren und inneren Lagerpfannen ohne weiteres auszugleichen. Ferner kann mit einer und derselben Lagerpfanne das Lagerspiel für beide Lager gleichzeitig und einheitlich eingestellt werden. Hierdurch wird eine besonders sichere und genaue Bewegungsübertrageng gewährleistet und ein ruhiger Lauf der Maschine erreicht. Dies ist von besonderer `Vichtigkeit bei Erzeugung und Übertragung von Schwingbewegungen, da hierbei durch raschen Druckwechsel in Richtung der Kraftübertragung ein zu großes Lagerspiel sich sehr nachteilig auswirken würde. Durch Anordnung dieses Lagerpfannenstücks, welches entsprechend den Bewegungen der treibenden und getriebenen Lagerstelle frei beweglich ist, wird jede unzulässige Reibung in den Lagerpfannen vermieden. Ein weiterer großer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß bei Auslaufen der Lagerstellen nach entsprechender Betriebsdauer das zu große Lagerspiel ohne weiteres durch Nachstellen der einstellbaren Kugelpfanne beseitigt werden kann.
  • Die zur Führung des Rahmens erforderliche Führungsgabel ist derart befestigt, daß gleichzeitig eine Versteifung des Rahmens erreicht wird. Dies geschieht durch Anordnung der beiden Befestigungsschrauben an den Schenkeln des Rahmens. Durch Anordnung der Lagerpfannen besteht die Möglichkeit, den Rahmen aus Leichtmetall herzustellen, wodurch eine große Gewichtsersparnis erzielt wird. Dies bedeutet die Erreichung einer größeren Drehzahl, ein rascheres Anlaufen der Maschine und damit eine bessere Gesamtleistung.
  • Weiterhin besteht durch Anordnung dieser Lagerpfannen die Möglichkeit, dieselben aus hochwertigem Werkstoff mit besonders günstigen Laufeigenschaften vorzusehen. Dies wirkt sich besonders bei hochbeanspruchten Antrieben günstig auf die Erhaltung des zulässigen Lagerspiels aus. Das frei bew=egliche Lagerpfannenstüc.k wird mit einer Bohrung versehen, um einen Öldocht unterzubringen. Dieser Öldocht wird durch einen Ölbehälter gespeist, der durch einen das Lagerpfannenstück umschließenden Blechmantel gebildet wird. Der Öldocht berührt die Gleitflächen der Lagerstellen, wodurch eine sichere Schmierung gewährleistet ist. Die Lagerzapfen werden zusätzlich beiderseits durch eine mit 01 getränkte Filzeinlage geschmiert. Gleichzeitig verhindert die Filzeinlage das Eindringen von Schmutz und Staub.
  • Bei größerem Lagerabstand wird zweckmäßig jede der beiden Lagerstellen für sich von einem Rahmen umschlossen. Diese beiden Rahmen werden durch eine Stange verbunden, welche in den an den Rahmen angeordneten Naben einstellbar befestigt ist. Zum Ausgleich von Fluchtungsungenauigkeiten zwischen den Lagerpfarinen des treibenden und des getriebenen Lagers ist auch hier ein frei bewegliches, mit Kugelflächen versehenes Lagerpfannenstück vorgesehen.
  • Bei Ableitung oder Übertragung kleiner Schwingbewegungen wird zweckmäßig die Lagerverbindungsstange durch eine Bohrung der treibenden oder getriebenen Kugel und der Kugelpfannen hindurchgeführt und die Einstellurig des Lagerspiels mittels einer mit einem Gewinde versehenen Lagerpfanne vorgenommen. Diese Ausführung `hat den Vorteil geringen Platzbedarfs und billiger Herstellung. Der Erfindungsgegenstand ist an drei Anwendungsbeispielen dargestellt, wobei eine Schwingbewegung von einer Drehbewegung mittels einer Kugel'lagerverbindung abgeleitet wird.
  • Abb. i zeigt die Anordnung der Kugelpfannen in der Kugelverbindung bei kleinem Kugelabstand; Abb.2 einen Längsschnitt durch die Kugelverbindung nach Abb. i ; Abb.3 die Stirnansicht der Kugelverbindungen nach Abb. i und 2; Abb. 4 zeigt die Anordnung der Kugelpfannen in der Kugelverbindung bei großem Kugelabstand; Abb.5 zeigt die Kugelverbindung nach Abb.4 im Längsschnitt; Abb.6 zeigt die Anordnung der Kugelpfannen bei Ableitung einer Schwingbewegung von einer Kurbel mit zylindrischem Zapfen; Abb.7 zeigt die Seitenansicht der Anordnung nach Abb. 6.
  • Die Drehbewegung der Kurbel i (Abb. 2) wird über die Kugel 2 und das Kugelpfannenstück 3 als Schwingbewegung auf die um die Achse ,4 schwingende Kugel 5 übertragen. Die treibende Kugelwird von einer festen Kugelpfanne 6 und dem Kugelpfannenstück 3 umfaßt, während die getriebene Kugel 5 zwischen der einstellbaren Kugelpfanne 7 und dem Kugelpfannenstiick 3 gelagert ist. Die feste Kugelpfanne 6 stützt sich mit ihrer Auflagefläche 8 am Rahmen 9 ab und ist mit ihrem Zapfen io durch Vernieten mit dem Rahmen 9 gegen Lockerung gesichert. Die einstellbare Kugelpfanne 7 ist mit ihrem Gewinde i i in einer Pratzung 12 (A'bb. 3) des Rahmens 9 drehbar gelagert. Das Kugelpfannenstück 3 ist zwischen den Kugeln 2 und 5 frei um ihre Längsachse drehbar. Sowohl die feste Kugelpfanne 6 als auch die einstellbare Kugelpfanne 7 und das Kugelpfannenstück 3 liegen mit ihren Längsachsen in derselben Achsrichtung, und zwar in Richtung der Kraft- und Bewegungsübertragung.
  • Das erforderliche Lagerspiel wird für beide Kugellagerungen über das Kugelpfannenstück 3 gleichzeitig eingestellt durch Drehen an dem angeflachten Zapfen 13 der einstellbaren Kugelpfanne 7, welche nach erfolgter Einstellung durch Pratzschraube 14 gegen Drehen gesichert ist.
  • Die Kugelverbindung wird durch eine an den Schenkeln des Rahmens 9 mit den Schrauben 15 befestigte Führungsgabel 16, die an dem Zapfen 17 der Kugel 5 geführt ist, gegen Pendelbewegung um ihre Längsachse gesichert. Die Führungsgabel 16 wirkt durch ihre Befestigung an den Schenkeln des Rahmens 9 zusätzlich als Versteifung derselben.
  • Die Schmierung der Kugeln 2 und 5 erfolgt durch den in der Bohrung 18 des Kugelpfannenstücks 3 befindlichen Öldocht, der die Laufflächen der Kugeln 2 und 5 berührt und dadurch mit Öl versorgt. Der Öldocht wird durch eine Querbohrung i9 in dem Kugelpfannenstück 3 von einem Ölbehälter 20 gespeist. Dieser Ölbehälter 20 wird durch einen das Kugelpfannenstiick 3 umschließenden Blechmantel gebildet und durch die Öffnungen 22 mit Ö1 gefüllt. Außerdem werden die Kugeln 2 und 5 zusätzlich durch ölgetränkte Filzeinlagen 23 geschmiert (Abb. i bis 3).
  • Beim zweiten Ausführungsbeispiel (Abb.4 und 5) ist der Kugelabstand so groß, daß der Rahmen zweckinä ßig aufgeteilt wird in zwei kleinere Rahmen 24 und 25, deren jeder eine Kugel 2 und 5 umschließt. Diese beiden Rahmen 24 und 25 sind durch eine Stange 26 verbunden, welche in den an den Rahmen 24 und 25 befindlichen Naben 27 und 27' mittels Gewinde und Muttern 28 und 28' einstellbar befestigt sind. In Gien Rahmen 24 und 25 sind je eine feste Kugelpfanne 6 und 6' und eine einstellbare Kugelpfanne 7 und 7' angeordnet. Die Einstellung des Lagerspiels erfolgt wie bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Zwischen den einstellbaren Kugelpfannen 7 und 7' und den Kugeln 2 und 5 ist ein frei bewegliches Kugelpfannenstück 3 und 3' zum Ausgleich etwaiger Ungenauigkeiten in der Herstellung der Flucht zwischen den äußeren und inneren Lagerpfannen angeordnet.
  • Beim dritten Ausführungsbeispiel Abb.6 und 7 wird eine verhältnismäßig kleine Schwingbewegung von einer Drehbewegung abgeleitet. Die Kurbelstange 29, welche über das zylindrische Kurbellager 30 von der rotierenden Achse 31 angetrieben wird, besitzt an ihrem obigen Ende einen Bund 32 mit kugeliger Lagerfläche 33 sowie einen Gewindebolzell 34, der durch eine Bohrung 35 der Kugelschraube 36 hindurchgeführt ist. Die Kugelfläche 37 der Kugelschraube 36 ist einerseits von der frei beweglichen Kugelpfanne 38 umfaßt, welche zwischen der Kugelfläche 37 der Kugelschraube 36 und der Kugelfläche 33 des Bundes 32 angeordnet ist, und andererseits von einer mit Gewinde versehenen Kugelpfanne 39. Mit dieser Kugelpfanne 39 wird das Lagerspiel des Pfannenlagers eingestellt. Eine Gegenmutter 4o dient als Sicherung der Einstellung des Lagerspiels.
  • Die Kugelschraube 36 ist mit Mutter 41 im Schwinghebel 42 und letzterer mit Schraube 43 auf der Schwingachse 44 befestigt. Eine Anpassung des oberen Kugellagers an die durch das zylindrische Kurbellager 30 gegebene Flucht geschieht einerseits durch seitliches Einstellen des Schwinghebels 42 mittels der Befestigungsschraube 43, andererseits durch die Kugelpfannen 38 und 39. Das Spiel zwischen dem Bolzen 34 der Kurbelstange 29 und der Bohrung 35 der Kugelschraube 36 ist so groß, daß sich beide entsprechend ihren verhältnismäßig kleinen Schwingbewegungen ungehindert bewegen können.
  • Der Erfindungsgegenstand wird vorzugsweise verwendet zur Ableitung einer Schwingbewegung von einer Drehbewegung sowie zur Übertragung von Schwingbewegungen auf eine parallele Achse zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern, ferner auf eine gekreuzte Achse oder auf ein Antriebsteil, das noch zusätzliche Bewegungen ausführt zum Ausgleich zusätzlicher Bewegungen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen, gekennzeichnet durch mit kugeligen Lagerflächen versehenen, in einem Rahmen gelagerten äußeren Lagerpfannen und ein den Abstand der Kugeln bestimmendes, ebenfalls mit kugeligen Lagerflächen versehenes, auf den Kugeln frei bewegliches Lagerpfannenstück.
  2. 2. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerpfannen einstellbar sind. -
  3. 3. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Gewinde versehene Lagerverbindungsstange (29) durch eine Bohrung der treibenden oder getriebenen Kugel (36) und der Kugelpfannen (38 und 39) hindurchgeführt wird und die Einstellung des Lagerspiels mittels der äußeren mit einem Gewinde versehenen Lagerpfanne (39) geschieht.
  4. 4. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch einen Rahmen aus Leichtmetall.
  5. 5. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerpfannen aus hochwertigem Werkstoff mit besonders günstigen Laufeigenschaften hergestellt sind.
  6. 6. Lagerverbindung als Antriebselement für Hoc.hleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsgabel (i() an den Schenkeln des Rahmens (9) befestigt ist.
  7. 7. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerpfannenstück (3) einen Oldocht enthält, der aus einem durch einen Blechmantel (21) gebildeten ölbehälter gespeist wird. B. Lagerverbindung als Antriebselement für Hochleistungs- und schnell laufende Maschinen nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen beiderseits zusätzlich durch eine mit 01 getränkte Filzeinlage geschmiert werden.
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