AT96047B - Reibrädergetriebe mit oder ohne veränderlicher Übersetzung. - Google Patents

Reibrädergetriebe mit oder ohne veränderlicher Übersetzung.

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AT96047B
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Austria
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gear
rollers
friction
transmission
gears
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Inventor
Erich Dr Ing Knoller
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Erich Dr Ing Knoller
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Description


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    Reibrndergetnebe   mit oder ohne veränderlicher Übersetzung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Reibrädergetriebe und bezweckt, eine wertvolle Eigenschaft dieser Getriebe, die bis jetzt unbeachtet blieb, zur Regelung dieser Getriebe heranzuziehen. Es ist dies die Eigenschaft aller Reibungsgetriebe, in sich selbst die Messung der durchgeleiteten Leistung ohne ein besonderes Messorgan zu gestatten. Insbesondere kommen hier die Reibungsgetriebe mit doppelter Reibungsmitnahme in Betracht, wo also die Kraft durch Reibung auf ein Zwischenglied, welches eine Rolle, eine Kugel, ein Kegel od. dgl. sein kann, übertragen und von da wieder durch Reibung weitergeleitet oder durch Reibung von einem feststehenden Teil aufgefangen wird, in welchem Falle von dem umlaufenden Zwischenglied die Drehkraft abgenommen wird. 



   Der Erfindung gemäss wird diese Eigenschaft dazu verwendet, das eigene Getriebe selbst oder ein zweites hinsichtlich des Übersetzungsverhältnisses oder des   Anpressdruckes   zu regeln. Dies wird z. B. bei den bekannten Schalengetrieben dadurch erreicht, dass der Rollenkäfig, in dem die Übertragungsrollen aufgehängt sind, nachgiebig gegen eine Feder gelagert ist, so dass er sieh entsprechend dem in ihm auftretenden Drehmoment um seine Hauptachse verdreht und hiebei durch eine geeignete Einrichtung das eigene Übertragungsverhältnis verstellt, wie dies später an Hand der Ausführung mit exzentrisch aufgehängten Rollen beschrieben wird. 



   So erhält man ein Getriebe, dass sich selbst nach der Leistung regelt ; in dem Masse, als der Widerstand steigt, geht die Drehzahl herunter, so dass sich das Getriebe selbsttätig der Belastung anpasst. Dies wäre die Selbstregelung eines Getriebes. Es lässt sich aber auch Fremdregelung nach diesem Prinzip erreichen, wie sie besonders für den Vorschubantrieb von Werkzeugmaschinen mit Vorteil angewendet werden kann, indem man im ersten Getriebe zwar das Drehmoment auf die oben beschriebene Art misst, davon aber das Übersetzungsverhältnis eines zweiten Getriebes in Abhängigkeit bringt, so dass dieses nach der Leistung des ersten Getriebes geregelt wird. 



   Weiters kann auch der   Anpressdruck   auf diese Weise in ein bestimmtes Verhältnis zur   übertragenen   Leistung gebracht werden, indem man etwa vermittels der bekannten in Kerben liegenden Kugeln das Reaktionsdrehmoment des Rollenkäfigs in eine Anpresskraft umsetzt. Es wird so eine   viel korrektere   Regelung erreicht, als wenn das   Drehmoment   an einer Welle gemessen wird. Gibt man den   Seitenflächen   dieser Kerben   gekrümmte   Form und kombiniert dies gegebenenfalls mit einem Getriebe mit abweichenden   Laufflächen,   so kann man auf diese Weise jeder Rollenstellung eine gewisse Stellung der Kugeln in den Kerben zuordnen, und so ein bestimmtes Regelungsgesetz für die Anpresskraft erreichen. 



   Werden zwei oder mehrere Getriebe hintereinandergeschaltet, so kann vorteilhafterweise die 
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 einanderschaltung zweier Getriebe anwendbar ist
In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch zur Dar- stellung gebracht und zeigt Fig. 1 ein Schalengetriebe mit verschwenkbaren Rollen und den   Anpressdruck   regulierenden Kugeln, Fig. 2 ein Schalengetriebe ähnlicher Bauweise mit innen angelenkten und von Hand verstellbaren Schwenkrollen und Regelung des   Anpressdruckes   nach dem Drehmoment des Rollenkäfigs. Fig. 3 zeigt ein Reibrädergetriebe, bestehend aus zwei Schalengetrieben, von welchen das grössere Getriebe vermöge des auftretenden Torsionsmomentes im Rollenkäfig die Verstellung des zweiten Getriebes bewirkt. 



   Gemäss der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform sitzen an einer Welle 1, von welcher auch der Antrieb erfolgt, frei drehbar eine Antriebsscheibe 2 und neben derselben die Sehale. 3 des Schalen- 

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 EMI2.1 
 triebsseheibe   ; 2   sind in   Kerben. 3   die Kugeln 6 vorgesehen, welche den   Anpressdruck   zwischen diesen beiden Teilen regeln. 



   Die   Seitenflächen   der Kerben wirken als   Keilflächen,   auf welche vermöge auftretenden Dreh- 
 EMI2.2 
 stellt den   Anpressdruck   dar, mit welchem die Schalen auf die   zwisehengeehalteten   Rollen 8 wirken. Die Achse 9 dieser Rollen sind in ausserhalb des Schwenkmittelpunktes angeordneten Drehzapfen 10 am Rollen- 
 EMI2.3 
 
Die Hohlrinnen der Schalen   J und   haben kein Kreisprofil.

   dessen Mittelpunkt mit dem Schwenkmittel der Rollen zusammenfällt, sondern andere Kreise oder Kurven als Erzeugende der   rmdrellungs-   flächen, so dass bei Verschwenken der Rollen 8'der Abstand der   Schalen J und-j ! voneinander   trotz der exzentrischen Aufhängung der Schwenkrollen   nicht geändert wird.   Zur Erzielung der Selbstregelung ist nun der Rollenkäfig mittels der Feder 18 an einem   Gehäuseteil 1J nachgiebig aufgehängt,   die   ihm   bei 
 EMI2.4 
 bunden ist.

   Zwischen diesem   Druekkörper jM und   dem festen Gehäuseteil 15 des Getriebes ruhen in Kerben gleich wie bei der   Ausführungsform   nach Fig. 1 die Kugeln 6, welche durch das Drehmoment des Rollenkäfigs beeinflusst, unter Vermittlung des Kugellagers 7'den axialen Anpressungsdruck auf das Getriebe 
 EMI2.5 
 Gehäuseteil 17 abstützt. Die Schwenkrollen 8 sind frei verschieblich auf Achse 9'gelagert, die mit ihrem inneren Ende an dem Rollenkäfig 11 angelenkt sind. Die frei verschiebbare Lagerung der Rollen 8 gestattet deren selbsttätige Einstellung zwischen den Hohlschale J und 4. 



   Ein anderes Anwendungsbeispiel eines selbsttätig regelnden Antriebes zeigt Fig. 3, bei welchem zwei   Sch31engetriebe   Verwendung finden, deren eines von dem in ihm auftretenden Drehmoment beeinflusst, das zweite Gatriebe verstellt. Hier sitzt die äussere   Schale 2C   des ersten Getriebes fest auf der Welle 1, welche den Antrieb besorgt. Der Antrieb erfolgt auf die   Riemscheibe M, durch welche   die zweite Schale 22 des ersten Getriebes mit der inneren Schale 23 des zweiten Getriebes verbunden ist. Die äussere Schale 24 des zweiten Getriebes, welches in seinen Abmessungen kleiner gehalten sein kann, als das erste Getriebe, läuft auf der Welle 1 frei und trägt das Zahnrad 26, von welchem aus der Nebenantrieb, z. B. der Vorschub. abgeleitet wird.

   Durch eine   Druekfeder   27 wird gleichzeitig der Anpressdruek beider Getriebe besorgt. 
 EMI2.6 
 Gewinde hineinragt, so dass durch   Verdrehung   der letzteren   gleichzeitig eine Längsverschiebung   des am feststehenden Gehäuse gegen Verdrehung   festgehaltenen Rollenkäfigs 37   und damit eine Verstellung seiner Rollen 8 bedingt ist. 



   Der Rollenkäfig 28 des ersten Getriebes kann durch einen Bügel 30 nach aussen auf eine, an der Welle 1 sitzenden Hülse geführt sein, mit welcher ein Hebel 25 drehbar verbunden ist und an seinem freien Ende die Feder 18 spannt. 



   Durch seine doppelte Beweglichkeit gestattet der Hebel einerseits bei Verschiebung das Übersetzungsverhältnis,   beiVersehwenken   durch   dieFederspannung   das zu regelnde Drehmoment einzustellen. 
 EMI2.7 
 
Durch diese Anordnung wird bewirkt, dass bei Veränderung des im ersten Getriebe auftretenden Drehmomentes, beispielsweise   bei wachsendemArbeitswiderstand an Werkzeugmaschinen   eine Verdrehung des Rollenkäfigs 28 hervorgerufen wird, welche ihrerseits unter Vermittlung der Hülse 29 die Rollen 8' des zweiten Getriebes durch den Rollenkäfig   31   derart verschwenkt, dass das Übersetzungsverhältnis 
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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Reibrädergetriebe, mit oder ohne veränderlicher Übersetzung, dadurch gekennzeichnet, dass das Drehmoment im Getriebe selbst z. B. an dem nachgiebig gelagerten, an der Drehung nicht teilhabenden <Desc/Clms Page number 3> Käfig (11) der Reibrollen (8) eines Sehalengetriebes gemessen wird und entweder das eigene Getriebe oder ein zweites Getriebe hinsichtlich des Übersetzungsverhältnisses oder des Anpressungsdruckes regelt.
    2. Reibrädergetriebe nach Anspruch 1, mit zwei nebeneinander angeordneten Getriebesätzen, dadurch gekennzeichnet, dass mittels eines einzigen Betätigungsorganes, z. B. Handhebels (45), das Übersetzungsverhältnis des das Drehmoment messenden Getriebes, wie auch das Drehmoment selbst, auf welches geregelt werden soll, eingestellt wird.
    3. Reibrädergetriebe nach Anspruch l. bei dem der Anpressdruck durch in Kerben gelagerten Kugeln geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Kerben eben oder mit verändeilicher Steigung verlaufen, wobei vorzugsweise die Laufflächen des Getriebes (3, 4) von ihrem normalen Profil abweichen, so dass sie bei Änderung der Übersetzung ihre gegenseitige Lage verändern.
    4. Reibrädergetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die, die Rollen tragenden Achsen (9, 9 an je einem, mit dem Sehwenkmittelpunkte der Rollen nicht zusammenfallenden, gegebenenfalls zur Achse exzentrischen oder schräg liegenden Drehpunkt im Rollenkäfig angelenkt sind, so dass die Anlenkungspunkte bei Verschwenkung der Rollen einen Weg zurücklegen, wobei die Rollen seitlich fest oder verschiebbar auf ihren Achsen sitzen können.
    5. Reibrädergetriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwenkung der Rollen vermöge ihrer exzentrischen Aufhängung in einem unverschiebbaren Rollenkäfig durch die axiale Verschiebung der Getriebeschalen (3, 4) bewirkt wird.
    6. Reibrädergetriebe nach Anspruch 1, mit zwei hintereinander bzw. nebeneinander geschalteten Sehalengetrieben, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellung der Rollen beider Getriebe durch axiale Verschiebung oder Verdrehung eines für beide Getriebe gemeinsamen Rollenkäfig (35) erfolgt (Fig. 3). EMI3.1
AT96047D 1922-05-13 1922-05-13 Reibrädergetriebe mit oder ohne veränderlicher Übersetzung. AT96047B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10238662B3 (de) * 2002-08-23 2004-04-15 Audi Ag Toroidgetriebe

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10238662B3 (de) * 2002-08-23 2004-04-15 Audi Ag Toroidgetriebe
EP1394441A3 (de) * 2002-08-23 2010-01-13 Audi Ag Toroidgetriebe

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