DE808489C - Wandelement zum Herstellen von Stahlhaeusern - Google Patents
Wandelement zum Herstellen von StahlhaeusernInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C2/00—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
- E04C2/02—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
- E04C2/08—Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of metal, e.g. sheet metal
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Description
- Es ist bekannt, Häuser aus Stahl herzustellen, d. h. in der Weise, daß die Außenseite der Wände aus Blech besteht, während an der Innenseite Wärme und Schall dämmende Stoffe befestigt sind. Außenbleche und Isolierstoffe sind an einem fachwerkartigen Skelett befestigt. Es ist ferner bekannt, Hauswände nach dem Baukastensystem zu errichten, d. h. aus großen Wandelementen, die nebeneinander- und aufeinandergestellt werden, wobei jedes Wandelement im wesentlichen die ganze Wandstärke hat. Solche Häuser werden aus Holz, Beton u. ä. gefertigt.
- Die Erfindung bezieht sich nun auf eine Ausbildung von Wandelementen für die Herstellung von Stahlhäusern und besteht in erster Linie darin, daß die einzelnen aus Blech geprellten Wandelemente mit Abkantungen versehen sind, welche der Wand ohne Zuhilfenahme einesTraggerüstes oder andererVersteifungsmittel, wie z. B. Profileisen, die erforderliche Festigkeit verleihen. Hierdurch erübrigt sich nicht nur unter Beibehaltung der Vorteile des Stahlhauses ein besonderesTraggerippe, sondern es wird auch die Zahl der Bauelemente vermindert und das Zusammensetzen des Hauses vereinfacht. Dadurch, daß die ganze Wand ausschließlich aus aus Blech geprellten Teilen besteht, ist es möglich, mit einem sehr geringen Stahlgewicht auszukommen und die Herstellungskosten zu vermindern.
- Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken wird die Form der Wandelemente vereinfacht und ihr Gewicht vermindert. Dies geschieht unter Vermeidung aller versteifenden Profileisen in der Weise, daß die Wandelemente durch eingepreßteMulden versteift sind.
- Die Wandelemente, deren Wannenform zur Aufnahme der Isolationsstoffe, wie z. B. Glaswolle, geeignet ist, werden gemäß einer Fortentwicklung der Erfindung so ausgebildet, daß sie aus zwei je für sich geprellten Teilen bestehen, nämlich einem Außenblech und einem Blechrahmen, der einen ringsumlaufenden Bördelrand besitzt, mit dessen Hilfe er mit dem Außenblech verschraubt, vernietet oder verschweißt ist.
- Es hat sich gezeigt, daß die Herstellung der aus Blech geprellten Wandelemente aus zwei Teilen sicherer und billiger ist als das Pressen aus einem einzigen Stück. Außerdem lassen sich, wie noch gezeigt wird, auf diese Weise weitere Vorteile erzielen. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Bördelrand des Blechrahmens und der mit ihm verbundene Rand des Außenblechs als Verbindungsflansch zum Nachbarelement ausgebildet ist. Auf diese Weise wird nämlich das Anschweißen besonderer Verbindungsflansche erspart.
- Um das Gesamtbild des Hauses nicht durch die am Rand des Außenblechs anzubringenden Schrauben zu stören und um die Schrauben vor Verrosten zu schützen, ist der Rand der Außenwand Z-förmig geprellt, wodurch er hinter der Fluchtlinie der Außenwand zurücksteht. Er kann in dieser Lage durch bereits vorgeschlagene Deckleisten leicht der Sicht entzogen werden. Vorteilhaft wird auch dem Blechrahmen Z-Form erteilt derart, daß sein dem Außenblech abgewandtes Ende einen Halt für das Isolationsmaterial bildet. Die Zeichnung bringt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. i die Draufsicht auf ein Wandelement nach der Erfindung, Fig. 2 einen Schnitt gemäß II-II der Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt gemäß III-III der Fig. i und Fig. 4 eine Ansicht der Längsseite des Wandelements gemäß IV-IV der Fig. i.
- Jedes Wandelement besteht aus dem Außenblech i und dem aus der gleichen Blechart hergestellten Blechrahmen 2. Das Außenblech i weist zwei Längsmulden 3 auf, die der Versteifung dienen. Der Rand ist Z-förmig zu einem Flansch 4 umgebogen, der ringsum läuft. Seine beiden Längsseiten dienen dem Anschluß an die benachbarten Wandelemente, während der untere und der obere Teil den Anschluß an den Sockel bzw. an die Dachkonstruktion bilden. Der Blechrahmen 2 ist Z-förmig gestaltet; sein Flansch 5 ist mit dem entsprechenden Flansch 4 des Außenblechs i vernietet. Sein anderer Flansch 6, der ebenfalls an dem im Gebrauchszustand lotrechten wie an dem waagerechten Rahmenteil vorhanden ist, dient der Befestigung des Isolationsmaterials, beispielsweise der Glaswolle. Die Flansche 4 und 5 weisen Bohrungen 7 zum Einbringen der Verbindungsschrauben auf. Auf der nach dem Hausinnern liegenden Seite ist das Wandelement mit einer Platte 8 verkleidet. Das Wandelement ist in der Lage, alle auf die Wand wirkenden Kräfte an Winddruck, Dachlast usw. aufzunehmen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wandelement zum Herstellen von Stahlhäusern, dadurch gekennzeichnet, daß das aus Blech geprellte Wandelement mit Abkantungen (4, 5, 6) versehen ist, welche der Wand ohne Zuhilfenahme einesTraggerüstes oder anderer Versteifungsmittel die erforderliche Festigkeit verleihen.
- 2. Wandelement nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es durch eingeprellte Mulden (3) versteift ist.
- 3. Wandelement nach Anspruch i oder 2, bestehend aus zwei je für sich geprellten Teilen, nämlich einem Außenblech (i) und einem Blechrahmen (2), der einen ringsumlaufenden Bördelrand (5) besitzt, mit dessen Hilfe er mit dem Außenblech (i) verschraubt, vernietet oder verschweißt ist.
- 4. Wandelement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bördelrand (5) des Blechrahmens (2) und der mit ihm verbundene Rand (4) des Außenblechs (i) als Verbindungsflansch zum Nachbarelement ausgebildet sind.
- 5. Wandelement nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand (4) des Außenblechs (i) Z-förmig geprellt ist, so daß der Verbindungsflansch (4, 5) zum - Nachbarelement hinter der Außenfläche des Außenblechs (i) zurücksteht.
- 6. Wandelement nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Außenblech (i) abgewandte Ende (6) des Blechrahmens (4) einen Halt für das Isolationsmaterial bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP25484A DE808489C (de) | 1948-12-19 | 1948-12-19 | Wandelement zum Herstellen von Stahlhaeusern |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP25484A DE808489C (de) | 1948-12-19 | 1948-12-19 | Wandelement zum Herstellen von Stahlhaeusern |
Publications (1)
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| DE808489C true DE808489C (de) | 1951-07-16 |
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ID=7370103
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP25484A Expired DE808489C (de) | 1948-12-19 | 1948-12-19 | Wandelement zum Herstellen von Stahlhaeusern |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE808489C (de) |
-
1948
- 1948-12-19 DE DEP25484A patent/DE808489C/de not_active Expired
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