DE807991C - Vorrichtung zum Schneiden von Bauplatten, Balken, Ziegeln und anderen Bauelementen aus bearbeitbaren Werkstoffen - Google Patents

Vorrichtung zum Schneiden von Bauplatten, Balken, Ziegeln und anderen Bauelementen aus bearbeitbaren Werkstoffen

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DE807991C
DE807991C DEK845A DEK0000845A DE807991C DE 807991 C DE807991 C DE 807991C DE K845 A DEK845 A DE K845A DE K0000845 A DEK0000845 A DE K0000845A DE 807991 C DE807991 C DE 807991C
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DE
Germany
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knife
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DEK845A
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ERICH KARL OSKAR KNIESCHON
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ERICH KARL OSKAR KNIESCHON
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/222Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising by pressing, e.g. presses
    • B28D1/223Hand-held or hand-operated tools for shearing or cleaving

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schneiden von Bauplatten, Balken, Ziegeln und anderen Bauelementen aus bearbeitbaren Werkstoffen Das Baugewerbe verwendet in immer zunehmendem Maße Bauplatten, Balken, Dachziegel, Bauziegel und andere Bauelemente aus mehr oder weniger gut bearbeitbaren Werkstoffen, denen durch Schneiden, durch Fräsen, durch Sägen oder auf andere Weise die gewünschte Form gegeben werden kann.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun eine einfache Vorrichtung, mit der mehr oder weniger gut schneid- oder spaltbare Bauelemente schnell und sicher aufgeteilt werden können.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar veranschaulicht Fig. i eine Vorderansicht einer solchen Vorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß der Fig. i, Fig. 3 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Fig. i, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine Vorrichtung gemäß der Fig. i in der Ebene A-A.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung ist auf einem Sockel i aufgebaut, der aus einem T-förmigen Profilstück besteht, das mit Schraubenlöchern zum Befestigen desselben auf einem Fundament, einem Gestell, einem Balken oder auf einer anderen Unterlage versehen ist. Als Arbeitswerkzeug sind zwei bogenförmige Messer vorgesehen, von denen das Messer 2 fest und das Messer 3 nach der Art einer Schere gegenüber dem feststehenden Messer 2 bewegbar ist, und zwar mit seiner konvexen Kante gegenüber der konvexen Kaute des feststehenden :Messers 2, welche auf solche \\'eise einseitig schräg geschliffen sind, daß ihre Schneiden gegeneinander arbeiten, wenn (las Messer 3 gegen das Messer 2 bewegt wird. Zum Halten des mit seinen Enden auf dem Sockel i aufliegenden 1(essers 2 sowie zum Führen des diesem gegenüber bewegbaren Messers 3 dienen ein Schienenpaar 4', 4', das nahe dem linken Ende des Sockels i fest auf diesem angeordnet ist, sowie ein Schienenpaar 5', 5", das auf gleiche Weise nahe dem rechten Ende des Sockels i fest auf diesem angeordnet ist. lind zwar so, daß zwischen den Schienen 4' und des einen Schienenpaares und den Schienen 5' und 5" des anderen Schienenpaares je ein schmaler Spalt verbleibt. Die beiden Schienenpaare und 5', 5" sind nach der Befestigung auf dem Sockel i gegeneinander gekrümmt und an ihren freien Enden durch einen in die beiderseitigen Spalte eingreifenden Steg 6 fest miteinander verbunden. Die Befestigung der beiden gegeneinander gekrümmten Schienenpaare 4, 4' und 5', 5" auf (lein Sockel i, die Befestigung des feststehenden Messers in den Spalten zwischen den Schienen und 4" einerseits sowie zwischen den Spalten zwischen den Schienen 5' und 5" andererseits und schließlich aucai die Befestigung der Enden des Steges 6 zwischen den freien Enden dieser Schienenpaare 4, 4' und 5', 5" erfolgt mit besonderem Vorteil mittels Niete. Das feste Messer 2 hat eine solche Stärke und ist so in den Spalten der Schienenpaare 4', 4" und 5', 5" angeordnet, daß es nur die rückwärtige Hälfte dieser Spalte in Anspruch nimmt. Die vordere Hälfte der Spaltbreite wird von dem bewegbaren Messer 3 in Anspruch genommen, so daß es sich dem feststehenden gegenüber scherenartig bewegen kann. Das bewegbare Messer 3 ist an einem seiner Enden mit einer Kröpfung 7 versehen, deren freies Ende mit der Kolbenstange eines als Kraftausgleichsvorrichtung wirkenden Öldruckzylinders 8 verbunden ist, der seinerseits wieder in dem Drehpunkt g' des auf dem Sockel i fest angeordneten Lagerpfostens 9 gelagert ist. Zur Führung des bewegbaren Messers 3 sind auf diesem dieRollenpaare io', io"und i i', i i", welche auf den konkaven Kanten der Segmentschienen . und :' einerseits sowie 5' und 5" andererseits laufen, deren Krümmung dabei den bei (lein Bewegungen des Messers 3 obwaltenden kinematischen Bedingungen angepaßt ist. Die Bewegung des -Messers 3 gegen (las Messer 2 erfolgt dabei mittels eines Handhebels 12, der in dem Punkte 13 drehbar auf dem über das Segmentschienenpaar hinausragenden freien Ende des bewegbaren \lessers 3 gelagert ist. Dieser Handhebel i2 greift in dem Punkte 14 exzentrisch an ein ebenfalls in denn Punkte 13 auf dem über das Segmentschienenpaar 4', .' hinausragenden freien Ende des bewegharen Messers 3 drehbar gelagertes Zahnrad 15 an, (las seinerseits wieder in einer Zahnreihe 16 kämmt, .welche in der konvexen Kante der mit Vorteil verstärkt ausgeführten Segrnentschiene vorgesehen ist. Betätigt werden Vorricl)tungen gemäß der Erfindung durch Bewegen des finit einem I-Iandgriff 17 versehenen Handhebels r2 in der Richtung des über dem Handgriff 17 gezeichneten Pfeiles. Unter der Wirkung der Bewegung des durch den bewegten Harulhebel 12 exzentrisch angetriebenen und in der Zahnreibe 16 der Segmentschiene 4' kämmenden Zahnrades 15 bewegt sich dann das Messer 3 entsprechend der unterhalb der Rolle i o' und oberhalb (leg Rolle i i' gezeichneten Pfeile. Begrenzt wird die lkewegung des Messers 3 dabei durch den Anschlag i9 für den auf dem freien I'ndc des Messers 3 vorgesehenen Nocken 18.
  • Die Messer 2 und 3 der \'orriclituiig gemäß der Erfindung werden mit besonderem Vorteil aus hochwertigen Stählen gefertigt. Ein zwischen solche Messer eingebrachtes Bauelement kann dann durch ein einfaches, ohne übermäßige Kraftanstrengung ausgeführtes Schwenken des Handhebels 12 unter einem durch die Kraftausgleichsvorrichtung 8 gleichgehaltenen Druck geschnitten bzw. gespalten werden. Infolge (leg Besonderheit der Bewegung des Messers 3 gegenüber dem \lesser 2 einefseits und der Wirkung der Kraftausgleichsvorrichtung 8 andererseits ist es dabei möglich, selbst solche Bauelemente vollkommen glatt zu spalten, die weit davon entfernt sind, se'hneidbar im eigentlichen Sinne des Wortes zu sein.
  • Zum Schutze gegen Verletzungen durch das Zahnradgetriebe kann dieses finit einer Schutzhaube 2o versehen sein.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Schneiden von Bauplatten, Balken, Ziegeln, Dachschindeln und anderen Bauelementen aus bearlxitbaren Werkstoffen, gekennzeichnet durch ein feststehendes bogenförmiges Messer (2) mit einseitig geschärfter konvexer Kante, durch ein diesem gegenüber bewegbare;, ebenfalls bogenförmiges Messer (3) mit einseitig geschärfter konvexer Kante, durch einen Sockel (i) für das feststehende _\Iesser (a), der gleichzeitig als Träger für den Drehpunkt (9') des lkwegl>aren Messers (3) dient, durch eine zwischen diesenn Drehpunkt ((g') und einem Ende des bewegbaren Messers (3) angeordnete Kraftausgleichsvorrichtung (8) sowie durch zwei fest auf dein Sockel (i) angeordnete Schienenpaare (4, 4', 5', 5"), zwischen denen das feststehende -Messer (2) angeordnet und zwischen denen weiter das bewegbare Messer (3) (lern feststehenden gegenüber geführt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der auf (lern Sockel (i) fest angeordneten Führungsschienenpaare (4', 4", ;', 5") gegeneinander gekrümmt und durch eitre Ouerstrebe (6) fest miteinander verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen (lern Drehpunkt für das bewegbare Messer (3) und dem zugeliiirigen, iuit einer Kröpfung (7) versehenen linde desselben eine Oldruck-Kraftausgleichsvorrichtung (8) angeordnet ist.
  4. 4. Vorrichtung mach Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch zwei auf den Seitenflächen des bewegbaren Messers (3) angeordnete Leitrollenpaare(io', io", r i', i i"), die bei der Bewegung desselben auf den konkaven Innenkanten der beiden gekrümmten Leitschienenpaare (4'. 4', 5'. 5") laufen.
  5. 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis ,4, gekennzeichnet durch ein mittels eines exzentrisch daran atlgreifendeti I-lati(Iliel)-els (17) antreilr bares Zahnrad (15), das, auf dem freien Ende des bewegbaren Messers (3) sitzend, in einem Zahnkranz (16) kämmt, der sich in der konvexen Kante einer Schiene (4) desjeaiigen Fülirungsschienenpaares (:I', .') befindet, das sich seinerseits auf der Seite des freien Endes des bewegbaren 'Messers (3) 1)--findet.
  6. 6. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch eine Anschlagbegrenzung (rg) für das bewegbare Messer (3).
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer aus hochwertigsten Sonderstählen bestehen.
DEK845A 1949-12-04 1949-12-04 Vorrichtung zum Schneiden von Bauplatten, Balken, Ziegeln und anderen Bauelementen aus bearbeitbaren Werkstoffen Expired DE807991C (de)

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