DE807763C - Verfahren zum Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkoerper - Google Patents

Verfahren zum Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkoerper

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DE807763C
DE807763C DEP44171A DEP0044171A DE807763C DE 807763 C DE807763 C DE 807763C DE P44171 A DEP44171 A DE P44171A DE P0044171 A DEP0044171 A DE P0044171A DE 807763 C DE807763 C DE 807763C
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DE
Germany
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clamping
tire
jaws
clamping device
screws
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Expired
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DEP44171A
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Inventor
Erich Mueller
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

  • Das Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkörper, vorzugsweise Wagenräder, wird bei den bekannten Verfahren so vorgenommen, daß der im Feuer vorgewärmte Reifen auf den Rundkörper gesetzt und durch die Schrumpfung beim Erkalten der erforderliche feste Sitz erzielt wird. Hat sich im Fahrbetrieb der Reifen gedehnt oder der Radkörper durch Trocknung seine 41aße verändert, dann muß nach Demontage der Reifen im warmen Zustand gestaucht und in der oben beschriebenen Weise neu montiert werden.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkörper, wobei der Reifen A im kalten Zustand durch die Spannvorrichtung B bereits ausreichend fest um den Radkörper C gezogen und dann die Radreifenstoßstelle D in bekannter Weise elektrisch geschweißt wird.
  • Bei Reparaturen von zu weiten Reifen ist eine Demontage des Reifens nicht erforderlich. Es wird aus dem Reifen ein erforderliches Stück herausgeschnitten, mit der Spannvorrichtungwird dann der Reifen strammgezogen und elektrisch verschweißt. Durch das Fortfallen des Vorwärmens und der Radmontage bringt dieses Verfahren wesentliche Ersparnisse gegenüber dem bisher bekannten Verfahren.
  • Ermöglicht wird dieses Verfahren durch die Anwendung der Spannvorrichtung B. Diese besteht aus den zwei Klemmbackenpaaren a und b, die mit Hilfe von den Schraubenpaaren c und d an den Enden des Radreifens festgeklemmt werden. Da die Auflageflächen e gezahnt sind, kann auch bei sehr starkem Anziehen der Spannschrauben f und g kein Rutschen eintreten, so daß der erforderliche Festsitz des Reifens A auf dem Radkörper C erzielt wird. In besonderen Fällen, z. B. bei Fässern, ist die Zwischenschaltung der Hilfshebel K zweckmäßig, deren unteres Ende durch die Traverse i verbunden werden und an deren oberen Enden die Spannschrauben i angreifen.

Claims (4)

  1. PATE\TANSPRl`CHE: i. Verfahren zum Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkörper, vorzugsweise Wagenräder, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Spannvorrichtung (B) mit deren Hilfe die Enden des Reifens (A) im kalten Zustand fest auf den zu umspannenden Rundkörper (C) gespannt werden, um dann in bekannter Weise elektrisch verschweißt zu werden.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung zweier Klemmbackenpaare (a, b) die durch zwei Schraubenpaare (c, d) an den Enden des Reifens (A) festgeklemmt werden und durch zwei Spannschrauben (f, g) um den gewünschten Betrag einander genähert werden.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte (a) der Spannschrauben an den Klemmbacken (a, b) in der Mitte der Backen in Höhe der Reifenoberkante liegen.
  4. 4. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine Spannschraube verwendet wird, deren Angriffspunkte nicht direkt an den Klemmbacken (a, b), sondern an den zwischengeschalteten Hilfshebeln (K) liegen, deren entgegengesetzte Enden durch eine Traverse (i) miteinander verbunden sind.
DEP44171A 1949-05-28 1949-05-28 Verfahren zum Aufziehen von eisernen Reifen auf Rundkoerper Expired DE807763C (de)

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