DE624801C - Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen - Google Patents

Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen

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DE624801C
DE624801C DEK136718D DEK0136718D DE624801C DE 624801 C DE624801 C DE 624801C DE K136718 D DEK136718 D DE K136718D DE K0136718 D DEK0136718 D DE K0136718D DE 624801 C DE624801 C DE 624801C
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bolt
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tension
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screw bolts
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B31/00Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts
    • F16B31/02Screwed connections specially modified in view of tensile load; Break-bolts for indicating the attainment of a particular tensile load or limiting tensile load
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B23/00Details of, or accessories for, spanners, wrenches, screwdrivers
    • B25B23/14Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers
    • B25B23/142Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers
    • B25B23/1422Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers torque indicators or adjustable torque limiters
    • B25B23/1427Arrangement of torque limiters or torque indicators in wrenches or screwdrivers specially adapted for hand operated wrenches or screwdrivers torque indicators or adjustable torque limiters by mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Spannverfahren für auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen Bei dem Spannen des Gewindeträgers durch das Spannwerkzeug nach dem Patent 6r3 6q-6 stützt sich das am Gewindeträger angreifende Spannwerkzeug gegen die zu verbindenden Teile ab. Die räumlichen Verhältnisse und die Art der Schrauben gestatten diese Abstützung jedoch nicht immer. Beispielsweise kann dieses nicht beim Einschrauben von Kopfschrauben, bei versenkten Muttern, bei Muttern, die nicht drehbar sind, geschehen. Aber auch bei normalen Mütterschrauben ist dieses nicht immer möglich, beispielsweise, wenn außerhalb des Spitzkantkreises keine genügende Auflagefläche zur Verfügung steht oder oberhalb der Tragmutter kein Raum für das Spannwerkzeug vorhanden ist.
  • Die Erfindung beseitigt diese Schwierigkeiten. Das Spannwerkzeug greift mittelbar oder unmittelbar an zwei möglichst weit voneinander entfernten Stellen des Bolzens an, so daß die zu verbindenden Teile keinen Stützpunkt für das Spannwerkzeug bilden. Beim Spannen des Spannwerkzeugs wird- der zwischen den Angriffsstellen liegende Teil des Gewindeträgers gedehnt, darauf werden die zusammengehörigen Gewindeträger, z. B. Bolzen und Mutter, unter leichtem oder stärkerem Anpressen der zu verbindenden Teile zueinander in Endstellung gebracht, worauf der Abbau des Spannwerkzeugs erfolgt. Der gedehnte Gewindeträger steht unter Spannung, preßt die- zu verbindenden Teile aneinander.
  • Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dienen die in den Abb. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiele.
  • Abb. i zeigt im Schnitt ein Spannwerkzeug, angebaut zum Einschrauben von hohlgebohrten Kopfschrauben.
  • Abb. a stellt im Schnitt den Anbau des Spannwerkzeugs für eine hohlgebohrte Schraube mit versenkter Tragmutter dar.
  • Abb. 3 veranschaulicht im Schnitt den Anbau eines Spannwerkzeugs für eine ge-wöhnliche Mutterschraube, neben deren Tragmutter keine genügende Auflage für das Spannwerkzeug vorhanden ist.
  • Die Kopfschraube i der Abb. i besitzt einen mit bajonettverschlußartigen Schultern a versehenen Kopf 3. Dadurch kann der Federkörper 4 axial vorgeführt und nach Drehung bis zu einem Anschlag wie bei einem Bajonettverschluß festgesetzt werden. Vor dem Aufbringen des Federkörpers ¢ wird in die Bohrung des Bolzens der Druckstempel 5 eingeführt. Wird die Schraube 6 vorgeschraubt, so drückt sie gegen den Druckstempel, der seinerseits unter Anlage gegen den Boden der Bolzenbohrung den Bolzen spannt. Gleichzeitig wird der Federkörper gespannt. Die axiale Bewegung dieses Federkörpers dient als Maß für die auf den Bolzen ausgeübte Spannkraft.
  • Der derart vorgespannte Bolzen wird in das Muttergewinde im Flansch g eingeschraubt. Hierzu werden Bolzen und Spannwerkzeug durch einen am Sechskant 7 des Federkörpers angreifenden Schlüssel gedreht, wobei der Anschlag am Bajonettverschluß die Mitnahme des Bolzens in einer Drehrichtung ermöglicht.
  • Dieses Vor'schrauben des Bolzens geschieht beispielsweise bis zum leichten Anliegen des Bolzenkopfes oder bis zum gewünschten Ausschlag an einer Meßeinrichtung. Im ersten Fall geht beim Abbau des Spannwerkzeugs die Bolzenspannung um einen Betrag, abhängig von dem Nachgeben der aneinanderzupressenden Teile 8 und 9 zurück, im zwei= ten Fall ist es möglich, den Spannungsrückgang in gewünschtem Maße zu verringern.
  • Durch Erhöhung der Vorspannung des Bolzens um den Spannungsrückgang kann dieser ausgeglichen werden. Auch durch zweimaliges umschichtiges Spannen der Bolzen einer Verbindungsstelle wird er herabgesetzt.
  • Die Beanspruchung auf Verdrehung ist geringer als beim üblichen Einschrauben einer Kopfschraube.
  • In Abb. 2 ist der Bolzenkopf io in den Flansch 13, die Tragmutter i i in den Flansch 12 eingelassen. Der Bolzen selbst ist bis zum Bolzenkopf hohlgebohrt. Auf sein Gewindeende ist nach Aufbringen der Tragmutter der Federbügel 14 aufgeschraubt. Seine Spannschraube 5 drückt den Druckstempel 15 gegen den Boden der Bolzenbohrung, spannt einerseits den Bolzen, andererseits den Federbügel. Die Belastung des Federbügels, die gleich der Bolzenbelastung ist, ist durch eine Meßeinrichtung ablesbar.
  • Die Meßeinrdchtung besteht aus dem an der oberen Wange des Federbügels angelenkten Hebel 16 und dem an der unteren Wange angelenkten Hebel 17, der mit seinem anderen Ende am Hebel 16 möglichst nahe seinem Drehpunkt gelenkig angreift. Bei Änderung des Abstandes beider Wangen macht daher der Hebel 16 einen Ausschlag, der auf der Skala 18, über der das Hebelende von 16 spielt, abgelesen werden kann.
  • Zum Vorschrauben der Tragmutter, die selbst nicht drehbar ist, muß dir Bolzen gedreht werden, was nach dem Spannverfahren der Erfindung in vorteilhafter Weise möglich ist.
  • Da nicht alle Bolzen hohlgebohrt werden können, ist in Abb. 3 gezeigt, daß das Verfahren der Erfindung auch für nicht hohlgebohrte Bolzen vorteilhaft anwendbar ist.
  • Der Bolzen 19 hat einen mit einer Ringnut -o versehenen Kopf. In diese Ringnut greift ein halbringförmiger Ansatz des Tragkörpers 2i des Spannwerkzeugs. An diesem Tragkörper ist ein Doppelhebel drehbar gelagert. Sein kurzes Hebelende 22 greift in die Bohrung der auf den verlängerten Bolzen 19 aufgeschraubten Spannmutter 23, sein langes Hebelende 24 ist federnd ausgebildet und kann vermittels des im Tragkörper 2 i befestigten Bolzens 25 und der Mutter 26 an den Tragkörper herangezogen werden. Dabei will sich das kurze Hebelende 22 vom Bolzen entfernen, spannt den Bolzen, während der Tragkörper durch seinen Ansatz 27 in der Ringnut des Kopfes festgestellt ist. Das lange Hebelende 24 biegt sich beim Spannen federnd durch. An seinem Ende ist ein Stab 28 befestigt, der mit seinem freien Ende in eine Gabel 29 eines in der Nähe des Spannhebeldrehpunktes drehbar gelagerten Hebels 30 greift, dessen freies Ende über der Skala 31 spielt.
  • Da das Spannwerkzeug an keiner Stelle auf den zu verbindenden Teilen aufliegt, können diese beliebig schmal oder an ihrer Außenfläche beliebig .gestaltet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spannverfahren für auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen nach Patent 613 646, dadurch gekennzeichnet, daß das Spannwerkzeug nur an den beiden Seiten des zu dehnenden Gewindeträgers angreift, so daß die zu verbindenden Teile keinen Stützpunkt für das Spannwerkzeug bilden.
DEK136718D 1933-03-31 1935-01-31 Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen Expired DE624801C (de)

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DEK136718D DE624801C (de) 1933-03-31 1935-01-31 Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK129663D DE613646C (de) 1933-03-31 1933-03-31 Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen
DEK136718D DE624801C (de) 1933-03-31 1935-01-31 Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen

Publications (1)

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DE624801C true DE624801C (de) 1936-01-29

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DEK136718D Expired DE624801C (de) 1933-03-31 1935-01-31 Spannverfahren fuer auf Zug beanspruchte Schraubenbolzen

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DE (1) DE624801C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2492164A (en) * 1946-07-25 1949-12-27 Carlton G Lutts Elastic proving bar
US2503141A (en) * 1946-11-12 1950-04-04 Gerotor May Corp Stress indicator for bolts or studs
US2830486A (en) * 1953-10-27 1958-04-15 W C Dillon & Company Inc Resilient nut with tension indicating means

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