DE2009147B2 - Klemmvorrichtung für das Querhaupt einer Werkstoffprüfmaschine - Google Patents

Klemmvorrichtung für das Querhaupt einer Werkstoffprüfmaschine

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DE2009147B2
DE2009147B2 DE19702009147 DE2009147A DE2009147B2 DE 2009147 B2 DE2009147 B2 DE 2009147B2 DE 19702009147 DE19702009147 DE 19702009147 DE 2009147 A DE2009147 A DE 2009147A DE 2009147 B2 DE2009147 B2 DE 2009147B2
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testing machine
hollow piston
pressure
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Rolf Van Der 6800 Mannheim Heyden
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Mannheimer Maschinenfabrik Mohr und Federhaff AG
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Mannheimer Maschinenfabrik Mohr und Federhaff AG
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmvorrichtung für das Querhaupt einer Werkstoffprüfmaschine.
Bei Werkstoffprüfmaschinen wurden bisher die verütellbaren Querhäupter mit Hilfe normaler Verschraul>ungen an den Tragsäulen festgeklemmt. Es müssen tfabei stets, wenn ein solches Querhaupt verstellt werden muß, mehrere Schrauben gelöst und wieder befettigt werden, wobei es bekanntlich sehr schwierig ist, eile Schrauben immer gleichmäßig Anzuziehen, abgesehen davon, daß eine solche Arbeit auch einen größeren Eeitaufwand erfordert.
Es sind auch hydraulische Klemmen zum Festlegen von solchen Querhäuptern an den Säulen bekannt, doch haben derartige Ausführungen den Nachteil, daß, bei einem unbeabsichtigten Druckabfall, sich die Klemmvorrichtung von selbst löst und das Querhaupt abrutscht, was zu Schaden und sogar zu Unfällen führen kann. Eine ähnliche Bauform ist aus der britischen Patentschrift 1 036 876 zu entnehmen, wo eine Querhauptklemmung mit Hilfe von rohrförmigen Säulen erfolgt, die unter Öldruck ihren Durchmesser vergrößern und auf diese Art eine Klemmung mit den Laufbuchsen des Querhauptes bewirken. Auch hier wird die Klemmung nur so lange halten, als ein entsprechender Öldruck zur Verfugung steht.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, bei derartigen Werkstoffprüfmaschinen eine Vorrichtung zu schaffen, die ein schnelles und unfallfreies Arbeiten ermöglicht und sicherstellt, daß die Klemmvorrichtung nur dann gelöst und angezogen wird, wenn dies von dem Bedienungsmann der Prüfmaschine gebraucht wird.
Die Lösung dieser Aufgabe wird nun dadurch erreicht, daß die das Querhaupt bildenden Platten an den Säulen mit Hilfe von vorgespannten Dehnbolzcn festgeklemmt sind und daß die Dehnbolzen von je einem Hohlkolbenzylinder umfaßt sind, die von außen mit Druck beaufschlagbar sind.
In allen jenen Fällen, wo die beiden das Querhaupl bildenden Platten in einem größeren Abstand voneinander sind, kann man erfindungsgemäß so vorgehen, daß zwischen dem Hohlkolbenzylinder und der zweiten zum Querhaupt gehörenden Platte eine Hülse eingesetzt ist.
Um sicherzustellen, daß das Lösen und das Klemmen der Vorrichtung gleichmäßig vor sich geht, kann man erfindungsgemäß die Vorrichtung so ausbilden, daß die Hohlkolbenzylinder mit einer vom Wirkdruckgeber kommenden Druckleitung verbunden sind.
Durch die erfinderische Lösung ist siehergestellt, daß dann, wenn kein Druck auf die Hohlkolbenzylinder gegeben wird, die Klemmvorrichtung in Wirkung ist, also das Querhaupt festgehalten wird, während andererseits durch die gleichmäßige Beaufschlagung aller Hohlkolbenzylinder die Klemmvorrichtung für da* Querhaupt schnell gelöst werden kann und dieses dann ohne Schwierigkeiten verstellbar ist. Es wird also unter Öldruck die Querhauptklemmung gelöst, so daß also, gerade umgekehrt wie bei der bekannten Vorrichtung, im Falle des Klemmens kein Öldruck vorhanden ist. Es kann also bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung kein selbsttätiges Lösen des Querhauptes erfolgen, was bei der bekannten Vorrichtung, z. B. im Falle eines Bruches der Ölleitung, sofort eintritt.
Weiterbildungen der Erfindung werden an Hand der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbcispiels in Verbindung mit der Zeichnung und den Ansprüchen erläutert. Es zeigt in schematischen Skizzen
F i g. 1 eine Ansicht einer Werksloffprüfmaschine im Aufriß und
Fig. 2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäßc Klemmvorrichtung an der rechten Säu'c in F i g. I.
Das Schema einer Werkstoffprüfmaschine zeig! F i g. 1, wo nämlich auf einer Grundplatte 1 zwei Sau len 2 und 2' befestigt sind, an denen ein Querhaupt 3 der Höhe nach verstellbar festgelegt werden kann. Die Befestigung des Querhaupies, also die Klemmung, erfolgt mit Hilfe von Dehnbolzen 4. An dem Querhaupt 3 ist der Druckzylinder 10 angebaut.
Der Schnitt durch eine erfindungsgemäße Klemnivorricntung (F i g. 2) zeigt, daß das Querhaupt aus zwei Platten 3 und 3' besteht, zwischen denen die Säule 2 aufgenommen wird, wozu zweckmäßigerweise Klemm backen 6 und 6' im Bereich der Säule eingesetzt sind. Zu beiden Seiten der Säule 2 sind je zwei Dehnbolzen 4 vorgesehen, die mit Hilfe von Muttern 5 festgezogen werden, so daß die Klemmung der Platten 3, 3' an der Säule 2 erfolgt. Es ist in vielen Fällen angebracht, wie in F i g. 2 dargestellt, an den Platten 3 und 3' außen, im Klemmbcreich, Verstärkungsplatten 7 und 7' vorzusehen.
Über die Dehnbolzen 4 sind Hohlkolbenzylinder 8 gestülpt, und es isi gezeigt, daß man mit verhältnismäßig kurzen Hohlkolbenzylindern auskommen kann, weil man zwischen die Hohlkolbenzylinder 8 und die zsveite Platte 3 Distanzhülsen 9 einsetzen kann. Diese Distan/.hülsen 9 müssen eine solche Länge aufweisen, daß die Klemmung mit Hilfe der Dehnschrauben 4 gewährleistet ist.
Beim Lösen der Verspannung, /. B. um das Querhaupt zu verstellen, werden die Hohlkolbenzylinder 8 mit Druck beaufschlagt, so daß die Dchnbolzcn 4 gedehnt werden und sich die Klemmbacken 6 etwas von der Säule 2 abheben. Wenn das Querhaupl der Höhe nach versteilt werden soll, muß dies natürlich gleichzeitig auch bei der Säule 2' geschehen. Solange die Dehnboizen in der vergrößerten Länge, durch den Druck der Hohlkolbenzylinder, verharren, ist eine Verschiebung des Querhauptes nach oben oder nach unten ohne weiteres möglich. Das Festklemmen an der gewünschten Stelle erfolgt dann ganz einfach nur durch die Dehnbolzcn 4, indem der Druck von den Hohlkolbenzylindern 8 wieder weggenommen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Klemmvorrichtung for das Querhaupt einer Werkstoffprüfmsschine, dadurch gekenn-ζ e j c h η e t, daß die das Querhaupt bildenden Platten (3,3') an den SSulen (2,2') mit Hilfe von vorgespannten Pehnbolzen (4) festgeklemmt sind und daß die Dehnbolzen (4) von je einem Hohlkolbenzylinder (8) umfaßt sind, die von außen mit Druck xq beaufschlagbar sind.
2. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Hohlkolbenzylinder (8) und der zweiten zum Querhaupt gehörenden Platte (3) eine Hülse (9) eingesetzt ist.
3. Klemmvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hcihlkolbenzylinder (8) mit einer vom Wirkdruckgeber kommenden Druckleitung verbunden sind.
DE19702009147 1970-02-27 1970-02-27 Klemmvorrichtung für das Querhaupt einer Werkstoffprüfmaschine Pending DE2009147B2 (de)

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DE2659080C3 (de) * 1976-12-27 1981-05-07 Carl Schenck Ag, 6100 Darmstadt Klemmkörper
CN102288486B (zh) * 2011-05-17 2013-05-01 中国科学院武汉岩土力学研究所 一种真三轴压力室

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