DE80752C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K7/00—Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Der Rollschuh ist durch den Längsschnitt, Fig. i, die Oberansicht, Fig. 2, und die Querschnitte
A-B, Fig. 3, C-D, Fig. 4, und E-F, Fig. 5, dargestellt. Die Hauptabmessungen desselben
sind: Länge 585 mm und Höhe 135 mm.
Der Rollschuh besteht aus dem festen Theil a, dessen zweckentsprechend ausgespartem
hinteren Ende eine Rolle b angebracht ist. Die Achse derselben wird in den beiden senkrechten
Schlitzen c und i geführt und ist an diesen Stellen, um nur ein Höher- und Tieferstellen
zuzulassen, vierkantig gedacht. Eine Aussparung e dient zur Aufnahme der Feder/,
welche sich einmal gegen den Theil α legt, während ihr anderes Ende mit der Führungsstange g fest verbunden ist. Auf dem Theil a
ruht der bewegliche Theil h, welcher von der Führungsstange g durchbrochen wird und zur
Verminderung des Gewichtes die Aussparungen i und k hat. Das freie Ende der Führungsstange g ist wiederum fest verbunden mit einer
Feder /, welche sich andererseits gegen einen entsprechend geformten Vorsprung m des
Theiles α legt und durch eine Schraube η gesichert ist. Das Ganze ist umgeben von einem
U-förmig gestalteten, oben offenen Kasten 0, welcher durch Niete mit h fest verbunden ist.
Zwei Verlängerungen ρ und q der Wangen können in die Schlitze r und s des Theiles a
so weit hineingleiten, dafs sie sich auf die Achse der Rolle b legen und dieselben vermöge
ihrer keilförmigen Gestalt niederdrücken. Im Boden des Kastens 0 ist der Stein t eingelassen,
auf welchen im Belastungsfalle der Theil α drückt. Mit dem Vorderende des
Theiles α ist die Zunge u durch einen Niet
gelenkartig verbunden, während ein zweiter Niet in einer Langlochführung diese Bewegung
begrenzt; die beiden seitlichen Lappen ν und w
hindern den Schuh am Herabfallen von der Schiene. Ein hebeiförmig gestalteter Griff χ
dient zum bequemeren Tragen. Derselbe ist mit dem beweglichen Theil h gelenkig verbunden
und legt sich während des Gebrauches auf den Theil m, so dafs ein Anstofsen an Gehänge
und andere tiefer herabreichende Wagentheile vermieden wird.
Die Wirkungsweise des Hemmschuhes ist folgende:
Vor der Berührung mit dem aufzuhaltenden Rade ruht der Schuh mit dem Boden des Gehäuses
auf der Schiene. Läuft nun das Rad auf die Zunge, so stöfst es gegen das mit dem
Kasten verbundene Gleitstück h und schiebt dasselbe nach hinten. Hierbei wird erstens
der Stein t durch den Theil α niedergedrückt und vermehrt die innere Reibung, zweitens
treten die keilförmigen Verlängerungen ρ und q rückwärts gleitend durch die Schlitze r und s,
drücken die Achse der Rolle b nieder und bringen letztere zur Wirkung derart, dafs der
Schuh mit der Rolle b, dem Steine t und der Unterfläche der Zunge u, die Schiene berührend,
von dem zu bremsenden Wagen mitgeschleift wird und diesen schliefslich zum Stillstand
bringt. Durch die Rückwärtsbewegung des Theiles h gegen α hin haben sich gleichzeitig
die Federn f und / gespannt und hierdurch den Stofs gemildert, wodurch Brüche, die bis
jetzt stattfanden, vermieden werden. Kommt
nun der Schuh zum Stehen, so drücken die Federn den Wagen zurück und befreien den
Hemmschuh von der Last.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Hemmschuh für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch ein federnd gehaltenes Gleitstück (ho), welches beim Auflaufen des Rades verschoben wird und dabei mittelst keilförmiger Flächen (p q) eine in senkrechten Schlitzen (cd) des 'Hemmschuhgestelles (a) verschiebbar gelagerte Rolle (b) nach unten drückt und zum Tragen bringt, um die gleitende Reibung des Hemmschuhes auf der Schiene theilweise auf rollende zurückzuführen, während gleichzeitig ein von ihm senkrecht verschiebbar getragenes Bremsstück (t) durch eine nach unten gekehrte geneigte Fläche des Hemmschuhgestelles (a) ebenfalls auf die Schiene gedrückt wird, um dadurch einen Bremsdruck zu erzeugen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80752C true DE80752C (de) |
Family
ID=353280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80752D Active DE80752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80752C (de) |
-
0
- DE DENDAT80752D patent/DE80752C/de active Active
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