DE80672C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE80672C DE80672C DENDAT80672D DE80672DA DE80672C DE 80672 C DE80672 C DE 80672C DE NDAT80672 D DENDAT80672 D DE NDAT80672D DE 80672D A DE80672D A DE 80672DA DE 80672 C DE80672 C DE 80672C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pulley
- automatic
- milling
- muff
- dividing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000003801 milling Methods 0.000 claims description 7
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23F—MAKING GEARS OR TOOTHED RACKS
- B23F23/00—Accessories or equipment combined with or arranged in, or specially designed to form part of, gear-cutting machines
- B23F23/08—Index mechanisms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \l
Die Maschine hat den Zweck, vollständig automatisch in gleichen Entfernungen Quernuthen
in Metallschienen zu fräsen, indem bei aufgespannter Schiene das Weiterrücken und jedesmalige
Fräsen ohne Zuthun des Arbeiters so lange erfolgt, bis. die Schiene auf die entsprechende
Länge fertig gefräst ist, worauf der Transportschlitten von selbst stillsteht.
Die Maschine ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt und es zeigt:
Fig. ι die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht,
Fig. 3 den Grundrifs;
Fig. 4, 5, 6, 7, 8, 9, ioa und 10b zeigen
Details in gröfserem Maisstabe;
Fig. 11 und 12 zeigen die Vorrichtung zum
Bohren und Körnern.
Der Schlitten a, der auf dem Prisma der Wange αΎ sich dicht verschiebt, dient zur Aufnahme
des Werkstückes und wird von der Spindel a2 transportirt, welche von der vor
der Wange liegenden Welle aB mittelst Wechselrädergetriebe Ui1 d2 in Umdrehung versetzt wird.
Diese Welle erhält ihre Bewegung von der Hauptwelle w aus unter Vermittelung der
Räder T1 r2 der Welle ai und des konischen
Links- und Rechtsgetriebes r3 r4 r5, sobald der
Riemen R auf die mit der Welle n> fest verbundene
Riemsc'heibe W1 geschoben wird.
Auf der Welle w steckt lose die mit der Riemscheibe bl und dem Zahnrad b2 verbundene
Hohlwelle b, welche, sobald der Riemen R auf Scheibe ^1 gelenkt ist, in Umdrehung versetzt
wird. Die Drehung der Hohlwelle b wird durch die Räder b2 d2 im Verhältnifs
von 3 : ι auf die Welle d (Fig. 5) und von
dieser durch die Räder U1 e nochmals im Verhältnifs
3 : ι auf den mit e verbundenen Kurbelzapfen ex übertragen (Fig. 3), welcher in den
Schlitz des einarmigen Hebels h eingreift, so dafs bei neunmaliger Umdrehung der Scheibe b1
der Zapfen ελ eine Umdrehung und von dem
Hebel h eine Hin- und Herschwingung gemacht wird, wodurch dann der mit h durch die Zugstange
/?, verbundene, die Fräsvorrichtung tragende Schlitten c eine Vor- und Rückverschiebung
erlitten hat. Damit nun nach dreimaliger Umdrehung der Welle w der Riemen R selbstthätig
auf die Scheibe bx und dann nach neunmaliger
Umdrehung der Hohlwelle b ebenfalls selbsttätig wieder auf die Scheibe W1 zurückgelenkt
wird, ist folgende Umsteuerungsvorrichtung angebracht. Das auf der Welle d
befestigte Rad ds, Fig. 3, greift in das gleich grofse, lose auf der Welle w steckende Rad g,
auf dessen Nabe Gewinde aufgeschnitten ist, über welches sich der innen mit Gewinde versehene
Muff m schraubt, der mit der Welle w durch Nuth und Feder verbunden ist und dadurch,
obwohl er auf w sich verschieben kann, gezwungen wird, an der Drehung der Welle w
theilzunehmen. Wenn die Welle w sich dreht, während die Hohlwelle b und sonach auch das
Rad g ruhig steht, wird sich der Muff m von der Nabe des Rades g herabschrauben und
wird mit seinem vorstehenden Rand JiI1 gegen
die Rolle i2 des mit der Riemengabel i8 verbundenen
Hebels I1 nach links und somit den
Riemen R auf die Scheibe b1 lenken (Fig. 9).
Sobald aber die Scheibe bx und Hohlwelle b
sich drehen, wird auch das Rad g durch das Rad d3 in Umdrehung versetzt, und da die
Welle w, sowie der Muff m sich nicht drehen, wird der letztere vom Gewinde auf die Nabe
des Rades g gezogen, der Rand W2 des Muffes m
lenkt den Hebel Z1 und die Riemengabel Z3
wieder nach rechts und den Riemen R auf die Scheibe W1, worauf dann das Spiel von neuem
beginnt. Um hierbei zu erreichen, dafs einmal die Welle W1 mit dem gesammten Theilapparat,
das andere Mal der die Fräsvorrichtung tragende Schlitten c in derselben Lage zum Stillstand
gelangt, sind Fangvorrichtungen angebracht, welche folgendermäfsen ein- und ausgerückt
werden.
Behufs Arretirung der Theilvorrichtung ist auf der Welle ai eine Scheibe a4* befestigt, in
deren Einschnitt ein Riegel k von einer im Gehäuse eingelassenen, in Fig. ioa sichtbaren
Feder^ hineingedrückt wird (Fig. ioa), so dafs,
selbst wenn der Riemen R noch zum Theil auf der Scheibe W1 liegen sollte, eine Drehung
der Wellen w und a4 dennoch nicht eintreten
kann.
Bevor jedoch der Riemen vollständig auf die Scheibe W1 gelenkt ist, wird der Riegel k aus
dem Einschnitt der Scheibe a4* von dem
Hebel kl herausgezogen, was dadurch geschieht, dafs der Muff m mit seinem Rande m3 einen
auf dem Hebelarm k2 beweglichen Schieber Zc4,
Fig. 4, 5, 6, 7, 8 und 9, in den Bereich der am Rade g befestigten Nase gz schiebt, wodurch
der Hebelarm Zi2 nieder und der durch die Welle k3 mit ihm verbundene Hebel k1
nach rechts (Fig. 7) gedrückt wird. In diesem Moment hat der Rand Wi3 auch den von der
Feder_/1? Fig. 4, nach links gehaltenen Riegel Z1
so weit nach rechts geschoben, dafs der auf ihm ruhende Arretirungshebel / seine Stütze
verliert und von der Feder f, Fig. 5, gegen die auf der Welle d befestigte Scheibe dt gezogen
wird, welche sich dann mit der an ihr befindlichen Nase an den Haken des Hebels Z
in dem Moment anlegt (Fig. 5), wo der Schlitten c eine seiner Grenzlagen erreicht hat. Hierauf
schraubt sich, wie bereits oben beschrieben, der Muff von der Nabe des Rades abwärts
nach links (Fig. 9), und bevor der Riemen R gänzlich auf die Scheibe £>, gelenkt ist, trifft
eine am Muff m angebrachte Erhöhung mi von
unten gegen den Arretirungshebel Z und hebt denselben so weit aus (Fig. 5 punktirt angegeben),
dafs der Riegel I1 von der Feder J1 wieder
zurückgezogen wird (Fig. 9); vorher hat der an der Mutter m befindliche Stifts (Fig. iob) von
oben auf die Fortsetzung des Hebels ρ gedrückt, dessen längerer Arm die Arretirungsvorrichtung
zurückgehalten hat. Die so frei werdende Arretirungsvorrichtung legt sich in den Einschnitt der Scheibe a4* und hält diese
bis zum Ende der Rückwärtsbewegung (Fig. ι ο a und ι ob) des Muffes fest. Um die Kurbelscheibe
im entgegengesetzten Sinne umtreiben oder auch stillstellen zu können, sind zwischen
den Rädern d1 und e die beiden Transporteure
y und ι auf einem um die Achse ν drehbaren Hebel q angebracht, der mit der
drei Einschnitte besitzenden Stellvorrichtung 0 verbunden ist, die mit ihren Einschnitten über
einen in der Gestellwand befestigten Bolzen u gelegt wird. Der linke Einschnitt dient für
die Rechtsdrehung der Kurbelscheibe, der mittlere für die Stillstellung (Fig. 13) und der
rechte für die Linksdrehung.
Soll die Maschine in gleichen Zwischenräumen Quernuthen in das Werkstück W fräsen,
so wird die von einem hier nicht angegebenen Vorgelege kommende Schnur S auf die Schnurenscheibe
S1 gelegt und der Kurbelstift ex in der
Kurbelscheibe e so weit aufser der Mitte gerückt, als die Länge der zu fräsenden Nuthen
dies erfordert.
Soll das Werkstück W in gleicher Entfernung angekörnt oder gebohrt werden, so wird der
Tbeilungsmechanismus in Stillstand versetzt, indem man oben am Vorgelege den Riemen R
auf eine Leerscheibe lenkt, da diese Arbeit nicht automatisch, sondern wie bei den bisher
gebräuchlichen Längentheilmaschinen von der Hand des Arbeiters besorgt wird.
Claims (2)
1. Eine Theil- und Fräsmaschine zum selbstthätigen Theilen und Fräsen, bei welcher
die selbsttätige Vor- und Rückwärtsbewegung des Fräserträgers c und das
selbstthätige Fortschalten des Tisches α in der Weise erfolgen, dafs der Betriebsriemen R selbstthätig in regelmäfsigen Zeiträumen
einmal auf die die Theilvorrichtung und das andere Mal auf die die Fräsvorrichtung
bethätigende Riemscheibe W1 beziehentlich b1 gelenkt wird, was von einer
sich selbst ein- und ausrückenden Umsteuerungsvorrichtung veranlafst wird.
2. Eine Maschine der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Umsteuerungsvorrichtung
aus einem Muff mit Schraubengewinde (Mutter m) besteht, welcher Muff auf seiner
Achse eine Hin- und Herverschiebung erleidet, indem abwechselnd durch die eine
Riemscheibe der Muff m selbst, durch ; die andere Riemscheibe aber die Gewindehülse'
vermittelst des mit dieser verbundenen Rades g in Drehung versetzt wird, wobei
durch geeignete Vorrichtungen (Klinken k1 Z
und Sperrräder a4* d) abwechselnd einmal
die selbstthätige Fräserbewegung und das andere Mal die selbstthätige Fortschaltvorrichtung
derart gesperrt werden, dafs diese Stillsetzungen stets in ganz bestimmten Stellungen erfolgen;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80672C true DE80672C (de) |
Family
ID=353205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80672D Active DE80672C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80672C (de) |
-
0
- DE DENDAT80672D patent/DE80672C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2019729C3 (de) | Antriebseinrichtung für eine Vorschubeinrichtung zum Transport langgestreckter Werkstücke aus Holz | |
| DE750276C (de) | Bolzenkopfkaltstauchmaschine | |
| DE901485C (de) | Stahlabhebevorrichtung bei Drehbaenken | |
| DE571614C (de) | Selbsttaetige Werkstoffvorschubeinrichtung fuer selbsttaetige Drehbaenke | |
| DE1815851C3 (de) | Mehrspindel-Gewindebohrvorrichtung | |
| DE531787C (de) | Fallschneckenausloesung fuer Werkzeugmaschinen, insbesondere fuer Drehbaenke | |
| DE1477599B2 (de) | Gewindestrehlvorrichtung fuer eine selbsttaetige drehbank | |
| DE375157C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Druckwalzen an Zigarettenmaschinen | |
| DE162847C (de) | ||
| DE868686C (de) | Vorschubeinrichtung fuer die Werkzeuge auf Revolverkoepfen selbsttaetiger Drehbaenke | |
| DE1801527A1 (de) | Vorrichtung zum Zufuehren von Werkstoffstangen fuer Werkzeugmaschinen,insbesondere Drehautomaten | |
| DE513019C (de) | Maschine zum Ballig- oder Hohlschleifen von Walzen | |
| DE365248C (de) | Selbsttaetige Gewindeschneidmaschine, bei der vom gleichsinnig umlaufenden Hauptantrieb aus das Gewindeschneidwerkzeug unter zwanglaeufigem Vorschub eine abwechselnde Drehung in der einen oder anderen Richtung erhaelt und der Werkstuecktraeger nach jedesmaliger Rueckbewegung des Werkzeuges fortgeschaltet und in der neuen Arbeitslage festgestellt wird | |
| DE327824C (de) | Holzbearbeitungsmaschine | |
| CH114526A (de) | Vorrichtung zum Führen und Fortschalten des Werkstückes bei Schleif-, Fräs-, Bohr- und ähnlichen Werkzeugmaschinen. | |
| DE1298857B (de) | Antriebsvorrichtung fuer Schlitten an Drehmaschinen | |
| DE320073C (de) | Selbsttaetige Revolverdrehbank | |
| DE836924C (de) | Konusschaermaschine | |
| DE686550C (de) | Vorrichtung zum Einstellen der Saegeblattfuehrungsbuechse an Besaeumkreissaegen | |
| DE277514C (de) | ||
| DE607353C (de) | Rueckstellvorrichtung an stangenfoermigen Werkstoff verarbeitenden Werkzeug-maschinen, bei denen die Werkstoffstange jedesmal von Hand zugefuehrt wird, insbesondere an sebsttaetigen Drehbaenken | |
| DE657986C (de) | Vorschubvorrichtung fuer Holzbearbeitungsmaschinen, bei der jeweils das unterste Holz aus einem oder mehreren nebeneinander angeordneten Stapeln vorgeschoben wird | |
| DE226917C (de) | ||
| DE404633C (de) | Bohrhammervorschubschlitten, der sich durch die Arbeitsstoesse des Hammers unter dem Eingriff von unter Federdruck stehenden Klinken in Zahnstangen einer festen Gleitbahn selbsttaetig verschiebt | |
| DE84016C (de) |