DE806709C - Wandelbares Doppelbett - Google Patents

Wandelbares Doppelbett

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Publication number
DE806709C
DE806709C DEP34442D DEP0034442D DE806709C DE 806709 C DE806709 C DE 806709C DE P34442 D DEP34442 D DE P34442D DE P0034442 D DEP0034442 D DE P0034442D DE 806709 C DE806709 C DE 806709C
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DE
Germany
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furniture according
convertible piece
back cushion
rear wall
convertible
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Expired
Application number
DEP34442D
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English (en)
Inventor
Emil Reichle
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Individual
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/13Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward
    • A47C17/132Seating furniture having non-movable backrest changeable to beds by increasing the available seat part, e.g. by drawing seat cushion forward with multiple seat cushions

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Wandelbares Doppelbett Die bisherigen Vorschläge zur Ausführung eines Sofas, einer Couch o. dgl. Polstermöbel, dergestalt, daß es nachts als vollwertiges Bett dienen kann, können nicht befriedigen. Insbesondere ist es noch nicht möglich gewesen, ein Sofa o. dgl. von üblicher Größe so auszugestalten, (laß es auch als vollwertiges Doppelbett dienen kann. Die wesentliche Schwierigkeit liegt dabei darin, daß die übliche Sitztiefe eines Sofas oder einer Couch erlieblich geringer ist als die Breite des normalen Bettes, so daß die bequeme Sitztiefe zu einem zu schmalen Bett und ein normal breites Bett zu einer zu großen Sitztiefe bei dem Gebrat1A als Sofa führt. Auch ergeben diese bekannten Wandelformen stets nur einschläfrige Betten.
  • Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, ein Sofa, eine Couch o. dgl. so auszugestalten, daß das Möbelstück als Polstermöbel im wesentlichen nur den Platzbedarf eines übliclien Sofas mit normaler Sitztiefe hat, sich aber ohne weiteres in ein Doppelbett der hierfür üblichen Breite verwandeln läßt. Die mit der Erfindung gegebene Lösung besteht darin, (laß in einem in üblicher Weise aus dem (#este'11 init Nlatratzenrost und Atiflagepolster bestehenden Sofa ein zweiter Matratzenrost nach einer Breitseite bin ausziehbar untergebracht ist, -wobei während des Gebrauchs als Sitzmöbel die Auflagepolster doppelt geschichtet sind. Vorteilhaft ist der ausziehbare Matratzenrost mit Standfüßen und auch mit Kopfteilen versehen, so daß sich insgesamt zwei ineinander verschiebbare Gestelle ergeben. Die in der eingeschobenen Stellung einander deckenden Kopfteile des ausziehbaren Rostes sind dabei an den hinteren Enden an mit dem Rost verbundenen Zapfen gehalten, die in Schlitzen der feststehenden Kopfteile geführt sind. Die Rückwand des Sofas ist dabei als besonderer Bauteil ausgebildet und trägt (las Rückenpolster, das bis auf die unteren Auflagepolster heruntergezogen ist, während die oberen Auflagepolster um die Stärke des lZückenpolsters schrnMer sind. Diese Verkürzung entspricht dabei der Deckung der beiden -.Matratzenroste in der Auszugslage. Vorteilhaft sind die Füße des Sitz-estells mit Rollen versehen, wobei die der Rückwand benachbarten Füße des festen Rahmens in von der Rückwand vorstehenden Schienen geführt sind. , Die Rückwand ist als Schrankkasten ausgebildet, mit aufklappbarer Deckplatte oder schwenkbarer vorderer Abschlußklappe, wobei in den Bereich unterhalb des Rückenpolsters offene oder Schrankgefache vorgesehen sein können. Zweckmäßig ist die das Rückenpolster tragende Wand um eine Mittelachse schwenkbar, so daß also durch Schwenkung um i8o' das Polster in das über Tag das Bettzeug aufnehmende Oberfach der Rückwand eingeklappt werden kann.
  • Die neue Ausbildung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt Abb. i das neue Möbelstück in der Stellung als Sitzmöbel, Abb. 2 die zum Doppelbett führende Auszugslage und Abb. 3 eine zweite Ausführung der Rückwand. Das neue Möbelstück besteht aus einem Sitzgestell A, dem ausziehbaren Matratzenrost B und der Rückwand C. Das Sitzgestell entspricht praktisch einem üblichen Bettgestell mit den Kopfteilen 1, 2, normalen Seitenteilen und dem Matratzenrost 3. Dieser ist als Lattenrost ausgebildet und nimmt einen zweiten Lattenrost 4 ausziehbar auf, wobei die Seitenteile die Auszugs- und Einschubstellung begrenzen. Der LattenrOst 4 ist mit Füßen 5 versehen, die wie die anderen Füße auf Rollen 6 laufen, und hat ebenfalls zwei Kopfteile 7, die sich von außen über die Kopfteile 1, 2 schieben. Sie sind an den hinteren Enden durch Zapfen mit dem Rost 4 verbunden, die sich in Schlitzen 8 der Kopfteile 1, 2 führen.
  • Die Rückwand C besteht aus einem flachen Schrankgehäuse 9, das im unteren Teil zwei durch Schwenktüren io abschließbare Gefache und dazwischen ein offenes Gefach ii aufweist. Diese Gefache können als Nachtschränkchen, Wäscheablage, Bücherbänke o. dgl. dienen. Der darunter verbleibende Raum dient zur Aufnahme des Bettzeuges. Hierbei trägt die Vorderwand das Rückenpolster 12, durch das die Tiefe des Rostes 3 auf bequeme Sitztiefe verkürzt wird. Das Rückenpolster 12 reicht bis zur Höhe der unteren Auflagepolster 13, auf das über Tag die schmäleren Auflagepolster 14 für den ausziehbaren Rost 4 aufgelegt sind. Der obere Teil 15 der Vorderwand ist als Klappe ausgebildet, und der das Polster 12 tragende Teil ist in das obere Gefach einklappbar.
  • Die Rückwand trägt zwei kurze Bodenschienen 16, in denen die hinteren Füße des Gestells A ge- führt sind.
  • Die Teile A, B können somit für die Nacht leicht auf Durchgangsbreite von der Rückwand C abgezogen werden, so daß auch die Gefache io, ii zugänglich sind. Das Rückenpolster wird in das obere Fach eingeklappt, und die Auflagepolster 14 werden auf den ausgezogenen Rost 4 gelegt. Nicht dargestellte Armrollen o. dgl. dienen bei dem Gebrauch als Kopfkeile. Nach der Abb- 3 ist die das Rückenpolster 12 tragende Abschlußwand um waagerechte Mittelzapfen 17 schwenkbar, und die Kopfplatte 18 ist aufklappbar.
  • Die einzelnen Teile können je nach der Geschmacksrichtung ausgestaltet und dabei mit den üblichen Sicherungsriegeln, Haken o. dgl. versehen sein, um sie in den jeweiligen Stellungen zu halten.
  • Der hintere Querholm des ausziehbaren Rostes oder der vordere Holm des festen Rostes sind zweckmäßig mit unter den Latten des anderen Rostes liegenden Rollen versehen, die eingelassen sind und das Ausziehen erleichtern. Desgleichen können die Zapfen zur Führung des ausziehbaren Rostes mit Rollen in den Schlitzen der Kopfteile des Grundgestells gleiten.
  • Das Grundgestell läßt sich auch mit dem ausziehbaren Rost allein verwenden, in welchem Falle lose Rückenpolster,die gegen die Zimmerwand gestellt werden, benutzt werden. Im übrigen kann die Grundform entsprechend der sonstigen Zimmerausstattung ausgebildet sein, wie auch die Einteilung der Rückwand den verschiedenen Wünschen der Abnehmer angepaßt sein kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wandelbares, als Sofa und Doppelbett benutzbares Möbelstück, gekennzeichnet durch ein in der Grundform einem Bett mit Matratzenrost entsprechenden Grundgegtell und einem daran nach einer Breitseite hin ausziehbaren zweiten Matratzenrost.
  2. 2. Wandelbares Möbelstück nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der ausziehbare Rost mit die Kopfteile des Grundgestells übergreifenden und an diesem geführten besonderen Kopfteilen versehen ist. 3. Wandelbares Möbelstück nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch eine den hinteren Abschluß bildende, das Rückenpolster tragende Rückwand. ,4. Wandelbares Möbelstück nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand mit Ablagegefachen versehen und der das Rückenpolster tragende Teil in ein Gefach einklappbar ist. 5. Wandelbares Möbelstück nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand mit kurzen Bodenschienen versehen ist und auf diesen die hinteren Füße des Grundgestells geführt sind. 6. Wandelbares Möbelstück nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Rückenpolster bis auf die unteren Auflagepolster heruntergezogen ist und die für den ausziehbaren Rost bestimmten oberen Auflagepolster sich gegen das Rückenpolster legen. 7. Wandelbares Möbelstück nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Roste mit Rollenführungen gleitend aneinander geführt sind.
DEP34442D 1949-02-18 1949-02-18 Wandelbares Doppelbett Expired DE806709C (de)

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