DE806672C - Einrichtung zur Enthaertung von Wasser - Google Patents

Einrichtung zur Enthaertung von Wasser

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DE806672C
DE806672C DEP20420D DEP0020420D DE806672C DE 806672 C DE806672 C DE 806672C DE P20420 D DEP20420 D DE P20420D DE P0020420 D DEP0020420 D DE P0020420D DE 806672 C DE806672 C DE 806672C
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DE
Germany
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water
container
steam
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DEP20420D
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English (en)
Inventor
Ludwig Neussel
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LUDWIG NEUSSEL
Original Assignee
LUDWIG NEUSSEL
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/10Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation by direct contact with a particulate solid or with a fluid, as a heat transfer medium
    • C02F1/12Spray evaporation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/66Treatment of water, waste water, or sewage by neutralisation; pH adjustment
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C02F1/72Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation
    • C02F1/74Treatment of water, waste water, or sewage by oxidation with air
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2209/00Controlling or monitoring parameters in water treatment
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Description

  • Einrichtung zur Enthärtung von Wasser Bekanntlich kann die Uinsetz- und I# lockungszeit in chemischen Wasserauf bereitungsanlagen durch folgende drei -Maßnahmen verkürzt «erden: i. durch innige l\iischung der Flockungschemikalien mit dem aufzubereitenden Wasser, 2. durch Impfung des Wassers finit Kristallen und Kristallkeimen, 3. durch hohe VorNwärmuug des aufztil)ereitenden Wassers.
  • Die Erfindung gestattet es. alle drei Maßnahmen gleichzeitig zur _1ni@-eudun g zu bringen und damit kleinstmögliche bi msetz- und Flockungszeiten zti erreichen, wodurch man mit verhältnismäßig kleinen Reaktionsbehältern auskommt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß im Wasserraum eines Reaktionsbehälters ein mit Dampf oder rückgeführtem Kesselwasser betriebener Strahlapparat zur Mischung des Wassers finit der angesaugte»
    h@illungsrhcmikalieulösung und zur Vorwärmung
    des von nuten in den Rehälter eintretenden Wassers
    angebracht wird.
    In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Aus-
    führungsbeispielen dargestellt. Abb. i zeigt einen
    senkrechten Schnitt durch einen Reaktionsbehälter
    mit einem Strahlapparat, Abb.2 einen Reaktions-
    hchä lter mit zwei Strahlapparaten. Der Strahl-
    apparat besteht aus einer Treibdüse a, die mit
    I )ziml)f oder mit aus dem Dampfkessel zuriickge-
    iiihrtein. unter Druck stehendem Kessel-%N-asser ge-
    speist wird. Der Treibstrahl saugt das Wasser aus
    (1(°11i Behälter an und drückt es in die difftisorartig
    ausgebildete Fangdüse b. An geeigneter Stelle, -%co
    noch Unterdruck gegenüber dem Druck im Behälter
    herrscht, beispielsweise an der Einschnürung des
    1)ittusor s, \\ ird durch kleine ()ttutingen die für die
    Enthärtung notwendige Fällungschemikalienlösung zugegeben. Durch die starke Turbulenz in der Düse wird die verlangte innigste Mischung der Fällungscliemikalienlösung mit dem Rohwasser bewirkt. Die ini Treibdampf oder im rückgeführten Kesselwasser enthaltene Wärme bewirkt die notwendige Vorwärmung des zu enthärtenden Wassers. Das aus der difttisorartigen Fangdüse mit verringerter Geschwindigkeit oben austretende Wasser, welches spezifisch leichter ist als dersonstigeBehälterinhalt, schichtet sich auf das untere kältere, spezifisch schwerere Wasser, wobei sich eine ziemlich scharfe Trennlinie zwischen dem kühleren und dem wärmeren Wasser im Behälter ausbildet, die erfahrungsgemäß längere Zeit bestehen bleibt. Wenn der Strahlapparat so bemessen wird, daß mehr `'Wasser umgewälzt als durch die Rohrleitung c wieder zugeführt und durch die Überlaufleitung d abgeführt wird, verschiebt sich die genannte Trennlinie zwischen warmem und kaltem Wasser nach unten, bis sie an die Ansaugöffnung g des Strahlapparates gelangt. Sowie das derFall ist, wird derStrahlapparat warmes Wasser mit ansaugen, und die Temperatur des aus dem Diffusor austretenden Wassers wird steigen. Nun wird der am Austritt des Diffusors angebrachte Temperaturfühler e des Dampfregelventils f den Dampfzutritt zum Strahlapparat so weit drosseln, daß die Trennlinie zwischen warmem und kaltem Wasser nicht unter die Ansaugöffnung g des Strahlapparates sinken kann; sie bleibt also ständig in dieser Höhe. Durch die Trennlinie 1a wird der Behälter chemisch in zwei Abteilungen geteilt. Im unteren Teil finden die Reaktionen statt, für die eine geringe Reaktionstemperatur ausreicht, z. B. die Einwirkung der durch die Leitung i zugeführten Ätzkalklösung auf das durch die Rohrleitung k zugeführte Rohwasser. Über der Trennlinie lt sollen die Reaktionen stattfinden, für welche eine hohe Wassertemperatur notwendig oder erwünscht ist, z. B. die Reaktion der durch die Leitung fzugeführten Sodalösung. Die in der oberen warmen Wasserschicht entstehenden Reaktionsprodukte, wie Kristalle und Kristallkeime, sinken ungehindert nach unten in die untere kalte Zone und wirken dort in bekannter Weise als Reaktionsbeschleuniger. Schließlich sammeln sich alle festen Reaktionsprodukte ganz unten in Schlammform und können dort nach Bedarf durch den Hahn m abgelassen werden. Durch Einbau von mehreren, z. B. zwei oder mehr der beschriebenen Strahlapparate, wie in Abb. 2, kann inan es erreichen, daß drei oder mehr Zonen im Reaktionsbehälter entstehen, z. B. unten eine kalte, darin in der -Mitte eine warme und oben eine heiße Zone und man kann so z. B. eine Kalk-Soda-Enthärtung mit Trinatriumphosphatnachenthärtung auf einfachste Weise verwirklichen. In diesem Falle wird man natürlich das chemisch aktivste Chernikal, z. B. das Trinatriumphosphat, der obersten heißen Wasserschicht zumischen, damit es nicht vorzeitig verbraucht wird. Auch in dem Fall, daß mehr als zwei Wasserzonen im Behälter hergestellt werden, sinken die festen Reaktionsprodukte durch alle Zonen ungehindert nach unten und wirken als Reaktionsbeschleuniger.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Entliärtung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß im Wasserraum eines Reaktionsbehälters ein mit Dampf oder rückgeführtem Kesselwasser betriebener Strahlapparat zur Mischung des Wassers mit der angesaugten Fällungschemikalienlösung und zur Vorwärmung des von unten in den Behälter eintretenden Wassers angebracht wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anbringung eines Temperaturfühlers mit einem von diesem betätigten Regelventil in der Zuleitung des Treibdampfes bzw. des Treibwassers des Strahlungsapparates an geeigneter Stelle des Behälters die Trennschicht zwischen heißem und kaltem Wasser im Behälter von selbst auf einer von diesem bestimmten Höhe gehalten wird.
  3. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch Anbringung von zwei oder mehr Strahlapparaten übereinander drei oder mehr Wasserschichten verschiedenerTemperattir undverschiedenerChemikalienbeimischung erzeugt werden.
DEP20420D 1948-11-03 1948-11-03 Einrichtung zur Enthaertung von Wasser Expired DE806672C (de)

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