DE806327C - Abgefederte Sattelstuetze fuer Fahr- und Motorraeder - Google Patents

Abgefederte Sattelstuetze fuer Fahr- und Motorraeder

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Publication number
DE806327C
DE806327C DEP45914A DEP0045914A DE806327C DE 806327 C DE806327 C DE 806327C DE P45914 A DEP45914 A DE P45914A DE P0045914 A DEP0045914 A DE P0045914A DE 806327 C DE806327 C DE 806327C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seat post
pipe section
spring
bicycles
motorcycles
Prior art date
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Expired
Application number
DEP45914A
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Gras
Adolf Reichel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ADOLF REICHEL
EDUARD GRAS
Original Assignee
ADOLF REICHEL
EDUARD GRAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ADOLF REICHEL, EDUARD GRAS filed Critical ADOLF REICHEL
Priority to DEP45914A priority Critical patent/DE806327C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806327C publication Critical patent/DE806327C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/02Saddles resiliently mounted on the frame; Equipment therefor, e.g. springs
    • B62J1/06Saddles capable of parallel motion up and down

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Abgefederte Sattelstütze für Fahr- und Motorräder Die Erfindung bezieht sich auf eine abgefederte Rohrsattelstütze für Fahr-, 'Motorräder o. dgl., die in das hintere Schrägrohr des Rahmens eingesetzt und festgeklemmt wird. Die bekannten Stützen für Federsättel von Fahr- und Motorrädern bestehen im allgemeinen aus einem Rohrstück mit oberem, waagerecht abgewinkeltem Ende, auf dem der Sattel befestigt wird, während die Rohrstütze in das oben offene Ende des hinteren Rahmenrohres eingesetzt und in gewünschter Höhenlage festgeklemmt wird. Da bei diesen Sattelstützen die bei unebenen Fahrwegen auftretenden Stöße sich nahezu voll auf den Rahmen auswirken und der Fahrer sie trotz Sattelfederung sehr unangenehm verspürt, hat man auch schon eine abgefederte Sattelstütze zur Abdämpfung der Stöße verwendet. Bei dieser bekannten Ausführung ist in dem unteren Ende eines in das hintere Rahmenrohr fassenden Rohrstückes eine Schraubenfeder fest eingespannt, die mit einem freien Ende aus diesem Rohrstück herausragt und an diesem freien Ende mit einer Stütze verbunden ist, deren oberes Ende den Sattel trägt. Diese Ausführung ist sehr kompliziert und teuer, so daß sie sich nicht in die Praxis einführen läßt, und es ist auch zu erwarten, daß die Schraubenfeder, die bei Stößen auf Zug beansprucht wird, sich schon sehr bald reckt und bricht. Die eigentliche Sattelstütze spielt im übrigen frei in dem erwähnten Rohrstück und ist nicht gegen Verdrehung gesichert, so daß sich die Drehung der Feder bei ihrer Belastung auf den Sattel und damit auf den Fahrer auswirken kann.
  • Gegenüber diesem Bekannten besteht die Erfindung darin, daß die Rohrsattelstütze aus zwei ineinander verschiebbaren, gegen Verdrehung gesicherten Rohrstücken besteht, die gegeneinander abgefedert sind. Durch diese Ausbildung der Sattelstütze wird eine wesentliche Vereinfachung im Aufbau und eine einwandfreie dauerhafte Federung bei Sicherung gegen Verdrehung erreicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen abgefederten Sattelstütze ist im Achsschnitt auf der Zeichnung dargestellt.
  • Die erfindungsgemäße Sattelstütze besteht aus zwei ineinanderpassenden, verschiebbaren Rohrstücken i und 2. Das Rohrstück i wird in üblicher \\'eise in das oben offene Ende des hinteren Rahmenrohres eingesteckt und durch Klemmschrauben in beliebiger Höhe fixiert. Das obere Ende des äußeren Rohres i ist mit einer längs verlaufenden nutförmigen Einpressung 3 versehen, und die gleiche Einpressung 4 besitzt das innere Rohr 2, so daß dieses innere Rohr 2 durch die nutförmigen Einpressungen 3 und .4 gegen Verdrehung im äußeren Rohr i gesichert wird. Das Rohr 2 wird von unten in das äußere Rohr i eingeführt, bis die unteren Enden der nutförmigen Einpressung 3 und ,4 aneinanderliegen, worauf das innere Rohr 2 mit einem Montagestück 5 versehen wird, auf dem der nicht dargestellte Sattel befestigt wird. Das Montagestück im halle des Ausführungsbeispieles ist ebenfalls ein Rohrstück mit dem gleichen Durchmesser wie das Rohrstück i, so daß die zugekehrten Enden der "feile i und 5 einerseits. und die unteren Enden der nutförmigen Einpressungen 3 und 4 anderseits die Bewegung des inneren Rohres 2 im äußeren Rohr i nach beiden Seiten begrenzen. Die beiden Rohrstücke i und 2 sind durch eine Federung 6 und 7 gegeneinander abgefedert. Die Federung 6 und 7 besteht aus einer stärkeren Feder 6 und einer schwächeren Feder 7, die durch eine Scheibe 8 voneinander getrennt sind und die von unten in das äußere Rohrstück i eingesetzt werden. Nach Einführung der Federn 6 und 7 wird das äußere Rohr i am unteren Ende durch eine Scheibe 9 verschlossen, die bajonettartig in das untere Ende eingesetzt werden kann oder die auch mit einem äußeren Gewinde in ein inneres Gewinde des Rohrstückes i einfaßt. Bei der letzteren Ausführung ist es möglich, die Federspannung durch mehr oder weniger starkes Einschrauben der Abschlußscheibe 9 zu verändern.
  • Die Federung 6 bildet die eigentliche Dämpfungsfeder, die die Stöße beim Fahren auf unebenen Wegen aufnehmen soll. Weiter gewährleistet diese Feder 6 ein weiches Fahren, auch wenn die ganze Last des Fahrers auf dem Sattel ruht, wie es z. B. beim Freifahren auf abschüssigen Straßen der Fall ist. Da beim Antrieb des Fahrrades ein Teil des Fahrergewichts sich auf die Pedale verlagert, ist es vorteilhaft, zusätzlich die schwächere Feder 7 anzuordnen, die dann die Stöße beim Überfahren von Unebenheiten ohne weiteres aufnimmt. Durch die eingangs erwähnten -Nuten 3 und 4 an den oberen Enden der Rohrstücke i und 2 können die Schraubenfedern beim Zusammendrücken oder beim Auseinandergehen keine Drehbewegungen auf das obere verschiebliche Rohrstück 2 übertragen. Im übrigen dient das untere Ende des Montagestücks 5 bei ungewöhnlich starken Stößen alsAnschlag, indem es mit diesem unteren Ende auf das Oberende des äußeren Rohres i aufsetzt, so daß die Federn 6 und 7 niemals übermäßig stark beansprucht werden können. Hierdurch wird die Bruchgefahr der Federn 6 und 7 weitestgehend herabgesetzt. Um ein Eindringen von Staub und Schmutzteilchen zwischen den Rohrstücken i und 2 am oberen Ende zu vermeiden, kann hier ein Filzring um das Rohrstück 2 gelegt werden. Dieser Filzring io wird zweckmäßig mit Ö1 getränkt, so daß durch ihn gleichzeitig eine geringfügige Schmierung zwischen den Rohren i und 2 erreicht wird.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abgefederte Rohrsattelstütze für Fahr-, Motorräder o. dgl., die in das hintere Schrägrohr des Rahmens eingesetzt und festgeklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrsattelstütze aus zwei ineinander verschiebbaren, gegen Verdrehung gesicherten Rohrstücken (1, 2) besteht, die gegeneinander abgefedert sind.
  2. 2. Sattelstütze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Sattel tragende obere Rohrstück (2) in das in den Rohrrahmen einsetzbare und festklemmbare untere Rohrstück (i) paßt und daß beide Rohrstücke am oberen Ende eine nutförmige, längs verlaufende Einpressung (3, 4) besitzen.
  3. 3. Sattelstütze nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem unteren Rohrstück (i) eine Schraubenfederung vorgesehen ist, deren oberes Ende das obere Rohrstück (2) nach außen drückt.
  4. 4. Sattelstütze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfederung aus einer stärkeren Feder (6) und einer schwächeren Feder (7) besteht.
  5. 5. Sattelstütze nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einwärtsbewegung des oberen Rohrstücks (2) in das untere Rohrstück (i) gegen die Federwirkung durch einen Anschlag begrenzt ist, der vorteilhaft als Befestigungsorgan (5) ausgebildet ist.
DEP45914A 1949-06-15 1949-06-15 Abgefederte Sattelstuetze fuer Fahr- und Motorraeder Expired DE806327C (de)

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DEP45914A DE806327C (de) 1949-06-15 1949-06-15 Abgefederte Sattelstuetze fuer Fahr- und Motorraeder

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DE806327C true DE806327C (de) 1951-06-14

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ID=7381354

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DEP45914A Expired DE806327C (de) 1949-06-15 1949-06-15 Abgefederte Sattelstuetze fuer Fahr- und Motorraeder

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DE (1) DE806327C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2976096A (en) * 1957-10-07 1961-03-21 Swift & Co Article dispenser means

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2976096A (en) * 1957-10-07 1961-03-21 Swift & Co Article dispenser means

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