DE806076C - Verbindung, insbesondere fuer Leichtbauteile - Google Patents

Verbindung, insbesondere fuer Leichtbauteile

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Publication number
DE806076C
DE806076C DEP14960A DEP0014960A DE806076C DE 806076 C DE806076 C DE 806076C DE P14960 A DEP14960 A DE P14960A DE P0014960 A DEP0014960 A DE P0014960A DE 806076 C DE806076 C DE 806076C
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DE
Germany
Prior art keywords
blind rivet
rivet
connection
hole
lightweight components
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Expired
Application number
DEP14960A
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English (en)
Inventor
Erich Guenther
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Individual
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Publication of DE806076C publication Critical patent/DE806076C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B19/00Bolts without screw-thread; Pins, including deformable elements; Rivets
    • F16B19/04Rivets; Spigots or the like fastened by riveting
    • F16B19/08Hollow rivets; Multi-part rivets
    • F16B19/10Hollow rivets; Multi-part rivets fastened by expanding mechanically
    • F16B19/1027Multi-part rivets
    • F16B19/1036Blind rivets
    • F16B19/1081Blind rivets fastened by a drive-pin

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insertion Pins And Rivets (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Blindniet, insbesondere für Leichtbauteile z. B. zum Befestigen von Platten oder Beplankungen an Traggerippeteilen, wie Leisten oder Pfosten, oder auch nur zum Befestigen von Wandbelägen mit ihrer Unterlage.
  • Die Erfindung besteht aus einer an beiden Seiten offenen, vorzugsweise zylindrischen Büchse, die an einem Ende mit einem Bord oder Bund und am anderen Ende mit nach außen gebogenen Zacken versehen ist, deren Spitzen den Büchsenaußendurchmesser nicht überragen. Die Zackenspitzen werden mit Hilfe eines in die Büchse eingeführten Dornes in ein vorgebohrtes Loch der miteinander zu verbindenden Teile eingetrieben.
  • Der Blindniet nach der Erfindung ist sehr leicht und kann als Massenartikel billig hergestellt werden. Seine Befestigung erfolgt mit einfachen Mitteln, ohne großen Kraftaufwand. Für die -miteinander zu verbindenden Teile besteht keine Verletzungsgefahr durch Schlag oder Pressung. Außerdem ist die Befestigung für den Beschauer wenig sichtbar. Die Erfindung ist insbesondere für die Befestigung von Leisten aller Art an Kraftfahrzeugkarosserien bestimmt.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine schaubildliche Darstellung des Blindnietes, Abb. 2 eine auf einer Gerippeleiste aufliegende Platte mit einem in ein Nietloch: eingesteckten Blindniet und davor angedeutetem Nietdornende im Querschnitt, Abb.3 die fertige Nietverbindung im Querschnitt.
  • Wie die Abb. i zeigt, besteht der Blindniet nach der Erfindung aus einer an beiden Enden offenen Zylinderbüchse i. .Das eine Ende dieser Büchse ist zu einem Bund 2 nach außen umgebördelt. Das andere Ende dez. Büchse läuft in z. B. drei dreieckigen Lappen 3 .aus, deren Spitzen nach außen zu Befestigungshaken 4 umgebogen sind. Außerdem sind die Hakenenden so weit nach einwärts gebogen, daß ihre Spitzen zum mindesten zur Zylinderaußenfläche der Büchse i bündig liegen oder, noch besser, etwas hinter dieser zurücktreten, damit der,Niet in sein zugehöriges Nietloch glatt Eingeführt werden kann.
  • Ein solches Nietloch 5 weisen z. B. die Gerippeleiste 6 und die auf ihr liegende Platte 7 nach Abb.2 auf. Dieses Loch muß zum mindesten so tief oder tiefer sein, als der Niet lang ist, und in dieses wird die Büchse i bis zum Anschlag an ihren Bund 2 hineingesteckt.
  • Sobald dies geschehen ist; wird der, Dorn 8 in den Hohlraum des Nietes gesteckt, und mit einem Hammerschlag auf den Dorn werden die Hakenenden 4 in die Lochwand der Leiste 6 hineingetrieben, wie die Abb. 3 zeigt. Hierauf wird der Dorn wieder herausgezogen. Der Niet wird durch die Haken 4 festgehalten, und die Platte 7 liegt zwischen der Leiste 6 und dem Bund 2 fest, und zwar ohne übermäßig starken Einspanndruck.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbindung, insbesondere für Leichtbauteile, z. B. zum Befestigen von Platten und BeplanlCungen mit Gerippeleisten oder -pfosten. oder von Wandbelägen mit ihrer Unterlage usw., gekennzeichnet durch einen Blindniet, der an einem Ende mit einem Bord oder Bund und am anderen Ende mit nach außen gebogenen Zacken versehen ist, deren Spitzen den Außendurchmesser des Blindniets nicht überragen.
  2. 2. Verfahren zum Befestigen des Blindnietes nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man zunächst die miteinander zu verbindenden Teile aufeinanderlegt, in beide Teile ein Loch bohrt, dessen Durchmesser gerade so groß ist wie der Außendurchmesser des Blindniets und mindestens so lang ist als dieser, dann den Blindniet bis zum Anschlag des Bordes in das Loch einschiebt und schließlich die Zacken mit Hilfe eines Dornes in die Lochwand treibt.
DEP14960A 1948-10-02 1948-10-02 Verbindung, insbesondere fuer Leichtbauteile Expired DE806076C (de)

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DE806076C true DE806076C (de) 1951-06-11

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080898B (de) * 1954-06-08 1960-04-28 Fitz On Heel Company Verfahren zum Einbau eines Metallrohres mit dreieckigem Querschnitt in hohe Holzabsaetze von Damenschuhen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1080898B (de) * 1954-06-08 1960-04-28 Fitz On Heel Company Verfahren zum Einbau eines Metallrohres mit dreieckigem Querschnitt in hohe Holzabsaetze von Damenschuhen

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