DE806069C - Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch o. dgl. Fluessigkeitsgemische - Google Patents

Abfuellvorrichtung fuer Kaesebruch o. dgl. Fluessigkeitsgemische

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DE806069C
DE806069C DEH2186A DEH0002186A DE806069C DE 806069 C DE806069 C DE 806069C DE H2186 A DEH2186 A DE H2186A DE H0002186 A DEH0002186 A DE H0002186A DE 806069 C DE806069 C DE 806069C
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Gottfried Hain
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/10Devices for removing whey from basins

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 11. JUNI 1951
H 2i86III/45g
Das Abfüllen des Käsebruches aus Behältern in die Käseformen wird meist von Hand durch Ausschöpfen der Käsemasse durchgeführt. Diese Tätigkeit erfordert großen Zeit- und Kraftaufwand Und bei besonders empfindlicher Käsemass» auch große Sorgfalt. Es sind daher bereits mehrere Vorschläge bekanntgeworden, die das Abfüllen mit einer eigenen Vorrichtung zur Vermeidung der manuellen Unzulänglichkeiten mechanisch durchführen. Diese Vorrichtungen sind aber für die Abfüllung von Käsebruch, insbesondere für feine Weichkäse, dessen Bruchmasse besonders empfindlich ist, noch wenig geeignet, da die zarte, würfelige Bruchmasse im Gefüge zu sehr zerstört wird.
Die bereits bekannten Vorrichtungen zum Abfüllen von Käsebruch lassen die dickgelegte Käsemasse von einem höher liegenden Käsebruchbeh&lter mittels Hahn oder Verteilungsrohr von oben auf die bereitgestellten Formen oder Verteilungsbleche für mehrere Formen fließen. Der Nachteil so dieser Vorrichtungen liegt darin, daß das Abfüllgut bei zu hohem freiem Gefälle und zu hoher Geschwindigkeit in die Formen gelangt. Außerdem ermöglichen die vorgeschlagenen Vorrichtungen keine gleichmäßige, gewichtsgenaue Verteilung des Abfüllgutes auf mehrere Formen.
Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Vorrichtung, die diese Nachteile restlos behebt. Im wesentlichen kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, daß das Abfüllen des Käsebruches von einem höher liegenden Behälter durch eine geschlossene Zulaufvorrichtung dem Abfüllapparat zuläuft und von der Abfülltrommel zweckmäßig von unten nach oben in die direkt aufgesetzten Formen o. dgl. gelangt, die Einfüllgeschwindigkeit durch entsprechende Abdeckung der Formen gedämpft wird, durch Regulierung des Einfülldrucks eine gewichtsgenaue Verteilung der Käsemasse erzielt und durch
eine zweckmäßige Form des Abfüllapparates ein gleichzeitiges Fällen mehrerer Formen in gruppenweiser Zusammenstellung in möglichst kontinuierlicher Weise erreicht wird.
Die Zeichnung zeigt in Abb. ι den Aufriß der Gesamtanordnung eines Ausführungsbeispieles; Abb. 2 ist eine Seitenansicht mit einem Schnitt durch die Abfülltrommel und Abb. 3 eine Detailzeichnung einer aufgesetzten Form.
Dabei ist α die Abfülltrommel, die an zwei oder mehreren Seiten einzelne oder Sätze von Ausflußmündungen b trägt zur revolverartigen Verwendung beim Abfüllen. Die Ausflußmündungen sind düsenartig ausgebildet, und die konischen Fortsätze c dienen zugleich zum Einrichten der in Gruppen zusammengestellten Formen d. Zur Abdeckung der Formen kann die gebräuchliche Unterlage, der Formenkasten e, ein Brett, eine Platte oder zur Beobachtung des Füllvorganges auch eine durchsich-
ao tige Scheibe verwendet werden. Die notwendigen öffnungen für den Luftaustritt entstehen durch eine luftdurchlässige Lage / zwischen den Formen und der Abdeckung, g ist die Lagerung der Abfülltrommel, die im Ausführungsbeispiel einseitig,
»5 bei größeren Trommeln aber auch an zwei Seiten der Abfülltrommel ausgeführt sein kann. Das Lager ist im Fuß h eingebaut. Zur Unterbrechung des Abfüllvorganges sind auf der Innenseite der Abfülltrommel Schieber ί angebracht, die entweder von der Schmal- oder Längsseite betätigt werden können, entsprechend einer für das Abfüllen vorteilhaften Anordnung. Die einzelnen oder gruppenweise zusammengestellten Formen werden durch die Haltevorrichtung k an der Abfülltrommel derart befestigt, daß letztere mit den Formen gedreht werden kann. Das Zu- und Fortbringen der Formen erleichtert ein entsprechend angeordneter Tisch oder ein Förderband /. Die Bruchmasse fließt durch das Zuleitungsrohr tn, das durch das Lager g stößt, dem Abfüllapparat zu. Das Zuleitungsrohr kann direkt mit dem Käsebruchbehälter oder mit einem Zwischenbehälter verbunden sein. Der Zwischenbehälter wird zweckmäßig dann eingeschaltet, wenn sich durch eine direkte Verbindung mit dem Käseblechbehälter ungünstige Druckunterschiede ergeben.
Die Vorteile des so beschaffenen Abfüllapparates sind beachtlich.
Diese Abfüllvorrichtung ersetzt vollkommen das manuelle Ausschöpfen des Käsebruches aus Behältern in die Formen, und durch die schonende Behandlung, des Käsebruches kann diese Vorrichtung auch bei noch so empfindlicher Bruchmasse Verwendung finden. Dadurch, daß der Abfüllapparat auch eine gruppenweise Zusammenfassung mehrerer Formen ermöglicht und durch zweckentsprechende Anbringung eines Arbeitstisches, Fließbandes o. dgl. jeglichen Kraftaufwand vermeidet, kann die Abfüllung des Käsebruches rasch, leicht und schonend durchgeführt werden.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil dieser Abfüllvorrichtung liegt darin, daß, die 'Einfüllmenge und das Einfüllgewicht durch entsprechende Druckregelung vollkommen gleichmäßig eingestellt werden kann und dabei die bisherigen Gewichts- und Größenunterschiede bei Käse natürlicher Reifung weitgehend vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1. Abfüllvorrichtung für Käsebruch o. dgl. Flüssigkeitsgemische in einzelne oder gruppenweise zusammengestellte Formen o. dgl., derart, daß der Käsebruch von einem höher liegenden Käsebruchbehälter einer Abfülltrommel zufließt, dadurch gekennzeichnet, daß der Käsebruch von einer Abfüllmündung oder Abfülltrommel (α) zweckmäßig von unten nach oben in die einzeln oder gruppenweise direkt aufgesetzten Formen o. dgl. gelangt.
    2. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einströmgeschwindigkeit des Käsebruches in die Formen (d) einerseits durch Einstellung des Zulaufgefälles, andererseits durch entsprechende Abdeckung (e, f) der Formen geregelt wird.
    3. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfülltrommel (α) drehbar gelagert und derart ausgebildet ist, daß sie in revolverartiger Weise einzelne oder gruppenweise zusammengestellte Formen (d) in die Abfüllstellung bringt und gleichzeitig das Abnehmen der vollen bzw. Befestigen der leeren Formen ermöglicht.
    4. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfülltrommel (α) an zwei oder mehreren Seiten düsenartige Ausflußmündungen (b) hat und die entsprechenden Abstellschieber (t) auf der Innenseite der Abfülltrommel angebracht sind.
    5. Abfüllvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Käsebruchbehälter und der Abfülltrommel (α) ein Zwischenbehälter geschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    54 6.51
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