DE80581C - - Google Patents

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DE80581C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B17/00Vessels parts, details, or accessories, not otherwise provided for
    • B63B17/0018Arrangements or devices specially adapted for facilitating access to underwater elements, e.g. to propellers ; Externally attached cofferdams or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Luftschleuse macht es möglich, Reparaturen an der Schraube ohne Dock und ohne fremde Hülfe in kurzer Zeit vornehmen zu können.
Fig. ι bis 4 zeigen den Durchschnitt und Querschnitt eines mit der Einrichtung versehenen Eisbrechers. In Fig. 1 und 2 ist der Brunnen im Gebrauch; Fig. 3 und 4 zeigen den betreffenden Theil des Eisbrechers, wenn die Schleuse entfernt ist.
In der Schiffswand befindet sich senkrecht über der Schraube S eine runde Oeffnung A, welche für gewöhnlich mit einem Gehäuse B, Fig. 3 und 4, geschlossen ist. Soll ein beschädigter Schraubenflügel S ersetzt werden, so wird das Gehäuse B aus der Oeffnung A ausgehoben, der Brunnen C, ein an beiden Enden offener eiserner Cylinder, über den senkrecht gestellten Schraubenflügel S durch die Oeffnung A hinabgesenkt, bis der obere Winkeleisenring auf dem Flantsch D der Oeffnung A aufliegt, und der Winkeleisenring mit dem Flantsch D abgedichtet und fest verschraubt. Durch zwei seitlich der Oeffnung A befindliche Schotte G und H und eine über der Oeffnung A im Oberdeck befindliche Luke E, welche durch einen Deckel dicht verschlossen wird, ist über der Oeffnung A die luftdichte Kammer F gebildet. In dieser Kammer F wird nun mittelst einer Luftpumpe, deren Leitungsrohr bei / ausmündet, Luft gepumpt. Hierdurch wird das Wasser in der Schleufse C, welches mit dem Wasser aufsenbords in gleicher Höhe stand, nach und nach bis zur Unterkante des letzteren zurückgedrängt und der Schraubenflügel S trocken gelegt.
Jetzt kann man zu den Schrauben K, mit welchen der Flügel 5 an der Nabe befestigt ist, gelangen und diese mit einem Stangen-Schraubenschlüssel, welcher von der Kammer F aus gedreht wird, lösen, darauf den Schraubenflügel S emporziehen und erforderlichen Falles durch einen neuen ersetzen.
Ist die Arbeit vollendet, so wird der Brunnen C emporgehoben und die Oeffnung A mit dem Gehäuse B ausgefüllt. Falls ein zu ersetzender Schraubenflügel so verbogen ist, dafs der Brunnen nicht über denselben hinweggeht, so wird ein solcher Flügel zur Seite gedreht und der Brunnen über den nächsten Flügel gestülpt. Die Schrauben des verbogenen Flügels können dann vom Brunnen aus gelöst werden, worauf man den Flügel wegstöfst. Auch die Nabe der Schraube kann von der Schleufse aus abgenommen werdem Soll die Welle in das Schiff hineingezogen werden, so kann man eine Platte vor das Wellenloch schrauben. Bei einem mit der vorliegenden Einrichtung versehenen Eisbrecher wird man die Flügel schwächer nehmen können, da man sie leichter ersetzen kann, zur Sicherung, dafs bei einem Stofse die Flügel und nicht Welle und Maschine zerbrechen.
In den Fig. 5 und 6 ist der hintere Theil eines Zweischrauben-Kriegsschiffes dargestellt,■· welches; mit dem Trockenbrunnen versehen i$t; hier-bei ist nur ein Cylinder C erforderlich, welcher bei beiden Schrauben benutzt werden kann. Die Oeffnung in der Schiffswand kann, wenn die Schleufse nicht im Gebrauch ist, durch eine einfache Platte von aufsen abgedichtet werden.
Die Schleufse läfst sich auch in ein Prahm-
fahrzeug einbauen, welches dann dazu benutzt werden kann, bei anderen Schiffen beschädigte Schraubenflügel zu entfernen und zu ersetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Luftschleuse für Schiffe zur Freilegung der Schraube, gekennzeichnet durch die Anordnung einer luftdicht zu verschliefsenden Kammer (F), von welcher aus ein bis auf die Schraube reichender Brunnen (C) hinabgesenkt wird und in welche, nachdem dieselbe luftdicht abgeschlossen ist, Luft eingepumpt wird, so dafs das in dem Brunnen (C) befindliche Wasser verdrängt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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