DE80465C - - Google Patents
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- DE80465C DE80465C DENDAT80465D DE80465DA DE80465C DE 80465 C DE80465 C DE 80465C DE NDAT80465 D DENDAT80465 D DE NDAT80465D DE 80465D A DE80465D A DE 80465DA DE 80465 C DE80465 C DE 80465C
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- spirals
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L23/00—Cleaning footwear
- A47L23/22—Devices or implements resting on the floor for removing mud, dirt, or dust from footwear
- A47L23/24—Rigid cleaning-gratings; Tread plates or scrapers for cleaning the soles of footwear
Landscapes
- Wire Processing (AREA)
- Finger-Pressure Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
MARSHALL BURNS LLOYD in MINNEAPOLIS
(Hennepin County, Minnesota, V. St. A.).
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. November 1893 ab.
Die vorliegende Drahtmatte ist aus schraubenförmig gewundenen, in einander gedrehten
Spiralen gebildet und besitzt eine mit dem Drahtgewebe nicht verschlungene Einfassung
mit besonders angesetzten Ecken. Durch Eindrücken von kugeligen Körpern in bestimmte
Maschen des Gewebes wird dieselbe mit Buchstaben, Wörtern oder Namen versehen.
. Auf beiliegender Zeichnung ist eine derartige Matte in zwei Ausfuhrungsformen dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht die einfachste Form des Gewebes, Fig. 2 ist eine Seitenansicht
dieses Gewebes und zeigt die Art der Befestigung der Enden der Spiralen, Fig. 3 ist ein
Grundrifs der stärksten und vollkommensten Form des Gewebes. Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht
einer aus dem in Fig. 3 dargestellten Gewebe angefertigten Matte und lä'fst die Art
erkennen, wie die Randwindungen und Kantenspiralen der Matte flachgedrückt sind, um das
Aufwickeln oder Losewerden dieser Spiralen zu verhindern.
Fig. 5 veranschaulicht eine vollständige Matte mit Buchstaben, die durch Eindrücken von
kugeligen Körpern in die Maschen des Gewebes gebildet sind. Fig. 6 zeigt in gröfserem
Mafsstabe einen Theil dieser Matte, um die Art der Lagerung der kugeligen Körper sichtbar
zu machen. Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 6.
In der Zeichnung sind die Hauptspiralen des Gewebes mit 2 bezeichnet; diese Spiralen haben
alle dieselbe Steigung und sind in einander gewunden. Senkrecht zu den Achsen der
Hauptspiralen 2 sind in diese Spiralen 2 eine oder mehrere Spiralen 3 eingewunden. Die
Windungen dieser. Spiralen 3 gehen an den Kreuzungsstellen der Spiralen 2 zwischen den
dort gegen einander liegenden Drähten hindurch, so dafs die Spiralen sich nicht seitlich,
der Länge nach oder in senkrechter Richtung in Bezug auf einander verschieben können.
Wie an den Kanten der Matte in Fig. 1 gezeigt ist, werden die Enden der parallelen
Spiralen 2 in ihrer Lage durch zwei Spiralen 3 sicher festgehalten, die in einander und in die
parallelen Spiralen 2 gewunden sind. Die Enden der Spiralen 2 können, wie an der
unteren Kante der Fig. 1 bei 5 gezeigt ist, dicht hinter der äufseren Seite der querlaufenden
Kantenspirale 3 abgeschnitten werden. Ebenso verfährt man mit den Enden der Spirale 3. Wenn eine haltbarere und festere
Kante gewünscht wird, so können die Enden der Spiralen 2 und 3 etwas länger gelassen
und um die Querspirale 3 bezw. die Spirale 2 so herumgebogen werden, wie dies bei 4,4 am
oberen linken Ende der Fig. 1 für die Enden der Spiralen 3 gezeigt ist.
Das in Fig. 1 gezeigte Gewebe soll, weil es das billigere ist, für gewöhnlich hergestellt
werden. Statt dessen kann man jedoch auch das schwerere, in Fig. 3 gezeigte Gewebe
nehmen, in welchem alle-Räume zwischen den Spiralen 2 mit Querspiralen 3 theilweise gefüllt
sind. Statt die Enden der verschiedenen, die Spiralen 2 und 3 bildenden Drähte um
einander zu biegen, um diese gegen das Auf-
IS. Auflage, ausgegeben am aj. Februar /902J
wickeln zu sichern und in ihren Lagen zu erhalten, kann man auch in Verbindung mit
dieser Art der Befestigung die Kantenspiralen des Gewebestückes derart flachdrücken, dafs
sie einen keilförmigen Querschnitt erhalten und verlängert werden (Fig. 4 rechts). Hierdurch
wird das Losewerden oder Aufwickeln der Spiralen ebenfalls verhütet.
Jede der beschriebenen Mattenformen wird mit einer Umränderung (Borte) versehen, die
von einer oder mehreren Spiralen 7 gebildet ist. Diese Spiralen 7 werden lediglich in die
an den Kanten der Matte offenen Maschen hineingedrückt und dann dadurch in ihrer Lage
erhalten, dafs dünne Stangen 8 durch die äufseren Schlingen der Kantenspiralen und die
inneren Schlingen der Umränderungsspiralen hindurchgesteckt werden. Diese Umränderung
kann, da sie mit keinem Theile des Gewebes verschlungen, sondern einfach in die offenen
Kantenmaschen gedrückt ist, mittelst einer geeigneten Vorrichtung leicht befestigt und ebenso
leicht mit der Hand entfernt werden, wenn es später gewünscht werden sollte, das Gewebestück
zu zerschneiden.
Die Umränderung wird vorzugsweise entgegengesetzt wie die benachbarte und parallele
Kantenspirale des Gewebes gewunden; man bringt in der Umränderung eine so grofse Anzahl
von Spiralen unter, dafs die offenen Kantenmaschen des Gewebes in ihrer ganzen Breite mit den Umränderungsspiralen gefüllt
sind; auf diese Weise werden die letzteren fest zusammengedrückt und zusammengehalten.
In diese Umränderung werden die scharfen rauhen Enden des Gewebes eingeschlossen, so
dafs an ihnen nichts hängen bleiben kann.
An jeder der vier Kanten des Gewebes wird eine Umränderung angebracht, während die
Ecken der Matte mit halbrunden Rinnen, die nach einem Viertelkreis gebogen sind, verkleidet
werden. Diese Rinnen bedecken die abgeschnittenen Enden der Ecken des Gewebes und sind mit ihren Enden in die Endwindungen
der benachbarten Umränderungen gesteckt. Eines oder mehrere der Eckstücke (Fig. 3) sind vorzugsweise mit einem Loch 11
versehen, um das Einsetzen des die Umränderung haltenden Drahtes 8 zu gestatten. Die
von den sich kreuzenden Spiralen eingeschlossenen Hohlräume bilden in dem fertigen
Gewebe viereckige oder kubische Maschen. In diese werden Kugeln, Klötze aus Holz oder
anderem Material oder dergleichen eingeprefst, und zwar so in auf einander folgende Massen,
dafs Buchstaben und Wörter gebildet werden. Die Federkraft des Drahtes gestattet, die
Kugeln in die richtige Lage zu schieben, und diese Kraft bewirkt auch, dafs die Drähte sich
wieder über den Kugeln schliefsen und so deren Losewerden und Herausfallen verhindern.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: ]ι. Eine Drahtmatte aus in einander gewundenen, sich kreuzenden Spiralen, dadurch gekennzeichnet, dafs in die offenen Maschen; jeder Kantenspirale eine aus einer oder mehreren Spiralen bestehende Borte seitlich eingeprefst ist, die mittelst eines durch sie und die Kantenspirale gesteckten Drahtes oder Stabes in ihrer Lage gesichert wird. :
- 2. Eine Matte der unter 1. genannten Art, bei welcher die Ecken mit gekrümmten, rinnenförmigen Metallstücken (10) verkleidet sind, deren Enden in die Enden der benachbarten Bortenspiralen hineinreichen.
- 3. Eine Matte der unter 1. genannten Art, in deren zwischen den Drahtspiralen entstehenden Maschen kleinere Blöcke oder Kugeln aus beliebigem Material so eingedrückt sind, dafs dadurch Figuren, Buchstaben oder Ziffern gebildet werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80465C true DE80465C (de) |
Family
ID=353015
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80465D Active DE80465C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80465C (de) |
-
0
- DE DENDAT80465D patent/DE80465C/de active Active
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