DE804395C - Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe - Google Patents

Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe

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DE804395C
DE804395C DES285A DES0000285A DE804395C DE 804395 C DE804395 C DE 804395C DE S285 A DES285 A DE S285A DE S0000285 A DES0000285 A DE S0000285A DE 804395 C DE804395 C DE 804395C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
wheels
gear
wheel
bearingless
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Expired
Application number
DES285A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Alfons Spleiss
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Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE804395C publication Critical patent/DE804395C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe Die Erfindung betrifft ein Reibrad-Untersetzungsgetriebe mit mindestens drei parallelen Achsen und setzt sich zum Ziel, eine Untersetzung zu schaffen, die auf einfache Weise geändert werden kann und bei der der die jeweilige Änderung der Untersetzung bewirkende auswechselbare Radsatz lagerlos umläuft. Sie erreicht dies Ziel bei einem mehrstufigen Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe mit einem aus mehreren auf einer gemeinsamen Welle angeordneten Übersetzungsrädern bestehenden Zwischenübertragungsglied, das mit seinen Radumfängen an einem Antriebsrad einerseits und an einem Abtriebsrad andererseits nachgiebig angedrückt ist durch eine Einrichtung zum Andrücken des lagerlos umlaufenden Zwischenglieds, die ausschließlich auf die Umfangsfläche der Räder des Zwischenübertragungsgliedes wirkt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegenstands der Erfindung in schematischer Darstellungsweise wiedergegeben. Darin zeigt Bild i a die Seitenansicht und Bild i 1> die zugehörige Draufsicht eines anderen führungsform, Bild 2 die Seitenansicht einer Andrückeinrichtung, Bild 3 a die Seitenansicht und Bild 3 b die zugehörige Draufsicht eines anderen Ausführungsbeispiels, Bild 4 die Seitenansicht einer dritten ,'#usfühtungsart, Bild 5 die Seitenansicht und Bild 6 die zugehörige Draufsicht eines Getriebes, bei dem zwei Getriebe der in Bild i a bis 3 b dargestellten Art hintereinändergeschaltet und zu einem Doppelgetriebe vereinigt sind.
  • In Bild i a und i b ist a eine durch einen nicht gezeichneten Motor in Umlauf gesetzte Antriebsrolle, welche auf einer Schwinge b drehbar gelagert ist. Die Rolle a treibt auf ein Zwischenrad c, das mit zwei zu beiden Seiten des Rades c vorgesehenen Rollen e auf gleicher Achse angebracht ist und mit diesen zusammen das leicht auswechselbare Zwischenübertragungsglied bildet. Die Rollen e haben dabei gleichen Durchmesser und liegen an einem Paar gleich großer Reibräder f an, die auf einer gemeinsamen Welle h in Lagern i umlaufen und von deren Welle die Kraft abgenommen wird. Das Zwischenübertragungsglied, das überhaupt nicht in Lagern gelagert ist, stützt sich einerseits mit den Rollen e auf das Räderpaar f und liegt andererseits mit dem Rad c auf einer besonderen Stützrolle g auf. Es wird durch die Antriebsrolle gegen ihre Auflagepunkte und insbesondere gegen die Umfangsfläche des Räderpaares f gedrückt.
  • Dadurch, daß die treibende Rolle a am Ende einer Schwinge b gelagert ist, deren Schwenkachse ausmittig zur Drehachse des Zwischenübertragungsgliedes c, e liegt, und dadurch, daß sie ziemlich nahe der durch die Drehachse von c, e gehenden Horizontalebene auf den Umfang des Rades c drückt, übt das Gewicht der Rolle a und des mit ihr verbundenen Elektromotors kniehebelartig im Sinne eines starken Andrucks der Rollen e gegen das Räderpaar f.
  • Da keine Lagerung des Zwischenübertragungsgliedes c, e an seiner Welle vorhanden ist, ist es möglich, dieses Glied einfach herauszuheben und durch ein anderes mit anderen Durchmessern der Räder c und e zu ersetzen. Die Berührungspunkte der Antriebsrolle a und der Stützrolle g mit dem Rad c bzw. der Rolle e mit den Antriebsrädern f müssen so zueinander stehen, daß das Zwischenglied c, e immer zangenartig gefaßt wird, d. h. der Winkel zwischen diesen drei erwähnten Berührungspunkten darf nicht größer als 18o° sein.
  • An Stelle des Gewichts von Antriebsrolle und Motor kann auch eine andere Speicherkraft, z. B. eine Feder, als Andrückkraft verwendet werden, wie dies in Bild 2 gezeigt ist. Dort ist die Antriebsrolle a an einer Schwinge b so gelagert, daß sie mit Hilfe einer Feder d gegen den Umfang des Rades c gedrückt wird.
  • Wenn die Abmessungen und Lagerungen der oft dicht beianderliegenden Antriebsrolle a und der Stützrolle g sich gegenseitig stören, kann man letztere auch in der Weise anbringen, daß sie nicht auf den Umfang des Rades c, sondern auf besondere Bunde k wirkt, die zu beiden Seiten des Rades c vorgesehen sind. Eine solche Ausführung ist im Bild 3 a und 3 b dargestellt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Bild 4 schließlich ist die Achse der Antriebsrolle a und des Motors unbeweglich vorgesehen. Dafür ist die Stützrolle g hier radial zum Zwischenglied c, e federnd angeordnet. Der Druck der Feder d sorgt dafür, daß über die auf den Umfang des Rades c wirkende Rolle g das Zwischenglied c, e gegen die Auflagepunkte an der Rolle a und dem Räderpaar f angedrückt wird.
  • Bei dem Doppelgetriebe gemäß Bild 5 und 6 wirkt der Motor auf die Stützrolle g, ist also wie diese fest gelagert. Die Stützrolle g ist dadurch gleichzeitig Antriebsrolle. Die unter Wirkung der Feder d über eine Schwinge b gegen den Umfang des Rades c gedrückte Andrückrolle a sorgt für den erforderlichen Reibungsdruck zwischen der Antriebsrolle g und dem Rad c einerseits sowie den Rollen e und dem Räderpaar f andererseits. Auf der in festen Lagern umlaufenden Welle h des Räderpaares f sind an beiden Enden Reibrollen l befestigt.
  • Die gesamten bisher beschriebenen Rollen, Räder und Antriebsmittel sind in einem gemeinsamen Getriebekasten v an einer Schwinge s gelagert, die um eine Achse x so schwenkbar ist, daß sich die Reibrollen l auf den Umfang eines Reibräderpaares o andrücken. Das Gewicht der Schwinge und der darauf gelagerten Teile bildet die andrückende Speicherkraft. Das Räderpaar o ist Bestandteil eines weiteren lagerlos eingesetzten Zwischenübertragungsglieds der zweiten Getriebehälfte. Sie sitzen mit einem Zahnrad n auf gleicher Welle und stützen sich mit beiderseits vom Zahnrad n vorgesehenen Bunden q gegen entsprechende Bunde r zu beiden Seiten des Gegenzahnrades p. Dieses Zahnrad p ist auf derWelle w gelagert, von der die Kraft abgenommen wird. Das Zwischenglied o, q, n liegt außer auf dem Umfang der Bunde r auch noch auf einem Stützrollenpaar m auf. Die Bundpaare q bzw. r haben einen Außendurchmesser, der dem Teilkreis der von ihnen flankierten Zahnrädern und p entspricht und sichern daher trotz lagerlosen Umlaufs des Zwischenübertragungsgliedes o, q, n einen stets richtigen Eingriff der Zähne.
  • Die erzielbare Untersetzung mit Getrieben der beschriebenen Art ist sehr hoch, und die Grenzen der möglichen Änderung der Untersetzung durch Wechseln des oder der Zwischenglieder sind weit gesteckt, besonders bei Hintereinanderschalten von zwei solchen Getrieben. Mit Rücksicht auf die dann in den Endstufen auftretenden erheblichen Umfangskräfte werden erfahrungsgemäß die letzten Stufen als Zahnräder ausgebildet. Dieses ist ohne weiteres möglich, da die Umlaufzahl bei sehr hohen Übersetzungen äußerst klein ist. Die vereinigte Wirkung von Reibrad und Zahnradtrieb macht die besondere Anordnung der Zahnräder erforderlich, in der Weise, daß. die von den Reibrädern auf die Zahnräder kommenden Drücke durch besondere neben den Zähnen mit der Größe der Teilkreisdurchmesser angeordnete Bunde aufgenommen werden.
  • Durch die lagerlose Ausführung des Zwischenrades ergibt sich ganz automatisch eine Nachstellung der Achsenabstände bei Abnutzung der Reibräder und vor allem ein denkbar einfaches Auswechseln der Zwischenglieder. Eine Sonderausführung des Getriebes liegt vor, wenn die Endräder nicht mehr im Getriebe sind, sondern auf der Welle der Antriebsmaschine festsitzen. Dann besteht das Getriebe nur noch aus der Antriebsrolle, der Stützrolle, der Anpreßvorrichtung und des Zwischengliedes. Hier handelt es sich um eine gänzlich lagerlose Ausführung; ein Anwendungsbeispiel hierfür wäre der Antrieb einer Drehbankspindel. In diesem Falle kommen statt der Stufenscheibe auf die Drehbank die zwei Abtriebsräder f ; um die verschiedenen Drehzahlen zu erzielen, werden dann auswechselbare Zwischenglieder eingelegt.
  • Die beschriebenen Getriebe bedingen horizontale Wellen, um einwandfreien Lauf zu erzielen. Bei geneigten oder gar senkrechten Wellen sind diese Getriebe auch ausführbar, wenn die Zwischenräder oder Rollen mit Nuten ähnlich den Keilriemenscheiben versehen sind, in die entsprechende Gegenscheiben zur Führung eingreifen.
  • Getriebe gemäß der beschriebenen Erfindung lassen mit einfachsten Mitteln einen schnellen Wechsel der Drehzahl und hohe Untersetzungen zu.

Claims (5)

  1. PATENTANSYSOCHE: i. Mehrstufiges Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe mit einem aus mehreren auf einer gemeinsamen `Felle angeordneten übersetzungsrädern bestehenden Zwischenübertragungsglied, das mit seinen Radumfängen an einem Antriebsrad einerseits und an einem Abtriebsrad andererseits nachgiebig angedrückt ist, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Andrücken des lagerlos umlaufenden Zwischengliedes, die ausschließlich auf die Umfangsfläche der Räder des Zwischenübertragungsgliedes wirkt.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Andruckeinrichtung aus mindestens einer auf dem ihr zugeordneten Umfang des Zwischenübertragungsgliedes laufenden ausschwenkbaren Rolle besteht, die durch eine Speicherkraft angedrückt wird.
  3. 3. Getriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückrolle gleichzeitig Treibrolle ist.
  4. 4. Getriebe mit mehreren zweifachen Getriebestufen gemäß Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß diese so hintereinandergeschaltet sind, daß die auf der fest gelagerten Endwelle der einen Doppelstufe sitzenden Räder auf das lagerlose Zwischenglied der nächsten treiben.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch i und einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß für die Übertragung der Kräfte von einer lagerlosen auf eine gelagerte Welle ein Zahnradpaar vorgesehen ist, dessen vorgeschriebener Achsabstand durch an den Zahnrädern vorgesehene, aufeinander abrollende Bunde mit Teilkreisdurchmesser gesichert ist.
DES285A 1949-10-26 1949-10-26 Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe Expired DE804395C (de)

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DES285A DE804395C (de) 1949-10-26 1949-10-26 Reibrad-Untersetzungs- und Wechselgetriebe

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DE804395C true DE804395C (de) 1951-04-23

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ID=7468660

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DE (1) DE804395C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3912493A1 (de) * 1989-04-15 1990-10-25 Duepro Ag Stelleinrichtung fuer ein reibradgetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3912493A1 (de) * 1989-04-15 1990-10-25 Duepro Ag Stelleinrichtung fuer ein reibradgetriebe

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