DE804282C - Elektromotorischer Schleifscheibenantrieb bei Saegeschaerfmaschinen - Google Patents

Elektromotorischer Schleifscheibenantrieb bei Saegeschaerfmaschinen

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Publication number
DE804282C
DE804282C DEP53120A DEP0053120A DE804282C DE 804282 C DE804282 C DE 804282C DE P53120 A DEP53120 A DE P53120A DE P0053120 A DEP0053120 A DE P0053120A DE 804282 C DE804282 C DE 804282C
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DE
Germany
Prior art keywords
grinding wheel
wheel drive
swing arm
support rod
drive according
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Expired
Application number
DEP53120A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Vollmer
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Individual
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24—GRINDING; POLISHING
    • B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00—Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/10—Drives or gearings; Equipment therefor for rotating or reciprocating working-spindles carrying grinding wheels or workpieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Elektromotorischer Schleifscheibenantrieb bei Sägeschärfmaschinen Soweit man bisher bei Sägeschärfmaschinen für den Antrieb der Schleifscheibe einen besonderen Elektromotor verwendet hat, befand sich der Antriebselektromotor oben auf den unten die Schleifscheibe tragenden auf und ab beweglichen Gliedern, die nachstehend kurz als Tragstange bezeichnet sind. Abgesehen davon, daß sich die ganze Maschine durch den oben aufgesetzten Motor höher baute, war die Führung der Schleifscheibentragstange in unerwünschter Weise durch das Gewicht des Motors belastet.
  • Um die Tragstangenführung von der Belastung durch das Motorgewicht frei zu machen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Tragstange von dem Gewicht des sich mit ihr auf und ab bewegenden Motors durch eine entgegengesetzt wirkende Ausgleichskraft entlastet ist. Um an Bauhöhe zu sparen, wird weiter vorgeschlagen, den Antriebselektromotor seitlich der Tragstange einerseits an ihrem oberen Ende aufzuhängen und andererseits durch einen Schwingarm an einem am Maschinengehäuse befestigten Schwingarmbolzen zu lagern. Bei dieser Ausführungsform wirkt die genannte Ausgleichskraft auf den Schwingarm, der sich bei senkrechter Anordnung der Tragstange vorzugsweise in waagerechter Richtung nach hinten erstreckt. Es kann sich dabei um eine Gewichts-oder Federbelastung des Schwingarms handeln. Vorzugsweise wird die Ausgleichskraft durch eine Torsionsfeder ausgeübt, die in den hohl ausgebildeten Schwingarm eingebaut ist und den Lagerbolzen dieses Armes konzentrisch umgibt.
  • Die erwähnte Aufhängung des Motors ist verstellbar ausgebildet, so daß dadurch die Möglichkeit gegeben ist, den Antriebsriemen im Bedarfsfall leicht nachspannen zu können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Schleifscheibenantriebs dargestellt, wobei von der ganzen Sägeschärfmaschine nur die hier interessierenden Teile dargestellt sind.
  • Fig. i zeigt den oberen Teil der Sägeschärfmaschine von vorn gesehen; Fig. 2 ist eine entsprechende Seitenansicht; Fig. 3 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der lfig. 2 dar. In dem festen Maschinengehäuse i ist die Tragstange 2 heb- und senkbar geführt, mit der unten (las Lager 3 und die Schutzhaube 4 für die Schleifscheibe 5 verbunden sind. Am oberen Ende der Tragstange 2 und oberhalb des Maschinengehäuses i befindet sich das an sich bekannte Zustellager 6. In einem seitlichen Ansatz 6' des Zustellagers 6 ist ein Zapfen 7 drehbar gelagert, der mit einer senkrechten Querbohrung 8 versehen ist. In diese Querbohrung 8 greift eine Verbindungsstange 9 ein, die durch eine Stellschraube io fest mit dem Zapfen 7 verbindbar ist. Von einem unten mit der Verbindungsstange 9 iüstverbundenen Ring i i wird das Gehäuse 12 des .-)Lntriel>selektromotors getragen; beispielsweise kann der @lotorgehäusedeckel 12' mit einem nabenartigen Ansatz 13 versehen sein, der von dem Ring i i umgeben ist. Der Antriebselektromotor hängt also seitlich der Tragstange 2. Die auf der Achse des ?Motors befestigte Keilriemenscheibe 14 ist durch einen Antriebsriemen 15 mit der Antriebsscheibe 16 auf der Welle der Schleifscheibe 5 verbunden.
  • Außerdem ist das Motorgehäuse 12 durch einen nach Art einer Konsole ausgebildeten Schwingarm 17 mit einem Schwingarmbolzen 18 pendelnd verbunden, der seitlich im Maschinengehäuse i fest gelagert ist. Im gezeichneten Beispiel ist der Sch"vingarm 17 hohl, d. h. im Querschnitt U-förmig ausgebildet, und seine Nabe i9 ist von einer auf Verdrehung beanspruchten Torsionsfeder 2o umgeben. Während das eine Ende 2ö der Torsionsfeder 20 in ein Loch 21 der Maschinengehäusewandung i eingesteckt ist, greift das andere Federende in ein Loch 22 des Schwingarms 17 ein.
  • Infolge der Aufhängung durch die Verbindungsglieder 9, 12 macht der Motor die Aufundabbewegung der Tragstange 2 und somit die der Schleifscheibe 5 mit. Gleichzeitig pendelt dabei der Motor um den festen Schwingarmbolzen 18, und die Torsionsfeder ist so weit gespannt, daß dadurch das Gewicht des Motors ausgeglichen oder aufgehoben wird. Infolgedessen ist die Tragstange 2 bzw. ihre Führung im Maschinengehäuse i von dem Motorgewicht entlastet. Es ist klar, daß an die Stelle der Torsionsfeder 2o auch eine auf den Schwingarm 17 einwirkende Zug- oder Druckschraubenfeder treten kann; schließlich könnte der Schwingarm 17 auch nach hinten verlängert und mit einem Gegengewicht versehen sein.
  • Ist es erforderlich, den Antriebsriemen 15 nachzuspannen, dann kann dies durch Lösung der Stellschraube io im Zapfen 7 und durch Verschiebung der Verbindungsstange 9 innerhalb der Querbohrung 8 und erneute Feststellung erfolgen.
  • Für den Fall, daß der Antriebsmotor mit der Tragstange unmittelbar verbunden ist, sich beispielsweise oben auf der Tragstange befindet, ist eine Feder, ein gewichts- oder federbelasteter Hebel vorgesehen, der an irgendeinem der auf und ab beweglichen Teile derart angreift, daß das Gewicht des Motors ausgeglichen ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromotorischer Schleifscheibenantrieb bei Sägeschärfmaschinen mit einer im Maschinengehäuse geführten heb- und senkbaren, unten die Schleifscheibe aufweisenden Tragstange, gekennzeichnet durch eine auf die Tragstange (2) wirkende, das Gewicht desbewegenden Antriebsmotors (12) ausgleichende Kraft.
  2. 2. Schleifscheibenantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (12) seitlich der Tragstange (2) einerseits an ihrem oberen Ende aufgehängt und andererseits durch einen Schwingarm (17) an einem am Maschinengehäuse (i) befestigten Schwingarmbolzen (18) pendelnd gelagert ist und die ausgleichende Kraft am Schwingarm angreift.
  3. 3. Schleifscheibenantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgleichende Kraft durch eine den Schwingarmbolzen (18) umgebende Torsionsfeder (20) ausgeübt wird.
  4. 4. Schleifscheibenantriel> nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfeder (20) in den hohl ausgebildeten Schwingarm (17) eingebaut ist.
  5. 5. Schleifscheibenantrieb nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängung des Antriebsmotors an der Tragstange aus einem mit dem Motorgehäuse (i) drehbar verbundenen Ring (i i) und einer von dem Ring ausgehenden Verbindungsstange (9) besteht.
  6. 6. Schleifscheibenantrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (9) in ihrer Längsrichtung mit einem seitlichen Ansatz des Zustellagers (6) der Tragstange (2) verstellbar verbunden ist.
  7. 7. Schleifscheibenantrieb nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (9) in einer Ouerbohrung (8) eines mit dem Zustellager (6) drehbar verbundenen Zapfens (7) verstellbar angeordnet ist.
DEP53120A 1949-08-27 1949-08-27 Elektromotorischer Schleifscheibenantrieb bei Saegeschaerfmaschinen Expired DE804282C (de)

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