DE804199C - Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel - Google Patents
Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer GrubenstempelInfo
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- DE804199C DE804199C DEP48762A DEP0048762A DE804199C DE 804199 C DE804199 C DE 804199C DE P48762 A DEP48762 A DE P48762A DE P0048762 A DEP0048762 A DE P0048762A DE 804199 C DE804199 C DE 804199C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/14—Telescopic props
- E21D15/44—Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props
- E21D15/445—Hydraulic, pneumatic, or hydraulic-pneumatic props comprising a fluid cushion
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Description
- Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel Pneumatische oder hydraulische Grubenstempel mit einer allseitig umschlossenen, aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff bestehenden Blase als Druckkörper zwischen Ober- und Unterstempel sind bekannt. Die Gleitflächen zwischen Ober- und Unterstempel derartiger Stempel haben gegenüber dem Druckmittel keinerlei Dichtungsaufgaben zu übernehmen, so daß diese auch bei Deformationen der Stempelkörper in gewissem Umfang betriebs-und einsatzbereit bleiben. Das Kissen oder die Blase der bekannten Stempel ist entweder im Hohlraum des Stempels zwischen zwei Widerlagern, mit dein Füllanschluß durch eine Öffnung in die Stempelwand ragend, angeordnet oder hängt als Sack innerhalb des rohrförmigen Oberstempels an der Unterfläche des abnehmbaren Kopfstückes und legt sich gegen ein auf dem Unterstempel angeordnetes Widerlager. Als Füllung der Kissen dient entweder Preßluft oder eine Flüssigkeit. Nyie Wasser. Öl ti. dgl. Inbesondere bei Flüssigkeitsfüllung bereitet aber die Herbeischaffung des Füllmittels im Untertagebetrieb erhebliche Schwierigkeiten, da normaler«-eise Wasser, «-elches in erster Linie in Frage kommt, im Streb nicht vorhanden ist und seine Zuführung, evtl. sogar durch den Schacht, erhebliche Kosten verursacht. Auch bei der Druckerzeugung an Ort und Stelle durch eine Handpumpe ist man von der Notwendigkeit der Zufuhr nicht befreit, abgesehen davon, daß das -Mitschleppen der Pumpe beim Umsetzen der Stempel lästig ist. Selbst wenn man beim Rauben der bekannten hydraulischen Stempel das I)ruck\yasser nicht einfach ablassen, sondern in einem besonderen Behälter auffangen würde, um es beim erneuten Setzen wieder zu verwenden, kommt man um die Pumpe nicht herum, abgesehen davon, daß auch die umherstehenden Wasserbehälter im Streb störend sind. Um diese Nachteile zu vermeiden. dient bei <lein hydraulischen oder pneumatischhydraulischen Grubenstempel gemäß der Erfindung ein zwischen Blasenwiderlager und Fuß des Unterstempels angeordneter Hohlraum als Vorratsraum für die Druckfüllung, aus dem das druckerzeugende Medium durch Umpumpen in den Druckkörper getrieben wird. Im Falle rein hydraulischer Betriebsweise dient hierzu eine in der Wand des Unterstempels gelagerte Pumpe mit einstellbarem Sperrventil, die durch einen abnehmbaren Schwengel zur Erzeugung der Setzlast betätigt wird. Beim pneumatisch-hydraulischen Stempel weist in einer bevorzugten, vorteilhaften Ausgestaltung des Stempels nach der Erfindung der Vorratsraum einen Druckluftanschluß auf und wird zum Umpumpen des Mediums mit Druckluft angefüllt, die für den Abbaubetrieb mit Hämmern sowieso in den meisten Fällen vor Ort benötigt wird. Bei letzterer Betriebsweise genügt ein einstellbares Sperrventil in der Verbindungsleitung zwischen Vorratsraum und Druckblase zum Halten des Druckes in der Blase und zum Rauben. Es ist jedoch auch vorgesehen, hierbei die Pumpe beizubehalten und die Setzlast nach der Anlage des Stempelkopfes gegen das Hangende durch Nachpumpen zu erzeugen. Schließlich dürfte auch eine rein pneumatische Betriebsweise im Rahmen der Erfindung liegen, da auch hierbei die Anordnung eines Vorratsraumes im Unterstempel als Puffer vorteilhaft sein kann.
- Um ein allzu großes Gleiten der Gummiflächen an den inneren Stempelflächen zu vermeiden, ist es zweckmäßig, den Druckkörper bereits bei entlastetem Stempel unter Spannung zu halten. Ganz läßt sich hierdurch eine Bewegung der Blasenwand gegenüber den Innenflächen von Ober- und Unterstempel nicht vermeiden, weshalb es zweckmäßig ist, gemäß der Erfindung die Wand des Druckkörpers aus abriebfestem Gummi herzustellen bzw. in sie Metallringe einzugießen, mit denen er sich auf die Stützwände am Ober- und Unterstempel abstützt. Schließlich kann man noch zur Beeinflussung der Faltenbildung am Druckkörper über seine Außenwand Drahtringe stülpen, damit alles getan ist, um einen reibungslosen Ablauf des Ausschiebvorganges des Innenstempels beim Setzen zu ermöglichen.
- In der Zeichnung ist in Abb. i ein Grubenstempel gemäß der Erfindung, in Abb. 2 ein Teilstück einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Blasenwand dargestellt. Der Stempel besteht aus dem rohrförmigen Unterstempel i mit Stempelfuß 2 und Blasenw iderlager 3 und dem in diesem gleitenden Oberstempel 4 mit Stempelkopf 5 und Blasenwiderlager 6. Zwischen den beiden Widerlagern im Innern der Rohre befindet sich die aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff bestehende Blase 7 als Druckkörper, durch dessen Füllung mit einem Druckmedium der Innenstempel 4 aus dem Außenstempel i ausgeschoben wird und sich mit seinem Kopf 5 gegen das Hangende legt. Zwischen Widerlager 3 und Fuß 2 des Unterstempels liegt der Vorratsraum B. Er ist durch Rohre 9 und io über eine in der Außenwand des Unterstempels gelagerte Pumpe mit einstellbarem Sperrventil i i mit der Blase 7 verbunden und enthält das Druckmedium zum Füllen dieser Blase. Als Druckmedium dient entweder Wasser allein, in welchem Fall das im Vorratsraum gespeicherte Wasser durch Betätigung der Pumpe i i mittels eines abnehmbaren Schwengels in den Druckkörper 7 umgepumpt und unter Druck gesetzt wird, oder man bläst über den am Vorratsraum angeordneten Druckluftanschluß 12 aus der Druckluftleitung des Strebes Druckluft in den Vorratsraum 8, welche das hierin enthaltene Vorratswasser durch die Rohrleitung 9, io in den Druckkörper 7 verdrängt. Zur Erzeugung der Setzlast bedarf es hierbei lediglich eines einstellbaren Sperrventils in der Rohrleitung 9, io, jedoch ist es auch möglich, durch Verdrängung des Wassers aus dem Vorratsraum in den Druckkörper mittels Preßluft lediglich die Anlage des Stempelkopfes an das Hangende zu bewirken und die Setzlast durch Nachpumpen mittels der Pumpe i i zu erzeugen. Schließlich bietet auch eine Füllung des Vorratsraumes 8 und Druckkörpers 7 allein mit Druckluft durch den Druckluftanschluß 12 die Möglichkeit, die Setzlast zu erzeugen, wobei das einstellbare Sperrventil i i ohne Pumpe lediglich die Rolle eines Halteventils für den Druckkörper und eines Öffnungsventils beim Rauben des Stempels übernehmen würde.
- Um die Wand des Druckkörpers 7 vor allzu großem Abrieb an den Innenwandungen der beiden Stempelrohre zu bewahren, ist es zweckmäßig, sie aus abriebfestem Gummi herzustellen und die Blase auch bei entlastetem Stempel unter Spanung zu halten, damit das Gleiten auf diesen Wandungen in mäßigen Grenzen bleibt. Ganz vermeiden läßt sich der Abrieb, wenn gemäß Abb. 2 in die Wand 13 des Druckkörpers Ringe 14 aus Metall einvulkanisiert sind, die auf der Innenwand 15 des Unterstempels gleiten. Durch über die Wand 13 der Blase 7 gestülpte Drahtringe 16 kann man ihre Faltenbildung bei Entlastung in gewünschter Weise beeinflussen und damit die satte Anlage der Metallringe an die Stützwand erreichen.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel mit einer allseitig umschlossenen, aus Gummi oder gummiähnlichem Werkstoff bestehenden Blase als Druckkörper zwischen Ober- und Unterstempel, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen Blasenwiderlager und Fuß des Unterstempels angeordneter Hohlraum als Vorratsraum für die Druckfüllung dient, aus dem das druckerzeugende Medium durch Umpumpen in den Druckkörper getrieben wird.
- 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorratsraum einen Druckluftanschluß aufweist und zum Umpumpen des Mediums mit Druckluft angefüllt wird.
- 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper bereits bei entlastetem Stempel unter Spannung steht.
- 4. Grubenstempel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Druckkörpers aus abriebfestem Gummi besteht.
- 5. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis :4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper sich durch in seine Wand eingegossene Metallringe auf die Stützwand abstützt.
- 6. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß über die Außenwand des Druckkörpers Drahtringe gestülpt sind, die seine Faltenbildung in gewünschter Weise beeinflussen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48762A DE804199C (de) | 1949-07-14 | 1949-07-14 | Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP48762A DE804199C (de) | 1949-07-14 | 1949-07-14 | Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804199C true DE804199C (de) | 1951-04-16 |
Family
ID=7383277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP48762A Expired DE804199C (de) | 1949-07-14 | 1949-07-14 | Hydraulischer oder pneumatisch-hydraulischer Grubenstempel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804199C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027617B (de) * | 1953-11-16 | 1958-04-10 | Hollybank Eng Co | Grubenstempel und aehnliche Stuetzen |
| DE1035084B (de) * | 1956-06-07 | 1958-07-31 | Hans Joachim Von Hippel Dr Ing | Mechanisiertes, den Hangenddruck grossflaechig abstuetzendes Ausbauelement |
| DE1068647B (de) * | 1959-11-12 | |||
| DE1122476B (de) * | 1957-01-25 | 1962-01-25 | Beien Maschfab | Hydraulisch-pneumatische Stuetzvorrichtung, insbesondere Grubenstempel |
| DE1173418B (de) * | 1959-02-14 | 1964-07-09 | Becorit Grubenausbau Gmbh | Hydraulischer Grubenstempel |
-
1949
- 1949-07-14 DE DEP48762A patent/DE804199C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068647B (de) * | 1959-11-12 | |||
| DE1027617B (de) * | 1953-11-16 | 1958-04-10 | Hollybank Eng Co | Grubenstempel und aehnliche Stuetzen |
| DE1035084B (de) * | 1956-06-07 | 1958-07-31 | Hans Joachim Von Hippel Dr Ing | Mechanisiertes, den Hangenddruck grossflaechig abstuetzendes Ausbauelement |
| DE1122476B (de) * | 1957-01-25 | 1962-01-25 | Beien Maschfab | Hydraulisch-pneumatische Stuetzvorrichtung, insbesondere Grubenstempel |
| DE1173418B (de) * | 1959-02-14 | 1964-07-09 | Becorit Grubenausbau Gmbh | Hydraulischer Grubenstempel |
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