DE910282C - Pneumatischer oder hydraulischer Grubenstempel - Google Patents

Pneumatischer oder hydraulischer Grubenstempel

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DE910282C
DE910282C DEG3583A DEG0003583A DE910282C DE 910282 C DE910282 C DE 910282C DE G3583 A DEG3583 A DE G3583A DE G0003583 A DEG0003583 A DE G0003583A DE 910282 C DE910282 C DE 910282C
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DE
Germany
Prior art keywords
pit
punch
pressure body
pressure
stamp
Prior art date
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Expired
Application number
DEG3583A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Berger
Otmar Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/30Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber
    • E21D15/306Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means expanded or contracted by pressure applied through the medium of a fluid or quasi- fluid, e.g. rubber by means of a liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Pneumatischer oder hydraulischer Grubenstempel Das Patent 813 541 bezieht sich auf die Unterbringung eines Druckkörpers aus Gummi oder einem anderen elastischen Werkstoff in einem abgeschlossenen Hohlraum des Innenstempels, dessen zylindrische Außenanlage an dem Außenstempel derart bemessen ist, daß eine elastische Aufweitung des Hohlkörpers bei Druckaufnahme stattfindet. Der Druckkörper liegt also nicht mehr wie bei den bisher bekannten Stempeln zwischen Innen- und Außenstempel, sondern dient bei der Erfindung dazu, einen Reibungsschluß zwischen Innen- und Außenstempel zu erzeugen.
  • Die vorliegende Erfindung ist eine Weiterentwicklung des Vorschlages aus dem Hauptpatent. Gemäß der Erfindung wird der Druckkörper in einem abgeschlossenen Hohlraum des Außenstempels untergebracht und erzeugt bei Druckaufnahme eine Verengung des Querschnittes des Außenstempels, der dann infolge dieser Verengung den Innenstempel in seiner jeweiligen Lage festklemmt. Im Bereich der Anlage des Außenstempels am Innenstempel ist ersterer so bemessen, daß eine elastische Verengung möglich ist. Zur Erleichterung kann der Außenstempel an dieser Stelle mit einem oder mehreren Schlitzen versehen sein.
  • Vorzugsweise wird der Druckkörper am Kopfende des Außenstempels in einer schloßartigen Aufweitung desselben untergebracht. Der Druckkörper kann entsprechend einem Stempel mit Schloßgetriebe einseitig auf den Innenstempel wirken; er kann jedoch auch mehrseitig angeordnet werden. Handelt es sich um einen Stempel mit rohrförmigem Querschnitt (rund oder oval), so wird eine sehr günstige Wirkung dadurch erzielt, daß der Druckkörper den Innenstempel ringförmig umschließt. Bei mehreckigen Stempelquerschnitten können mehrere Druckkörper um den Stempel herum angeordnet «-erden, deren Unterteilung aus Gründen der Gewichtsersparnis erfolgt, während sie untereinander zur Erzielung eines allseitig gleichen Anpreßdruckes durch druckausgleichende Röhren miteinander verbunden sind.
  • Um ein Reiben des Druckkörpers mit dem Innenstempel z. B. bei dessen Einsinken zu vermeiden, schlägt die Erfindung vor, zwischen Druckkörper und Innenstempel ein waagerecht gleitbares Zwischenstück, das als Kolben bezeichnet werden kann, einzuschalten. Der Kolben wird also durch Druckaufnahme des Druckkörpers gegen den Innenstempel gepreßt.
  • L m den Druck im Druckkörper zu erzeugen, kann einmal ein Ventil vorgesehen werden, an welches eine Druckmittelzuführung angeschlossen werden kann. Da Ventile im Bergbau jedoch immer zu Beanstandungen Anlaß geben, schlägt die Erfindung ferner zur Vermeidung sämtlicher Ventile vor, auf den Druckkörper einen Kolben wirken zu lassen, der durch einen Schlagkeil bewegt wird, wobei dieser Kolben einen kleineren Querschnitt besitzt als der von dem Druckkörper gegen den Innenstempel gedrückte Kolben. Es findet auf diese Weise eine denkbar einfache Übersetzung der Kräfte statt.
  • Ein weiterer Vorschlag der Erfindung geht dahin, den Druckkörper durch :Membranen abzuschließen, so daß es möglich ist, den Druckkörper vollkommen abgeschlossen unabhängig vom Stempel herzustellen. Damit ist der pneumatische oder hydraulische Stempel vollkommen unabhängig von Ventilen oder irgendwelchen Dichtungen geworden. Der Druckkörper kann zur Schonung seiner Außenwand mit Metallringen umgeben sein. Auch können über seine Außenwände Drahtringe gestülpt werden, die seine Faltenbildung in gewünschter Weise beeinflussen. Bei geeigneter Wahl des Werkstoffs kann der Druckkörper auch durch einen Hohlraum im Schloß ersetzt werden, ohne daß eine besondere gummiähnliche Wandung vorhanden ist. Ebenso könnte noch zusätzlich im oder am Außenstempel ein Druckmittelv orratsraum vorgesehen werden, aus dem ein flüssiges Druckmittel durch Umpumpen mittels einer in der Wand des Stempels gelagerten Pumpe mit einstellbarem Sperrventil oder durch Einblasen von Preßluft in den Vorratsbehälter über ein einstellbares Ventil in den Druckkörper getrieben wird. Bei dieser Anordnung muß das Vorhandensein der Ventile in Kauf genommen werden.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine ringförmige Anordnung des Druckkörpers gemäß der Erfindung an einem Stempel mit rundem Querschnitt, Abb.2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 einen Längsschnitt durch einen Stempel bei einseitiger Anordnung des Druckkörpers. Abb.4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3, Abb. 5 einen Längsschnitt mit zweiseitiger Anordnung des Druckkörpers, Abb.6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI der Abb. 5, Abb. 7 einen. Längsschnitt durch einen Stempel mit einem Kolben zwischen Druckkörper und Innenstempel, Abb. 8 einen Querschnitt nach der Linie VIII-VIII der Abb. 7, Abb, 9 einen Längsschnitt durch einen Stempel mit einem auf den Druckkörper wirkenden, von einem Keil angetriebenen Kolben, Abb, io eine Draufsicht auf den Außenstempel gemäß Abb. 9, Abb. i i einen Längsschnitt durch einen Stempel, bei dem in den Druckkörpern :Membranen eingesetzt sind, Abb. 12- eine Draufsicht auf den Außenstempel nach Abb. i i, teilweise im Schnitt.
  • In den Abbildungen bezeichnet i den Außenstempel, an dem ein oder mehrere Druckkörper a angeordnet sind, die z. B. den runden Innenstempel 4 ringförmig umschließen oder der einseitig (Abb. 3 und 4) oder mehrseitig (Abb. 5 und 6) am Außenstempel i angeordnet ist. Die Druckaufnahme des Druckkörpers findet über einen besonderen Anschluß 3 statt, oder dieser Druck wird mittels eines Kolbens 6 über einen Keil 7 von Hand erzeugt. Durch die unterschiedliche Bemessung des Kolbens 6 gegenüber einem Kolben 5 ist es möglich, eine Übersetzung der Kräfte herbeizuführen.
  • In den Abb. i i und 12 ist eine vierseitige Anordnung der Druckkörper gezeigt. In dieser Ausführung besitzen die Druckkörper Membranen 8, die z. B., wie die linke Seite der Abbildungen zeigt, einseitig oder, wie die rechte Hälfte der Abbildungen zeigt, zweiseitig in den Druckkörper eingearbeitet sein können. Die einzelnen Hohlkörper an den vier Seiten des Stempels sind durch Röhren 9 miteinander verbunden, so daß sich der Druck in vier Druckkörpern ausgleicht. Hierdurch wird auf den Innenstempel 4 von allen Seiten eine gleich große Klemmkraft ausgeübt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pneumatischer oder hydraulischer Grubenstempel mit einer allseitig umschlossenen, aus Gummi oder anderem elastischem Werkstoff bestehenden Blase als Druckkörper, nach Patent 813 544 dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) in einem abgeschlossenen Hohlraum des Außenstempels (i) untergebracht ist, dessen Wandung etwa im Bereich der Anlage an den Innenstempel (4) derart bemessen ist, daß eine elastische Verengung des Außenstempels bei Druckaufnahme stattfindet.
  2. 2. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) ein-oder mehrseitig am Stempel angeordnet ist.
  3. 3. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, insbesondere für rohrförmige Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) ringförmig den Innenstempel (4) umschließt.
  4. 4. Grubenstempel nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an mehreren Seiten des Stempels angeordneten Druckkörper (2) durch druckausgleichende Röhren (9) miteinander verbunden sind.
  5. 5. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Druckraum (2) und Innenstempel (4) ein Kolben (5) eingeschaltet ist.
  6. 6. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Druckkörper (2) ein Kolben (6) anliegt, der von einem Schlagkeil (7) betätigt wird.
  7. 7. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) zwischen zwei Kolben (5 und 6) verschiedener Bemessung angeordnet ist, so daß eine Übersetzung der Kräfte erfolgt. B. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) durch eine oder mehrere Membranen (8) abgeschlossen ist. 9. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenstempel etwa in der Höhe des Druckkörpers mit einem oder mehreren Schlitzen versehen ist. io. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) auch bei entlastetem Stempel unter einer geringen Vorspannung steht. i i. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (2) sich durch in seine Wand eingegossene Metallringe auf die anliegende Wand abstützt. 12. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß über die Außenwände des Druckkörpers (2) Drahtringe gestülpt sind, die seine Faltenbildung in gewünschter Weise beeinflussen. 13. Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgeschlossener Hohlraum im Schloß des Außenstempels (i) selbst als Druckkörper dient. 14. Grubenstempel nach den Ansprüchen i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich ein Druckmittelvorratsiaum im oder am Außenstempel angeordnet ist, aus dem der Druckkörper gespeist wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 574 822, 7o6 225.
DEG3583A 1950-09-16 1950-09-16 Pneumatischer oder hydraulischer Grubenstempel Expired DE910282C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012577B (de) * 1955-02-21 1957-07-25 Hoesch Westfalenhuette Ag Grubenstempelschloss

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE574822C (de) * 1931-04-19 1933-04-20 Dorstener Drahtwerke H W Brune Nachgiebiger Grubenstempel
DE706225C (de) * 1939-12-09 1941-05-21 Paul Kamitter Nachgiebiger Grubenstempel

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