AT269614B - Horchgeschwindigkeitshammer - Google Patents

Horchgeschwindigkeitshammer

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AT269614B
AT269614B AT11567A AT11567A AT269614B AT 269614 B AT269614 B AT 269614B AT 11567 A AT11567 A AT 11567A AT 11567 A AT11567 A AT 11567A AT 269614 B AT269614 B AT 269614B
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AT
Austria
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piston
space
fluid
pressure
liquid
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AT11567A
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English (en)
Inventor
Karl Dipl Ing Bittel
Bruno Ing Tschense
Original Assignee
Magdeburger Armaturenwerke
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Description


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  Hochgeschwindigkeitshammer 
Die Erfindung betrifft einen Hochgeschwindigkeitshammer, der geeignet ist, eine Schlagmasse innerhalb einer sehr kurzen Wegstrecke auf eine extrem hohe Geschwindigkeit zu bringen, wie sie bei derartigen Einrichtungen noch nicht erreicht wurde, und dient zur Hochgeschwindigkeits-Massivumformung, die auch eine Umformung an sich schlecht verformbarer Metalle ermöglicht. Bekanntlich enthält eine Schlagmasse m mit der Geschwindigkeit v die Energie 
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 die bei der Umformung an das Werkstück abgegeben wird. Daraus folgt, dass nur 1/100 der Schlagmasse erforderlich   ist, wenn man die Geschwindigkeit beispielsweise verzehnfacht. Dementsprechend ist es - ab-   gesehen von der leichteren Verformbarkeit des   Werkstückes - vorteilhaft,   zugunsten einer geringen Schlagmasse höhere Umformgeschwindigkeiten anzustreben.

   Um bei vertretbaren Abmessungen eine hohe Geschwindigkeit auf kürzesten Wegen zu erreichen, ist eine sehr hohe Beschleunigung erforderlich. Diese ist jedoch nur durch eine entsprechend grosse Kraft zu erzeugen. 



   Bekannt sind pneumatische Hochgeschwindigkeitshämmer, die auf dem Prinzip der mechanischen Ausnutzung der in komprimiertem Gas enthaltenen Energie beruhen. Hiebei wird ein Kolben durch die Expansion von Gas beschleunigt und gibt seine Energie über den Hammerbär an das Werkstück ab. Im allgemeinen werden die Kolben dieser Hämmer durch eine pneumatische Einrichtung wieder in ihre Ausgangsstellung gebracht. 



   Es sind jedoch auch pneumatische Hochgeschwindigkeitshämmer bekannt, bei welchen ein hydraulischer Antrieb dazu benutzt wird, den Kolben zu spannen, d. h. in seine Ausgangsstellung zu bringen. 



   Gegenstand einer bereits bekannten Erfindung ist u. a. die Beseitigung des den pneumatischen Hochgeschwindigkeitshämmern im allgemeinen anhaftenden Mangels, dass der Kolben in seiner Ausgangsstellung, d. h. während des Werkstückwechsels oder bei Arbeiten am Werkzeug, unter hohem Gasdruck steht. Hiebei handelt es sich um eine Einrichtung, die aus einem Tauchkolben oder einem Kolbenhaupt und einem Zylinder oder einer Ausnehmung besteht und im oberenGasdruckraum sowie am oberen Ende des Kolbens angeordnet ist.

   Diese gesonderte Anordnung eines Auslöseraumes ermöglicht, den Kolben in seiner oberen Stellung durch den vorherrschenden Gasdruck im Gasdruckraum festzuhalten und darüber hinaus die Bewegung des Kolbens längs eines einleitenden Hubabschnittes herabzumindern, so dass die 

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Bewegung des Kolbens aus einem einleitenden langsamen   und einem die Stosswirkung ausübenden Ar-   beitshub besteht. 



   Es   wmde   auch bereits vorgeschlagen, bei einem Oberdruck-Schmiedehammer mit an sich bekann- tem hydraulischen Antrieb zwischen Pumpe und Zylinderräumen einen ausschliesslich mit Flüssigkeit ! gefüllten Behälter, dessen Flüssigkeit ständig unter hohem Druck steht und als hydraulische Feder wirkt, einzuschalten, wobei die Eigenschwingungsdauer des Systems   (Kolben - Bär - Flüssigkeit)   im Bereich der
Fall-+ Hubzeit liegt. Bei diesem System fördert eine Pumpe mit konstanter Fördermenge in das Flüs- sigkeitsvolumen eines Flüssigkeitsraumes, sowohl beim   Aufwärts- als   auch beim Abwärtsgang des Bä- ren. Sie wird nur dann über eine Umlaufvorrichtung auf drucklosen Umlauf geschaltet, wenn der Bär stehen bleiben soll.

   Der Kolben, an dessen Kolbenstange sich der Bär befindet, wird für den Abwärts- gang über die untere Kolbenringfläche von dem im Flüssigkeitsvolumen herrschenden Druck beauf- schlagt. Zwischen dem oberen Zylinderraum und dem Flüssigkeitsraum ist eine absperrbare Verbindung vorhanden. Ausserdem besteht noch eine absperrbare Verbindung zwischen dem oberen Zylinderraum und dem Sammelbehälter der Pumpe. Die Umschaltung der Hammerbewegung erfolgt durch Steueror- gane, die in Abhängigkeit von dem im Flüssigkeitsvolumen vorhandenen Druck und von der Bewegung des Hammerbären gesteuert werden. 



   Die Hochgeschwindigkeitshämmer, bei denen der Kolben durch eine hydraulische Einrichtung in seine Aus-Stellung gebracht wird, haben den Nachteil, dass diese sowohl mit einer pneumatischen als auch mit einer hydraulischen Anlage ausgestattet sein müssen. 



   Darüber hinaus sind pneumatische Hämmer in der Regel so ausgelegt, dass der Druck bei ausgefah- renem Kolben mindestens noch die Hälfte des Anfangsdruckes beträgt, so dass der Kolben auch in der ausgefahrenen Stellung nicht druckentlastet ist. Dieses ist deshalb erforderlich, weil sonst eine zu grosse
Verdichtungswärme beim Einfahren des Schlagkolbens entstehen würde und gegebenenfalls zwischenge- kühlt werden müsste. Weiterhin wäre bei grösserer Expansion das Arbeitsvermögen des Hammers zu ge- ring. 



   Oberdruckhämmer, bei denen die Oberdruckwirkung auf den Hammerbär durch einen mit unter
Druck stehender Flüssigkeit gefüllten Behälter, der als Flüssigkeitsfeder wirkt, erreicht wird, haben zwar den Vorteil, dass neben der hydraulischen Anlage eine pneumatische nicht mehr erforderlich ist, je- doch sind auch hier eine Reihe von Mängeln zu verzeichnen. Vor allem eignen sich diese, allein von der Konstruktion her, nicht als Hochgeschwindigkeitshammer. Da der Kolben des Hammerbären beim Abwärtsgang in einem Zylinder geführt wird, der nach unten mit dem unter Druck stehenden Flüssig- keitsvolumen in offener Verbindung steht, während die Kolbenfläche über eine absperrbare Leitung mit dem Druck des Flüssigkeitsvolumens beaufschlagt wird, ergibt sich nur eine relativ geringe Oberdruckwirkung.

   Sie beträgt praktisch nur die Differenz, die sich aus der Beaufschlagung der Gesamtkolben-   fläche der Oberseite   und der gleichzeitigenBeaufschlagungder unteren Kolbenringfläche mit dem Druck des Flüssigkeitsvolumens ergibt. Hinzu kommt, dass die zwischen dem Raum des Flüssigkeitsvolumens und dem oberen Zylinderraum erforderliche Leitung mit entsprechendem Absperrorgan den Druck der Flüssigkeit erheblich drosselt, was sich negativ auf die angestrebte hohe Bärgeschwindigkeit auswirkt. Ausserdem ergeben sich aus der Notwendigkeit, ein grosses Flüssigkeitsvolumen durch Rohrleitungen und Absperrorgane zu bewegen, zwangsläufig grosse Abmessungen für den Hammer.

   Ein weiterer Mangel dieses Hammers besteht noch darin, dass die Anlage nach dem Schlag nicht druckentspannt ist, woraus sich Gefahren während des Werkstückwechsels und bei erforderlichen Arbeiten am Werkzeug ergeben können. 



   Zweck der Erfindung ist es, die bestehenden technischen und ökonomischen Mängel der bekannten Hochgeschwindigkeitshämmer weitestgehend zu beseitigen. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, einen Hochgeschwindigkeitshammer, insbesondere für Hochgeschwindigkeits-Massivumformung, mit geringsten Abmessungen bei bisher nicht erreichten Schlaggeschwindigkeiten zu schaffen, wobei das Gerät nur nach einem rein hydraulischen Antriebssystem arbeitet und ein gefahrloses Arbeiten am Werkzeug sowie Auswechseln der Werkstücke auch bei eingefahrenem Kolben gewährleistet ist. 



   Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Rückholvorrichtung für die Schlagmasse bzw. den Flüssigkeitskolben organisch mit dem Gehäuse des Hochgeschwindigkeitshammers zu verbinden, damit einerseits beim Zurückholen keine zusätzlichen Kräfte von aussen auf die Bärmasse bzw.   den Flüssigkeitskolben   wirken müssen und zum andern   die Rückholung   der Bärmasse nicht mehr von dessen Gestaltung und von der Ausführung des Maschinengestells beeinflusst wird. 



   Erfindungsgemässwird die Aufgabe dadurch gelöst, dass ein von einem Gehäuse umschlossener Flüssigkeitsdruckraum nach oben und unten durch je einen Deckel und eine entsprechende Dichtung ver- 

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 schlossen ist. Die Deckel sind durch entsprechende Überwurfmuttern mit dem Gehäuse   des Flüssigkeits-   druckraumes verschraubt. Im unteren Deckel wird in einer Büchse ein Flüssigkeitsfederkolben geführt, dessen Hubvolumen, bezogen auf das Ausgangsvolumen der Druckflüssigkeit, etwa gleich der Verdich- tung im Flüssigkeitsdruckraum ist, wobei die maximale Verdichtung der Druckflüssigkeit im Flüssigi keitsdruckraum etwa   ICP/o   beträgt. Das Einfahren des Flüssigkeitsfederkolbens geschieht drucklos und mittels eines an sich bekannten Arbeitszylinders.

   Im oberen Deckel befindet sich ein an sich bekannter
Auslöseraum, der durch einen rohrförmigen Ansatz und eine Dichtung gebildet wird, sowie ein weiterer zylindrischer Raum, der durch eine Bohrung mit dem Flüssigkeitsdruckraum in Verbindung steht. Ausser- dem ist in dem oberen Deckel ein Zwischenstück eingeschraubt, welches den Arbeitszylinder trägt. Der    Kolben desArbeitszylinders istmit   einer hohlgebohrten Kolbenstange versehen, die durch das Zwischen- stück, den Raum im oberen Deckel, den Auslöseraum und den Flüssigkeitsdruckraum hindurchgeht, und mit Hilfe einer Anschlagmutter und einer durchbohrten Anschlagschraube, die sich in einer Grundboh- rung des Flüssigkeitsfederkolbens befindet, mit dem Flüssigkeitsfederkolben auf Anschlag verbunden. 



   Die Grundbohrung im Flüssigkeitsfederkolben ist durch eine Dichtung, die durch einen Gewindering gehalten wird, gegen den Flüssigkeitsdruckraum abgedichtet. 



   Das in den oberen Deckel eingeschraubte Zwischenstück ist mit einem Anschluss für eine Druck- und Rücklaufleitung einer Hydraulikanlage für den Arbeitszylinder sowie mit einer Zuleitung mit
Druckstutzen für die Druckflüssigkeit des Flüssigkeitsdruckraumes versehen. Die Zuleitung für die Druck- flüssigkeit ist über eine Bohrung mit dem Raum im oberen Deckel verbunden. Ausserdem ist im oberen
Raum des Arbeitszylinders ein weiterer Anschluss für eine Druck- und Rücklaufleitung der Hydraulikan- lage angeordnet. 



   Der Kolben des Arbeitszylinders, der mit der hohlgebohrten Kolbenstange verschraubt ist, trägt auf der oberen Seite ein Rückschlagventil, welches zum oberen Raum des Arbeitszylinders hin öffnet. Die hohlgebohrte Kolbenstange ist oberhalb der Anschlagmutter, die sich auf dieser befindet, mit Querboh- rungen versehen, welche die Längsbohrung der Kolbenstange mit dem Flüssigkeitsdruckraum verbinden. 



   Zwischen dem zylindrischen Raum im oberen Deckel und dem Auslöseraum ist, konzentrisch um die hohlgebohrte Kolbenstange, eine mit axialen Durchgangsbohrungen versehene Ventilführung angeord- net, in der ein Ventilkörper mit einer ringförmigen Dichtung gleitet und von einer Feder mit seiner
Dichtfläche gegen einen Sitz im rohrförmigen Ansatz des oberen Deckels gedrückt wird. 



   Die Bohrung des Ventilkörpers, in der die Kolbenstange des Arbeitszylinders geführt wird, ist mit durchgehenden axialen Nuten versehen. Oberhalb des Ventilkörpers ist die hohlgebohrte Kolbenstange des Arbeitszylinders, die durch den Ventilkörper und die Ventilführung hindurchgeht, mit einem ring- förmigen Anschlag versehen, welcher das aus Ventilführung, Ventilkörper und Sitz im rohrförmigen
Ansatz des oberen Deckels bestehende Ventil bei ausgefahrener Kolbenstange des Arbeitszylinders gegen die Kraft der Feder öffnet. 



   Über dem unteren Deckel ist im Flüssigkeitsdruckraum eine Ringscheibe angeordnet, deren Aus- drehung in Verbindung mit dem Bund am oberen Ende des Flüssigkeitsfederkolbens, bei Überschreitung des zulässigen Arbeitshubes, als Flüssigkeitsbremse wirkt. 



   Die Erfindung soll nachstehend an einem Ausführungsbeispiel erläutert werden. Die Zeichnung zeigt das Schema des erfindungsgemässen Hochgeschwindigkeitshammers im Schnitt. 



   Die untere Kolbenringfläche des   Kolbens --13-- im Arbeitszylinder --14- wird   über den Anschluss   - -15a-- mit Druckflüssigkeit   einer nicht dargestellten Hydraulikanlage beaufschlagt. Dabei befindet sich der als Schlagmasse dienende Flüssigkeitsfederkolben --10- nach einem Schlagvorgang in seiner unteren Stellung. Der   Flüssigkeitsdruckraum -6-- ist   drucklos. Die über den   Anschluss --15a-- zuge-   führte Druckflüssigkeit bewegt den   Kolben     --13-- im Zylinder --14-- nach   oben.

   Gleichzeitig wird hiebei auch der   Flussigkeitsfederkolben""10--,   der über die hohlgebohrte Kolbenstange --11-- sowie 
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 men des   Flüssigkeitsfederkolbens --10-- entsprechende   Menge der im   Flüssigkeitsdruckraum --6-- vor-   handenen Druckflüssigkeit kann beim Einfahren des   Flüssigkeitsfederkolbens --10-- über   die Querboh-   rungen und   die   Längsbohrung --llb-- der Kolbenstange --11-- sowie   über das sich öffnende   Rückschlagventil --13a-- und   den im oberen Raum des Arbeitszylinders -14-- angeordneten Anschluss --14a-- in den nicht dargestellten Rücklauf der Hydraulikanlage abfliessen. 



   In seiner oberen Stellung ist das obere Ende des   Flüssigkeitsfederkolbens --10-- in   die Dichtung -   des Auslöseraumes-16-- eingefahren.   Da gleichzeitig der zwischen dem   Auslöseraum --16--   und dem   Raum --2c-- angeordnete Ventilkörper --18-- von   der Feder --20-- mit seiner Dichtfläche 

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 den   Raum --2c- und   die Bohrung --2b-- durch einen nicht dargestellten Druckerzeuger Druckflüssigkeit zugeführt, bis der beabsichtigte Enddruck, der einstellbar sein kann, erreicht ist. 



   Bei der Drucksteigerung im Fliissigkeitsdruckraum --6-- wird der durch die   Feder --20-- gegen   den Sitz im rohrförmigen Ansatz --2a-- gedrückte Ventilkörper --18-- gegen die Kraft der Feder - von der Druckflüssigkeit beaufschlagt. Gleichzeitig gelangt die Druckflüssigkeit jedoch über entsprechende Nuten in der Bohrung des Ventilkörpers --18-- in den Raum zwischen Ventilführung -   17-und Ventilkörper-18-,   wobei der Ventilkörper --18-- von unten, in Richtung der Kraft der   Feder-20-,   beaufschlagt wird.

   Da die Fläche, auf die der Flüssigkeitsdruck von oben öffnend auf den Ventilkörper --18-- wirkt, kleiner ist als die untere Fläche des   Ventilkörpers --18--,   auf die der Flüssigkeitsdruck schliessend wirkt, bleibt das aus der   Ventilführung --17--,   dem   Ventilkörper --18-- und   dem Sitz im rohrförmigen   Ansatz --2a- bestehende   Ventil geschlossen. 



   Wenn der Druck im Flüssigkeitsdruckraum --6-- seinen eingestellten Wert erreicht hat, wird - vorzugsweise automatisch mittels eines Druckschalters - dem oberen Raum des Arbeitszylinders --14-- über den   Anschluss --14a-- Druckflüssigkeit   zugeführt. Dabei bewegt sich der   Kolben-IS-mit   dem jetzt geschlossenen Rückschlagventil --13a-- und der Kolbenstange --11-- nach untern, Die im unteren Raum des Arbeitszylinders --14-- vorhandene Druckflüssigkeit wird dabei über den   Anschluss --15a-- in   den Rücklauf der Hydraulikanlage abgeführt.

   Bei der Abwärtsbewegung der Kolbenstange --11-- legt sich der auf dieser angeordnete ringförmige Anschloag --11d-- auf den Ventilkörper --18--, drückt diesen nach unten und öffnet einen Ringspalt zwischen der   Dichtfläche --18a-- und   dem Sitz im rohrförmigen   Ansatz --2a--.   Die im Flüssigkeitsdruckraum-6--, in der Bohrung --2b-- und im Raum --2c-- vor- handene und unter hohem Druck stehende Druckflüssigkeit kann jetzt über die in der Ventilführung - angeordneten axialen Drchgangsbohrungen --17a-- in den Auslöseraum --16-- treten und den   Flüssigkeitsfederkolben --10-- beaufschlagen.   Der Schlagvorgang ist ausgelöst, d.

   h., der Flüssigkeits- federkolben --10-- wird von der Druckflüssigkeit aus dem   Auslöseraum --16-- herausgedrückt.   Sobald der   Flüssigkeitsfederkolben --10-- aus   dem Auslöseraum --16-- ausgegtreten ist, wirkt der gesamte im   Flüssigkeitsdruckraum --6-- herrschende   Druck direkt auf die obere Kolbenringfläche des Flüssigkeits-   federkolbens-10--, währender   zuvor durch die axialen   Bohrungen --17 a-- in   der Ventilführung --17-gedrosselt war. Nach Erreichen der höchsten Geschwindigkeit wird die Abwärtsbewegung des Flüssig-   keitsfederkolbens --10- durch   das zu verformende Werkstück bis zum Stillstand verzögert.

   Zur Dämpfung der Geschwindigkeit des   Flüssigkeitsfederkolbens --10-- in   seiner unteren Endlage ist   eine Flüssig-   keitsbremse vorgesehen, die sich aus dem Zusammenwirken des oberen Bundes des Flüssigkeitsfederkolbens --10-- und einer entsprechenden Ausdrehung in der Ringscheibe --22--, die über dem unteren   Deckel --3-- im Flüssigkeitsdruckraum --6-- angeordnet   ist, ergibt. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Hochgeschwindigkeitshammer, bei dem die zu beschleunigende Schlagmasse aus einem Flüssigkeitsfederkolben gebildet ist und der Flüssigkeitsdruckraum über ein Rückschlagventil mit Druckflüssigkeit gespeist wird, wobei das obere Ende des Kolbens in einen im oberen Deckel angeordneten und über Ventile mit dem Druckraum verbundenen Auslöseraum eintaucht, dadurch gekennzeichnet, dass ein von einem Gehäuse (1) umschlossener Flüssigkeitsdruckraum (6) nach oben durch einen Deckel (2) und eine Dichtung (T) und nach unten durch einen Deckel (3) und eine Dichtung (8) verschlossen ist, wobei die Deckel (2 ; 3) durch je eine Überwurfmutter (4 ;
    5) mit dem Gehäuse (1) verschraubt sind, und dass im unteren Deckel (3) in einer Büchse (9) ein Flüssigkeitsfederkolben (10) angeordnet ist, dessen Hubvolumen, bezogen auf das Ausgangsvolumen der Druckflüssigkeit, etwa gleich der Verdichtung im Flüssigkeitsdruckraum (6) ist, wobei die maximale Verdichtung der Druckflüssigkeit im Flüssigkeitsdruckraum (6) etwa 10% beträgt und das Einfahren des Flüssigkeitsfederkolbens in den Flüssigkeitsdruckraum drucklos geschieht und im oberen Deckel (2) ein an sich bekannter Auslöseraum (16), der durch einen rohrförmigen Ansatz (2a) und eine Dichtung (21) gebildet wird, sowie ein Raum (2c), welchen eine Bohrung (2b) mit dem Flüssigkeitsdruckraum (6) verbindet, angeordnet sind, wobei in den oberen Dekkel (2) ausserdem ein Zwischenstück (15) eingeschraubt ist,
    welches einen Arbeitszylinder (14) trägt, dessen Kolben (13) mit einer hohlgebohrten Kolbenstange (11) verschraubt ist, die durch das Zwischen- <Desc/Clms Page number 5> stück (15) den Raum (2c), den Auslöseraum (16) und den Flüssigkeitsdruckraum (6) hindurchgeht und mit Hilfe einer Anschlagmutter (lla) und einer durchbohrten Anschlagschraube (lOb), die in einer Grund- bohrung (10a) des Flüssigkeitsfederkolbens (10) angeordnet und mit dem Flüssigkeitsfederkolben (10) auf Anschlag verbunden ist, wobei die Grundbohrung (10a) mit einer Dichtung (12), welche von einem Gewindering (10c) gehalten wird, versehen ist.
    2. Hochgeschwindigkeitshammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (15) mit einem Anschluss (15a) für eine Druck- und Rücklaufleitung einer Hydraulikanlage für den Arbeitszylinder (14) sowie mit einer Zuleitung (15b) mit Druckstutzen (15c) für die Druckflüssigkeit versehen ist, wobei die Zuleitung (15b) über eine Bohrung mit dem Raum (2c) in Verbindung steht, und dass im oberen Raum des Arbeitszylinders (14) ein weiterer Anschluss (14a) für eine Druckund Rücklaufleitung der Hydraulikanlage angeordnet ist.
    EMI5.1 dass der mit der hohlgebohrten Kolbenstange (11) verschraubte Kolben (13) des Arbeitszylinders (14) mit einem Rückschlagventil (13a) versehen ist und die Kolbenstange (11) oberhalb der Anschlagmutter (lla) Querbohrungen (llc) besitzt, welche die Längsbohrung (lib) mit dem Flüssigkeitsdruckraum (6) verbinden.
    4. Hochgeschwindigkeitshammer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Raum (2c) und dem Auslöseraum (16), konzentrisch um die hohlgebohrte Kolbenstange (11), eine mit axialen Durchgangsbohrungen (17a) versehene Ventilführung (17) angeordnet ist, in der ein Ventilkörper (18) mit einer ringförmigen Dichtung (19) und einer Feder (20) angeordnet ist, wobei die Bohrung des Ventilkörpers (18) für die Kolbenstange (11) mit durchgehenden axialen Nuten versehen ist.
    5. Hochgeschwindigkeitshammer nach den ansprüchen 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die hohlgebohrte Kolbenstange (11) oberhalb des Ventilkörpers (18) mit einem ringförmigen Anschlag (lld) versehen ist.
AT11567A 1966-11-25 1967-01-05 Horchgeschwindigkeitshammer AT269614B (de)

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AT11567A AT269614B (de) 1966-11-25 1967-01-05 Horchgeschwindigkeitshammer

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