DE8037C - Flaschenverschlufs - Google Patents
FlaschenverschlufsInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/12—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers expansible, e.g. inflatable
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
1879.
NICOLAY FRITZNER in BERLIN.
Flaschenverschlufs.
Flaschenverschlufs.
Patentirf im Deutschen Reiche vom 30. April 1879 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Verschlüsse für weithalsige Flaschen, wie Einmache-Gläser
und Büchsen, Milchflaschen und ähnliche.
Sie hat den Zweck, solche Verschlüsse der Reinlichkeit wegen aus Porcellan, Glas und
ähnlichem Material, welches mit Gummi gedichtet wird, auf einfache Art herzustellen.
In beiliegender Zeichnung, in der gleiche Buchstaben gleiche Theile bezeichnen, ist:
Fig. ι ein axialer Verticalschnitt,
Fig. 2 eine Oberansicht,
Fig. 3 ein axialer Verticalschnitt, rechtwinklig zu dem in Fig. 1.
Der Verschlufs ist gleichsam ein aus zwei Platten bestehender Kolben, dessen Packung
durch Zusammenziehen der ersteren nach aufsen gedrängt wird.
α ist der obere runde Verschlufstheil, der in der Mitte eine grofse runde Vertiefung und in
der Mitte dieser eine längliche Oeffnung c hat,
durch welche der Stiel d des unteren Verschlufstheiles b geht. Letzterer pafst mit seinem
cylinderförmigen Körper k, der noch einen Vorsprung / hat, in einen correspondirenden
Ringvorsprung g des Theiles a. In die dadurch gebildete ringförmige Rinne ist der Gummiring
r eingelegt. Der Flaschenhals/ hat innen einen etwas gröfseren Durchmesser, als die
Theile gl und r aufsen. Sobald aber α und b
zusammengedrückt werden, wird auch das Gummi r zusammengedrückt, und da es nach
innen nicht ausweichen kann, wird es es nach aufsen thun und sich fest in den Flaschenhals /
anlegen, letzteren also hermetisch verschliefsen. Das Zusammendrücken von α und b geschieht
durch den Drahthebel m, der indessen auch aus Blech in anderer Weise construirt werden
könnte. Seinen Drehungspunkt hat dieser in zwei sich gegenüberstehenden Eindrücken des
Stieles d, während er sich in zwei Druckpunkten, Daumen η bildend, auf den Obertheil
α stützt. Sobald der lange Arm des Hebels m hochgehoben wird, werden α und b
von einander entfernt sein und der Stopfen kann in den Hals / eingesetzt werden. Wird
der Arm des Hebels m bis in die auf dem Obertheil
α befindliche Aussparung 0 herabgedrückt, so ist der Stopfen durch Zusammendrücken von
α und b und von r im Halse f fest.
Der Hebel m wird dadurch in seiner Lage festgehalten, dafs die Daumen η des Hebels m
etwas über ihre stärkste Druckwirkung, d. h. über die Senkrechte des Drehungspunktes
hinausgedrückt sind.
Fig. 3 zeigt, dafs an der Stelle, wo der Hebel m mit diesen Daumen η in der Vertiefung
des Theiles α ruht, passende Vertiefungen angebracht sind, um ein Abgleiten
nach der Seite zu verhindern.
Nachdem der federnde Drahthebel m mit seinen umgebogenen Enden in die Vertiefungen
des Stieles d eingesprengt ist, wird er mit diesem zusammen durch das bewegliche Loch c
geführt und um 90 ° gedreht. Nun wird der Gummiring r eingelegt und der Verschlufs ist
zum Gebrauch fertig.
Man kann durch Löcher des Flantsches von α und des Flaschenhalses / sowie durch die
Schleife des Hebels m einen Draht oder eine Schnur ziehen und dieselbe plombiren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einen Flaschenverschlufs, aus zwei durch einen Hebel zusammenzudrückenden Porcellan-, Glas- oder ähnlichen Platten oder Theilen und einem Gummiringe bestehend, wie gezeichnet und beschrieben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8037C true DE8037C (de) |
Family
ID=285648
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8037D Active DE8037C (de) | Flaschenverschlufs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8037C (de) |
-
0
- DE DENDAT8037D patent/DE8037C/de active Active
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