DE803752C - Loch- und OEsmaschine - Google Patents

Loch- und OEsmaschine

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Publication number
DE803752C
DE803752C DEP24251A DEP0024251A DE803752C DE 803752 C DE803752 C DE 803752C DE P24251 A DEP24251 A DE P24251A DE P0024251 A DEP0024251 A DE P0024251A DE 803752 C DE803752 C DE 803752C
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DE
Germany
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slide
machine
punch
locking member
firmly connected
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Expired
Application number
DEP24251A
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English (en)
Inventor
Eugen Hang
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE803752C publication Critical patent/DE803752C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D100/00Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
    • A43D100/02Punching and eyelet-setting machines or tools

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Loch- und Osmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine bekannte automatisch arbeitende Loch- und Osmaschine, die einen quer -beweglichen, gesteuerten, den Oberstempel tragenden Schlitten besitzt, der in einer mit dem Unterstempel genau übereinstimmenden Stellung zur Ruhe kommt, um die Öse in das vorher in einer anderen Ruhestellung gestanzte Loch des jeweiligen Werkstücks einzusetzen und zu befestigen. Bei den bekannten -Maschinen dieser Art tritt nach einer bestimmten Lebensdauer der Nachteil auf, daß infolge Abnutzung der zusammenarbeitenden Teile die genaue axiale Lebereinstimmung von Ober- und Unterstempel nicht immer mit Sicherheit erreicht wird. Die Folge davon ist das Unbrauchbarwerden oder der Bruch der eigentlichen kleinen Werkzeuge, die in die Stempel eingesetzt sind. Dieser bisher starke Werkzeugverbrauch wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß zur Sicherung der hier in Betracht kommenden Schieberruhestellung ein von der Maschinensteuerung aus bewegtes Sperrglied in eine Ausnehmung des Schiebers oder eines mit ihin festverbundenen Teiles eingreift. Eine besonders geeignete X-er@"-irklicliting des Erfindungsgedankens besteht darin, daß ein mit dem Schlitten festverbundener Schieberbolzen eine Ausnehmung, insbesondere einen Querschlitz besitzt, in den das Sperrglied, vorzugsweise eine an einem gesteuerten Hebel befestigte Stahlplatte, eingreift.
  • Weitere Vorteile der Erfindung bestehen darin, daß die Lebensdauer der -Maschine sich erhöht, daß man mit der Antriebsdrehzahl höher gehen kann und dadurch die Leistung der -.Maschine vergrößert. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens dargestellt, wobei von einer an sich bekannten Loch- und Ösmaschine nur die hier interessierenden Teile teilweise in vereinfachter Darstellung dargestellt sind.
  • Fig. i zeigt die Maschine von der Seite gesehen; Fig. 2 ist eine Vorderansicht, Fig.3 stellt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. i dar.
  • In dem Maschinenständer i ist oben der Schlitten 2 quer beweglich angeordnet. Der Schieber gleitet auf dem oberen im Gestell i festgelegten Schieberbolzen 3 und ferner mittels des mit dem Schlitten festverbundenen unteren Schieberbolzens 4 in den Lagern 5, 6 des Ständers.
  • In dem Schieber z ist der Oberstempel 7 in senkrechter Richtung beweglich gelagert, dessen absatzweise Bewegung durch die Welle 8 erfolgt. Im unteren Teil des Maschinenständers ist der Unterstempel 9 in senkrechter Richtung beweglich gelagert, dessen absatzweise Bewegung durch die Welle io erfolgt. Neben dem Unterstempel liegt der feste Arbeitstisch i i, der oben eine gehärtete Lochplatte trägt. In die Stempel ? und 9 sind die bekannten Loch- und Nietwerkzeuge 12, 13 eingesetzt, wobei in dem Unterwerkzeug 13 noch der bekannte Fangstift 14 federbeeinflußt angeordnet ist.
  • Von der bekannten Arbeitsweise dieser Maschine sei erwähnt, daB das Werkstück, beispielsweise ein Lederstreifen, auf dem Tisch i i aufliegt, worauf sich der Oberstempel 7 -in seiner in Fig. 2 befindlichen Stellung nach unten bewegt und ein Loch in den Lederstreifen stanzt. Gleichzeitig ist durch eine Zuführungsvorrichtung eine Öse auf den Fangstift 14 aufgesetzt worden. Dann bewegt sich der Schieber 2 um das in Fig. 2 eingezeichnete Wegstück a mit dem Lederstreifen nach links, bis sich die Stempel ?, 9 in axialer Übereinstimmung befinden. In dieser Stellung wird die Öse in das vorher gestanzteLoch eingeführt und durchZusammenwirken beider Stempel mit dem Lederstreifen vernietet.
  • Um nun stets die genaue axiale Übereinstimmung der Stempel ?, 9 zu erreichen, ist im gezeichneten Beispiel um den Bolzen 15 des Ständers i ein doppelarmiger Hebel 16 drehbar gelagert. Der Hebel 16 ist oben mit einer Stahlplatte oder Schiene 17 festverbunden, deren vorderes freies Ende in einen Führungsschlitz 18 des Lagers 6 eingreift. In dem mit -dem Schieber 2 festverbundenen Schieberbolzen 4 befindet sich an bestimmter Stelle ein Querschlitz i9 für den Eingriff der Stahlplatte 17. Die Steuerung dieses Sicherungshebels 16, 17 erfolgt durch eine auf der Steuerwelle io angeordnete Kurve 2o, auf der eine vom Hebel 16 getragene Rolle 21 läuft. Eine am oberen Ende des Hebels 16 angreifende Zugschraubenfeder 22 sorgt für die dauernde Anlage der Rolle 21 an der Kurve 2o.
  • Die Kurve 20 ist derart angeordnet und eingestellt, daB das Sicherungs- oder Sperrglied 17 sofort in den Querschlitz i9 des Schieberbolzens 4 eingreift, sobald der Schieber 2 und damit der Oberstempel 7 -die übereinstimmende Lage der Stempel 7, 9 erreicht haben. Vorzugsweise sind die eingreifenden Teile 17 und i9 keilförmig gestaltet. Dadurch ist diese Arbeitsstellung sicher festgelegt, selbst dann, wenn die übrigen Steuer- und Bewegungsorgane schon eine starke Abnutzung erfahren haben. Nach beendeter Ösung wird das Sperrglied 17 selbsttätig wieder zurückgezogen, so daB der Schieber seine Bewegung wieder ausführen kann.
  • Da die Erfindung im wesentlichen in der Anbrdnung des Sperrgliedes 17 besteht, so soll sie nicht auf die beschriebene Steuerung des Sperrgliedes beschränkt sein. Das Sperrglied könnte auch von anderen Teilen des Maschinenantriebs aus gesteuert werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Loch- und Ösmaschine mit einem quer beweglichen, gesteuerten, den Oberstempel tragenden Schlitten, der in einer mit dem Unterstempel genau übereinstimmenden Stellung zur Ruhe kommt, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung der Schieberruhestellung ein von der Maschinensteuerung aus bewegtes Sperrglied (17) in eine Ausnehmung des Schiebers oder eines mit ihm festverbundenen Teiles eingreift.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB ein mit dem Schlitten (2) festverbundener Schieberbolzen (4) eine Ausnehmung, insbesondere einen Querschlitz (i9), besitzt, in den das Sperrglied, vorzugsweise eine an einem . gesteuerten Heber (16) befestigte Stahlplatte (17), eingreift.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB die Stahlplatte (17) in dem einen Lager (6) des Bolzens (4) geführt ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Steuerung des Hebels (16) -durch eine auf der Unterstempelsteuerwelle (io) sitzende Kurve (2o) erfolgt.
DEP24251A 1948-12-10 1948-12-10 Loch- und OEsmaschine Expired DE803752C (de)

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DEP24251A DE803752C (de) 1948-12-10 1948-12-10 Loch- und OEsmaschine

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DEP24251A DE803752C (de) 1948-12-10 1948-12-10 Loch- und OEsmaschine

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DE803752C true DE803752C (de) 1951-04-09

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN112741397A (zh) * 2021-01-05 2021-05-04 南京雪绣服饰有限公司 一种皮鞋面料加工系统及其加工方法

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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