AT212119B - Vorrichtung zum periodischen Abschneiden von bandförmigem Material - Google Patents

Vorrichtung zum periodischen Abschneiden von bandförmigem Material

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AT212119B
AT212119B AT198959A AT198959A AT212119B AT 212119 B AT212119 B AT 212119B AT 198959 A AT198959 A AT 198959A AT 198959 A AT198959 A AT 198959A AT 212119 B AT212119 B AT 212119B
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Austria
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periodically
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Viktor Germann
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Description


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  Vorrichtung zum periodischen Abschneiden von bandförmigem Material 
Bei der Produktion von Massenartikelnstellt sich oft das Problem, bandförmige halbfertige Erzeugnisse laufend bzw. periodisch zu zerschneiden, um Einzelstücke einheitlicher Länge zu gewinnen. Am besten geschieht dies, indem der Bandvorschub schrittweise erfolgt, damit der Schneidvorgang sich während des
Stillstandes des Bandes abwickeln kann. Dieselbe Schneidarbeit ist auch oft erwünscht, um   Abfallbänder,   also beispielsweise Bänder, aus denen bereits Erzeugnisse ausgestanzt worden sind, im gleichen Arbeits- gang in Teilstücke einheitlicher Länge zu zerschneiden, so dass daraus Schüttgut an Stelle der umständlicher zu handhabenden Rollen oder Spulen entsteht. 



   Es sind schon verschiedene Vorrichtungen zur Ausführung solcher Schneidvorgänge bekannt. An und für sich könnten sie in der betreffenden Werkzeugmaschine, wie Stanzwerkzeug. Presse u. dgl. selbst untergebracht werden, doch ist dies wegen der damit verbundenen Mehrbelastung von Werkzeug und Antrieb nicht üblich. Es wurden auch bereits Schneidmaschinen mit eigenem Motorantrieb für diesen Zweck entwickelt. Diese sind jedoch teuer und unzweckmässig, da die Schneidoperation unabhängig vom Fabriktionsvorgang erfolgt, so dass zwischen beiden Vorgängen doch wieder Rollen oder Stapel des. zu schneidenden Bandes gebildet und transportiert werden müssen. Es ist auch vorgeschlagen worden, guillotinartige Schneidvorrichtungen direkt an eine Exzenterpresse   od.   dgl. anzubauen, und den Antrieb von jenem dieser Maschine bzw. Presse abzuleiten.

   Indessen benötigt eine Guillotine einen erheblichen Materialaufwand für die   Geradeführung   der Messer. 



   Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Schneidvorrichtung zu dem genannten Zweck, bei welcher sämtliche genannten Nachteile überwunden sind, und welche mit einem mit einem festen Gegenmesser zusammenwirkenden drehbaren Messer ausgerüstet ist. Die Erfindung besteht darin, dass die Vorrichtung an eine Werkzeugmaschine angebaut ist, die ein beim Betrieb periodisch bewegtes Werkzeug und Mittel zum schrittweisen Vorschub des bearbeiteten Materials aufweist, und dass der Antrieb des drehbaren Messers vom periodischen bewegten Werkzeug abgeleitet ist. 



   In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel eine erfindungsgemässe Schneidvorrichtung, die an einer Stanzmaschine angebaut ist, in Seitenansicht mit teilweisen Vertikalschnitt dargestellt. Dabei sind von der Stanzmaschine nur die zum Anschluss der Schneidvorrichtung notwendigen Teile gezeichnet. 



   Die dargestellte Schneidvorrichtung besitzt einen Support l, der mit mindestens einer seitlichen nach vorne verlängerten Führungsschiene 2 und einem vertikalen Arm 3 versehen ist, mit welchen Organen die Vorrichtung am Tisch bzw. Support 4 der Stanzmaschine gelagert und abgestützt werden kann. Der vertikale Arm 3 kann hiebei mit mindestens einem seitlichen Flügel 5 zum seitlichen Anschlag am Support 4 versehen sein. Am Ende des Supports 1 befindet sich ein zu diesem quer gestellter Schneidkopf 6, in welchem ein Rotor 7 um seineAchse drehbar gelagert ist. Mittels Schrauben 8 ist am Rotor 7 das bewegliche Messer 9 aus Hartstahl auswechselbar befestigt. 



   Der Rotor 7 kann ein Abschnitt eines Zylinders sein. Er kann jedoch eine beliebig geformte Erzeugende besitzen und ist, allgemein ausgedrückt, ein durch eine mindestens angenähert achsparallele Ebene begrenzter Teil eines Rotationskörpers, nachstehend kurz Rotor genannt. Je nach der gewünschten Kontur des Schnittes ist die Schneidkante des Messers 9 und damit auch die Erzeugende des Rotors 7 und die entsprechende Aussparung 10 im Schneidkopf 6 geformt. Die Schneidkante liegt hier in einer Ebene 11, um einen einwandfreien Schnitt zusammen mit der ebenfalls ebenen Schneidkante des Gegenmessers 12 zu gewährleisten. Das Gegenmesser 12 ist im Support 1 fest und gegebenenfalls auswechselbar gelagert, 

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 und seine Schneidkante ist selbstverständlich jener des Messers 9 angepasst.

   Mit 13 ist die Ausnehmung im
Schneidkopf 6 bezeichnet, die zur Zuführung des zu schneidenden Materials sowie zur Auswechslung der
Messer dient. 



   Der Support l bildet mit Hilfe zweier seitlicher   Ränder 14 einen. Zufuhrkanal 15   für das zu schneiden- de bandförmige   Material 16,   der an seinem Ende durch eine Platte 17 vorzugsweise abgedeckt ist, um das Band 16 ander Schneidstelle. niederzuhalten. 



    Zwecks Veränderung des Abstandes zwischen derBearbeitungsstelle der Stanzmaschine und der Schneid-    stelle der Schneidvorrichtung sind beispielsweise im Support 1 eine Reihe von Bohrungen 18 zur Aufnahme eines Verbindungsbolzens 19 vorgesehen, der gleichzeitig in eine Bohrung 20 des Supportes 4 der Stanz- 'maschine. ragt. Je nach dem gewünschten Abstand kann der Bolzen 19 in der passenden Bohrung 18 eingesetzt werden. Dabei ist der Support 1 durch seine Führungsschienen2 stets so gehalten, dass der   Zuftihrka-     mal 15 in   der Höhe mit dem   Stanz- oder Pressentisch   21 mehr oder weniger bündig ist. 



   Zur Veränderung des genannten Abstandes kann jedoch statt der genannten Mittel oder zusammen mit diesen eine Unterlage 22 von passender Stärke zwischen dem Supportarm 3 und dem   Maschinensupport   4 eingeschaltet werden, wobei die Befestigung der Schneidvorrichtung an der Stanzpresse mittels seitlicher Schrauben 23 erfolgt. Auf diese Weise lässt sich der genannte Abstand feiner verändern. 



   Durch diese Einstellbarkeit des Schneidabstandes kann der Schneidvorgang an jede gewünschte Stelle der durch die Stanzbearbeitung geschaffenen Teilung im Band gelegt werden, insbesondere beim Zerschneiden von Abfallbändern an die Stelle des geringsten Querschnittes des Bandes. 



   Am Schneidkopf 6 ist zweckmässig ein Auswurfkanal 24 für die abgeschnittenen Bandteile angebracht. 
 EMI2.1 
 26 umgewandelt werden in entsprechende hin-und hergehende   Dreh- oder Wippbewegungen   des Rotors 7. Zu diesem Zweck ist am Rotor 7 ein Dreharm 27 angeschlossen, der zwecks Längenänderung teleskopartig ausgebildet ist. Dies dient einerseits zur Kompensation der verschiedenen Abstände der   Schneidstelle   von der Bearbeitungsstelle und anderseits zur Aufnahme der Längenänderungen durch die Arbeitshilbe. Der längsbeweglich   Teil28   des Dreharms ist bei29 an dieWerkzeughalterung25 angelenkt, so dass eine kraftschlüssige Antriebsverbindung hergestellt ist. 



   Der Winkel   Cl,   den das bewegliche Messer 9 mit dem Dreharm 27 einschliesst, isthiebei vorzugsweise einstellbar und feststellbar, womit der Schneidvorgang sehr genau in die Phase des Stillstandes des Bandes 16 verlegt und der Stärke des Materials angepasst werden kann. 



   An Stelle der   kraftschlüssigen   Verbindung 29 kann jedoch auch eine nur einseitig kraftschlüssige tre- 
 EMI2.2 
 anliegen kann. Wenn die Platzverhältnisse dies gestatten, kann der Dreharm hiebei in seiner Länge unveränderlich sein. Anderseits kann bei einer kraftschlüssigen Verbindung der Drehhebel mit einem Kniegelenk versehen sein, dessen beide Arme ebenfalls in ihrer Länge unveränderlich sein können. 



   Selbstverständlich kann die Schneidvorrichtung in der dargestellten Weise an jede beliebige Werkzeugmaschine angeschlossen werden, welche ein periodisch bewegtes Werkzeug oder auch einen andern periodisch bewegten Teil besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Vorrichtung zum periodischen Abschneiden von bandförmigem Material, mit Hilfe eines mit einem festen Gegenmesser zusammenwirkenden drehbaren Messers, dadurch gekennzeichnet, dass sie an eine Werkzeugmaschine angebaut ist, die ein beim Betrieb periodisch bewegtes Werkzeug und Mittel zum schrittweisen Vorschub des bearbeiteten Materials aufweist, und dass der Antrieb des drehbaren Messers vom periodisch bewegten Werkzeug abgeleitet ist., 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Antrieb des an einem Rotationskörper befestigten drehbaren Messers ein mit dem Rotationskörper verbundener Drehhebel vorgesehen ist, der mit seinem ändern Ende mit dem periodisch bewegten Werkzeug in Verbindung ist.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine Feder, die das freie Ende des Drehhebels in formschlüssiger Verbindung mit einem Vorsprung der Werkzeughalterung hält.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehhebel mit der Werkzeughalterung kraftschlüssig verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehhebel in seiner Länge veränderlich ist. <Desc/Clms Page number 3>
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehhebel mit einem Kniegelenk versehen ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie Mittel zu ihrer wahlweisen Befestigung an der Werkzeugmaschine mit verschiedenen Abständen zwischen deren Bearbeitungsstelle und der Schneidstelle aufweist.
    8. Vorrichtung nach den. Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den das bewegliche Messer mit dem Dreharm einschliesst,'einstellbar und feststellbar ist.
AT198959A 1958-03-18 1959-03-13 Vorrichtung zum periodischen Abschneiden von bandförmigem Material AT212119B (de)

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