DE80360C - - Google Patents
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- DE80360C DE80360C DE189480360D DE80360DD DE80360C DE 80360 C DE80360 C DE 80360C DE 189480360 D DE189480360 D DE 189480360D DE 80360D D DE80360D D DE 80360DD DE 80360 C DE80360 C DE 80360C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P1/00—Details of instruments
- G01P1/07—Indicating devices, e.g. for remote indication
- G01P1/08—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers
- G01P1/10—Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers for indicating predetermined speeds
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Juni 1894 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Geschwindigkeitsmesser für Fahrzeuge
aller Art, welcher, sobald eine gewisse Geschwindigkeit vom Fahrzeuge überschritten ist,
einen elektrischen Strom schliefst, durch welchen sodann die bewegende Kraft (Dampf, Elektricität
u. s. w.) regulirt, die Bremse bethä'tigt oder auch ein Signalapparat in Thä'tigkeit gesetzt
werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Geschwindigkeitsmesser zur Darstellung gebracht,
und zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Apparates, theilweise im Schnitt, während
Fig. 2 eine Ansicht des Uebertragungsmechanismus vom Rade des Fahrzeuges aus,
gleichfalls theilweise im Schnitt, zeigt.
Auf der Achse A des Fahrzeuges ist vermittelst einer Druckschraube α der Klemmring b
aufgesetzt. Letzterer trägt eine nur in Richtung des in Fig. 2 eingezeichneten Pfeiles bewegliche
Nase c. Von dieser Nase wird das Ende einer mit dem Kolben d des Cylinders e in
Verbindung stehenden Kolbenstange bethätigt. Es wird daher bei jeder Umdrehung des Rades
der Kolben d infolge der Einwirkung der Nase c die Luft im oberen Theile des Cylinders
e c'omprimiren. Die dadurch erzeugte Luftverdichtung wird durch einen Schlauch
oder eine andere Rohrleitung zu einem zweiten, ähnlichen, jedoch kleineren Cylinder/ fortgepflanzt
und bewegt den Kolben g. Die aus dem Cylinder f austretende Kolbenstange dieses
Kolbens trägt an ihrem Ende eine kleine Stanze h, welche einen über zwei passende
Rollen / der Armatur des Cylinders/ geleiteten Papierstreifen bei jeder Umdrehung des Rades
durchlocht. Das Papier wird zu diesem Zwecke vermittelst eines Uhrwerkes k, welches nach
Art eines Morselaufwerkes cönstruirt ist, von einer Rolle / abgewickelt. ' Genau senkrecht
über der Stanze h ist ein federnder Contact m angeordnet. So lange zwischen der Stanze
und dem Federcontact m nun das ausgestanzte Papierblättchen eine Isolationsschicht bildet, ist
der Strom in der Drahtleitung η unterbrochen; dasselbe findet statt, so lange die Geschwindigkeit
bezw. die Anzahl der Touren des Rades R nur so grofs ist, dafs die ausgestanzten Löcher
sich neben einander befinden. Steigt jedoch die Geschwindigkeit des Rades dermafsen, dafs
die ausgestanzten Löcher des Streifens sich theilweise überdecken, so tritt dadurch der
Contact m mit dem gleichfalls in den Stromkreis η eingeschalteten Contact r der Stanze h
in Berührung, wodurch der Strom geschlossen wird.
Durch die Regelung der Geschwindigkeit des Papierstreifens kann die Maximalwinkelgeschwindigkeit
des Rades R, bei welcher das Signal ertönt, verändert werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Geschwindigkeitsregler für' Eisenbahn- und andere Fahrzeuge, gekennzeichnet durch eine vermittelst einer auf einer Achse des Fahr-zeuges befestigten Nase (c) auf pneumatischem Wege in Thätigkeit gesetzte Stanze (h), welche einen darüber geführten Papierstreifen durchlöchert und mit einer über dem Papierstreifen befindlichen Contactvorrichtung jedesmal dann Stromschlufs bewirkt, wenn die Zahl der Umdrehungen des Rades so weit gestiegen ist, dafs die im Papierstreifen ausgestanzten Löcher sich theilweise oder ganz überdecken, zu dem Zwecke, die bewegende Kraft des Fahrzeuges zu reguliren, die Bremse anzustellen oder einen Signalapparat in Thätigkeit zu setzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE80360T | 1894-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80360C true DE80360C (de) | 1895-03-13 |
Family
ID=34624697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189480360D Expired DE80360C (de) | 1894-06-28 | 1894-06-28 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80360C (de) |
-
1894
- 1894-06-28 DE DE189480360D patent/DE80360C/de not_active Expired
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