DE80355C - - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M21/00—Other devices or methods to cause a change in the state of consciousness; Devices for producing or ending sleep by mechanical, optical, or acoustical means, e.g. for hypnosis
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentlrt im Deutschen Reiche vom 5. Mal 1894 ab.
Vorliegende, in Fig. 1 und 2 dargestellte Einschläfer-Vorrichtung hat die. Gestalt eines
Thurmes, der auf drei Füfsen ruht und behufs, leichteren Fortschaffens mit Seitenhandhaben /1 versehen und aus Eisen, Stahl
oder Aluminium verfertigt ist. Die untere,' etwas weitere Hälfte enthält ein Musikwerk a
mit auswechselbaren Scheiben s, welches, wenn dasselbe mittelst Kurbel k aufgezogen .ist, ungefähr 20 Minuten spielt. Im oberen Theile der
Vorrichtung wird eine Art Wurflicht geschaffen, in den Farben wechselnd, z. B. weifs und roth.
Dieses Farbenspiel dauert auch etwa 20 Minuten, und ist die Einrichtung so getroffen,
dafs es selbsttätig beginnt, sobald das Musikwerk aufhört.
Hierzu dient folgende Einrichtung:
Ist das Uhrwerk im'Gehäuse b aufgezogen, so wird das Federhaus durch den Stift r festgehalten. Das Räderwerk dreht sich" daher erst dann, wenn der Stift r entfernt ist. Zu diesem Zwecke ist auf der Welle c, Fig. 1, auf der die Musikscheiben befestigt werden, ein kleines Zahnrad Z befestigt, welches in das grofse Zahnrad ZL eingreift. Die Uebersetzung ist so geschaffen, dafs sich das Rad Z1 während des Abspielens des betreffenden Musikstückes nur einmal dreht. Auf· der Welle e des Zahnrades Z1 ist ein Daumen d befestigt, welcher an den Hebel / anschlägt und denselben um seinen Drehzapfen g so weit dreht,; bis der Daumen d mit dem Ende des Hebels/ aufser Berührung ist. Dadurch kommt der Stift r aufser Eingriff und das Uhrwerk treibt die Zahnräder, wodurch ein Schieber vor zwei Glasscheiben (weifs und roth) hin- und herbewegt wird. Damit der Hebel / in der ausgerückten Stellung, bis das Uhrwerk abgelaufen ist, verharrt, ist an dem Hebel / ein Haken / '. befestigt, der in einen zweiten federnden Haken /' einschnappt. Damit nach Ablauf des • Uhrwerkes im Gehäuse b der Stift r wieder ' durch die Feder /' in die Abstellöffnung des Federhauses gedrückt wird, ist auf der Achse des Rades, welches zuerst von der Feder gej trieben wird (also die geringste Umdrehungszahl besitzt), ein kleines Zahnrad η befestigt,-welches in das gröfsere Zahnrad n1 eingreift. Diese Uebersetzung ist so beschaffen, dafs sich ; das Zahnrad κ1 einmal dreht, wenn das Uhrwerk abgelaufen ist. Auf der Achse m des j Rades n1 ist ein Rad m1 befestigt, welches an der Seite einen Stift trägt; dieser Stift von m1 1 hebt den federnden Haken /' an, wodurch der Hebel/ frei -wird und der Stift r wieder in die Oeffnung des Federhauses einschnappt. Mittelst entsprechender Räderübersetzung wird durch die Uhrfeder das Rad ο in Umdrehung versetzt; dieses besitzt einen Zapfen, wie auch den Schieber v, welcher in den Führungen A A vor den beiden Scheiben (weifs, roth) hin- und hergleitet. Dieses Hin- und Hergehen des -Schiebers ν wird dadurch erreicht, dafs der Zapfen des Rades 0 mit dem Zapfen des Schie- : bers ν durch eine Pleuelstange n> verbunden •ist, also eine ähnliche Wirkung wie Kreuzkopf und Kurbel bei einer Dampfmaschine.
Ist das Uhrwerk im'Gehäuse b aufgezogen, so wird das Federhaus durch den Stift r festgehalten. Das Räderwerk dreht sich" daher erst dann, wenn der Stift r entfernt ist. Zu diesem Zwecke ist auf der Welle c, Fig. 1, auf der die Musikscheiben befestigt werden, ein kleines Zahnrad Z befestigt, welches in das grofse Zahnrad ZL eingreift. Die Uebersetzung ist so geschaffen, dafs sich das Rad Z1 während des Abspielens des betreffenden Musikstückes nur einmal dreht. Auf· der Welle e des Zahnrades Z1 ist ein Daumen d befestigt, welcher an den Hebel / anschlägt und denselben um seinen Drehzapfen g so weit dreht,; bis der Daumen d mit dem Ende des Hebels/ aufser Berührung ist. Dadurch kommt der Stift r aufser Eingriff und das Uhrwerk treibt die Zahnräder, wodurch ein Schieber vor zwei Glasscheiben (weifs und roth) hin- und herbewegt wird. Damit der Hebel / in der ausgerückten Stellung, bis das Uhrwerk abgelaufen ist, verharrt, ist an dem Hebel / ein Haken / '. befestigt, der in einen zweiten federnden Haken /' einschnappt. Damit nach Ablauf des • Uhrwerkes im Gehäuse b der Stift r wieder ' durch die Feder /' in die Abstellöffnung des Federhauses gedrückt wird, ist auf der Achse des Rades, welches zuerst von der Feder gej trieben wird (also die geringste Umdrehungszahl besitzt), ein kleines Zahnrad η befestigt,-welches in das gröfsere Zahnrad n1 eingreift. Diese Uebersetzung ist so beschaffen, dafs sich ; das Zahnrad κ1 einmal dreht, wenn das Uhrwerk abgelaufen ist. Auf der Achse m des j Rades n1 ist ein Rad m1 befestigt, welches an der Seite einen Stift trägt; dieser Stift von m1 1 hebt den federnden Haken /' an, wodurch der Hebel/ frei -wird und der Stift r wieder in die Oeffnung des Federhauses einschnappt. Mittelst entsprechender Räderübersetzung wird durch die Uhrfeder das Rad ο in Umdrehung versetzt; dieses besitzt einen Zapfen, wie auch den Schieber v, welcher in den Führungen A A vor den beiden Scheiben (weifs, roth) hin- und hergleitet. Dieses Hin- und Hergehen des -Schiebers ν wird dadurch erreicht, dafs der Zapfen des Rades 0 mit dem Zapfen des Schie- : bers ν durch eine Pleuelstange n> verbunden •ist, also eine ähnliche Wirkung wie Kreuzkopf und Kurbel bei einer Dampfmaschine.
Gleichzeitig mit dem Farbenspiel müssen auch zwei Töne erzeugt werden, von denen
der eine das Brausen der anschlagenden Wogen
Claims (1)
- nachahmt, während der andere Ton dem Geräusch der zurückfliefsenden Wassermenge entsprechen müfste, und müssen diese beiden Töne so lange abwechseln, als das Farbenspiel in Thätigkeit ist. Dies dürfte am besten durch zwei Spiralfedern erreicht werden, auf die abwechselnd ein Hammer aufschlägt. Zu diesem Zwecke wird von dem Zahnrade der Scheibe ο aus durch die Räder c1 c2 die Welle B in Umdrehung versetzt, welche zwei um i8o° gegen einander verstellte Daumen D D besitzt. Jeder dieser Daumen bethatigt einen Hebel HH1 mit Schlägeln EE1, welche abwechselnd auf zwei Spiralfedern S S1 von verschiedener Stärke aufschlagen, so dafs durch die Schwingungen der Spiralwindungen lang andauernde, schnarrende Töne erzeugt werden.Durch das Spielen der Musikstücke, dann später durch das Blitzen der verschiedenen Lichter und das eintönige Geräusch der Federn 5 S1 wird bei dem Schlaflosen das Grübeln des Geistes so abgelenkt, dafs er sicher bald zum Einschlafen kommt.Pateντ-Aνspuüche:Eine durch ein Uhrwerk bethätigte Vorrichtung zum Einschläfern, bei welcher ein Musikwerk eine Zeit lang spielt, worauf durch den vor zwei farbigen durchleuchteten , Glasscheiben hin - und hergehenden Schie- \ ber (o) ein in den Farben abwechselndes Blitzlicht auf den Kranken geworfen wird, während gleichzeitig die Hämmer (E E1) abwechselnd auf Schneckenfedern schlagen und dadurch lang andauernde, schnarrende Töne hervorbringen.Die unter !..gekennzeichnete Vorrichtung, bei welcher der Hebel (f) nach Ablauf des Musikstückes vermöge der Räder fy ^1J und Daumens (d) etwas gedreht wird und der Stift (r) aufser Eingriff im Federhaus kommt, welcher Hebel (f) so lange in seiner Stellung bleibt, bis der Haken (ll) durch einen Stift am Rade Ym1/ (das durch die Räder (n) und (nl) gedreht wird) aus dem Haken (I) ausgehoben wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80355C true DE80355C (de) |
Family
ID=352919
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80355D Active DE80355C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80355C (de) |
-
0
- DE DENDAT80355D patent/DE80355C/de active Active
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