DE80334C - - Google Patents

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DE80334C
DE80334C DENDAT80334D DE80334DA DE80334C DE 80334 C DE80334 C DE 80334C DE NDAT80334 D DENDAT80334 D DE NDAT80334D DE 80334D A DE80334D A DE 80334DA DE 80334 C DE80334 C DE 80334C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D39/00Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
    • B65D39/08Threaded or like closure members secured by rotation; Bushes therefor
    • B65D39/082Bung-rings and bungs for bung-holes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65D39/088Bungs with special means facilitating handling thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMTS^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
KARL SCHOPF in MÜNCHEN. Fafsspundverschlufs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ao. Juli 1894 ab.
Zur Herstellung eines hermetischen Fafsverschlusses, namentlich auch für Fafsversand, welcher unter Zollverschlufs befördert werden soll, hat der Erfinder einen diesen Zwecken vollständig entsprechenden Reform-Fafsspundverschlufs hergestellt, welcher mit Hand allein, d. h. also ohne Beihülfe von Schlüssel geöffnet und geschlossen werden kann.
Derselbe besteht im wesentlichen aus dem Hauptkörper A, welcher in das Fafsspundloch eingeschraubt wird, der Verschlufsmutter B, einer etwas durchfedernden Verschlufsglocke C und dem Verschlufsbügel D.
Auf beiliegender Zeichnung ist dieser Fafsverschlufs dargestellt, und zwar ist Fig. 1 ein Querschnitt (nach a-b) durch einen in das Spundloch eines Fasses eingesetzten Spund, fertig zum Versand mit niedergelegtem Verschlufsbügel, unter Zollverschlufs (Plombe), Fig. 2 ein Querschnitt (nach c-d) normal zu Fig. ι, Fig. 3 eine Draufsicht von Fig. 1, Fig. 4 eine Ansicht der Verschlufsmutter von oben gesehen, Fig. 5 eine Unteransicht derselben, Fig. 6 ein Schnitt (nach a-b, ,Fig. 4) durch die Verschlufsmutter mit Darstellung (punkfirt), wie der Verschlufsbügel D vor dem Einschrauben der Verschlufsmutter durch den oberhalb angefügten Quersteg hindurchgesteckt wird, um später in seine bestimmte Lage gebracht zu werden, Fig. 7 Schnitt (nach x-xl, Fig ι und 6) mit Hinteransicht des Verschlufsbügels, Fig. 8 Schnitt (nach \-\l, Fig. 1), darstellend, wie der Verschlufsbügel D durch die Plombenschnur mit aufgesetzter Plombe festgelegt ist, Fig. 9 der Verschlufsbügel D in Seiten- und Oberansicht und Fig. 10 die durchfedernde Verschlufsglocke (aus Blech) in Querschnitt und Draufsicht. Der Hauptkörper des Spundes A, Fig. 1, 2 und 3, ist mit äufserem und innerem Gewinde α und al versehen. Ersteres ist ein konisches, welches sich in das Holz des Spundloches einschrauben lä'fst, letzteres ein cylindrisches Gewinde zur Aufnahme der mit äufserem gleichen Gewinde versehenen Verschlufsmutter B. Dieser Körper A hat aufserdem an seinem oberen Rand innerhalb eine gröfsere Anzahl Nuthen b, in welche sich, wie später erwähnt wird, der Verschlufsbügel D einlegt. Der untere Rand A1 ist stumpfwinklig nach einwärts gebogen und bildet die Auflage für die durchfedernde Verschlufsglocke C.
Die Verschlufsmutter B, Fig. 4 und 5, nimmt in ihrem oberen Theil, der als Quersteg er-' scheint, den Verschlufsbügel D auf. Ferner sieht man eine centrale durchgehende Oeffnung. c, in welche eine kleine Spiralfeder d gelagert wird. Eine zweite, seitlich durchgehende Oeffnung e zum Einfuhren des Verschlufsbügels D ist, wie in Fig. 7 ersichtlich, derart gearbeitet, dafs sie, sich nach unten erweiternd, zwei Absätze e e1 bilden, gegen welche sich die Schultern ff1, Fig. 7, des hinten abgerundeten Verschlufsbügels D legen, wenn derselbe niedergedrückt wird (Lage in Fig. 1).
Diese Absätze e in Verbindung mit den Schultern f und der unteren Abrundung des Verschlufsbügels verhindern das Austreten des Verschlufsbügels nach oben, gestatten demselben jedoch eine aufwärts drehende, wie abwärts neigende Bewegung (s. Fig. 1 und 6). Ferner zeigt der untere Theil der Verschlufsmutter B einen halbringförmigen Ansatz g,
Fig. 5 , der den an die Verschlufsglocke C angeprefsten Kopf C1, Fig. io,- in einer eingefrästen Rinne g\ Fig. 2 und 5, aufnimmt. Es ist also bei Anwendung der Verschlufsmutter B .dieselbe mehrtheilig, d. h. es befinden sich in ihr nach den bereits angeführten Theilen ein Verschlufsbügel D, eine Spiralfeder d und zuletzt die nach jeder Richtung neigende drehbare Verschlufsglocke C, Fig. 10 und ioa, welche sä'mmtlich gegen Entfallen durch Anbringung einer kleinen Schraube h in der Verlängerung des halbringförmigen Ansatzes gesichert sind.
Der Verschlufsbügel D ruht mit seinem unteren zapfenförmigen Ansatz i, Fig. 6 und 9, in der Spiralfeder d, von welcher er auch während des Einschraubens der Verschlufsmutter in den Hauptkörper A über die Nuthen b hochgehoben wird, und zwar so lange, bis er durch Anlegen des Plombenverschlusses in eine dieser Nuthen gedrückt wird. Die Verschlufsmutter B ist also so lange zu schrauben, bis der Verschlufsbügel sich in eine der Nuthen legen kann und gleichzeitig auch die federnde Verschlufsglocke C mä'fsig gegen den unteren Rand des HauptkörpersΊ gedrückt, wird,, was letzteres auch ohne Beigabe einer Liderung den vollständig hermetischen Verschlufs bewirkt. In diesem Zustande wird dann die event, auch, schon vor dem Einschrauben der Verschlufsmutter durch Oeffnung K durchgezogene Schnur / hochgenommen, durch die Plombe m gezogen, die Plombe dem Verschlufsbügel möglichst nahe gebracht und dann mit der Plombenzange . erfafst und gestempelt.
Wird die Plombenschnur gelöst oder durchgeschnitten ,: so wird der Bügel D · frei und durch: die Spannkraft der Feder d nach oben geworfen, worauf dann durch Erfassen der beiden Backen η n\ Fig. 2 und 3 ,. des Quersteges der Verschlufsmutter diese wieder los gedreht werden kann. Sollte infolge von Unreinigkeit die Feder den Bügel nicht wieder selbst heben können, so kann derselbe an den beiden Einkerbungen D1D'2, Fig. 9, gefafst und gehoben werden. Beabsichtigt man einen Spundverschlufs ohne Zollversicherung zu verwenden, so entfallen bei der hierzu zu benutzenden Form Verschlufsbügel D, Spiralfeder d und Nuthen b, während der Quersteg der Verschlufsmutter B massiv wird.
Wie aus der Beschreibung hervorgeht, entspricht der neue Fafsspundverschlufs allen Anforderungen des sicheren Verschliefsens. Er ist in seiner Ausführung billig und seine Handhabung sehr einfach. Diese Vorzüge werden durch die etwas durchfedernde Verschlufsglocke erreicht, deren unterer scharfer Rand das Abdichten ohne weitere Hilfsmittel ermöglicht. Selbstredend kann die Form der Glocke beliebige Aenderungen erfahren; wesentlich bleibt bei ihr immer die scharfe Kante und eine gewisse Elasticität bezw. Druckfederung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Fafsspundverschlufs mit Sicherung, gekennzeichnet durch die Anwendung einer drehbaren,, durchfedernden. Verschlufsglocke C, welche mittelst der Verschlufsmutter auf den nach innen gebogenen Rand A1 des Verschlufskörpers A geprefst wird.
2. Bei dem unter 1. gekennzeichneten Spundverschlufs eine Verschlufssicherung, bestehend in der Anordnung von Nuthen b im oberen Rande des Körpers A, in die sich ein beweglicher Verschlufsbügel D einlegt, welcher seinerseits mittels der durch Oeffnung K gezogenen Plombenschnur in einer der Nuthen b festgehalten wird,, so dafs ein Drehen der Verschlufsmutter erst nach Lösung der Plombe eintreten: kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT80334D Active DE80334C (de)

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