DE803176C - Speiseeismaschine - Google Patents

Speiseeismaschine

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DE803176C
DE803176C DEP3404A DEP0003404A DE803176C DE 803176 C DE803176 C DE 803176C DE P3404 A DEP3404 A DE P3404A DE P0003404 A DEP0003404 A DE P0003404A DE 803176 C DE803176 C DE 803176C
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DE
Germany
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ice cream
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cream machine
shaft
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/08Batch production
    • A23G9/086Batch production using a rotatable container containing the cooling medium

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description

  • Speiseeismaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Speiseeismaschine, deren die Eisbüchsen aufnehmender Behälter um 9o° verstellbar und mittels einer Kurbel drehbar ist.
  • Bei bekannten derartigen Eismaschinen ist u. a. die umständliche Bauweise und der große Platzbedarf nachteilig. Bei diesen Maschinen ist der Behälter in einem Schwenkrahmen gelagert, welcher seinerseits in einem sperrigen Gestell untergebracht ist. Diese Tragteile sind sowohl bei der Beschikkung des Behälters als auch beim Eisverkauf hinderlich. Sie bedingen außerdem verhältnismäßig große Abmessungen der Maschine. Hinzu kommt, daß bei diesen Maschinen ein kompliziertes System von Kupplungen und Sicherungen nötig ist, um einerseits das Schwenken des Behälters aus der Entnahmelage in die Drehlage, anderseits die Betätigung der Kurbel zu ermöglichen. Diese Bauteile sowie namentlich auch die seitlich außerhalb des Behälters und in der Höhe der Kurbelwelle vorgesehenen Behälterlager erschweren und verteuern die Herstellung der Maschine, vergrößern ihre Abmessungen in beachtlicher Weise und machen ihre Handhabung mühsam und zeitraubend. Besonders mangelhaft ist bei den bekannten Maschinen außerdem das Ablassen des Behälterinhalts, nämlich des Salzwassers. Dieses muß durch die Öffnung entleert werden, welche zum Einfüllen der Eisstücke dient und welche wegen deren Ausmaße ziemlich groß sein muß. Beim Abnehmen des Verschlusses dieser Öffnung strömt das salzige Schmelzwasser unter solcher Wucht aus, daß in der Regel nicht nur das Bedienungspersonal, sondern auch der betreffende Raum verschmutzt und durchnäßt wird.
  • Durch die Erfindung werden diese Mißstände zuverlässig behoben. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß der Behälter in einem in dessen Entnahmelage unterhalb von ihm befindlichen, uni 90° verstellbaren Träger gelagert. Als solcher dient ein seitlich vom Maschinengestell abstehender Arm. Dieser ist zweckvoll derart angeordnet und schwenkbar, daß die Kurbel in der Drehlage des Behälters höher zu liegen kommt als in dessen Entnahmelage und daß die Kurbel sich beim Drehen in einem der \rmhölie des Bedienenden etwa entsprechenden Bodenabstand befindet. Zweckvoll ist der Tragarm außerdem so ausgebildet und gelagert, daß er in der Entnahmelage des Behälters seitlich gerichtet ist, während er in der Drehlage des Behälters nach oben ragt. Es empfiehlt sich deshalb, den Tragarm oben auf einem Maschinengestell gelenkig anzubringen, welches säulen- oder ständerförmig ist.
  • Die Erfindung ermöglicht die Herstellung einer Speiseeismaschine, welche sich durch verhältnismäßig große Kapazität bei kleinen Abmessungen auszeichnet. Die Maschine kann daher auch bei beengten Raumverhältnissen aufgestellt werden. Von besonderem Vorteil ist, daß durch die Erfindung die Handhabung der Maschine, und zwar sowohl zur Eisentnahme als auch zur Drehung des Behälters erleichtert ist und daß alle Teile jederzeit bequem zugänglich sind. In der Entnahmelage des Behälters, wenn dieser also mit senkrechter Achse von dem seitlich abstehenden Tragarm getragen wird, bildet die Maschine ein ungefähr säulen-oder ständerartiges Bauganzes, das keine abstehenden, sperrigen Teile aufweist. In der Drehlage des Behälters dagegen, wenn dieser also um seine Achse zwecks Bildung des Speiseeises in den Eisbüchsen gedreht wird, ist die Angriffsstelle der Kurbel so angehoben, daß sie in der richtigen Arbeitslage für einen ausgewachsenen Menschen steht. Die Dreharbeit ist daher weniger anstrengend als bisher. Trotzdem befindet sich aber infolge der geschickten Lösung der gestellten Aufgabe der Behälter mit den Eisbüchsen in der Entnahmelage ebenfalls in einer für erwachsene Menschen leicht zugänglichen Stellung. Es besteht also in beiden Fällen der geeignetste Bodenabstand. Von besonderem Vorteil ist, daß das Verstellen des Behälters um 9o° nur eines Verschwenkens des Tragarmes bedarf. Weitere Maßnahmen sind nicht erforderlich. Die Maschine ist daher leicht bedienbar.
  • Erfindungsgemäß ist der Behälter in dem Schwenkarm mittels der zu seiner Drehung dienenden Welle gelagert, auf welche die Kurbel unmittelbar, also ohne Zwischenglieder, aufbringbar ist. Es dient also das gleiche Glied für den Antrieb und für die Lagerung des Behälters. Die Behälterwelle ist vorzugsweise mit einer im Behälterinnern ausmündenden, sperrbaren Durchbohrung versehen, durch welche das Schmelzwasser abgelassen werden kann. Darin liegt ein besonders wichtiger Vorteil der Erfindung, denn die obenerwähnten, beim Ablassen des Behälterinhaltes sich bisher ergebenden Mängel sind nunmehr zuverlässig beseitigt, obgleich sich an der großen Einfüllöffnung des Behälters nichts ändert und dessen übrige Bauweise auch unverändert bleibt. Es ist lediglich mit Hilfe der Durch-Bohrung der Welle erreicht, daß das Abwasser in einer festgelegten Richtung und so stark austritt, daß es unschwer und völlig mit Hilfe eines untergestellten Gefäßes aufgefangen werden kann. Darüber hinaus kann nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Stärke des austretenden Wasserstrahls regelbar sein, indem in die Durchbohrung der Behälterwelle ein dünner Stößel eingelassen ist, der oben einen die Ausmündung abdeckenden bzw. freigebenden Ventilteller trägt und unten mittels eines Querstabes mit einer Verstellmutter der Welle verbunden ist.
  • Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht. Diese zeigt in Fig. i eine Seitenansicht einer Eismaschine mit in Entnahmestellung befindlichem Behälter, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Eismaschine mit in Drehlage befindlichem Behälter, Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. i, Fig. 4 die Behälterwelle im Schnitt und in vergrößerter Darstellung.
  • Der Behälter i nimmt beim gezeichneten Ausführungsbeispiel zwei Eisbüchsen 2 und 3 auf. Diese umgibt in dem Behälter die übliche Mischung aus Eis und Salz. Die Bestandteile dieser Mischung sind durch die Einfüllöffnung 4 einbringbar, welche so groß ist, daß die Eisbrocken bequem hindurchgehen.
  • Der Behälter i ist in dem Tragarm 9 gelagert, welcher sich unterhalb des Behälters befindet, wenn dieser die Entnahmelage einnimmt (s. Fig. i). Der Behälter sitzt in dieser Arbeitsstellung also sozusagen auf dem Träger 9. Dieser ist als schwenkbarer Arm ausgebildet, welcher mittels einer ihn und die Lageraugen 23 durchsetzenden Welle 24 an dem Maschinengestell 13 schwenkbar gelagert ist. Er legt sich in der Entnahmestellung des Behälters mit seiner Unterkante auf die Fläche 12 auf und wird in der Drehlage des Behälters durch die Klinke io gesichert, welche sich in die stufenartige Raste i i einlegt.
  • DieAusbildung gemäß der Erfindung ermöglicht, wie Fig. i und 2 erkennen lassen, daß der Behälter i in seiner Entnahmelage sich, was seinen Bodenabstand anlangt, in der richtigen Gebrauchshöhe befindet, aber auch in seiner Drehlage so angeordnet ist, daß die Handkurbel 14, mit Hilfe welcher er in Umdrehung versetzbar ist, sich hinsichtlich des Bodenabstandes in der einer erwachsenen Person entsprechenden Armhöhe befindet. Dies ist dadurch erreicht, daß infolge der vorgesehenen Schwenkbarkeit des Tragarmes 9 die Stelle, an welcher die Kurbel angreift, in der Drehlage des Behälters höher liegt als in dessen Entnahmelage. Ebenso vorteilhaft ist, daß der Schwenkarm 9 in der Drehlage des Behälters nach oben ragt und dabei die Fortsetzung des illaschinengestells bildet, das mithin säulen- bzw. ständerförmig gestaltet sein kann.
  • Die Drehung des Behälters i erfolgt mit Hilfe der Welle ä, welche in den Boden 25 des Behälters eingreift und zugleich zu dessen Lagerung im Schwenkarm c) dient. Die Welle durchsetzt das feststehende Zahnrad 5, welches mit den Planetenrädern 6 und 7 kämmt, die auf Achsbolzen sitzen, welche die Böden der Eisbüchsen 2 und 3 durchgreifen und die in diese Büchsen einsetzbaren Abstreifer 26 aufnehmen. Infolgedessen erfahren die EiSb11chSen 2 und 3 sowie ihre Abstreifer 26 eine axiale Drehung, wenn die Planetenräder 6 und 7 sich auf dein Sonnenrad 5 abwälzen, sobald der Behälter i mittels der Welle 8 in Drehung versetzt wird. Die Folge ist eine dauernde Umspülung der Außenwände der Eisbücllseii mit dem abkühlenden Inhalt des I@ehälters. Es wird dessen Inhalt außerdem lotternd durcheinandergewirbelt, mithin vermischt. Es ist daher gewährleistet, daß die Bildung des Speiseeises in den Büchsen 2 und 3 verliältnismäßig rasch sich vollzieht. Auch insofern ist die -Maschine, was ihre Kapazität anlangt, sehr fortschrittlich.
  • Die Behälterwelle 8 durchsetzt den Schwenkarm 9 und nimmt an ihrem freien Ende unmittelbar die Kurbel 14 auf. Es sind also keine Zwischenglieder notwendig. Die Kurbel ist ohne weiteres aufsteckbar und abziehbar.
  • In der Drehlage des Behälters i werden die Eisbüchsen 2 und 3 mittels eines durch die Schraube 16 festspannbaren Steges 1.3 geschlossen gehalten.
  • Die Welle 8 ist axial durchbohrt, wie Fig.4 zeigt. In ihr befindet sich ein dünner Stößel 18, welcher oben den Ventilteller 17 trägt, der die Ausmündung der Durchbohrung i9 in das Behälterinnere abschließt oder freigibt. Unten ist der Stößel 18 durch den Quersteg 22 mit der diesen Steg tragenden Mutter 20 verbunden, welche auf dem mit Gewinde versehenen Hals 21 verstellbar ist. Es wird somit, je nachdem die Mutter 20 nach oben oder nach unten gedreht wird, der Stößel 18 angehoben oder gesenkt. Es kann demnach mit seiner Hilfe der Auslauf des Behälterinhalts geregelt werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Speiseeismaschine, deren die Eisbüchsen aufnehmender Behälter um 9o° verstellbar und durch eine Kurbel drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter in einem in dessen Entnahmelage unterhalb von ihm befindlichen, um 9o° verstellbaren Träger gelagert ist.
  2. 2. Speiseeismaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger ein seitlich vom Maschinengestell abstehender Arm dient.
  3. 3. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm derart angeordnet und schwenkbar ist, daß die Kurbel in der Drehlage des Behälters höher zu liegen kommt als in dessen I?ntnahinelage und sich zum Drehen in einem der Armhöhe des Bedienenden etwa entsprechenden Bodenabstand befindet.
  4. 4. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm derart ausgebildet und gelagert ist, daß er in der Entnahmelage des Behälters seitlich gerichtet ist, in der Drehlage des Behälters dagegen nach oben ragt.
  5. 5. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm oben auf einem säulen- oder ständerförinigen Maschinengestell gelenkig angebracht ist.
  6. 6. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter in dem Schwenkarm mittels der zu seiner Drehbewegung dienenden Welle gelagert ist, auf welche die Kurbel unmittelbar aufbringbar ist.
  7. 7. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß dieBehälterwelle das Sonnenrad eines Planetengetriebes durchsetzt, das die Abstreifer der Eisbüchsen antreibt. B.
  8. Speiseeismaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe in einer Kammer untergebracht ist, welche von dem Boden des Behälters und dessen darüber hinunterreichender Wand gebildet ist.
  9. 9. Speiseeismaschine nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterwelle mit einer im Behälterinnern ausmündenden, sperrbaren Durchbohrung zum Ablassen des Behälterinhalts versehen ist. io. Speiseeismaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchbohrung der Behälterwelle ein dünnerer Stößel eingelassen ist, der oben einen die Ausmündung abdeckenden bzw. freigebenden Ventilteller trägt und unten mittels eines Quersteges mit einer Verstellmutter der Welle verbunden ist.
DEP3404A 1948-10-02 1948-10-02 Speiseeismaschine Expired DE803176C (de)

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