DE802170C - Waehler mit verschieden grossen Schritten - Google Patents

Waehler mit verschieden grossen Schritten

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Publication number
DE802170C
DE802170C DEP18441D DEP0018441D DE802170C DE 802170 C DE802170 C DE 802170C DE P18441 D DEP18441 D DE P18441D DE P0018441 D DEP0018441 D DE P0018441D DE 802170 C DE802170 C DE 802170C
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DE
Germany
Prior art keywords
switching
selector
arms
steps
maltese cross
Prior art date
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Expired
Application number
DEP18441D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Eberhard
Erich Feist
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Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE802170C publication Critical patent/DE802170C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00—Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02—Multi-position wiper switches
    • H01H67/04—Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/06—Rotary switches, i.e. having angularly movable wipers

Landscapes

  • Electromagnets (AREA)

Description

  • Wähler mit verschieden großen Schritten Die Erfindung bezieht sich auf Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schrittantrieb, bei denen der Bürstenträger in verschieden großenSchritten geschaltet wird. Bei den bekannten Wählern dieser Art ist die Endgeschwindigkeit der bewegten Schaltarme und der zugehörigen Armträgerelemente bei der Dekadenwahl (große Schritte) so groß, daß die stoßweise Abbremsung erhebliche Schwierigkeiten bereitet und eine sehr starke Materialbeanspruchung sowie starke Erschütterungen verursacht. Die große Endgeschwindigkeit der Schaltarme bei der Dekadenwahl läßt außerdem ein Weiterschleudern der Arme auf die nächste Kontaktlamelle nicht mit der nötigen Sicherheit vermeiden. Bereits Abweichungen von nur 5 % bei der Dekadenwahl bewirken eine Zwischeneinstellung zwischen zwei Lamellen und eine solche von ioo/o bereits eine Abweichung von einem ganzen Schritt. Die Erfindung vermeidet die Nachteile der bekannten @-Vähler dadurch, daß der Antrieb für große Schritte durch eine Malteserkreuzfortschaltung erfolgt. Weitere Merkmale der Erfindung sind, daß das Malteserkreuz Innen- oder Außenverzahnung hat; daß ferner die Schaltarme des Wählers in die erforderliche Stellung durch Betätigung einer Nockenscheibe ein- und ausgerückt werden, die nach Zurücklegung der großen Schritte das Malteserkreuz außer Eingriff mit der Schaltwelle des Wählers bringt.
  • An Hand zweier Ausführungsbeispiele ist die Erfindung näher beschrieben. In der Abb. i ist der Antrieb eines solchen Wählers gezeigt. Abb. 2 zeigt den gleichen Antrieb im Schnitt der Linie a-b in Pfeilrichtung gesehen. Abb.3 zeigt die Innenverzahnung des Malteserkreuzes.
  • Zur Ausführung großer Schaltschritte der Welle W des dargestellten Drehwählers dient der Zehnermagnet ZM, dessen Ankerbewegung mittels des Schaltrades SR i und des Zahnrades ZR auf das Ritzel R übertragen wird. Auf der Achse des Ritzels R sitzt der doppelarmige Drehhebel H init den beiden Zapfen Z i und Z 2, die in Schlitzen A des auf der Welle W lose sitzenden Malteserkreuzes MK eingreifen und bei schrittweiser Drehung des Schaltrades SR i durch den Magneten ZM eine Drehung des Malteserkreuzes herbeiführen. Gekuppelt ist das Malteserkreuz MK mit dem auf der Welle W befestigten Schaltrad SR2 durch einen Zapfen Z 3 dieses Schaltrades, welches in einer entsprechenden Bohrung des Malteserkreuzes MK liegt. Das Schaltrad SR2 wird durch den Einer= magneten EM gesteuert, der aber erst wirksam wird, nachdem durch den Umschaltemagnet UM über das quer zur Welle W gelagerte Schaltrad SR3 und die mit ihm starr verbundene Nockenscheibe NR die Welle W in Achsrichtung nach rechts (vgl. Abb. i) verschoben und dadurch der Zapfen Z3 des Schaltrades SR2 außer Eingriff mit dem Malteserkreuz MK gebracht worden ist. Der Umfang der Nockenscheibe NR ist periodisch auf und ab steigend für drei Schaltstellungen i, 2, 3 abgestuft, so daß die Welle W, deren Zapfen Z 4 am Umfang der Nockenscheibe NR gegen den Druck der Rückstellfeder F anliegt, drei gegeneinander axial verschobene Lagen einnehmen kann. Dementsprechend ergeben sich drei mögliche Lagen der Schaltarme d, b, c zu den zugehörigen Kontaktlamellen a', b', c' der Kontaktbänke.
  • Bei der zeichnerisch wiedergegebenen Ausgangsschaltstellung i der Nockenscheibe NR sind sämtliche Kontaktarme a, b, c von den zugehörigen Kontaktlamellen a', b', c' entfernt. Ankommende Wahlimpulse (Zehnerimpulse) betätigen den Zehnermagneten ZM. Bei jedem Impuls wird das Schaltrad SR i um einen Zahn weiter geschaltet. Mittels Zahnrad ZR i und Ritzel R wird bei jeder Impulsreihe der doppelarmige Drehhebel H mit den Zapfen Z i und Z 2 um i 8o' gedreht. Dabei schaltet sich das Malteserkreuz MK um einen Teilabschnitt (36°) fort. Dementsprechend wird die Schaltwelle W jeweils um elf kleine Schritte weiter gedreht. Nach Beendigung der Zehnerimpulse wird der Umschaltemagnet UM kurz erregt, so daß die Nockenscheibe NR um einen Schritt weiter dreht, und der Zapfen Z4 der .Welle W von der Schaltstellung i auf die ansteigende Schaltstufe 2 der Nockenscheibe NR gelangt. Hierdurch wird die Wählerwelle W so weit nach rechts verschoben, daß der Schaltarm c mit der Kontaktlamelle c' in Berührung kommt, während die Schaltarme a und . b ihre Kontaktlamellen noch nicht berühren. Zugleich ist der Zapfen Z 3 des Schaltrades SR 2 infolge der Verschiebung der Wählerwelle W nach rechts außer Eingriff mit dem Malteserkreuz gekommen, welches außerdem durch die Zapfen Z i und Z2 des Hebels H in der jeweils erreichten Lage festgehalten wird. Bei anschließender Wahl wird jetzt der Einermagnet EM impulsweise betätigt und der Schaltarm c auf den Prüfkontakt c' des gewünschten Anschlusses gesteuert. Das Malteserkreuz MK macht diese Drehbewegung nicht mehr mit. Kurz nach dem Prüfen wird wiederum der Umschaltemag net UM kurz erregt und die Nockenscheibe NR um einen weiteren Schritt fortgeschaltet, so daß der Zapfen Z 4 der Welle W auf die höchste Schaltstufe 3 der Nockenscheibe NR gelangt und die Welle W ganz nach rechts in die Durchschaltestellung unter gleichzeitiger Kontaktgabe der Schaltarme a, b gedrückt wird.
  • Beim Auslösen der Verbindung wird wiederum die Nockenscheibe NR durch kurze Erregung des Umschaltemagneten UM um einen Schritt weiter geschaltet, wodurch der Zapfen Z4 auf die absteigende Schaltstufe 2 gelangt, so daß die Welle W durch Federkraft wieder nach links verschoben wird. Die Schaltarme a, b werden von der Kontaktbank a', b' abgehoben, und der Wähler läuft in bekannter Weise durch impulsweise Betätigung des Einermagneten EM in die Ruhelage, in welcher die Drehung des Wählers unterbrochen wird. Gleichzeitig wird der Umschaltemagnet UM nochmals erregt, die Nockenscheibe NR um einen weiteren Schritt gedreht, so daß der Zapfen Z4 der Welle W auf die unterste Schaltstellung i der nächsten Schaltstufenperiode der Nockenscheibe NR gelangt. Die Welle W wird danach in ihre äußerste linke Lage verschoben, wobei der Zapfen Z3 des Schaltrades SR2 in die zugehörige Bohrung des Malteserkreuzes fällt und damit wieder Schaltrad und Malteserkreuz untereinander kuppelt. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit für die Malteserkreuzfortschaltung besteht in einer Innen- statt einer Außenverzahnung (Abb.3). In diesem Falle wird das Malteserkreuz als Kreisring angefertigt und die Schlitze A werden an der Innenseite ausgeführt.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wähler für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Schrittantrieb, bei denen der Bürstenträger in verschieden großen Schritten geschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb für große Schritte durch eine Mal- teserkreuzfortschaltung (R, H, Z i, Z2, MK) erfolgt.
  2. 2. Wähler nach Anspruch i, 4adurch gekennzeichnet, daß das Malteserkreuz (MK) Innen-(Abb. 3) oder Außenverzahnung (Abb. i) besitzt.
  3. 3. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltarme des Wählers in die erforderliche Stellung durch Betätigung von Steuerschaltmitteln (Nockenscheibe NR) ein-oder ausgerückt werden, die nach Zurücklegung der großen Schritte das Malteserkreuz (MK) außer Eingriff mit der Schaltwelle (W) des Wählers bringen.
  4. 4. Wähler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch entsprechende Gestaltung der Nockenscheibe (NR) eine stufenweise An-bzw. Abschaltung der Schaltarme (c und a, b) ermöglicht wird.
  5. 5. Wähler nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß während der Ausführung großer Schaltschritte in einer Schaltstellung (r) der Nockenscheibe (NR) alle Schaltarme (a, b und c) außer Berührung mit den Kontaktbänken (a', b', c') gehalten werden, in einer weiteren Schaltstellung (2) der Nockenscheibe (NR) ein Schaltarm (c) angepreßt wird und daß in einer dritten Schaltstellung (3) der Nockenscheibe (NR) während des Bestehens einer Verbindung alle Schaltarme (a, b und c) auf die Kontakte (a', b', c') gedrückt werden, auf die sie eingestellt sind.
  6. 6. Wähler nach Anspruch 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Schaltstellungen (r, 2, 3) an dem Umfang der Nockenscheibe (NR) als periodisch auf und ab steigende Schaltstufen ausgebildet sind.
DEP18441D 1948-10-16 1948-10-16 Waehler mit verschieden grossen Schritten Expired DE802170C (de)

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