DE802012C - Federnde Sitz- oder Liegeflaeche - Google Patents
Federnde Sitz- oder LiegeflaecheInfo
- Publication number
- DE802012C DE802012C DEP23388A DEP0023388A DE802012C DE 802012 C DE802012 C DE 802012C DE P23388 A DEP23388 A DE P23388A DE P0023388 A DEP0023388 A DE P0023388A DE 802012 C DE802012 C DE 802012C
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- Germany
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- lying surface
- spring
- belt
- resilient
- seat
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- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C7/00—Parts, details, or accessories of chairs or stools
- A47C7/02—Seat parts
- A47C7/28—Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
- A47C7/287—Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with combinations of different types flat type tensioned springs
Landscapes
- Springs (AREA)
Description
- Federnde Sitz- oder Liegefläche Die Erfindung bezieht sich auf federnde Sitz-oder Liegeflächen, die im wesentlichen aus gespannten Gurten bestehen und die zum Auflegen von hissen in fester oder loser Anordnung bestitnint sind.
- Während tnan bisher zur Erzielung der Federung stets Zugschraubenfedern verwendet hat, Nverden erfindungsgemäß Druckschraubenfedern vorgeschlagen, die derart in den einzelnen Gurt oder die Gurtanordnung eingeschaltet sind, daß die Federenden auf die ihnen entgegengesetzt liegenden Gurtenden einwirken. Durch die neue Anwendung von Druckschraubenfedern ist der bei Zugschraubenfedern auftretende Nachteil vermieden worden, daß die Zugfedern bei Cberhelastung ihreLänge vergrößern und nicht mehr bei Aufhören der Belastung in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren. Wird die erfindungsgemäße federnde Fläche überbelastet, dann hört die Federung im Falle einer Vberbelastung auf, wenn die Druckfedern vollkommen zusammengedrückt sind, wobei aber ein Unbrauchbarwerden der Federung nicht eintreten kann.
- Außerdem hat die Verwendung von Druckfedern noch den Vorteil, daß die Montage einer federnden Fläche äußerst einfach und schnell durchgeführt Nverden kann.
- Die federnde Fläche kann unter Verwendung der Druckfedern in verschiedener Weise ausgebildet sein. Schaltet inan in einen einzelnen Gurt eine Druckfeder ein, dann ordnet man sie zwischen übereinanderliegenden Bügeln an, die von den Gurtenden ausgehen. Bei dieser Ausführung wird vorzugsweise zwischen den Federenden und den Bügeln je eine Fassung verwendet, sofern die Bügel nicht selbst zu einer Fassung oder einem Federteller ausgebildet sind. Noch einfacher gestaltet sich die Federung, wenn man gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal alle in einer federnden Fläche befindlichen Druckfedern zusarnmenfaßt, indem man die Federenden in zwei parallele Leisten eingreifen läßt. Die Gurte sind in diesem Fall mit Endschlaufen versehen und übergreifen die beiden Leisten. Die beispielsweise in einer Sitzfläche von vorne und von hinten ausgehenden Gurte sind dabei seitlich versetzt zueinander angeordnet.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
- Fig. i zeigt eine Sitzfläche von oben gesehen; Fig. 2 stellt einen Schnitt nach der,L.inie A-B der Fig. i dar; Fig. 3 veranschaulicht eine andere Ausführungsform von oben gesehen, die zugehörige Federanordnung ist in größerem Maßstab für sich in , Fig. ,4 von oben und in Fig. 5 von der Seite gesehen gezeichnet.
- Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. i und 2 gehen von der vorderen Leiste i der Sitzzarge die Gurte 2 in Parallelanordnung aus, während sich von der hinteren Zargenleiste 3 kürzere Gurte 4 nach vorne erstrecken. Jeder einzelne Gurt ist an seinem freien Ende zu einer Schlaufe 2' bzw. 4.' ausgebildet. Wie aus Fig. i ersichtlich, liegen die Gurte 2, 4 seitlich versetzt zueinander.
- In die in der Querrichtung übereinstimmend liegenden Gurtschlaufen sind zwei Leisten oder Stäbe 5 beispielsweise aus Holz eingeschohen, die sich im gezeichneten Beispiel über die ganze Sitzbreite erstrecken. Zwischen den beiden Leisten 5 sind Druckschraubenfedern 6 eingespannt, die mit ihren Enden in kleine Bohrungen 7 der Leisten eingreifen. Bei einer Sitzfläche befindet sich die Federanordnung vorzugsweise in ihrem hinteren Teil.
- Wird die federnde Fläche belastet, dann bewegen sich die beiden Leisten 5 unter Zusammendrückung der Druckfedern 6 gegeneinander, bis jeweils das Gleichgewicht zwischen Last und Federung hergestellt ist.
- Erwähnt sei noch, daß man die vorne liegende Leiste 5 auch mit der Sitzzarge fest oder gelenkig verbinden könnte, in welchem Fall die hinteren Gurte 4 in Wegfall kommen.
- Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 his 5 ist jeder Gurt in den vorderen Teil 8 und den hinteren kurzen Teil 8' geteilt. Mit jedem Gurtende ist ein beispielsweise aus Draht bestehender Bügel 9 verbunden, und zwischen die beiden über- oder aufeinanderliegenden Bügel 9 ist wiederum die Druckschraubenfeder 6 eingeschaltet. Um die Druckfeder 6 zu halten, kann jeder Bügel 9 mit einem Federteller verbunden sein. Im gezeichneten Beispiel sind besondere, beispielsweise aus Holz bestehende Fassungen io vorgesehen. Die Enden der Druckfeder 6 erstrecken sich in Bohrungen der vorzugsweise als flache Scheiben ausgebildeten Fassungen io. Die Fassungen io sind am Rande mit Nuten oder Ausnehmungen i i, versehen, in denen die beiden Bügel 9 übereinanderliegen, wie Fig. 5 zeigt. Die Bügelenden g' können in Gestalt von Haken in Ösen 12 der Gurtteile 8, 8' eingehängt sein.
- Auch hier findet bei der Belastung eine Zusammendrückung der Druckfedern 6 statt. Ebenso ist es möglich, die sich nach hinten erstreckenden Bügel 9 unmittelbar mit der Zarge zu verbinden, in welchem Fall die kurzen Gurtstücke 8' wegfallen würden.
- Bei einer tberbelastung der beschriebenen Federungen kommen entweder die beiden Leisten 5 oder die beiden Fassungen io miteinander in Berührung, von welchem Augenblick aii die Federung aufhört, ohne daß eine nachteilige bleibende Verformung der Druckfedern eintritt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Sitz- oder Liegefläche aus gespannten Gurten, insbesondere für Auflegekissen, gekennzeichnet durch eine in den Gurt derart eingeschaltete Druckschraubenfeder (6), daß die Federenden auf die ihnen entgegengesetzt liegenden Gurtenden wirken.
- 2. Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von den Gürtenden ausgehende Bügel (9) übereinanderliegen und die Druckschraubenfeder (6) zwischen sich aufnehmen.
- 3. Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Federende in eine Fassung (io) eingreift, in deren Randausnelimungen (i i) die Bügel (9) geführt sind.
- 4. Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere oder alle Druckfedern (6) einer federnden Fläche mit ihren Enden in zwei parallele Leisten (5) eingreifen, die von den Endschlaufen (2', 4') der Gurte (2, 4) übergriffen sind, die seitlich versetzt angeordnet sind.
- 5. Federnde Sitz- oder Liegefläche nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die innenliegenden Federaufnahmeteile (5, io) mit der Zarge (3) unter Weglassung der Gurtstücke (4, 8') fest oder gelenkig verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23388A DE802012C (de) | 1948-12-03 | 1948-12-03 | Federnde Sitz- oder Liegeflaeche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP23388A DE802012C (de) | 1948-12-03 | 1948-12-03 | Federnde Sitz- oder Liegeflaeche |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802012C true DE802012C (de) | 1951-02-01 |
Family
ID=7369185
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP23388A Expired DE802012C (de) | 1948-12-03 | 1948-12-03 | Federnde Sitz- oder Liegeflaeche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802012C (de) |
-
1948
- 1948-12-03 DE DEP23388A patent/DE802012C/de not_active Expired
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