DEP0023388DA - - Google Patents

Info

Publication number
DEP0023388DA
DEP0023388DA DEP0023388DA DE P0023388D A DEP0023388D A DE P0023388DA DE P0023388D A DEP0023388D A DE P0023388DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resilient
lying surface
spring
belt
surface according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

Hermann Bode in Stuttgart-Feuerbach.
Federnde Sitz- oder Liegeflache.
Die Erfindung bezieht sich auf federnde Sitz- oder liegeflächen, die im wesentlichen aus gespannten Gurten bestehen und die zum Auflegen von Kissen in fester oder loser Anordnung bestimmt sind.
Während man bisher zur Erzielung der Federung stets Zugschraubenfedern verwendet hat, werden erfindungsgemäß Drucksehraubenfedern vorgeschlagen, die derart in den einzelnen Gurt oder die Gurtanordnung eingeschaltet sind, daß die Federenden auf die ihnen entgegengesetzt liegenden Gurtenden einwirken. Durch die neue Anwendung von Druckschraubenfedern ist der bei Zugschraubenfedern auftretende Nachteil vermieden worden, daß die Zugfedern bei Überbelastung ihre Länge vergrößern und nicht mehr bei Aufkören der Belastung in ihre ursprüngliche Stellung zurückkehren. Wird die erfindungsgemäße federnde Fläche überbelastet, dann hört die Federung im Falle einer Überbelastung auf, wenn die Druckfedern vollkommen zusammengedrückt sind, woTsei aber ein Unbrauchbarwerden der Federung nicht eintreten kann.
Außerdem hat die Verwendung von Druckfedern noch den Torteil, daß die Montage einer federnden Fläche äußerst einfach und schnell durchgeführt werden kann.
Die federnde Fläche kann unter Verwendung der Druckfedern in verschiedener Weise ausgebildet sein. Schaltet man in einen einzelnen Gurt eine Druckfeder ein, dann ordnet man sie zwischen übereinander liegenden Bügeln an, die von den Gurtenden ausgehen. Bei dieser Ausführung wird vorzugsweise zwischen den Federenden und den Bügeln je eine Fassung verwendet, sofern die Bügel nicht selbst zu einer Fassung oder einem Federteller ausgebildet sind.
Foch einfacher gestaltet sich die Federung, wenn man gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal alle in einer federnden Fläche befindlichen Druckfedern zusammenfaßt, indem man die Federenden in zwei parallele Leisten eingreifen läßt. Die Gurte sind in diesem Falle mit Endschlaufen versehen und übergreifen die beiden Lei-
sten. Die beispielsweise in einer Sitzfläche von vorn und von hinten ausgehenden Gurfce sind dabei seitlich versetzt zueinander angeordnet.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Figur 1 zeigt eine Sitzfläche von oben gesehen; Figur 2 stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Figur 1 dar;
Figur 3 veranschaulicht eine andere Ausführungsform von oben gesehen; die zugehörige Federanordnung ist in größerem Maßstab für sich in
Figur 4 von oben und in
Figur 5 von der Seite gesehen gezeichnet.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 gehen von der vorderen Leiste 1 der Sitzzarge die Gurte 2 in Parallelanordnung aus, während sich von der hinteren Zargenleiste 3 kürzere Gurte 4 nach vorn erstrecken. Jeder einzelne Gurt ist an seinem freien Ende zu einer Schlaufe 2' bezw. 4' ausgebildet. Wie aus Figur 1 ersichtlich, liegen die Gurte 2, 4 seitlich versetzt zueinander.
In die in der Querrichtung übereinstimmend liegenden Gurtschlaufen sind zwei Leisten oder Stäbe 5 beispielsweise aus Holz eingeschoben, die sich im gezeichneten Beispiel über die ganze Sitzbreite erstrecken. Zwischen den beiden Leisten 5 sind Druckschraubenfedern 6 eingespannt, die mit ihren Enden in kleine Bohrungen 7 der Leisten 5 eingreifen. Bei einer Sitzfläche befindet sich die Federanordnung vorzugsweise in ihrem hinteren Teil.
Wird die federnde Fläche belastet, dann bewegen sich die beiden Leisten 5 unter Zusanmendrückung der Druckfedern 6 gegeneinander, bis jeweils das Gleichgewicht zwischen Last und Federung hergestellt ist.
Erwähnt sei noch, daß man die vorn liegende Leiste 5 auch mit der Sitzzarge fest- oder gelenkig verbinden könnte, in welchem Falle die hinteren Gurte 4 in Wegfall kommen.
Bei der Ausführungsform nach den Figuren 3 bis 5 ist jeder Gurt in den vorderen Teil 6 und den hinteren kurzen Teil 8* geteilt.
Mit jedem Gurtende ist ein beispielsweise aus Draht bestehender Bügel 9 verbunden und zwischen die beiden über oder aufeinander liegenden Bügel 9 ist wiederum die Druckschraubenfeder 6 eingeschaltet. Um die Druckfeder 6 zu halten, kann jeder Bügel 9 mit einem Federteller verbunden sein. Im gezeichneten Beispiel sind besondere, beispielsweise aus Holz bestehende Fassungen 10 vorgesehen. Die Enden der Druckfeder 6 erstrecken sich in BohrungenT δϊβ vorzugsweise als flache Scheiben ausgebildeten Fassungen 10. Die Fassungen 10 sind am Rande mit Futen oder Ausnehmungen 11 versehen, in denen die beiden Bügel 9 übereinander liegen, wie Figur 5 zeigt. Die Bügelenden 9' können in Gestalt von Haken in ösen 12 der Gurtteile 8, 81 eingehängt sein.
Auch hier findet bei der Belastung eine Zusammendrückung der Druckfedern 6 statt. Ebenso ist es möglich, die sich nach hinten erstreckenden Bügel 9 unmittelbar mit der Zarge zu verbinden, in welchem Falle die kurzen Gurtstücke 8' wegfallen würden.
Bei einer Überbelastung der beschriebenen Federungen kommen entweder die beiden Leisten 5 oder die beiden Fassungen 10 miteinander ir. Berührung, von welchem Augenblick an die Federung aufhört, ohne daß eine nachteilige bleibende Verformung der Druckfedern eintritt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1) Federnde Sitz- oder Liegefläche aus gespannten Gurten, insbesondere für Auflegekissen, gekennzeichnet durch eine in den Gurt derart eingeschaltete Druckschraubenfeder (6), daß die Federenden auf die ihnen entgegengesetzt liegenden Gurrenden wirken.
2) Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Gurtenden ausgehende Bügel (9) übereinander liegen und die Druckschraubenfeder (6) zwischen sich aufnehmen.
3) Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch 1-2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Federende in eine Fassung (10) eingreift, in deren Handausnehmungen (11) die Bügel (9) geführt sind.
4) Federnde Sitz- oder Liegefläche nach Anspruch 1, dadurch ge-
kennzeichnest, daß mehrere oder alle Druckfedern (6) einer federnden Fläche mit ihren Enden in zwei parallele Leisten (5) eingreifen, die von den Endschlaufen (2·, 4') der Gurte (2, 4) Übergriffen sind, die seitlich versetzt angeordnet sind.
5} Federnde Sitz- oder Liegefläche nach vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die innen liegenden Federaufnahmeteile (5, 10) mit der Zarge (3) unter Weglassung der Gurtstücke (4, 8') fest oder gelenkig verbunden sind.

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH507691A (de) Stützkörper mit einem Federkörper, dessen Federelemente in ihrem elastischen Widerstand mittels einer Spannvorrichtung einstellbar sind
EP0150873A2 (de) Matratzenrost
DE10224060C1 (de) Kopfstütze für einen Fahrzeugsitz
DE69706289T2 (de) Sitzgestell mit kontrollierter passiver Verformung
DE2447739B2 (de) Gefederter Zusatz-Sitz
DE2055379C3 (de) Höhen- und neigungsverstellbarer abgefederter Fahrzeugsitz
DEP0023388DA (de)
DE3817977C2 (de)
DE3406299A1 (de) Rost fuer einen sitz oder ein bett
EP0539644B1 (de) Lattenrost für ein Bett
DE802012C (de) Federnde Sitz- oder Liegeflaeche
EP2322060B1 (de) Matratzensystem für ein Bett
EP3320806B1 (de) Federleistenanordnung, unterfederung und matratze, jeweils mit einer solchen federleistenanordnung
CH265467A (de) Ruhemöbel.
DE10349146B4 (de) Federelement für ein Unterbett
DE264717C (de)
DE287162C (de)
DE9411348U1 (de) Bett
DE20207959U1 (de) Lattenrost
DE2156831A1 (de) Matratzenrahmen
DE1654385C3 (de) Matte für Liege-, Sitz- und Stützflächen
DE1910397C (de) Zweiteilige Schnalle
DE19945735A1 (de) Federungselement für ein Lattenrost
DE174138C (de)
DE3921757A1 (de) Stuhl, insbesondere buerostuhl