DE801641C - Vielfachumschalter fuer Rundfunkempfaenger, insbesondere Wellenbereichumschalter - Google Patents

Vielfachumschalter fuer Rundfunkempfaenger, insbesondere Wellenbereichumschalter

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DE801641C
DE801641C DEP6054A DEP0006054A DE801641C DE 801641 C DE801641 C DE 801641C DE P6054 A DEP6054 A DE P6054A DE P0006054 A DEP0006054 A DE P0006054A DE 801641 C DE801641 C DE 801641C
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DE
Germany
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switch
contact
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sheet metal
contacts
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DEP6054A
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English (en)
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Carl Baer
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/54Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having at least five or an unspecified number of operative positions
    • H01H19/56Angularly-movable actuating part carrying contacts, e.g. drum switch

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

  • Vielfachumschalter für Rundfunkempfänger, insbesondere Wellenbereichumschalter Die Erfindung bezieht sich auf einen solchen Vielfachumschalter für Rundfunkempfänger, insbesondere Wellenbereichumschalter, bei dem der zylindrische Innenmantel eines rohrförmigen Isolierstoffsockels zwei hintereinanderliegende Reihen von ortsfesten Kontakten, eine im Innern des Sockels angeordnete drehbare Isolierstoffschaltwalze dagegen mehrere in Längsrichtung der Walze sich erstreckende Kontaktbrücken zur Verbindung von Kontakten der beiden ortsfesten Kontaktreilien trägt. Bei einem bereits bekannten Schalter dieser Art besteht der Isolierstoffsockel aus einem einstöckigen Rohr, (las an seinen Enden durch zwei zur Lagerung der Schalterwelle dienende Isolierstoffplatten abgeschlossen ist. Die ortsfesten Kontakte sind durch die inneren Enden von die Wandung des Sockels durchquerenden massiven Bolzen gebildet, die mit dem Sockelrohr bei dessen Herstellung verpreßt sind. Die Kontaktbrücken an der Schaltwalze bestehen nach Art von Kontaktbürsten je aus mehreren im wesentlichen U-förmig gebogenen Federblechstreifen, die mit ihrem Mittelteil an der Walze befestigt sind, während die Stirnkanten ihrer Schenkel an den ortsfesten l#,ontakten anliegen. Wenngleich dieser bekannte Schalter im Vergleich zu anderen Wellenumschaltern den Vorteil einer gedrungenen Bauform aufweist, hat er doch eine Reibe von schwerwiegenden Mängeln. So verursachen die den rohrförmigen Sockel durchdringenden dicken Bolzen, von denen in jeder Reihe eine größere Anzahl vorhanden ist, eine beachtliche Schwächung des Schaltersockels, die leicht zu einem Bruch des Sockels führen kann. Ferner erfordern sie einen erheb lichen Aufwand an Messing, d. h. an Sparmetall. Die aus U-förmig gebogenen Blattfedern bestehenden Kontaktbrücken sind nicht geeignet, den für schwache Hochfrequenzströme erforderlichen gleichmäßigen Kontaktdruck zu gewährleisten, zumal die Blattfedern beim Auflaufen auf die gegenüber der inneren Mantelfläche des Sockels vorspringenden Enden der ortsfesten Kontaktbolzen leicht verbogen werden können. Dazu kommt; daß die Kontaktbrücken die ortsfesten Kontakte nicht mit flächigen Teilen, sondern nur mit den Endkanten der Blattfederschenkel berühren, was insbesondere bei schwachen Hochfrequenzströmen ungünstig ist und in Verbindung mit dem ungleichmäßigen Kontaktdruck dazu führt, daß bei Verwendung des Schalters in Rundfunkgeräten Störgeräusche entstehen. Solche Störgeräusche können auch deshalb leicht auftreten, weil die Schaltwalze in ihren verschiedenen Schaltstellungen nicht verrastet ist und deshalb keine Gewähr dafür besteht, daß die Kontaktbrücken immer richtig auf die ortsfesten Kontakte eingestellt sind.
  • Die Erfindung bezweckt, die geschilderten Mängel zu beseitigen und einen Vielfachumschalter der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der nicht nur eine gedrungene, raumsparende Bauart hat, sondern sich gleichzeitig einerseits durch einen sparsamen Verbrauch an Kontaktbaustoff, wie Messing o. dgl., anderseits dadurch auszeichnet, daß eine möglichst großflächige Berührung zwischen den beweglichen Kontaktbrücken und den ortsfesten Kontakten sowie ein überall guter und gleichmäßiger Kontaktdruck gewährleistet ist. Dabei soll der Umschalter einfach und übersichtlich im Aufbau sein und eine besonders wirtschaftliche Fertigung ermöglichen. Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die ortsfesten Kontakte des Vielfachtunschalters aus mit ihnen einstöckige, radiale Anschlußfahnen aufweisenden zylinderabschnittförmigen Blechplättchen bestehen, die am Sockel in der Weise gehalten sind, daß ihre Anschlußfahnen in radiale Nuten an den einander zugekehrten Stirnflächen von mehreren den rohrförmigen Sokkel bildenden Isolierstoffringen eingelegt und auf deren Außenseite abgekröpft sind, während die beweglichen Kontaktbrücken aus in Aussparungen der Isolierstoffwalze radial geführten U-förmigen Blechbügeln bestehen, die je unter Wirkung von zwei an den kontaktgehenden Enden der Bügel angeordneten Druckfedern stehen. Zweckmäßig sind dabei die zylinderabsclinittförmigen Metallplättchen der Sockelkontakte noch dadurch zusätzlich in ihrer Lage gesichert, daß sie mit ihren Stirnkanten an inneren, ringsumlaufenden Vorsprüngen der beiden Endringe des Sockels sowie gegebenenfalls gleichzeitig an dem einwärts vorspringenden mittleren Sockelring führen.
  • Während die Kontaktbrücken im allgemeinen in bekannter Weise eine \"erbindung zwischen den in N-erschiedenen 12eihen angeordneten ortsfesten Kontakten bewirken, kann ein Teil oder wenigstens eine Brücke erfindungsgemäß auch zur gleichzeitigen Verbindung eines ortsfesten Kontaktes der einen Reihe mit zwei ortsfesten Kontakten der anderen Reihe benutzt werden, indem die Kontaktbrücke an einem Ende entsprechend verbreitert ist. Die verbreiterte Brücke steht dabei unter Wirkung von drei Druckfedern, von denen je eine einer kontaktgebenden Stelle der Brücke zugeordnet ist. Die kontaktgebenden Teile der Brücken sind zweckmäßig nockenartig ausgepreßt.
  • Der rohrförmige Sockel des Schalters ist an seinen Stirnenden durch zwei mit Hilfe von durchgehenden, gleichzeitig die drei Isolierstoffringe zusammenhaltenden Nieten befestigte Blechplatten abgeschlossen, die als Lagerschilde für die Schalterwelle dienen, und von denen eine gleichzeitig als Rastenscheibe ausgebildet ist. Der Schalter wird durch zwei an der Schaltwalze angeordnete, in radialer Richtung unter Federdruck stehende Rollen verrastet, die in zwei je an einer Kante mit Rasten versehene Bogenschlitze einer Abschlußplatte eingreifen. Die Drehachsen der Rollen können als Stabfedern ausgebildet und von den beiden Schenkeln eines U-förmigen Drahtbügels gebildet sein, der gleichzeitig als Bitnehmer für die Schaltwalze und als axialer Anschlag für die Schalterwelle dient, indem er mit seinem Mittelteil in einer Querbohrung der Welle sitzt, während er mit seinen Schenkeln durch zwei gegenüberliegende Längsschlitze der Walze hindurchgreift.
  • Wie leicht ersichtlich, hat der Vielfachumschalter nach der Erfindung eine gedrungene, raumsparende Bauform. Sowohl die ortsfesten Kontakte samt zugehörigen Anschlußfahnen als auch die beweglichen Kontaktbrücken können aus dünnem Blech (etwa von o,6 mm Stärke) gestanzt und gepreßt sein, wodurch trotz verhältnismäßig großflächiger Ausbildung der Kontakte der Aufwand an Messing gering ist. Durch die Anordnung je /einer Druckfeder an jeder Kontaktstelle der Brükken ist ein guter und gleichmäßiger Kontaktdruck gewährleistet, während gleichzeitig eine Flächenberührung zwischen den Brücken und den ortsfesten Kontakten stattfindet. Damit sind die besonders hei schwachen Hochfrequenzströmen sehr wesentlichen Voraussetzungen für einen guten Stromübergang erfüllt, so daß die Entstehung von Störgeräuschen in einem mit dein Umschalter ausgestatteten Rundfunkgerät vermieden ist. Für diesen Erfolg ist zugleich bedeutsam, daß der Schalter in seinen verschiedenen Schaltstellungen wirksam verrastet ist, und daß die Kontaktbrücken beim Schalten auf den ortsfesten Kontakten schleifen, so daß sich an den wirksamen Flächen keine Oxydschicht bilden kann, sondern stets reine Metallflächen miteinander in Berührung kommen. Wie ferner ersichtlich, hat der Schalter einen einfachen und übersichtlichen Aufbau. Die einschließlich ihrer Fahnen fertig gebogenen bzw. gepreßten ortsfesten Kontakte brauchen nur in die zugehörigen Ringe des Sockels und die beweglichen Kontaktbrücken mit ihren Federn nur in die Aussparungen der Schaltwalze eingesetzt zu werden. Alle Kontakte sind nach dem Zusammensetzen des Sockels und dem Einfügen der Schaltwalze in die Schaltkammer ohne weiteres in ihrer Lage gesichert, so daß keine besonderen Befestigungsmittel angebracht zu «-erden brauchen. Der mit seinem Mittelteil in einer Querbohrung der Schalterwelle eingreifende Drahtbügel, der gleichzeitig als Mitnehmer für die Schaltwalze, als Anschlag für die Schalterwelle sowie an seinen Schenkeln als Achsen und Stabfedern für die Rastenrollen dient, stellt ein besonders wirksames 1\-Iittel zur Vereinfachung der Bauart des Schalters dar. Die auf die Schenkelenden des Bügels aufgesteckten Rollen können in einfacher Weise dadurch gegen Axialverschiebung gesichert sein, daß sie sich mit kleinen Flanschen einerseits an den Rändern der die Rasten enthaltenden Schlitze einer Stirnplatte, anderseits an einem Innenflansch des benachbarten Isolierstoffringes des Sockels abstützen.
  • Bei einem Urischalter mit in einem radialen Einschnitt einer Schaltwalze gelagerten Doppelkontaktrolle ist es bekannt, aus Stanzlingen aus dickem Blech bestehende ortsfeste Kontakte in Nuten eines die Schaltwalze umgebenden Isolierstoffringes anzuordnen und durch zwei die Schaltkammer abschließende Isolierstoffplatten abzudecken. Bei diesem Schalter sind die Kontaktstücke gegen radiale Verschiebung durch an ihren Enden vorgesehene seitliche Verbreiterungen gesichert, die teils außerhalb des Sockelringes, teils in Erweiterungen der radialen Nuten liegen. Die mit der Doppelkontaktrolle der Schaltwalze zusammenw irkenden Flächen der ortsfesten Kontakte werden von den geschnittenen und deshalb rauhen Stirnkanten der Stanzlinge gebildet. was insbesondere in Verbindung mit der Ausbildung des die ortsfesten Kontakte überbrückenden Teiles des beweglichen Schaltkontaktes als Doppelrolle eine mangelhafte Berührung ergibt. Für die Doppelkontaktrolle ist nur eine einzige, auf ihre Aclise drückende Feder vorhanden, so daß ein gleichmäßiger Kontaktdruck an allen Kontaktstellen nicht gewährleistet ist. Obwohl die ortsfesten Kontakte aus Blech gefertigt sind, ist der dafür erforderliche Messingaufwand verh:iltnismäliig groß. weil im Hinblick darauf, daß die Stirnkanten der Stanzlinge die wirksamen Kontaktflächen bilden sollen, für die ortsfesten Kontakte ein besonders dickes Blech ver-'wendet werden muß. :\ucli für die Doppelkontaktrolle wird verhältnismäßig viel -Metall gebraucht. Die Verrastung des Schalters geschieht durch die Kontaktrolle, zu welchem Zwecke die vom Isolierstotti-irig und deti darin eingebetteten Kontaktstücken gebildete -;clialtkaininer sternförinig ausgebildet ist. Diese Sternform bedingt in Verbindung mit den in Urweiterungen der Nuten des Isolierstoftritiges liegenden Verbreiterungen der Kontaktstücke eine große Wandstärke des Isolierstoffringcs und damit eine verhältnismäßig große Grundfläche des Schalters. Endlich können sich an den Kontakten leicht Oxydschichten bilden, weil wegen der Verwendung) einer drehbaren Kontaktrolle keine Schleifbewegung erfolgt, also eine selbsttätige Reinigung der Kontakte nicht stattfindet. Alle diese Mängel, welche den bekannten Schalter für die Verwendung als Umschalter für schwache Hochfrequenzströme, insbesondere als Wellenbereichumschalter an I2,undfunkgeräten ungeeignet machen, sind bei dem den Erfindungsgegenstand bildenden Schalter vermieden.
  • Bei einem Drehschalter mit sämtlich in einer Reihe angeordneten ortsfesten Kontakten und in Schlitzen einer Schaltscheibe drehbar und verschiebbar geführten Kontaktbrücken ist es bereits bekannt, die Kontaktbrücken an beiden Enden durch eine Feder zu belasten. Dabei bestehen die Kontaktbrücken aus Stanzstücken aus dickem Blech, und die wirksamen Kontaktflächen sind durch bogenförmig verlaufende Schnittkanten gebildet. Die Brücken wirken mit den gewölbten Mantelflächen von aus zylindrischen Bolzen bestehenden ortsfesten Kontakten zusammen, die in Nuten an der Innenseite eines Isolierstoffringes mit Hilfe von Schrauben gehalten sind, die durch radiale Bohrungen des Isolierstoffringes in mit Gewinde versehene Querbohrungen der Bolzen eingeschraubt sind. Dieser bekannte Schalter besitzt eine sehr große Grundfläche, erfüllt also nicht die bei der Erfindung gestellte Bedingung einer gedrungenen und raumsparenden Bauweise. Außerdem ist die Berührung der Kontaktbrücken mit den ortsfesten Kontakten mangelhaft, so (laß der Schalter sich für schwache Hochfrequenzströme und insbesondere für Rundfunkgeräte nicht eignet, zumal eine wirksame Verrastung des Schalters in seinen verschiedenen Schaltstellungen fehlt. Endlich ist auch der Metallaufwand für die Kontakte ziemlich erheblich.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt. Dabei zeigen Fig. r bis 3 einen Wellenbereichumschalter in Seitenansicht, Vorderansicht und Ansicht von der Rückseite, Fig. I einen Längsschnitt nach der Linie A-A in F i g. 6, Fig. 5 einen Längsschnitt nach der Linie B-B in Fig. 6, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie C-C in Fig. 5, Fig.7 eine als Rastenscheibe dienende Stirnplatte in Ansicht, Fig. 8 eine etwas abgeänderte Ausführungsform im Schnitt nach der Linie C-C in Fig. 6, Fig. c) die linke Hälfte der Fig. 8 in einem etwas vergrößerten Maßstabe.
  • Der Schalter besitzt einen im wesentlichen rohrförmigen Sockel, der aus drei hintereinanderliegenden Iolierstoffringen 1, 2. 3 von rechteckigem Querschnitt besteht. Die beiden Endringe 2, 3 weisen je einen kleinen Innenflansch 15 zum teilweisen Abschluß des vorn Sockel umschlossenen Schaltraumes auf. An der Vorder- und Rückseite des Sockels befindet sich je eine Stirnplatte I, 5 aus Blech, die an drei Vorsprüngen des benachbarten Endringes anliegt. Die drei Isolierstoffringe 1, 2, 3 und die beiden Stirnplatten :I, 5 sind durch drei Niete 6 verbunden, die durch achsparallele Bohrungen bzw. Löcher der Ringe und der Scheiben hindurchgesteckt sind.
  • In der vorderen Stirnwand .I sind zwei Gewindelöcher 16 zum Eingriff zweier Schrauben vorgesehen, mit denen der Schalter an einer Gerätewand, lfontageplatte o. dgl. befestigt wird. In den metallenen Stirnplatten q.., 5 ist eine Welle 7 gelagert, die hinten eine im Hohlraum des Schaltersockels 1, 2, 3 angeordnete Schaltwalze 8 aus Isolierstoff, vorn dagegen einen nicht dargestellten Handgriff trägt. Die Walze 8 ist mit der Welle 7 durch einen im wesentlichen U-förmigen Bügel 9, i o aus federndem Draht gekuppelt, der mit seinem Mittelteil9 in einer Querbohrung der Welle sitzt, wohingegen seine Schenkel io in zwei radiale und längs durchlaufende Schlitze i i der Walze 8 eingreifen. Der Mittelteil 9 des Bügels sichert durch ll)stützung an der vorderen Stirnplatte q gleichzeitig die Welle 7 gegen Verschiebung nach vorn, während ihre entgegengesetzte Verschiebung. durch Abstützung einer Schulter des abgesetzten hinteren Wellenendes an der hinteren Stirnplatte 5 verhindert ist. Die Schenkel io der Bügel 9, io ragen nach hinten aus den Schlitzen i i der Schaltwalze 8 heraus und dienen als Träger bzw. Drehachsen für zwei Rastenrollen 12, die auf die Schenkelenden frei drehbar aufgesteckt sind. Die Kastenrollen 12 befinden sich in zwei in Durchmesserrichtung gegenüberliegenden, an ihrer äußeren Bogenkante mit mehreren, z. B. je drei Kerben oder Rasten 13 versehenen Bogenschlitzen 1q. der hinteren Stirnplatte 5 und werden durch die nach Art von Stabfedern wirkenden Schenkel io der Drahtbügel radial nach außen bzw. in die Rasten 13 gedrückt. Außer zur Verrastung des Schalters dienen die Rollen 12 gleichzeitig im Zusammenwirken mit den Enden der Bogenschlitze 1q zur Begrenzung der Drehung der um etwa 8o° hin und her drehbaren Schaltwalze B. Die Rollen 12 sind gegen Verschiebung auf den Bügelschenkeln io dadurch gesichert, daß sie sich mit kleinen Bunden oder Flanschen einerseits an den Rändern der Bogenschlitze 1:I, anderseits am Innenflänsch 15 des hinteren Isolierstoffringes 3 des Sockels abstützen. Die aus den Bogenschlitzen 14 und den Rollen 12 bestehende Kastenvorrichtung ist durch eine aus dünnem Blech bestehende, flach gewölbte Kappe 17 abgedeckt, die an der Platte 5 mit Hilfe von tun deren Rand gebogenen Zungen angeklammert ist.
  • Die Endringe 2, 3 des Schaltersockels tragen an ihrer inneren 1Nlantelfläche je eine Reihe von in kleinen Abständen angeordneten ortsfesten Kontakten 18 und i9, die je aus einem zy#linderabschnittförmigen Blechplättchen bestehen. Die Kontaktplättchen führen sich mit ihren Stirnkanten einerseits an den Innenflanschen 15 der beiden Endringe 2, 3, anderseits an dem gegenüber letzteren etwas einwärts vorspringenden mittleren Sockelring i. Sie sind in ihrer Lage durch mit ihnen einstückige Anschlußfahnen 2o gehalten, die zwischen dem zugehörigen Endring 2 bzw. 3 und dem Mittelring i radial nach außen geführt sind. Die Anschlußfahnen 2o greifen nämlich in radiale Nuten 21 an den Stirnflächen des Mittelringes i ein und sind an der Außenseite des Sockels abgekröpft, wodurch eine Verschiebung der Fahnen 2o und der damit zusammenhängenden Kontaktplättchen 18, i9 sowohl in Drehrichtung des Schalters als auch in radialer Richtung verhindert ist. Die Abkröpfungen 22 der Anschlußfahnen 20 liegen in äußeren Ringnuten des Schaltersockels, die durch ringsumlaufende Aussparungen 23 an den Endringen 2, 3 gebildet sind. An ihren einander benachbarten Endkanten sind die Kontaktplättchen 18, i9 nur durch Luftspalte voneinander getrennt, was insofern vorteilhaft ist, als die Kontaktbrücken der Schaltwalze nicht an zwischen den ortsfesten Kontakten liegenden Isolierstoffflächen schleifen und dort einen Metallabrieb erzeugen können. Der Anschluß der Leitungen an die Kontakte geschieht im Beispiel durch Löten, weshalb die außen am Sockel frei stehenden Endteile der Fahnen 20 mit kleinen Löchern versehen sind. Gewünschtenfalls können die Enden der Fahnen aber auch zu Schraubklemmen ausgebildet oder mit solchen versehen sein. Die Zahl der ortsfesten Kontakte 18 und i9 in jeder Reihe bzw. jedem Endring 2 und 3 und ihre Bogenlänge, die bei den verschiedenen Kontakten beliebig unterschiedlich gewählt werden kann, hängen von der auszuführenden Schaltung ab.
  • Am Mantel der SclialtN, alte 8 ist eine gleichfalls der gewünschten Schaltung entsprechende Anzahl von in Längsrichtung der Walze sich erstrekkenden Kontaktbrücken 24 und 25 zur Verbindung der ortsfesten Kontakte vorgesehen. Die Brücken 2,4, 25 bestehen aus im wesentlichen U-förmig gebogenen Blechplatten, die in Aussparungen 26 der Schaltwalze radial verschiebbar geführt sind. Sie stehen unter Wirkung von sie auswärts bzw. gegen die ortsfesten Kontakte drückenden Federn 27, die sich gleichfalls in den "lussl)arungen 26 führen. Beim Drehen der Schaltwalze 8 gleiten die Brükken 2,4, 25 dort, wo sie von den ortsfesten Kontaktplättchen i8, i9 ablaufen, mit ihren mittleren Teilen auf dein einwärts vorspringenden Mittelring i des Sockels, der somit als Gleit- und Stützfläche für die Kontaktbrücken beim Schaltvorgang dient. Da die Brücken sich in Längsrichtung der Schaltwalze erstrecken, stellen sie in erster Linie Verbindungen zwischen den in verschiedenen Reihen liegenden ortsfesten Kontakten 18 und i9 her. In manchen Fällen ist jedoch auch eine Verbindung zwischen ortsfesten Kontakten der gleichen Reihe erforderlich. Um diese zu ermöglichen, können eine oder mehrere Kontaktbrücken an einem Ende verbreitert sein, wie dies im gezeichneten Beispiel bei der Brücke 25 gezeigt ist. Um einen guten Anpressungsdruck zu erzielen, ist jeder Kontaktstelle der Brücken 24, 25 eine eigene Feder 27 zugeordnet. Dementsprechend stehen im Beispiel die Brücken 24 unter `'Wirkung von zwei an ihren mit den ortsfesten Kontakten zusammenwirkenden Enden angeordneten Federn, während bei der Brücke 25 am einen Ende eine Feder, am
    anderen Ende dagegen zwei ucbeneinanderliegende
    Federn ccrrgesellen sind. 1)ie mit dcti ortsfesten
    Kontakten in ltet-iilirting tretenden Teile der Kon-
    taktl)riicken 24. 2; sind ferner zur lrzielutig einer
    nuten Anlage nocketlartig ausgcpreßt. Dalwi «-eisen
    die Irrüchen 21 11i1 beiden l:u<len je eine Aus-
    pressung auf. @c()lliiige'geti die Irrricke 25 an einem
    Ende eine. am anderen linde dagegen zwei Aus-
    pressun gell hat.
    Irci dein abge;in<lertcn lrcispicl nach Fig. S 1111c1 9
    umgreift der mittlere Bring r des rohrförmigen Sok-
    kels mit an sötten 1>eidetl Stirnseiten vorgesehenen
    Kragen 28 die an ihren unieren Stirnseiten etwas tu
    gesetzten l:itdr-ing(2 2. 3. )\ ()durch die drei den Sockel
    bildenden l#,'itl,ge i. -2 u11(1 3 ancinamler geführt und
    zentriert sind. Die :\tlschlul.ifahnetl 20 der SOCkeI-
    kontaktc t`, i9 liegen dalwi in Nuten 21 der Iwiden
    Eudrit>ge 2. 3 und sind 11111 die Kragen 28 heruni-
    gekröpft.
    Die Ausführung gemäh lig. d und 9 unter-
    scheidet sich c0111 lret@l)icl flach Vig. i bis j -ceiter
    dadurch, cla[i die inneren ritigsutnlaufenden Vor-
    sprünge i ; der @indritlge 2, 3 als Gleit- und Stütz-
    flächen für <Nie I@@)tltahtlrrüchcn 2l. 25 der Schalt-
    walze heim Sdmhcorgmlg (dienen. Zu dein Zweck
    halsen sie im wescntliclien clie I#orl11 Von breiten,
    aber wenig ( rrsl)ringetlden 1 rindern. «-elche die
    Enden der hc»ltahtlrrückerl filrei-greifetl. 1)e1 nItt-
    lere sockclring 1 springt flicht hehr eimcärts Vor.
    1-Ieim Drelleil der SC11altWalZe 8 gleiten deshalb die
    Kcmtahtlrrüchetl 21. 2; (101t. \\o sie die Sockelkon-
    taktpliittchett i@. 1o verlassen, auf den vorspri»gen-
    dcn lrüllciertl i ; clrr Iaiclrill@re. was vorteilhafter ist
    als das (@1@@IL'll ihrl'r mittleren Teile auf (1e111 Mlttel-
    ring r. _\111.4(r als (NIMM für die Kontakt-
    brücketl der Schaltwalze kliiwii die ringsttmlaufen-
    den \-c;i-sprünge 15 der Kldritlge 2. 3 m iecler wia
    beint cl-sien I;eispiel z111- Viihrmig der zylindcral)-
    scllnittf<irntigetl Sockelkc»a:d;tl>lüttcllcn t@. i9 an
    deren :iulrerell @tinlkatltetl dienen.
    Im Rahmen der liriinclullg sind _\lr:in<lerungen
    des dargestclltcti @reislricles sowie andere Aus-
    führullgsfc»-tnell micl :\nwendungcn niiiglicli. So
    köiitttc'ti insbesondere z%\ei oder mehrere je aus
    eincni rolir@iirmigetl Sc)clccl reit ortsfesten Kon-
    takten tuld ('hier Scli;tltt\-;tlze mit Krnltaktbrücketl
    hestelleitdc Schalteili'leiten ill -\chsrichtltng hinter-
    einander angeordnet seile. c\,,l)ei die Sclittlt\c<i.lzcit
    s ännlich auf Welle sitzen.
    #

Claims (1)

  1. h,\ 1'E\T-\SSPHCCllE: r. \-ielfacllulllscllalter für IW n<lfunl;emlrfain- gcr, itlslr.sc)uclere \1 ellelilrereichumschalter, bei dein der zclitldris#llc hinenmantcl eines rohr- fiirinigetl lsc)lic.lst,@t@socl<els hintereinander- liegen (k. IZc'illen \()1l @)rtsfestc»1 Kontakten, eine im 11111e1-11 cles S@)c kcls <ul;rccrr<hlctc, dl-chbare Isc)lierstc)1fwalze dagegcll in , 1_fiilgsriclltttng der \\-alzc sich hcmtaktbrück@n zur Verbindung %c,11 Kontakten der cerschiedetlell ortsfest('tlc)ntaktr-eillen trägt. dadurch ge- kennzeichnet, dal# die crrt@festeu Rolltakte aus mit ihnen eilistüchige, radiale Alischlulifahlien
    aufvceisenden z@linderabschtiittförtnigen Blech- 1)lättcllcl1 (1S, t9) bestellen. die a111 Sockel in der Weise gehalten sind, daß ihre Anschluß- fallnen (20) in radiale -Nuten (21) an den ein- ander zugekehrten Stirnflächen von mehreren den rohrförmigen Sockel bildenden Isolierstoff- ringen ( r. 2, 3) eingelegt und auf deren Außen- seite algekri>pft sind, während die beweglichen hontaktl)rücken aus in Aussparungen der I soliersm9waNe radial geführten U-förmigen lrl('clll)iigelll (2I, 23) bestehen, die je unter Wirkung von zwei an den kontaktgellenden linden der Bügel angeordneten Druckfedern stehen. ?. \`iclfachutnschalter nach Anspruch r, da- durch gekennzeichnet, daß die Kontaktplättchen (1R, i9) init ihren Stindcanten an inneren, rings- umlaufclulen Müpriingen (i3) der Neiden Endringe (2, 3) sc)wie gegebenenfalls an dem gegenüber den Endringen einwärts vorspringen- den mittleren Ring (i) des Sockels geführt sind. 3. \`ielfachumschalter nach Anspruch i, da- <1Lirch gekennzeichnet, claß wenigstens eine der hrnltal;tlu-ücken (23) zur gleichzeitigen Ver- lrindtuig eines ortsfesten Kontaktes der einen Rcille ntit z)cci ortsfesten Kontakten der an- deren Reihe an einem linde verbreitert ist und unter Wirkung von drei je einem kontakt- gd@@ 11(1c»1 Teil des Bügels zugeordneten Druck- feder( (2;) Stellt. d. Viclfachulrischalter nach Anspruch i und inslrcson<lere ;. dadurch gekennzeichnet. <l aß die ktmtaktgel)enden Teile der BleclArücken . 25) nackenartig ausgepreßt sind. ,,. \'iclfachumschalter nach -Anspruch i. da- durch geketinzeiclinet, daß die die Anschluß- fahnen (2o) der ortsfesten Kontaktplättchen (1S, io) enthaltenden Nuten (2r) der lsoIicr- stoffriiigt, des Sockels in all (1C@s@tl AItl.ienseite allgeordnete. ringsur111aufende Aussparungen (2» zinn Eingriff der \l)kröl)ftitigcn der Fahrten münden. 6. \-ielfachuinschalter nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Sockel an seinen Stirnenden durch z,#%-ei mit Hilfe coil durchgehenden, gleichzeitig die Iso- llet'stl)l1@rIt1L,''C (1, 2, 3) zLlSatlltlletlllaltetldell iete ((i) befestigte Blechplatten (d, 3) al)ge- sclll()ssen ist. die als 1-a"erscliil<le für die Schalterwelle (7) dienen Und Voll <lcilcll eitre (5) gl(tclizcittg als Vastenschetbe ausgclllldet ist. \'ielfachtinischalter nach Ansl)ruch t und itislre@;c>tlclere (i, dadurch gekennzeichnet, daß für die \errastung des Schalters all teer Schalt- walze (S) zwei in radialer Richtung unter I' eder<lruch stehende I"ollell (12) vorgesehen sind. die in z)cei je an einer Kante tnit Rasten ccrseliene lrogensclllitze (1.l) einer lrlechldatte (; ) eingreifen. \-ielfachumschalter nachAnspruch 1 und j. dadurch gel:etiiizc#iclitiet. (1a13 die Drehachsen (t o) der Rastertrollen (12) 1-o11 Stal)fcclern ge- bildet sind.
    9. Vielfachumschalter nach Anspruch 1, und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabfedern (io) von den beiden Schenkeln eines U-förmigen Bügels (9, io) aus Federdraht gebildet sind, der gleichzeitig als Mitnehmer für die Schaltwalze (8) und als axialer Anschlag für die Schalterwelle (7) dient, indem er mit seinem Mittelteil (9) in einer Querbohrung der Welle (7) sitzt, während er mit seinen Schenkeln (io) durch zwei gegenüberliegende Längsschlitze (ii) der Walze (8) hindurchgreift. io. Vielfachumschalter nach Anspruch i und 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die als Rastenscheibe dienende Blechplatte (5) samt Rastenrollen (12) durch eine an der Platte (5) angeklammerte flache Blechkappe (17) abgedeckt ist. i i. Vielfachumschalter nach Anspruch i und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kastenrollen (12) je mit einem kleinen Bund oder Flansch einerseits an den Rändern der Bogenschlitze (14) anderseits an den Innenflanschen (15) des Endringes (5) des Sockels axial geführt sind. 12. Vielfachumschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbrücken (24, 25) der Schaltwalze (8) beim Drehen der letzteren mit ihren Enden auf inneren, ringsumlaufenden Vorsprüngen (15) der beiden Endringe (2, 3) gleiten. 13. Vielfachumschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (1, 2, 3) des Sockels durch an den Stirnseiten des mittleren Ringes (i) vorgesehene, die Endringe umgreifende Kragen (28) aneinandergeführt und zentriert sind. 14. Vielfachumschalter nach Anspruch i und i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußfahnen (2o) der Sockelkontaktplättchen (18, ig) in Nuten (21) an den inneren Stirnflächen der Endringe (2, 3) liegen und um die Kragen (28) herumgekröpft sind.
DEP6054A 1948-10-02 1948-10-02 Vielfachumschalter fuer Rundfunkempfaenger, insbesondere Wellenbereichumschalter Expired DE801641C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085593B (de) * 1952-06-28 1960-07-21 Henri Louis Chambaut Elektrischer Drehschalter
DE3611495A1 (de) * 1986-04-05 1987-10-08 Bbc Brown Boveri & Cie Kompakter elektrischer stufenschalter

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