DE800728C - Schuhabsatz - Google Patents

Schuhabsatz

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DE800728C
DE800728C DEP5590A DEP0005590A DE800728C DE 800728 C DE800728 C DE 800728C DE P5590 A DEP5590 A DE P5590A DE P0005590 A DEP0005590 A DE P0005590A DE 800728 C DE800728 C DE 800728C
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DE
Germany
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heel
shoe heel
shoe
parts
disc
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Expired
Application number
DEP5590A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Messerschmidt
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B21/00Heels; Top-pieces or top-lifts
    • A43B21/36Heels; Top-pieces or top-lifts characterised by their attachment; Securing devices for the attaching means
    • A43B21/42Heels with replaceable or adjustable parts, e.g. top lift
    • A43B21/433Heels with replaceable or adjustable parts, e.g. top lift rotatably mounted

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Schuhabsatz, der bei gleicher "Materialbeschaffenheit gegenüber (lern bis jetzt üblichen Normalabsatz mehr als die dreifache Lebensdauer und dabei noch die Eigenschaft der äußerst leichten Auswechselbarkeit besitzt.
  • Davon ausgehend, daß die hintere Kante des Schuhabsatzes dem weitaus größten Verschleiß unterworfen ist, hat man eine Reihe Lösungen geschaffen, diesem Problem zu begegnen. In der Hauptsache zeichnen sich zwei Richtungen ab. Die eine Richtung ist, die gefährdete Stelle durch Aufnageln von härterem und widerstandsfähigem Material zu schützen. Hierunter fällt die Benagelung, die Anbringung von eisernen Plättchen. Kanten (sog. Hufeisen tisw.). Dieser Weg ist durch (las Geräusch. das der so geschützte Schuh beim Gehen verursacht, unbeliebt. Aber auch der dadurch bedingte harte Gang und nicht zuletzt der Umstand, daß die abgelaufenen Schutzeisen immer wieder <.furch Annageln neuer ersetzt werden müssen, leidet der eigentliche Absatz außerordentlich. Die zweite Richtung sieht vor, den abgetretenen Absatzfleck ganz oder auch teilweise abzunehmen und ihn durch einen neuen zu ersetzen. Zur Erleichterung dessen sind die Absätze normalisiert, so daß man einen fertig zugeschnittenen Fleck nur aufzunageln braucht. Hierzu gehört eine gewisse Geschicklichkeit, so daß in den seltensten Fällen der Träger des Schuhes selbst diese Arbeit vornimmt. Der eigentliche Absatz des Schuhes leidet auch hier durch wiederholten Wechsel wie im ersten Falle. Weiterhin nimmt dieser Weg eine große Materialvergeudung mit in Kauf, da der abgenommene Fleck immer nur an einer verhältnismäßig kleinen Stelle abgetragen ist.
  • In Erkenntnis der erwähnten Mängel geht die "Teuerung einen vollkommen neuen Weg. Sie geht davon aus, daß die hintere Seite des normalen Absatzes immer halbkreisförmig ist, die vordere mehr oder weniger gerade Seite Raum bzw. Fläche genug zur Stützung gibt, um den Absatz praktisch in zwei Teile, eine kreisrunde Scheibe und ein Formstück, aufzuteilen. Dabei ist die Scheibe in ihrer Achse drehbar befestigt. Wird nun auch hier die eine Kante, gewöhnlich ist es die hinten schräg nach außen liegende, abgetreten, so wird durch Lösen der Befestigungsschraube die abgetretene Stelle nach innen, zwischen Scheibe und Formstück gedreht und die Scheibe wieder festgeschraubt. Durch die kreisrunde Form ist die Außenseite des :'Absatzes wieder vollkommen erstellt. Das abgetretene Stück kommt durch seine neue Lage nicht mehr zum Gebrauch. Der Druck, der der abgenutzten Stelle -zukäme, wird durch das danebenliegende Formteil aufgenommen. Nach vollkommenem "'erbrauch der Scheibe kann diese einfach abgeschraubt und durch eine neue ersetzt werden, eine Arbeit, die leicht von jedermann selbst ausgeführt werden kann. Das gleiche gilt auch für das Formstück, das wohl seltener, aber ebenso leicht nach Abnehmen der Scheibe ausgewechselt werden kann. Beide Absatzteile, die Scheibe sowie das Formstück, sind zweckmäßig auf einer gemeinsamen Platte zusammengefaßt, die einmal am Schuh angeschraubt wird und dann für ständig einen einwandfreien Sitz der Teilstücke gewährleistet. Als "Material für die Teilstücke empfiehlt sich Hartgummi. Die Vorteile der Neuerung sind jedoch nicht durch die "Materialbeschaffenheit bedingt, sondern kommen jedem verwendeten Material gleichermaßen zugute.
  • Der besseren Darstellung halber ist in der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel gezeigt. Fig. i zeigt eine Ansicht des Absatzes von unten; Fig. 2 stellt den Querschnitt dar. Aus Fig. i ist zu ersehen, wie das Normalprofil eines Absatzes in zwei Teilstücke, eine kreisrunde Scheibe a und ein Formstück b. aufgeteilt ist. Fig. 2 zeigt, wie beide Teilstücke, die Scheibe a sowie das Formstück b, auf eine Platte bzw. Gehäuse c befestigt sind. Nahei ist zuerst das Formstück b eingeschoben und durch zwei Nasen auf der einen Seite und durch einen _lnsatz an der Scheibe a auf der anderen Seite gehalten. Die Scheibe a selbst ist durch eine Deckscheibe d mittels einer Schraube e im Gehäuse c verschraubt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhabsatz, bestehend aus einem hinteren Teil, der als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist, und einem vorderen Formstück, das die kreisförmige Scheibe auf die Normalform des Absatzes ergänzt.
  2. 2. Schuhabsatz nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet. daß leide Teilstücke auf einer gemeinsamen Platte oder einem Gehäuse befestigt sind.
  3. 3. Schuhabsatz nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet,daß die kreisrundeScheibe um ihre Achse gedreht werden kann. d.. Schuhabsatz nach Anspruch i, 2, und 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile, insbesondere die kreisrunde Scheibe, leicht auswechselbar sind.
DEP5590A 1948-10-02 1948-10-02 Schuhabsatz Expired DE800728C (de)

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