DE8005C - Wassermesser - Google Patents

Wassermesser

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DE8005C
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DENDAT8005D
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Frau Lokomotivführer C. MOEWES geb. may und fr. may in Buckau
Publication of DE8005C publication Critical patent/DE8005C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/02Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
    • G01F3/04Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
    • G01F3/14Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
    • G01F3/16Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders

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Description

1879.
Klasse 42.
Frau CLARA MOEWES geb. MAY und FRANZISKA MAY in BUCKAU.
Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1879 ab.
Der Cylinder besteht aus einem kupfernen Mantel und zwei gufseisernen Böden und dient dazu, ein Quantum Wasser von 1 1 aufzunehmen. Das Wasser wird durch den Kolben α in zwei Theile getrennt und zwar in der Art, dafs der Kolben α auf 2 cm vom Ende des Bodens entfernt bleibt, und auf der Seite, wo dieser Abstand stattfindet, bei jedesmaligem Wechsel des Kugelhebels die Umstellung der Hähne χ und y bewirkt wird, so dafs der Ausgang geschlossen und der Eingang geöffnet ist und dadurch 1 1 Wasser genau abgemessen wird.
Der Kolben α ist mit eingedrehter Nuth mit Hanfdichtung b und einer Nabe tz, welche 2 cm von beiden Seiten absteht, versehen, damit der oben erwähnte Abstand von 2 cm vom Boden stattfindet und das Wasser eine freie Einströmung hinter dem Kolben hat. Die Kolbenstange c bewegt sich durch die Einströmung des Wassers nach links und rechts, nimmt den Schlitten g auf ihrer Tour mit und bewirkt dadurch die Umsteuerung der Hähne χ und y.
Die Kolbenstangenspitzen d dienen dazu, um eine sichere Führung des Schlittens g herzustellen. Der Ring e ist an den Schlitten g befestigt und dient dazu, beim Eintritt der Kolbenstange in denselben Seitenbewegungen zu verhindern. An den Schlitten g ist das Drahtseil m befestigt, welches an der Verbindungsstange p der Kugelhebel angebracht ist und dieselben in Bewegung setzt. Die Stellschraube/im Schlitten bestimmt aufs Genaueste das Quantum des Wassers und regulirt das Heben und Fallen der Kugelhebel. Die Oesen h bewirken die sichere Führung des Schlittens g und gleiten auf den Führungsstangen i auf und ab. Die Führungsstangen i sind je durch eine Mutter innerhalb am Cylinderboden befestigt und geben dem Schlitten g eine sichere Führung. Die Bunde k an den Führungsstangen verhindern eine Rückwärtsbewegung des Schlittens und die Oesen h' an der Unterstützung G der Führungsstangen die weitere Vorwärtsbewegung desselben. Das Drahtseil m, welches einerseits durch die Oesen η an den beiden Schlitten g und andererseits durch die Oese ο in der Mitte der Kugelverbindungsstange p an dieser befestigt ist, setzt die Kugelhebel in Thätigkeit.
Die Kugelverbindungsstange p verbindet beide Kugeln A und bewirkt ein gleichmäfsiges Fallen derselben. Der Drehbolzen q des Kugelhebels ist an den Cylinder befestigt und giebt dem Hebel einen festen Drehpunkt. Das Auge r im Kugelhebel nimmt den Bolzen s zur Coulissenverschiebung auf. Die Kugeln A öffnen und schliefsen durch ihre Fallkraft die Hähne χ und y. Die Kugeln gehen bis zum höchsten Punkte todt und fallen in dem Moment, wenn die Kolbenstangenspitze d den Körner in der Stellschraube des Schlittens erreicht hat. Die Stopfbüchse t dient zur Führung der Kolbenstange und um eine Dichtung derselben festzuhalten.
Die Cylinderboden ν sind von Gufseisen. Der Führungsrand w verhindert seitliche Verschiebung der Böden. Die Hähne χ und y müssen so eingerichtet und der Hebel ζ so aufgesetzt sein, dafs die ersteren sich über Kreuz öffnen und schliefsen. Die Coulissen B dienen dazu, die seitliche Verschiebung der Zugstangen D zu bewirken. Der Schlitz C in der Coulisse wird durch die Kugelhebel nach rechts und links geschoben. E sind lange Schlitze in der Zugstange, in denen die Hebel ζ mit Bolzen befestigt sind.
Die vier Hebel ζ bleiben so lange stehen, bis die Kugelhebel die Coulisse so weit verschoben haben, dafs auf beiden Seiten die Hahnhebelbolzen an den Enden der Schlitze anliegen.
Durch das Fallen der Kugeln werden die vier Hähne kreuzweise geschlossen bezw. geöffnet. An den Apparat wird ein Zählwerk angebracht, welches den Durchflufs des Wassers markirt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT8005D Wassermesser Active DE8005C (de)

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