DE800554C - Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom - Google Patents
Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen LuftstromInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/34—Details
- B65G53/40—Feeding or discharging devices
- B65G53/48—Screws or like rotary conveyors
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
Description
-
- Es sind Vorrichtungen dieser Art, kurz Stäubevorrichtungen genannt, bekannt, bei denen feststehende, meist siloförmige Staubbehälter verwendet werden. Diese haben den Nachteil, daß der Staub sich in den unteren Schichten verdichtet und sog. Brücken bildet, so daß dann die Zufuhr zu den Entnahmeorganen aufhört. Die Rüttelbewegungen bei fahrbaren Geräten können die Verdichtung des Staubes bis zur Verhärtung steigern. Rührwerke vermögen wohl Brückenbildungen zu zerstören und Klumpen zu zerkleinern, sie beheben aber nicht die Verdichtung selbst, denn deren Ursachen sind: Ruhender Staub und sstatischer Druck sich verengender Behalterboden und Rüttelbewegungen. Daher hleil)t trotz vorhandener Rührwerke die Staubzufuhr zum Luftstrom oftmals aus. Ferner ist bei Vorrichtungen dieser Art nachteilig, daß die dosierende Einrichtung am Behäterbonden angeordnet ist, wo der Staub wechselnde Dichtezustände haben kann je nach statischem Druck, physikalischer Beschaffenheit und Rüttelung. Dementsprechend muß auch die Mengendosierung schwanken.
- I)iese Nachteile werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht aus einem utn eine frststehende, hohle Achse drehbaren Staubbehälter (Trommel), welcher in derjenigen Drehebene, die den tiefstgelegenen Punkt des Behälters durchläuft, innen mit radial angeordneten Schaufeln versehen ist. Auf einem Teil des Umfanges werden diese Schaufeln von einer ihnen im Profil angepaßten Rinne umhüllt, die am höchsten Punkt eine Öffnung hat, durch die Staub in einen in die hohle Achse fließenden Luftstrom fällt.
- Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar veranschaulicht Abb. 1 einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt durch die Vorrichtung. Die hohle Achse X ist auf einem Gestell 2 befestigt.
- I)er 'Staubbehälter 3 von kreisrundem Querschnitt ist dicht und drehbar auf der Achse I gelagert. Im größten Durchmesser des Behälterinnern ist ein nand 4 mit Schaufeln 5 angebracht, das l)eispielsweise aus Gummi hergestellt sein kann. Die Rillile 6 umhüllt die Schaufeln auf einem Teil des Umfanges und ist an der Achse 1 mit der Strebe 7 befestigt. Tm höchsten Punkt der Rinne 6 befindet sich eine Öffnung 8. Die hohle Achse 1 ist im Innern des Behälters nach oben gekröpft und an der höchsten Stelle unterbrochen. Die so entstandene Rohrlücke 9 liegt unterhalb der Öffnung 8. Die Luft durchströmt die Achse in Richtung der Pfeile lo, wobei die Lücke 9 frei durchflossen wird, da der Behälter 3 allseitig geschlossen ist.
- Wird der Behälter 3 in Richtung des Pfeiles 11 gedreht, so stellt sich der Staub 12 atif seinen Böschungswinkel ein und wird dauernd umgewälzt, indem die obersten Partien abstürzen. Die abstürzenden Staubpartien füllen unten die Räume zwischen den Schaufeln 5. Der in diesen Räumen befindliche Staub gelangt in die Rinne 6. Durch die zweckmäßig ausgebildete Öffnung 8 fällt ein dieser Öffnung entsprechender Teil des Staubes in den darunter vorbei führenden Luftstrom und gelangt in die hohle Achse. Der Staubüberschuß fällt am Ende der Rinne wieder in den Behälter zurück, 13.
- Ist beim Drehen des Behälters kein Luftstrom vorhanden, so fällt auch der Staub aus der Öffnung 8 durch die Rohrlücke 9 in (lein P>ehälter zurück.
- Die fortschrittliche Wirkung der Erfindung besteht darin, daß die ganze Masse des Staubes dauernd umgewälzt und dadurch gleichmäßig locker gehalten wird. Verdichtungen und Brückenbildungen können nicht ein treten. I)ie Staubdosieröffnung 8 steht nicht mehr unter dem statischen Druck des ganzen Staubvorrats, vielmehr wird ül>er sie ein Staubfluß von stets gleichmäßiger Beschaffenheit hinweggeführt, so tlaß auch eine gleichmäßige Dosierung die Folge ist. Selbst wenn der Staub zum lacken neigt, ist eine störungsfreie Arbeit gewährleistet. I)ie gewünschte Staubmenge kann durch veränderliche Drehgeschwindigkeiten des Behälters 3 eingestellt werden, da die durch die Öffnung 8 hindurchgeschobene Staubmenge direkt von der Fließgeschwindigkeit in der Rinne abhängig ist.
Claims (4)
- P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Vorrichtung zum Einführen regelbarer Mengen staubförmiger Mittel in einen Luftstrom, gekennzeichnet durch einen um eine feststehende hohle Achse (1) drehbaren Staubbehälter (3), welcher in erjenigen Drehebene, die den tiefstgelengen Punit des Behälters durchläuft, innen mit radial angeordneten Schaufeln (5) versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Achse (t) im Innern des Behälters befestigte Rinne (6) die Schaufeln (5) auf einem Teil des Umfanges umschließt und daß die Rinne im höchsten Punkt eine Öffnung (8) hat.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch I und z, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Achse (X) als Luftleitung dient, daß eine Achsenkröpfung im Innern des Behälters die Rinne unterhalb der Öffnung (S) unterquert und daß die Rohrkröpfung unter der Öffnung (S) unterbrochen ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behälter (3) verschiedene Drehgeschwindigkeiten erteilt werden können und daß jeder Drehgeschwindigkeit einebestimmte Staubfördermenge zugeordnet ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5658D DE800554C (de) | 1948-10-01 | 1948-10-01 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
| DEP35444D DE804545C (de) | 1948-10-01 | 1949-02-28 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5658D DE800554C (de) | 1948-10-01 | 1948-10-01 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800554C true DE800554C (de) | 1950-11-16 |
Family
ID=32739667
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5658D Expired DE800554C (de) | 1948-10-01 | 1948-10-01 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
| DEP35444D Expired DE804545C (de) | 1948-10-01 | 1949-02-28 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP35444D Expired DE804545C (de) | 1948-10-01 | 1949-02-28 | Vorrichtung zum Einfuehren regelbarer Mengen staubfoermiger Mittel in einen Luftstrom |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE800554C (de) |
-
1948
- 1948-10-01 DE DEP5658D patent/DE800554C/de not_active Expired
-
1949
- 1949-02-28 DE DEP35444D patent/DE804545C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE804545C (de) | 1951-04-26 |
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