DE80029C - - Google Patents

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DE80029C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/08Details, e.g. scythe anvils, scythe guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Dengelzeug ist auf beiliegender Zeichnung in zweierlei Form dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt desselben; w ist der Stachel, welcher in die Erde oder auch in einen Holzklotz getrieben wird; Querschnitt m-m läfst die Platte erkennen, welche sich beim Dengeln gegen die Erde oder den Holzklotz legt, damit der Stachel w durch die Dengelschläge nicht zu tief hineingetrieben wird; die Querschnitte n-n und I-1 zeigen, wie Stachel und Ständer geformt sind. Querschnitt c c zeigt den Brusttheil des Dengelzeuges und den Querschnitt des Dengelkernes oder Ambosses i. Der Schnitt h-h zeigt, wie der Dengelkern oder Ambos i an der vorderen und hinteren Seite gestaltet ist; u ist ein Stutzen, auf welchem der Rücken der Sense während des Dengeins ruht.
Schnitt a-a zeigt den Arm mit Gabel (Fig. 1); in der Gabel wird der Hammer f durch den Stiel mittelst Nietes k befestigt; ν bedeutet die Bodenfläche der Gabel, auf welcher die Feder e ihren Stützpunkt hat. Diese Feder e dient dazu, den Hammer/ etwas anzuheben, damit man die Schneide der Sense unter dem Hammer/ richtig legen kann.
ο ist der seitlich angebrachte Stab, welcher mit einem langen Gewinde zu versehen und in das Mutterstück r hineinzuschrauben ist. Das Mutterstück r hat einen Zapfen, mit welchem dasselbe in den Gabelarm eingenietet oder auch mit Gewinde eingeschraubt werden kann. An dem Stabe 0 befindet sich die Klammer p, in welcher der Rücken der Sense während des Dengeins geführt wird; Querschnitt d-d zeigt, wie der Arm der Gabel gestaltet ist.
Fig. 3 zeigt den senkrechten Längsschnitt des Stabes 0 mit Schraubengewinde und aufserdem den Querschnitt q des Mutterstückes r. Der waagrechte Längsschnitt b-b durch den Stab 0 zeigt zugleich auch den Längsschnitt des Mutterstückes r und den Querschnitt des Gabelarmes, und es ist daran deutlich sichtbar, wie das Mutterstück r in dem Gabelarm befestigt wird.
Fig. 4 zeigt einen Stab 0, jedoch mit der Veränderung, dafs die Klammer ρ mit einem durch Schraubengewinde verstellbaren Theil s versehen ist.
Fig. 5 zeigt den Längsschnitt eines solchen Stabes 0 ohne Gewinde mit besonderer Stellschraube in einem Backenstück t, welches ähnlich geformt ist wie das Mutterstück r.
Fig. 2 ist eine andere Ausführungsform des Dengelzeuges. An Stelle des Hammers/, Fig. 1, ist nach Fig. 2 ein Schlagbolzen bezw. Pfinnbolzen al getreten und anstatt des schräg stehenden Gabelarmes (Fig. 1) ist eine aufrecht stehende Führung mit zwei quadratförmigen Oesen vorhanden, deren Querschnitt hl - h1 und i'-z1 besonders dargestellt ist. Die Feder e, Fig. i, liegt mitten in der Gabel, während die Feder &1 nach Fig. 2 an der Aufsenseite auf die beiden Zapfen dl und cl ihre Wirkung' ausübt. ■ Der Zapfen c1 ist durch Einnieten oder Einschrauben in dem Schlag- oder Pfinnbolzen a1 befestigt, ebenso auch der Zapfen dl in der Führung.
Durch Fig. 6 ist ein Stab ähnlich dem Stabe 0 dargestellt; derselbe ist nicht mit Klammer ρ versehen, sondern mit einem Querbalken ^; dieser zeigt die einfache Rückenführung der
Sense. Vorgenannte Stäbe zur Rückenführung sind in viererlei Weise construirt, und es kann zu jedem Dengelzeuge jede beliebige Construction gewählt werden.
Um das Dengeln auszuführen, schlägt man den Stachel n> in die Erde oder auch in einen Holzklotz und legt die Sense auf den Stutzen u, die Schneide derselben auf den Ambos i; dann stellt man den Stab ο durch Vor- oder Zurückschrauben danach passend, so dafs, wenn man die Klammer ρ auf den Rücken der Sense setzt, die Schneide derselben genau unter dem Hammer f liegt. Darauf hält man die Sense mit der linken Hand und schlägt mittelst eines beliebigen Hammers mit der rechten Hand auf den Hammer f, und fährt so fort, bis die ganze Sensenschneide gedengelt ist. Je nach der Breite, welche die Bahn der Schneide erhalten soll, kann man die Sense mit der Hand halten, und wo die Sense schmäler wird, schraubt man den Stab ο so viel zurück, als nöthig ist, oder umgekehrt, wo die Sense breiter wird, da schraubt man den Stab ο weiter vor; es ist dieses aber nicht alle Augenblicke erforderlich, weil man die Sense auch mit der linken Hand etwas bewegen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Führung für den Rücken der Sense an Dengelzeugen, bestehend aus einem in einem Kloben verstellbaren Stab (o), welcher in eine feste (p) oder stellbare fs) Klammer oder in einen Querbalken (■{) ausläuft.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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