DE42922C - Schlachteinrichtung für Rindvieh und Schwarzvieh - Google Patents

Schlachteinrichtung für Rindvieh und Schwarzvieh

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Publication number
DE42922C
DE42922C DENDAT42922D DE42922DA DE42922C DE 42922 C DE42922 C DE 42922C DE NDAT42922 D DENDAT42922 D DE NDAT42922D DE 42922D A DE42922D A DE 42922DA DE 42922 C DE42922 C DE 42922C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cattle
slaughterhouse
black
animal
bear
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT42922D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. ANDERS in Görlitz, Kränzelstrafse 18
Publication of DE42922C publication Critical patent/DE42922C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B3/00Slaughtering or stunning
    • A22B3/10Slaughtering tools; Slaughtering knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Zum Schlagen der Schlachtthiere wurden bisher Handaxt oder Hammer angewendet, welche Operation immer eine besondere Geschicklichkeit des Schlächters erforderte, um die schwächste Stelle der Hirnschale des Thieres zu treffen, da je nach der Stellung der Hörner deren Wurzeln bei jedem Thiere anders liegen. Aufserdem hatte das Schlachtvieh während des Vorganges durch Fehlschlagen häufig unnöthige Schmerzen zu leiden. Die nachstehend beschriebene Erfindung ermöglicht auch ungeübten Personen das sichere Schlagen der Thiere, welche auf einmal unfehlbar betäubt werden. Das hierbei gebrauchte Instrument besteht aus einem Fallbä'r, der, auf die zu treffende Stelle des Kopfes geleitet, mit gehöriger Wucht niederfällt.
Dieser Bär A (Fig. 2 und 3 der Zeichnung) ist am unteren Ende etwas zugespitzt und trägt einen vierkantigen oder cylmdrischen Bolzen B, welcher entweder eine Spitze oder eine Vertiefung wie der Stempel der bekannten Schlachtmasken aufweist.
Das obere Ende des Bars ist mit einem Ringe C zur Aufnahme einer Kette oder eines Seiles versehen, das über eine Rolle D nahe der Decke des Raumes geführt ist. Mit dieser Rolle ist ein Sperrrad E (Fig. 4) auf derselben Welle befestigt, dessen Klinke F durch eine Feder angedrückt und durch eine nach unten geführte Schnur ausgelöst werden kann. Rolle und Sperrrad ruhen in Lagern G auf einem Ring H (Fig. 5), der durch einen Bügel J an einem Deckenbalken oder an einem Laufkran (Fig. 6), wenn die Schlagvorrichtung nach verschiedenen Ständen des Schlachthauses hin gebracht werden soll, befestigt ist. Mittelst zweier Kettenglieder K K ist der Ring H beweglich, so dafs man ihn in verschiedenen Lagen einstellen und dem Bär, für dessen Führung zwei Stäbe K vorgesehen sind, eine beliebige Richtung geben kann. Die unteren Enden dieser letzteren sind durch einen Ring L verbunden, an dem sich mit einem Handgriff M die Einstellung des Bars ohne Gefahr bewirken läfst. Derselbe ist ferner hohl, um nach Bedürfnifs mit Metall ausgegossen oder sonstwie beschwert zu werden, und enthält zwei Längsbohrungen für die Stäbe K, welche weiter in dem Ring H geführt und, durch Seile oder Ketten mit einem Gegengewicht N verbunden, leicht gehoben oder gesenkt werden können. Durch diese Vorkehrung ist es möglich, den Ring L seitlich und in der Höhenlage dem jeweiligen Bedürfnifs entsprechend einzustellen. Um dem Kopf des Thieres eine solche Lage zu geben, dafs der Bär möglichst senkrecht gegen die Schädeldecke trifft, ist eine vertical verstellbare Mulde O mit einer Stellschraube und Handrad · oder Handgriffen angebracht, an welcher das Thier durch irgend eine Vorrichtung festgehalten werden kann.
Für das Schlagen von Schwarzvieh dient die gleiche Einrichtung. Nur ist der Fallbär am unteren Ende nicht mit einem spitzen, sondern mit einem stumpfen Bolzen versehen, um das Schwarzvieh blos zu betäuben, während bei dem Rindvieh die Schädeldecke zertrümmert werden mufs, und die Wirkung des Bolzens durch das zugespitzte Ende des Bars vollendet wird. Dem Schwarz vieh entsprechend, ist auch
die Vorrichtung modificirt, welche das Thier in die geeignete Lage für die Ertheilung des Schlages zu bringen bestimmt ist. Die Bodenplatte Z des Behälters (Fig. 9), in welchen das zu schlachtende Schwein getrieben wird, ist vertical drehbar, und sobald dasselbe nach dem Ende X der Platte gelangt, wird durch einen Hebel letztere freigelassen, so dafs sie die Stellung 2 einnimmt. Dadurch gleitet das Thier nach vorn, die Vorderfüfse kommen zwischen die Vorderwand des Raumes und die Platte und der Kopf stützt sich auf die Mulde M (Fig. 10), deren Theile seitlich verstellbar sind, entsprechend der Gröfse des Schlachtthieres. Die Führung L K wird auf die vom Fallbär zu treffende Stelle gesetzt und durch dessen Auslösung der Schlag geführt. Danach wird durch ein zweites Hebelwerk die Bodenplatte in die Stellung 3, Fig. 9, gebracht, damit das geschlagene Thier in eine Versenkung fällt, von wo man es durch irgend welche Vorrichtung weiter transportirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schlachteinrichtung, bestehend aus einem Bär A, welcher an Stangen KK geführt und durch Winde D mit auslösbarer Sperrvorrichtung EF hoch gewunden wird, wobei die Stangen K K derart aufgehängt sind, dafs dieselben in jede passende Stellung gebracht werden können, in Verbindung mit einer muldenförmigen Kopfstütze O, die durch eine senkrechte oder waagrechte Schraubenspindel, letztere mit Rechts- und Linksgewinde, verstellbar ist, eventuell noch mit beweglichem Boden Z.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT42922D Schlachteinrichtung für Rindvieh und Schwarzvieh Expired - Lifetime DE42922C (de)

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Publication Number Publication Date
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DENDAT42922D Expired - Lifetime DE42922C (de) Schlachteinrichtung für Rindvieh und Schwarzvieh

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DE (1) DE42922C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4506411A (en) * 1983-12-27 1985-03-26 Ivy James R Game skinning apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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