DE7987C - Flüssigkeitsmesser - Google Patents
FlüssigkeitsmesserInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
- G01F3/06—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising members rotating in a fluid-tight or substantially fluid-tight manner in a housing
- G01F3/10—Geared or lobed impeller meters
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Description
1879.
iäse
HUGO SCHNEIDER in GÖRLITZ. Flüssigkeitsmesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. April 1879 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Flüssigkeitsmesser besteht in der Hauptsache
aus den beiden Triebrädern α α', welche in dem Gehäuse A angeordnet sind, und der Zeigerwerkcombination,
welche in dem Gehäuse B untergebracht ist.
Zu dem Triebrädergehäuse A (Fig. 1 und 2) strömt das Wasser (bezw. die zu messende
Flüssigkeit) durch das innen mit einem Siebe zur Zurückhaltung von Sand versehene Einflufsrohr
d ein, und zwar vertheilt es sich zweiseitig in den Kanal c, um zu den Triebrädern a a'
und danach zum Abflufsrohre e zu gelangen.
Um den Wasserabfiufs aus dem Gefäfse A unter Berücksichtigung der Zeigerangaben im
Gehäuse B und unabhängig von der die Räder a a1
passirenden Durchflufsmenge modificiren zu können, ist ferner im Gehäuse A ein Kanal b
von rundem Querschnitt angebracht, der durch die Regulirschraube b' entsprechend geschlossen
und geöffnet werden kann und die directe Verbindung zwischen Ein- und Ausflufsrohr herstellt.
Und zwar ist dieser Kanal b an seiner Mündung so erweitert, dafs er das Eintreten von
Sand und dergleichen zwischen die in einander greifenden Flügel der Räder α α' durch rechtzeitiges
Auffangen verhindert.
Das Zeigerwerkgehäuse B besteht aus der unteren Decke/ und dem darauf aufgeschliffenen
Ringe R, welcher oben die Glasdecke g trägt.
Um diese Theile mit dem Gehäuse A fest zu verbinden ist auf einen an dem letzteren befindlichen
Gewindeansatz ein zweiter Ring M aufgeschraubt, der an seinem oberen Rande nach
innen zu einen Wulst trägt, welcher den Rand der Glasdecke g erfafst.
Um ein Zersprengen der letzteren zu verhüten; kann man zwischen sie und den Wulst einen
Gummiring oder dergleichen einlegen.
Das Triebrad a' im Gehäuse A ist nach oben zu mit einer Spindel h versehen, deren Kopf
die Schraube ohne Ende ί bildet, welche die Drehung der Räder α α' auf das Zeigerwerk
überträgt.
Auf der Decke/ sind drei Böcke CC C"
befestigt, in bezw. zwischen denen die horizontal angeordneten Räderaxen kufen.
Zwischen C und C läuft zunächst diejenige Welle, welche 1. das Schneckenrad 0, worin
die Schraube ohne Ende s direct eingreift, und
2. das Stirnrad 0' trägt, welches die erhaltene Bewegung auf das gestirnte Zwischenrad 0"
überträgt. Dieses läuft auf einer im Bocke C einseitig befestigten Welle und überträgt die
Drehung auf das mit der cylindrischen, auf ihrem Umfange mit den Ziffern ο bis 9 versehenen
Scheibe υ fest verbundene Stirnrad 0"', welches sich um die zwischen den Böcken C
und C" horizontal laufende Spindel χ dreht. Das Stirnrad 0'" überträgt seine Bewegung auf
das Stirnrad os welches denselben Theilkreisdurchmesser,
wie 0'" hat und sich um die zwischen den Böcken C und C" horizontal
laufende Spindel x' dreht und fest mit der platten Scheibe oe verbunden ist.
Diese Scheibe o° hat ebenfalls den Durchmesser des Theilkreises <?'" und aufserdem einen
Zahn, welcher nach jedesmaliger Scheibenumdrehung in die Zahnung des zehntheiligen
Rades ο'Λ eingreift, und so dasselbe jedesmal
um y,0 seiner Peripherie, d. h. um je einen
Zahn vorwärts dreht.
Die Art der Anordnung des Zahnrades o4,
um ein freiwilliges Weiterrücken dieses Rades zu verhindern, ist die gewöhnlich übliche.
Das zehntheilige Zahnrad ö4 ist mit einer
zweiten Scheibe ν und darauf folgendem zweiten Stirnrade 0'" fest verbunden; beide, das vorliegende
0"' wie die Scheibe v, sind von gleicher Beschaffenheit wie die vorigen 0'" und ν und
drehen sich wie diese um die Spindel x.
Das zweite Stirnrad 0'" greift dann in ein zweites Stirnrad 0 5, entsprechend dem vorigen ο'",
welches wieder mit einer zweiten der vorigen 0 6
gleichen Scheibe 06 fest verbunden ist.
o6 greift in ein drittes dem vorigen gleiches
zehntheiliges Zahnrad ox u. s. f.
Im ganzen sind sieben Scheiben ν mit den bezüglichen Uebertragungen vorhanden. Analog
dem Princip bei Tourzählern für Dampfmaschinen wird man daher im vorliegenden Falle die Ablesung
bewerkstelligen, welche durch einen unter der Glasplatte g laufenden Metallstreifen mit
sieben Schaulöchern präcisirt wird.
Fig. 4 stellt eine andere Form des Einflufsrohres d mit erweitertem Siebe zur Zurückhaltung
von Sand etc. dar.
Die Verbindung zwischen den beiden Stutzen welche das Sieb halten, kann, wie auf der
Claims (1)
- Zeichnung, durch Schraubenverschlufs oder durch Flantschdichtung hergestellt werden.Fig; s zeigt eine Vorrichtung zum Selbstabdichten der Schnecke s in Fig. ι gegen die obere Kante der Nabe, in welcher die Spindel h läuft, um das Eintreten von Flüssigkeit in das Gehäuse B zu verhindern.Die Schnecke ist in Fig. 5 durch einen losen Keil so auf die Spindel befestigt, dafs ihr Auf- und Niedergleiten daran innerhalb geringer Grenzen ermöglicht wird.Pate nt-An s ρ ruch:Die excentrische Anordnung des Räderpaares a a', die Combination einer Axe desselben mit dem Zählwerk und die Anordnung des Kanals b.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7987T | 1879-04-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7987C true DE7987C (de) | 1879-11-18 |
Family
ID=285615
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE18797987D Expired DE7987C (de) | 1879-04-27 | 1879-04-27 | Flüssigkeitsmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7987C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2413639A1 (fr) * | 1977-12-29 | 1979-07-27 | Gernelle Henry | Appareil de mesure d'un ecoulement de fluide, a reponse rapi de |
| WO2004051196A3 (de) * | 2002-12-04 | 2004-10-07 | Guenter Kesseler | Vorrichtung zur messung der volumenströme von flüssigkeiten |
-
1879
- 1879-04-27 DE DE18797987D patent/DE7987C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2413639A1 (fr) * | 1977-12-29 | 1979-07-27 | Gernelle Henry | Appareil de mesure d'un ecoulement de fluide, a reponse rapi de |
| WO2004051196A3 (de) * | 2002-12-04 | 2004-10-07 | Guenter Kesseler | Vorrichtung zur messung der volumenströme von flüssigkeiten |
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