DE79178C - Vorrichtung zum Schleifen, Abrunden und Poliren von Gläsern - Google Patents

Vorrichtung zum Schleifen, Abrunden und Poliren von Gläsern

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DE79178C
DE79178C DENDAT79178D DE79178DA DE79178C DE 79178 C DE79178 C DE 79178C DE NDAT79178 D DENDAT79178 D DE NDAT79178D DE 79178D A DE79178D A DE 79178DA DE 79178 C DE79178 C DE 79178C
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DE
Germany
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grinding
glasses
glass
grinding wheel
support
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79178D
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English (en)
Original Assignee
L. HAVAUX, St. Ghislain, Belgien
Publication of DE79178C publication Critical patent/DE79178C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/12Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of hollow glassware, e.g. drinking glasses, preserve jars, television picture tube viewing panels

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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Zusatz zum Patente Ju 74576 vom 23. Juni 1893.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1894 ab.
Längste Dauer: 22. Juni 1908.
, Die Erfindung bezieht sich im wesentlichen auf die in den Fig. 1 und 2 des Patentes Nr. 74576 dargestellten Anordnungen zum Schleifen von Gläsern.
Jene Einrichtung leidet an verschiedenen Mangeln. Die federnden Lamellen q q1, welche sich vom Mittelpunkt nach aufsen hin erstrecken, gestatten es nicht, die Schleifplatte in wagerechter Richtung zu erhalten, so dafs sie einen ungleichmä'fsigen Druck auf das zu schleifende Glas ausübt.
Die hierdurch auftretenden Erschütterungen haben ein ungleiches Abschleifen entweder des Glasrandes oder der Schleifscheibe oder ein Zerbrechen des Glases oder der Scheibe zur Folge. Aufserdem üben die Federn, da dieselben ziemlich rasch erschlaffen, mit der Zeit nur einen ungenügend starken Druck der Schleifplatte auf das zu behandelnde Glas aus.
Aus der Gesammtanordnung der Federn und der Schleifplatten V ergab sich der Uebelstand, dafs auf ein und demselben Apparat gleichzeitig stets nur Gläser ein und derselben Art bearbeitet werden konnten. Infolge der Gestaltung der Stützen für die Gläser, welche aus Holzbehältern bestanden, von denen man stets einen grofsen Vorrath in allen Gestaltungen und Gröfsen auf Lager haben mufste, war es fast unmöglich, mit Füfsen versehene Gläser zu bearbeiten. Die Auswechselung dieser Behälter war umständlich und erforderte gröfsere Unterhaltungskosten, dieandererseits noch durch das Vorhandensein einer Menge sehr empfindlicher Organe erhöht wurden.
Durch die nachstehend beschriebene Neuerung werden diese Uebelstände beseitigt.
Die Schleifscheibe V wird, in einem Träger angeordnet, dessen Eigengewicht die Wirkung der Federn q q1 ersetzt und welcher sehr leicht angehoben werden kann. Als Stütze für das Glas wird eine Trommel benutzt, welche eine auswechselbare Tragplatte trägt, wobei diese beiden Träger excentrisch zu einander angeordnet sind, so dafs man durch Drehung des Trägers der Schleifscheibe um seine Achse eine Veränderung der Lage der Schleiffläche zu dem zu schleifenden Glasrande erhält, wodurch, wie im Patent Nr. 74576, die Abnutzung der Schleifscheibe auf eine gröfsere Fläche vertheilt wird.
In der Zeichnung ist die Schleifvorrichtung gemäfs vorliegender Erfindung in Fig. 1 in Seitenansicht und theilweise im Schnitt dargestellt. Fig. 2 ist eine Unteransicht des Trägers für die Schleifscheibe und Fig. 3 eine Oberansicht des Trägers für das zu schleifende Glas. Der senkrechte Träger C, der Cylinder L, die Federn qql, die Rahmen FF sowie die Sectoren S, S1 und S2 nach Patent Nr. 74576 fallen weg. Anstatt dafs die Schleifvorrichtungen spiralförmig um die Hauptachse B angeordnet sind, können sie bei der Einrichtung gemäfs vorliegender Anordnung concentrisch zu derselben angeordnet werden.
Die senkrechte Achse A einer jeden Schleifvorrichtung ruht in einem Fufslager c, welches an der Platte P befestigt ist, und trägt eine runde Platte A\ Auf Platte Al ist mittelst
Sä'ulchen α ein mit Führungen al für Preisschrauben versehener wagerechter Ring Ä1 angeordnet, welcher eine auswechselbare Holzplatte A3 trägt, die bei A4, wie in Fig. 3 dargestellt, auf geeignete Weise ausgeschnitten ist, um das Glas G einführen zu können. Eine Stütze wie A1A^ kann auch bei den übrigen Operationen nach dem Verfahren des Patentes Nr. 74576 mit Vortheil als Träger der zu behandelnden Gläser verwendet werden. Der Träger für die Schleifscheibe besteht aus einer vierkantigen, in einer Säule / geführten, also nicht drehbaren Stange H, welche einen an ihrem unteren Ende drehbaren Kreuzarm K trägt (s. Fig. ι und 2), dessen vier abwärts gebogene Arrhe mittelst elastischer Streben k (s.Fig. ι und 2) aus zusammenhängenden Kautschukbändern oder dergleichen entweder unmittelbar die Schleifscheibe V oder aber einen Holzring tragen, in welchen diese Schleifscheibe eingesetzt wird. Am oberen Ende der Stange H ist eine Schnur h befestigt, welche über eine Rolle h1 hinwegführt und am Ende einen Ring fr2 trägt, an welchen man ein Gegengewicht anhängen kann, um den Träger der Schleifscheibe hochzuheben. Der Kreuzarm K dieses Trägers kann auf der Stange H verstellt und mittelst Preisschraube A1, wie in Fig. ι und 2 veranschaulicht, festgestellt werden. Der Träger if if der Schleifscheibe V ist mit Bezug auf die Stütze A1 A^ As des Glases G excentrisch angeordnet, wie dies in der Fig. 1 durch die Achsen χ χ und yy angedeutet ist. Will man die Stellung der Schleifscheibe zu dem zu schleifenden Glase verändern, um eine andere Reibungsfläche der Scheibe auszunutzen, oder mit anderen Worten, um eine andere Fläche derselben mit dem Glasrande in Berührung zu bringen, so dreht man den Kreuzarm K um ein Geringes um die Stange H und stellt ihn darauf mittelst der Schraube kl fest.
Die Schleifvorrichtung gemäfs vorliegender Anordnung wird auf folgende Weise benutzt:
Der Arbeiter hängt ein Gegengewicht in den Ring /?2 ein, um den Träger HK anzuheben, und hat dadurch beide Hände zur Vornahme anderer nothwendiger Handgriffe frei, wie das vorher geschliffene Glas herauszunehmen, die Platte bezw. Stütze A3 durch eine andere zu ersetzen, ein anderes abzuschleifendes Glas in diese Stütze einzusetzen u. s. w. Sollen Fufsgläser geschliffen werden, so wird die Stützplatte A3 in der in Fig. 3 dargestellten Weise ausgeschnitten sein.' Man führt alsdann solche Gläser seitlich in den Ausschnitt der Stützplatte ein und prefst sie leicht in das konische centrale Loch hinein. Hierauf nimmt man das Gegengewicht ab, der Träger HK sinkt herab, wodurch die Platte V auf dem zu schleifenden Glase mit einem genügenden Gewicht aufruht, um auf die Ränder des durch die Scheibe ρ in Umdrehung versetzten Glases einen gleichmäfsig starken Druck auszuüben, wodurch der Rand des Glases sich gleichmäfsig abschleift. Infolge der durch die Streben k geschaffenen Elasticität besitzt die Schleifplatte V eine gewisse Nachgiebigkeit, wodurch Unachtsamkeiten des Arbeiters oder Fehler im Glase ausgeglichen werden, wenn letzteres mit der. Schleifplatte nicht in vollkommen wagerechter Ebene in Berührung kommt, was erfolgen kann, wenn das Glas nicht richtig in den Ausschnitt Ai eingesetzt ist oder seine Lage in demselben verändert hat. Wenn nach Verlauf einer gewissen Zeit sich in der Schleifplatte ein Ring eingeschliffen hat, so kann man den Kreuzarm K mit Bezug auf die vierkantige Stange H verstellen, wodurch die Berührungsfläche der Schleifplatte mit dem Glase verändert wird.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich ist, kann man mit derselben Einrichtung Gläser ganz verschiedener Höhe schleifen, wie es auch durch Auswechselung der Platte A3 möglich wird, Gläser jeden Durchmessers und von jeder Form zu schleifen. Aufserdem können bei demselben Apparat auf den verschiedenen Schleifvorrichtungen gleichzeitig Gläser ganz verschiedener Art geschliffen werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum Schleifen, Abrunden und Poliren von Gläsern nach Anspruch 2. des Patentes Nr. 74576, bei welcher die Stütze (r) durch eine Trommel (A1 A2J mit auswechselbarer Tragplatte (A3J ersetzt ist, welche entweder nur mit einer geeigneten centralen Aussparung (A*) oder aber gleichzeitig mit einer seitlichen Einführungsöffnung versehen ist, zum Zweck, sowohl Fufsgläser wie auch solche jeder Gestaltung und Gröfse behandeln zu können.
2. Ausfuhrungsform der in Anspruch 1. gekennzeichneten Einrichtung, bei welcher die Federn (q) der Schleifvorrichtung durch einen in einer Führung (J) auf- und abbeweglichen, mit Bezug auf den Glashalter (A1 A2) excentrisch angeordneten Träger (HK) ersetzt sind, welcher die Schleifscheibe (V) mittelst elastischer Streben (k) trägt, zum Zweck, durch das Eigengewicht des Trägers (H K) im Verein mit der Elasticität der Streben (U) einen stärkeren und gleichmäfsigeren Druck der Schleifscheibe (V) auf das zu schleifende, Glas auszuüben und das Schleifen und Poliren von Gläsern verschiedener Höhe zu ermöglichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT79178D Vorrichtung zum Schleifen, Abrunden und Poliren von Gläsern Expired - Lifetime DE79178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1577329B1 (de) * 1965-10-04 1970-12-23 Biebuyck Sa Ets Vorrichtung zum Planschleifen des Mundrandes von Hohlglaesern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1577329B1 (de) * 1965-10-04 1970-12-23 Biebuyck Sa Ets Vorrichtung zum Planschleifen des Mundrandes von Hohlglaesern

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