DE79117C - Rechen mit einstellbaren Zinken-I Zwischenräumen - Google Patents

Rechen mit einstellbaren Zinken-I Zwischenräumen

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DE79117C
DE79117C DE189479117D DE79117DD DE79117C DE 79117 C DE79117 C DE 79117C DE 189479117 D DE189479117 D DE 189479117D DE 79117D D DE79117D D DE 79117DD DE 79117 C DE79117 C DE 79117C
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rake
tine
rails
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DE189479117D
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English (en)
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W. F. TIMM, Lübeck, Marlystr. 10a
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D7/00Rakes
    • A01D7/04Rakes with adjustable rake-bar

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Rechen oder eine Harke, deren Zinken derart verschoben werden können, dafs der Abstand der Zinken von einander geändert werden kann. Zweck der Erfindung ist, bei der Garten- und Feldcultur die Mitnahme mehrerer Harken von verschiedenen Zinkenweiten überflüssig zu machen und an einer Harke verschiedene Zinkenweiten einstellen zu können.
Auf beiliegender Zeichnung ist die neue Harke zur Darstellung gebracht, und es zeigen:
Fig. ι bis 3 eine Harke mit zweitheiligem Zinkenbalken,
Fig. 4 bis 6 eine ebensolche verstellbare Harke mit dreitheiligem Zinkenbalken in verschiedenen Ansichten und im Schnitt.
Je nach Gröfse und Zweck der Harke können die Zinken zwei- oder mehrfach getheilt sein, um durch Verschiebung der Zinkentheile den Abstand zwischen zwei Zinken in ebenso viel Theile zu theilen, als Zinkentheile vorhanden sind. Je 'nachdem man also die Zinken zwei- oder dreifach theilt, kann man den zwischen zwei Zinken gelegenen Raum mit einer oder zwei Zinken ausfüllen, so dafs die von der Harke gebildeten Reihen um das Zweifache oder Dreifache näher gerückt werden. Die verstellbare Harke behält im allgemeinen ihre ursprüngliche Gestalt. Der Stiel d, Fig. 1 bis 3, ist in Tülle f in der gewöhnlichen Weise befestigt und mittelst Arme flf2 am Querbalken α angebracht. Der Zinkenbalken besteht bei der zweifach getheilten Harke aus zwei dicht an einander bewegbaren Schienen a und b, Fig. 3: jede Schiene trägt eine Hälfte jedes Zinkens, und zwar α die Hälfte m\ b die Zinkenhälfte m. Beide Zinkenhälften m und m1 bilden, wenn sie auf einander liegen, eine einzige Zinke. Wird nun Schiene b nach einer oder der anderen Richtung hin verschoben, so rücken die an Schiene b befindlichen Zinkenhälften m zwischen die an der Schiene α befestigten Zinkenhälften m1, so dafs der ursprünglich zwischen zwei Zinken vorhandene Raum nunmehr um die Hälfte verkleinert wird. Das Verstellen der beiden Schienen α und b zu einander, welche in Schlitz und Zapfen iil bei ihrer Bewegung geführt werden, kann auf .verschiedene Art erfolgen. So kann, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, durch den Stiel d ein Rohr c geführt werden, auf welchem ein Zahnrad g befestigt ist, welches in eine Zahnstange der Schiene b eingreift. Am anderen Ende ist das Rohr d mit einem Griff e verbunden, so dafs durch Drehen des Griffes e die beiden Schienen α und b gegen einander verschoben werden. Um die Zinken in der jeweiligen Stellung festzuhalten, kann eine Sperrfeder an dem Zahnrad g vorgesehen werden.
Erheischt es der Zweck der Harke, dafs der von zwei Zinken gebildete Raum während der Arbeit mehrfach verändert werden kann, so wählt man zweckmäfsig die Zinken dreifach getheilt. . Eine solche Ausführungsform zeigen Fig. 4 bis 6. Hier ist der Stiel s ebenfalls durch eine Tülle t mit Armen tl t2 an dem festen Stück des Zinkenbalkens befestigt. Das Harkenkreuz besteht aus drei neben einander liegenden Schienen, % und zwar der festen Schiene ο und den zu beiden Seiten verschiebbaren Schienen q und p. Jede dieser Schienen
trägt je ein Zinkendrittel, und zwar q das Zinkendrittel ν1, ρ das Zinkendrittel v'2 und ο das Zinkendrittel v. Bemerkt sei hier, dafs die Zinken zweckentsprechend nur in der Stärke und nicht in der Breite getheilt werden. In der Mitte der festen Schiene ο ist eine Welle r gelagert, die am anderen Ende in Zapfen des Stielendes s eine zweite Lagerung erhält. Auf Welle s sind zu beiden Seiten von ο Zahnräder iil vorgesehen, welche in die Zahnstangen der Schienen ρ und q eingreifen. Um das jeweilige Zahndrittel der betreffenden Schiene von der Mittelzinke aus einmal nach rechts und einmal nach links zu schieben, greifen die Zahnräder einmal unten und einmal oben in eine Zahnstange, so dafs durch Drehung der Welle r die Schienen ρ und q nach verschiedenen Richtungen aus einander geschoben werden. Um Welle r leicht drehen zu können, ist auf dem freien Theil zwischen Tülle und Zinkenbalken ein Sechskant oder eine sonstige Vorrichtung vorgesehen, um ein Drehen mittelst Hand oder Schlüssels zu ermöglichen. Die Schienen ο, ρ und q werden durch Bolzen m1 und u1 geführt und im Hub begrenzt. Welle r kann ebenfalls wie Welle c in Fig. ι hohl sein, um das Gewicht der ganzen Harke zu verringern.
Je nach dem Zweck der Harke und der Art des Bodens kann die Theilung des Querbalkens und der Zinken ' verschieden sein. Auch kann die Verschiebung der einzelnen Schienen gegen einander auf zweckentsprechende Weise durch Kegelräder oder durch ein Hebelsystem erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Rechen mit mehreren an einander verschiebbaren Zinkenbalken, dadurch gekennzeichnet, dafs diejenigen Zinkenbalken, an welchen der Stiel nicht unmittelbar befestigt ist, als Zahnstangen ausgebildet sind und durch je ein Zahnrad mittelst einer durch den Rechenstiel der Länge nach hindurchgeführten Welle von dem Stielende aus verschoben werden können, um die Entfernungen der einzelnen Zinken von einander zu ändern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE189479117D 1894-06-16 1894-06-16 Rechen mit einstellbaren Zinken-I Zwischenräumen Expired DE79117C (de)

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