DE7911028U1 - Baum-schutzbuegel - Google Patents

Baum-schutzbuegel

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DE7911028U1
DE7911028U1 DE19797911028 DE7911028U DE7911028U1 DE 7911028 U1 DE7911028 U1 DE 7911028U1 DE 19797911028 DE19797911028 DE 19797911028 DE 7911028 U DE7911028 U DE 7911028U DE 7911028 U1 DE7911028 U1 DE 7911028U1
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SPIES WERNER 6800 MANNHEIM
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Description

Die Erfindung betrifft einen Baum-Schutzbügel aus einem Rohr, das zu einem Bogen mit Schenkeln gebogen ist, an denen Füße abgebogen sind.
Solche Baum-Schutzbügel dienen dazu, Bäume an Straßenrändern und auf Parkplätzen vor Verletzungen durch Fahrzeuge zu schützen. Sie werden dazu um den Baumstamm herum im Boden verankert eingebaut, so daß ein Fahrzeug, welches an den Baum selbst stoßen würde, zuerst mit einem solchen Eaum-Schutzbügel zusammenstößt.
Zur Erfüllung dieser Erfordernisse ist aus der DT-GM 78 31 1 ein Schutzbügel der vorgenannten Gattung bekannt. Ein solcher Schutzbügel wird dabei aus einem Rohr gebildet, das zu einem rogen mit Schenkeln gebogen ist. An den Schenkeln schließen sich nach unten die Füße an, die ihrerseits wiederum von den Schenkeln abgebogen sind. Dabei sind diese Schenkel vorzugsweise nach innen abgebogen, so können jedoch auch nach außen abgebogen sein. Desweiteren können die Füße auch noch aus der Ebene, die durch den Bogen und die Schenkel gebildet v. :.rd, herausgebogen sein.
Es hat sich bei dem vorgenannten Sehutzbügel gezeigt, daß er insbesondere τοη Jugendlichen trotz sorgfältiger Aufstellur.-aus dem Boden in einer ganz bestimmten Weise herausgezogen werden kann. Zieht man nämlich an dem Bogen waagerecht in der Ebene, die von dem Bogen und den Schenkeln gebildet vird,
so dreht sich der eine Fuß einfach aus dem Boden heraus, während sich der ganze Bogen um den anderen Fuß, der in dem Boden verbleibt, dreht. Dies gilt insbesondere für solche Schutzbügel, bei denen die Füße von den Schenkeln nach innen abgebogen sind. Daher wurde versucht, die Schutzbügel dadurch aufstellungssicherer zu machen, daß die Fußenden eingesägt und die beiden Hälften voneinander abgebogen wurden; auf diese Weise entstand ein aufgespaltetes Rohrende als Fuß.
Diese Ausbildungsart hat sich jedoch als besonders gefährlich «
erwiesen; so wurden Arbeiter durch die scharfkantigen Sägeil stellen der gespaltenen Rohrenden beim Umladen der Schutzbügel verletzt. Desweiteren hat sich gezeigt, daß grundsätzlich alle bislang bekannten Schutzvorrichtungen um die Bäume herum die Gärtner beim Düngen und Bewässern der Bäume behindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Baum-Schutzbügel zu schaffen, der nich mehr (auf die vorgenannte Weise) aus dem Boden herausgezogen werden kann und der eine Flüssigdüngung und Bewässerung der Bäume gestattet und zusätzlich eine Belüftung des Erdreiches ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf die Enden der Füße Scheiben aufgesetzt v/erden. Die Scheiben weisen dazu in ihrer Mitte jeweils ein Bohrloch auf. Dieses Bohrloch besitzt einen Durchmesser, der dem Außendurchmesser des Schutzbügelrohres entspricht. Das Fußende kann nun einfach in dieses Bohrloch eingepreßt werden; eine sicherere Be-
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fesClgung wird jedoch dadurch erreicht, daß die Scheibe an dem Bohrlochrand mit dem Fuß verschweißt oder verlötet wird, Der erfindungsgemäße Baum-Schutsbügel wird wie früher dadurch im Boden verankert, daß für die beiden Füße jeweils ein Loch im Boden gegraben wird, in das jeweils der eine Fuß eingesetzt wird. Danach wird das Loch wieder zugeschüttet. Die Scheiben an den Füßen wirken nun wie ein Widerstand gegen das Herausdrehen der Baum-Schutzbügel. So hat es sich gezeigt, daß es jetzt praktisch unmöglich ist, den Baum-Schutzbügel aus dem Boden herauszuziehen. Um ferner durch den Baum-Schutzbügel die Flüssigdüngung zu ermöglichen, ist in dem Bogen eine Bohrung angeordnet; diese Bohrung ist vorzugsweise im Scheitelpunkt des Bogens eingebracht. Normalerweise wird die Bohrung von einem Stopfen aus wetterfestem Kunststoff verschlossen. Dieser Stopfen ist so ausgebildet, wie ein ar sich bekannter Stopfen für ein Tablettenröhrchen. Er weist also auf dem zylindrischen Innenstutzen ansich bekannte Klemmwülste auf. Will nun ein Gärtner den Baum gießen oder düngen, so hebelt er mit einem Schraubenzieher den Stopfen aus der Bohrung heraus und steckt einen Gummischlauch in die Bohrung. Durch den Gummischlauch pumpt dann der Gärtner das Wasser oder den Flüssigdünger. Die
f Flüssigkeit läuft durch den Bogen und die Schenkel in die Füße
und von dort durch die Bohrlöcher in den Scheiben an den Enden der Füße in den Untergrund, äach Beendigung des Düngens- bzv/.
[ Begießungsvorganges zieht der Gärtner wieder den Gummischlauch
aus der Bohrung heraus und verschließt diese mit dem Stopfen.
Durch die Löcher des Stopfens wird das Erdreich belüftet.
Die drei ersten Schutzansprüche sind demgemäß zueinander nebengeordnet.
Ler erfindungsgemäße Baum-Schutzbtigel ist in den folgenden Figuren dargestellt, es zeigen:
Figur 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Baum-Schutzbügels
Figur 2 eine Ansicht von unten auf den erfindungsgemäßen Baum-Schutzbügel und
Figur 3 einen Ausschnitt des Scheitelpunktes des Bogens, über
>; den ein schematischer Querschnitt eines gelochten Stopfens
'I gezeichnet ist.
In Figur 1 ist der erfindungsgemäße Baum-Schutzbügel von der
f Seite her in einer Gesamtansicht dargestellt. An den Enden
der Füße (4) sind die Scheiben (5) angeordnet. Die Füße (4) befinden sich mit ihren Scheiben (5) innerhalb des Bodens unter der Bodenoberfläche (3); diese Bodenoberfläche (3) ist in der Figur 1 nur symbolisch dargestellt. Die Schenkel (2) treffen sich oben in dem Bogen (1). In dem Scheitelpunkt des Bogens ist der- Stopfen (6) eingezeichnet, der dox^t in der in der Figur 1 nicht sichtbaren Bohrung (7) hineingesteckt ist.
} In Figur 2 ist der erfindungsgemäße Baum-Sehutzbügel von der
Unterseite her betrachtet. Deutlich sind die Scheiben (5) zu g erkennen, an deren Bohrlöcher (8) die Enden der Füße (4) ange- ; ordnet sind. I
In Figur 3 ist schließlich der Scheitelpunkt des Bogens dargestellt* Auf der Oberseite des Bogens ist eine Bohrung (7) ; eingebracht. In diese Bohrung (7) steckt der Gärtner zum Bedüngen oder Begießen des Baumes seinen Gummischlauch. Normalerweise wird die Bohrung (7) τοη dem Stopfen (6) aus wetterfestern Kunststoff verschlossen. Durch seine Slemmwülste sitzt er fest in der Bohrung (7). An der Oberfläche hat der Stopfen mehrere Löcher (9) oder Schlitze damit die Luft durch ihn hindurch^strömen kann.
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- 9 Zeichenerklärung
1 . Bogen
2 Schenkel
3 Bodenoterfläche
4 Fuß
5 Scheite
Λ R-hr>n-FÖY> (σα~\ ncirh ηΛοτ -O^sschl"·
7 Bohrung
8 Bohrloch
9 Loch
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Claims (6)

Schutzansprüche
1. Baum-Schutzbugel aus einem Rohr, das zu einem Bogen (1 ) mit Schenkeln (2) gebogen ist, an denen ~Eüße (4) abgebogen sind,
dadurch gekennzeichnet, caß an den Enden der I1UBe (4) Scheiten (5) angeordnet sind, deren Bohrlöcher (8) über dem lichten Durchmesser des Rohres angeordnet sind.
2. Baum-Schutzbügel nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß in dem Scheitel des Bogens (1) eine Bohrung (7) angeordnet ist, in die ein Stopfen (6) paßt.
3. Baum-Schutztrügel nach Anspruch 1 und/oder dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (6) durchgehende Löcher (9) oder Schlitze zur Belüftung aufweist.
4. Baum-Schutzhügel nach mindestens einem der Ansprüche 1 "bis dadurch gekennzeichnet, daß er innen aund außen feuerverzinkt ist.
5. Baum-Schutzbügel nach mindestens einem der Anspruch 1 Ms dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) auf die Enden der Füße (4) aufgepreßt und/oder aufgeschweißt und/oder aufgelötet sind.
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6. Baum-Schutzbügel nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Stopfen (6) aus wetterfestem Kunststoff besteht.
DE19797911028 1979-04-14 1979-04-14 Baum-schutzbuegel Expired DE7911028U1 (de)

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