DE78840C - Sicherheitskleideraufhänger - Google Patents

Sicherheitskleideraufhänger

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DE78840C
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DE
Germany
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hook
clothes
spring
wheel
nail
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78840D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. WEICKMANN, München, Reichenbachstr. 28
Publication of DE78840C publication Critical patent/DE78840C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B69/00Devices for locking clothing; Lockable clothing holders or hangers

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 68: Schlosserei.
Vorliegende Erfindung stellt einen Sicherheitskleideraufhä'nger dar, welcher ohne Schlüssel versperrbar ist und welcher ohne einen solchen nur - von dem betreffenden Inhaber geöffnet werden kann. Dieses wird bewirkt durch die Anordnung einer Zählscheibe, welche auf eine bestimmte Zahl eingestellt werden mufs, damit der Verschlufs geöffnet werden kann. Diese Zahl ist nur dem Inhaber des betreffenden Kleideraufhängers bekannt und kann dieselbe bei jedem Kleideraufhänger anders sein.
Fig. ι der Zeichnung zeigt eine Ansicht des geöffneten- und Fig. 2 eine solche des geschlossenen Kleideraufhängers; Fig. 3 ist ein Querschnitt und Fig. 4 eine Seitenansicht desselben, während die oberhalb stehenden Figuren die einzelnen Theile des Kleideraufhängers in verschiedenen Ansichten veranschaulichen.
Die Einrichtung ist folgende:
An einer Metallschiene a, welche unten mit einem Haken a1 zum Aufhängen der Kleidungsstücke und oben mit einem solchen a2 zum Aufhängen der Vorrichtung am Kleiderhaken oder Nagel versehen ist, ist ein Schieber b angeordnet, welcher mit einem vorstehenden Reifen c versehen ist. Auf diesem Reifen ist ein Haken d drehbar gelagert, welcher dem Haken a2 zugekehrt ist. Innen ist im Reifen c eine mit Zähnen versehene Zählscheibe e angeordnet, welche auf einem Dorn/ sitzt, der in einer Bohrung des Schiebers b drehbar und in einem Schlitz g der Schiene α verschiebbar gelagert und hinten mit einem Nietkopf oder einer ,Scheibe fl versehen ist. Durch letztere und eine am anderen Dornende befestigte Stellscheibe f2 werden die einzelnen Theile des Aufhängers zusammengehalten.
Der Haken a1 der Schiene <z liegt, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, wenn der Schieber herabgeschoben ist, zwischen dem Haken d und der Scheibe jf2, wodurch ein Aushängen der Kleidungsstücke aus demselben in dieser Stellung unmöglich ist. Ist nun die Vorrichtung an einen Kleidernagel η gehängt (Fig. 1), so ist es unmöglich, den Schieber b zu bewegen.
Die Verschlufsvorrichtung für die Haken a2 und d besteht in einer Feder h, welche am Reifen c befestigt und mit einem Haken versehen ist, welcher durch einen Einschnitt des Reifens in die Zähne des Rades e greift (Fig. 2, Verschluisstellung). Der Haken d ist an seinem inneren Rande mit einem excentrischen Ausschnitt i versehen, welcher sich in dieser Stellung dicht an die Feder anschliefst, was zur Folge hat, dafs der Haken d nicht geöffnet werden kann, da der excentrische Rand sich hierbei gegen die Feder stemmt. Das Rad e ist ferner noch mit einem Schlitz k und an der Peripherie mit einer Stelle versehen, welche nicht gezahnt ist. Soll nun der Haken d geöffnet werden, so mufs das Rad mittelst der Scheibe f2' so gedreht werden, dafs der Schlitz k über den Haken der Feder zu stehen kommt.
. Wird nun der Haken d gedreht, so schiebt der excentrische Rand desselben die Feder bezw. den Haken in den Schlitz des Rades und kann der Haken dann in die in Fig. 1 gezeichnete Offenstellung bewegt und die Vorrichtung vom Kleiderhaken η genommen werden.
Befindet sich die Vorrichtung in der Verschlufsstellung (Fig. 2), so macht sich das Einfallen des Federhakens in die Radzähne durch ein gut hör- und fühlbares Schnappen be-
merkbar. Ist der Schlitz Ar, wie in der Zeichnung, am dritten Zahne angeordnet, so kann der Verschlufs auf die Zahl drei bezw. das dritte Einschnappen geöffnet werden; liegt derselbe am fünften, zweiten, sechsten u. s. w., so kann der Verschlufs nach dem fünften, zweiten, sechsten u. s. w. Schnappen geöffnet werden. Das Zählen der Zähne bezw. Schnappen beginnt von der nichtgezahnten Stelle des Rades aus. Das. Nichtschnappen beim Drehen des Rades zeigt an, dafs sich diese nichtgezahnte Stelle des Rades am Federhaken befindet.
Um zu schliefsen, schiebt man die Schiene a im Schieber b ganz abwärts, wodurch der Haken α1 zum Einhängen der Garderobegegenstände zugänglich wird (Fig. 5 und strichpunktirte Stellung in Fig. 4). Sind die zu sichernden Kleidungsstücke in den Haken al eingehängt, so läfst man den Schieber mit der ganzen Mechanik in die Stellung Fig. 1 herabfallen, wodurch die Oeffnung des Hakens a1, wie aus Fig. 4 ersichtlich, verschlossen ist. Nun hängt man die Vorrichtung mit dem Haken a2 an den betreffenden Kleidernagel η und drückt den Haken d in die Verschlufsstellung (Fig. 2), worauf man durch eine Drehung des Rades e den Schlitz k dieses letzteren vom Federhaken abdreht, wodurch der Verschlufs vollständig hergestellt und ein Oeffnen des Hakens d unmöglich gemacht ist.
Zwecks Abnehmens des Aufhängers vom Kleidernagel stellt man zunächst die nichtgezahnte Stelle des Rades e auf den Haken der Feder h ein, worauf der Wissende durch Drehen der Stellscheibef2 leicht den Schlitz k auf diesen Haken einstellen und dann den Haken d öffnen und die Vorrichtung mit den Kleidern vom Nagel abnehmen kann. Nun schiebt man, wie vorher, wieder den Schieber b in die Stellung Fig. 5, worauf man die Garderobe- u. s. w. Gegenstände aus dem Haken al nehmen kann.
In der Verschlufsstellung überdeckt der Haken a'2 durch einen überhängenden Lappen den Haken c?, wodurch ein Abdrehen der Vorrichtung vom Kleidernagel durch Unbefugte verhindert ist.
Die Verschlufseinrichtung e h kann auch in der Weise ausgeführt werden, dafs die Zähne des Rades e nicht an dessen Peripherie, sondern an der unteren Fläche derselben angeordnet und ' die Feder h nicht aufsen am Reifen c, sondern innerhalb desselben auf dem Schieber b befestigt ist. Die Wirkungsweise bleibt hierbei im wesentlichen die gleiche, wie oben angegeben.
Um zu verhindern, dafs durch Abzwicken der Aufhängkettchen die Kleidungsstücke von diesem Aufhänger genommen werden, wird eine entsprechend starke Metallspange Z, Fig. 6, an Stelle des Kettchens oder neben dasselbe am Rock u. s. w. durch festes Annähen oder dergleichen befestigt.
Dieser Kleideraufhänger bietet anderen derartigen Vorrichtungen gegenüber unter anderem auch den grofsen Vortheil, dafs mit demselben die Kleidungsstücke auch dann stets bequem vom Nagel genommen werden können, wenn dieselben unterhalb einer gröfseren Anzahl später auf den gleichen Nagel gehängter Kleidungsstücke u. s. w. hängen sollten, ohne dafs letztere hierbei vom Nagel genommen werden müfsten, da die Vorrichtung mit den Kleidern nach Oeffnen des Hakens d leicht ausgehängt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherheitskleideraufhänger, bestehend aus einem mit einem Schieber (b) versehenen Doppelhaken (a al) in Verbindung mit einem am Schieber drehbaren Haken (d), welch beide am Kleidernagel oder dergl. zusammengeklemmt und in dieser Stellung durch ein am Schieber bezw. einem Stift ffJ gelagertes Sperrrad mit Feder gesperrt werden, während die Kleidungsstücke in den Haken al gehängt und hier durch den Schieber (b) oder eine zur Verstellung des Sperrrades dienende Zählscheibe oder dergl. verschlossen gehalten werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78840D Sicherheitskleideraufhänger Expired - Lifetime DE78840C (de)

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