DE78784C - Verfahren und Vorrichtung, um Metallgegenstände mit schützendem Ueberzug zu versehen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung, um Metallgegenstände mit schützendem Ueberzug zu versehen

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DE78784C
DE78784C DENDAT78784D DE78784DA DE78784C DE 78784 C DE78784 C DE 78784C DE NDAT78784 D DENDAT78784 D DE NDAT78784D DE 78784D A DE78784D A DE 78784DA DE 78784 C DE78784 C DE 78784C
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DE
Germany
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vapors
paraffin
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mass
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DENDAT78784D
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Dr. G. de LAVAL, Stockholm, Handtverkaregatan 16 A
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23FNON-MECHANICAL REMOVAL OF METALLIC MATERIAL FROM SURFACE; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL; MULTI-STEP PROCESSES FOR SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL INVOLVING AT LEAST ONE PROCESS PROVIDED FOR IN CLASS C23 AND AT LEAST ONE PROCESS COVERED BY SUBCLASS C21D OR C22F OR CLASS C25
    • C23F15/00Other methods of preventing corrosion or incrustation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08Anti-corrosive paints

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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Claims (2)

KAISERLICHES K PATENTAMT. 4u: Gegenstände aus Eisen oder Stahl, besonders Patronenhalter und Patronenhülsen, können nach vorliegender Erfindung mit einem schützenden Ueberzug dadurch versehen werden, dafs sie in einer indifferenten Atmosphäre geglüht und darauf im glühenden Zustande in eine so viel wie möglich säurefreie, Kohlenwasserstoff enthaltende Masse, wie z. B. Paraffin, eingetaucht werden. Die Gegenstände werden darauf aus dem Bad von geschmolzenem Paraffin herausgenommen, wonach man sie abtropfen und trocknen läfst. Die Gegenstände haben dann an der Oberfläche einen Ueberzug von schwarzblauer Farbe, welcher Ueberzug, wie es durch ausgeführte Versuche bewiesen worden, sich widerstandsfähig erweist u. A. gegen den Einflufs von Wasser, Luft und verdünnten Säuren. Die indifferente Atmosphäre, in welcher die Gegenstände geglüht werden, kann bequem aus den Dämpfen hergestellt werden, die sich beim Eintauchen der glühenden Gegenstände in die Kohlenwasserstoff enthaltende Masse entwickeln, und zwar dadurch, dafs diese Dämpfe in den Glühraum hineingeleitet werden. Ein derart construirter Apparat ist zur näheren Erläuterung der Erfindung auf der Zeichnung im Längenschnitt gezeigt. A ist ein Ofen, durch welchen ein Kanal B führt, welcher von den Flammen aus dem Feuerraum C bis zur Glühhitze erwärmt wird. Dieser -Kanal ist vermittelst der Röhre D mit einem Behälter E verbunden, in welchem die kohlenwasserstoff haltige Masse, wie z. B. Paraffin, durch Erwärmung von aufsen in irgend einer Weise in geschmolzenem Zustande gehalten wird. Die betreffenden Gegenstände werden in den Kanal B eingebracht, in welchem sie bald glühend werden, und werden dann entweder vermittelst einer Stange, einer Schaufel oder auch dadurch, dafs sie auf einer bewegbaren Kette oder dergl. angebracht werden, in die Röhre D hineingeführt, durch welche sie in das Paraffinbad hinunterfallen. Die hierdurch gebildeten Paraffindämpfe steigen durch die erwähnte Röhre hinauf und sammeln sich im Kanal B. Um das Hinausströmen der erwähnten Dämpfe nach aufsen zu verhindern, wenn die Gegenstände aus dem Behälter C herausgenommen werden, kann derselbe zweckmäfsig durch eine Scheidewand T in zwei Theile getheilt sein, wobei diese Scheidewand einen Flüssigkeitsverchlufs bildet, welcher die Dämpfe daran hindert, von der einen Abtheilung in die andere einzudringen. Die Gegenstände können somit ohne Schwierigkeit durch eine mit einem Deckel versehene Oeffnung G herausgenommen werden; wenn einige Gegenstände in das Bad eingeführt worden sind, werden nach und nach andere in den Kanal E hineingebracht. Patenτ-Ansprüche:
1. Ein Verfahren, um Gegenstände aus Eisen oder Stahl und anderen Metallen mit einem schützenden Ueberzug zu versehen, darin bestehend, dafs die Gegenstände in einer indifferenten Atmosphäre geglüht und im
glühenden Zustande in eine möglichst säurefreie, Kohlenwasserstoff enthaltende Masse, wie z. B. Paraffin, eingetaucht werden.
2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des durch Patent-Anspruch ι. geschützten Verfahrens, dadurch gekennzeichnet, dafs die beim Eintauchen der Gegenstände in die Kohlenwasserstoff enthaltende Masse gebildeten Dämpfe in den Glühraum hineingeleitet werden ,behufs Erzeugung der bei dem genannten Verfahren zu benutzenden indifferenten Atmosphäre.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT78784D Verfahren und Vorrichtung, um Metallgegenstände mit schützendem Ueberzug zu versehen Expired - Lifetime DE78784C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079420B (de) * 1954-10-14 1960-04-07 Siemens Ag Haftschicht fuer sauerstoffdurchlaessige, hitzebestaendige Farb- und Lackueberzuege auf Kupfer

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1079420B (de) * 1954-10-14 1960-04-07 Siemens Ag Haftschicht fuer sauerstoffdurchlaessige, hitzebestaendige Farb- und Lackueberzuege auf Kupfer

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