DE556016C - Verfahren zur Verbesserung von isolierenden Lackueberzuegen - Google Patents

Verfahren zur Verbesserung von isolierenden Lackueberzuegen

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DE556016C
DE556016C DE1930556016D DE556016DD DE556016C DE 556016 C DE556016 C DE 556016C DE 1930556016 D DE1930556016 D DE 1930556016D DE 556016D D DE556016D D DE 556016DD DE 556016 C DE556016 C DE 556016C
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lacquer coatings
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metal
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    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D3/00Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials
    • B05D3/14Pretreatment of surfaces to which liquids or other fluent materials are to be applied; After-treatment of applied coatings, e.g. intermediate treating of an applied coating preparatory to subsequent applications of liquids or other fluent materials by electrical means
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    • B05D3/141Plasma treatment
    • B05D3/142Pretreatment

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Description

  • Verfahren zur Verbesserung von isolierenden Lacküberzügen Bei demAufbringen von isolierendenLacken auf Metalle zeigen sich zuweilen Schwierigkeiten, die darin bestehen, daß insbesondere Öllacke die Metalle nicht vollständig netzen. Werden beispielsweise Metalle mit Öllacken lackiert, die bei höheren Temperaturen eingebrannt werden, so zieht sich während des Erhitzens der Lack von den Kanten, Ecken und anderen Unstetigkeitsstellen des zu lackierenden Gegenstandes zurück, so daß an diesen Stellen der Gegenstand ohne Lacküberzug bleibt bzw. Fehlstellen entstehen, die nicht isolieren. Der Grund der schlechten Netzbarkeit von Metallen durch Öl oder Lacke ist im allgemeinen auf Verunreinigungen mechanischer oder chemischer Art zurückzuführen.
  • Es ist bekannt, diese Verunreinigungen vor dem Lackieren durch einen Glühprozeß von dem Metall zu entfernen, worauf das Metall selbst durch mit Petroleum oder Terpentin getränkte Abstreifer geführt und dann erst durch das Lackbad in den Trockenofen gelangt. Teilweise ist der Grund der schlechten Netzbarkeit von Metallen in der auf der Oberfläche adsorbierten dünnen Gas- bzw. kondensierten Wasserdampfschicht zu sehen, die sich mit den übrigen Verunreinigungen durch den Glühprozeß entfernen läßt, wobei jedoch nach den bekannten Verfahren in unerwünschter Weise eine Veränderung der Oberflächen der Metalle eintreten kann. Es ist ferner bekannt, Spulen u. dgl. mit Isolierlack: dadurch zu versehen, daß man sie zwecks Erhitzung und zum Entziehen etwaiger Feuchtigkeit in einen evakuierten Behälter legt, darauf den Lack in den evakuierten Raum bringt und schließlich durch Anwendung von Überdruck den Lack in alle Poren der zu überziehenden Gegenstände eindringen läßt.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird eine bessere Netzbarkeit und infolgedessen ein ununterbrochener Überzug von isolierenden Lacken auf Metall dadurch hergestellt, daß die auf der Metalloberfläche adsorbierten Gasreste oder oberflächlich gebundenen Dämpfe durch ein elektrostatisches Feld von genügender Stärke entfernt werden. Diese Behandlung kann vorzugsweise in dem Öl, mit dem das zu lackierende Metall überzogen werden soll, vorgenommen werden.
  • Bei der Lackdrahtfabrikation wird z. B. der zu überziehende Draht geerdet und von einer vorzugsweise ringförmigen Elektrode innerhalb des Öles umgeben. Diese Elektrode wird auf hohe Spannung geladen und erzeugt dadurch in der Umgebung des geerdeten Drahtes ein elektrisches Feld. Um Funkendurchschläge zu vermeiden, ist es zweckmäßig, die induzierte Elektrode mit einem festen, elektrischen Isolierstoff, z. B. Glas; zu umgeben. Bei Anlegung einer Spannung werden dann alle Gasreste, die sich auf dem Draht befinden, durch das elektrostatische Feld losgelöst. Die an der Drahtoberfläche erzeugte Feldstärke soll zweckmäßig höher sein als die Prüffeldstärke, der der Draht später ausgesetzt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Verbesserung von isolierenden Lacküberzügen auf Metallen durch vorherige Beseitigung der auf der Metalloberfläche adsorbierten Gasreste, dadurch gekennzeichnet, daß die Entgasung des Metalls in einem flüssigen Medium, vorzugsweise in dem Öl, mit dem es überzogen werden soll, durch ein elektrostatisches Feld vorgenommen wird, welches so stark ist, daß die oberflächlich gebundenen Dämpfe und Gase entfernt werden.
DE1930556016D 1930-03-13 1930-03-13 Verfahren zur Verbesserung von isolierenden Lackueberzuegen Expired DE556016C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086154B (de) * 1951-02-14 1960-07-28 J & Otto Krebber Verfahren, Vorrichtung und Anlage zur Vorbereitung von Anstrichflaechen auf Stahl oder Eisen durch Beseitigung der unsichtbaren Feuchtigkeit
DE1176531B (de) * 1958-05-24 1964-08-20 Wilhelm Schmidding Fa Verfahren zum Lackieren von Leichtmetall-Bierfaessern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1086154B (de) * 1951-02-14 1960-07-28 J & Otto Krebber Verfahren, Vorrichtung und Anlage zur Vorbereitung von Anstrichflaechen auf Stahl oder Eisen durch Beseitigung der unsichtbaren Feuchtigkeit
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