DE78778C - Gabelkopf aus Blech für Fahrräder - Google Patents

Gabelkopf aus Blech für Fahrräder

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DE78778C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K21/00Steering devices
    • B62K21/04Fork crowns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein aus Stahlblech gebogener Gabelkopf für Fahrräder. Derselbe ist sehr leicht und die Herstellungsart gestattet, tadellose Köpfe von grofser Haltbarkeit auf billige Weise anzufertigen, und zwar werden die Gabelköpfe aus zwei durch Treiben und Zusammenbiegen in ihre endgültige Form gebrachten Stahlblechtheilen hergestellt. Der erste dieser Theile ist der horizontale Querbolzen, dessen beiderseitige Enden zu Kapseln ausgebildet sind, welche die Enden der Gabelzweige aufnehmen. Der zweite Theil besteht aus einem um den mittleren Theil des Querbolzens gelegten Ring, welcher zugleich eine zur Aufnahme für das Ende des Lenkrohres dienende Kapsel bildet.
Die verschiedenen Phasen der Herstellung des Querbolzens, welcher die Verbindung der beiden Gabelzweige vermittelt, sind in beiliegender Zeichnung in den Fig. 1 bis 16 veranschaulicht; die sich auf die Herstellung des zur Verbindung der Gabel mit dem Lenkrohr dienenden Bandes beziehenden Phasen sind in den Fig. 17 bis 20 dargestellt. Zur Herstellung des Querbolzens schneidet man zunächst ein in Fig. 1 in Aufsicht gezeigtes Stück Stahlblech aus und unterwirft dasselbe einem vorläufigen Treibprocefs, durch welchen ihm die in den Fig. 2, 3 und 4 dargestellte Form gegeben wird. Es besitzt nunmehr die Form eines Troges, dessen Enden b b tiefer und breiter sind als der mittlere Theil c.
Durch einen weiteren Treibprocefs wird dem Querbolzen eine ausgeprägtere, in den Fig. 5, 6 und 7 veranschaulichte Form gegeben, indem bei dieser Operation die Höhe der Seitenflügel dd, welche das Rohr des Querbolzens bilden sollen, vermehrt und dem Boden e der Kapseln b eine regelmäfsigere ovale Form gegeben wird.
Hierauf unterwirft man das Arbeitsstück einem dritten Treibprocefs, durch welchen die ovale Form der Kapseln b vervollständigt wird und die Ränder noch etwas geneigt, wie in den Fig. 8, 9 und 10 gezeigt. Gleichzeitig nimmt der Boden des mittleren Theiles c halbcylindrische Form an, wie dies in Fig. 10 im Querschnitt gezeigt wird.
Durch einen vierten, durch die Fig. 11, 12 und 13 vergegenwärtigten Treibprocefs wird den Kapseln b b die bestimmte Gestalt des äufseren Profils der Gabelzweige mitgetheilt, welche dieselben in ihrem Innern' aufnehmen sollen.
Hierauf bildet man den mittleren Theil c, indem man die seitlichen Flügel dd zu einer Röhre zusammenrollt, wie dies die Fig. 14, 15 und 16 zeigen. Je nach Belieben kann man, wie durch Fig. 14 und 15 veranschaulicht, vor dem Umbiegen der Seitenflügel dd ein Stück von einem Rohr f in das Innere des Querboizens hineinschieben.
Um den die Verbindung der Gabel mit dem Lenkrohr vermittelnden Hals zu bilden, schneidet man ein Stück Stahlblech g von der in Fig. 17 wiedergegebenen Gestalt aus, welches alsdann in der in den Fig. 18, 19 und 2,0 gezeigten Weise getrieben wird. Die beiden Enden h h werden, wie besonders in Fig. 20 dargestellt, halbcylindrisch und die Ränder ii des mittleren Theiles dem mittleren Theil c des Querbolzens entsprechend gekrümmt.

Claims (1)

  1. Nunmehr wird das Band g um den Querbolzen herumgelegt und dadurch ein Ring m., Fig. 2i und 22, gebildet. Das Einführen des Rohrendes f, . Fig. 14, 15 und 16, in den Querbolzen hat den Zweck, eine Deformation des letzteren während des Umlegens des Bandes um seinen mittleren Theil zu vermeiden. Die beiden Enden h h des ringförmig zusammengebogenen Bandes werden mit einander vereinigt und bilden ein vollständiges Rohr. Auf diese Weise erhält man also ein Gabelkopfstück mit drei Hülsen b b und h, von denen die ersten beiden zur Aufnahme der Gabelzweige k k und die letztere zur Aufnahme des Lenkrohres / bestimmt sind. Die Gabelzweige und das Rohr Z sind in den Fig. 21 und 22. nur durch strichpunktirte Linien angedeutet. Die Kapseln der seitlichen Ansätze b b dienen selbst zum Verschliefsen der Gabelzweigenden.
    Nachdem alle Theile mit einander vereinigt sind, verlöthet man dieselben unter einander, und erzielt auf diese Weise einen sehr geeigneten, absolut tadellosen Gabelkopf.
    Pateντ-Anspruch:
    Ein Gabelkopf aus Metallblech für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs um einen zur Aufnahme der Gabelzweige dienenden, mit kapselartig ausgebildeten Enden (b) versehenen Querbolzen (c) ein zweiter, ebenfalls aus einem Blechtheil bestehender Streifen (g) herumgelegt ist, dessen beiderseitige Enden eine zur Aufnahme für das Lenkrohrende dienende Kapsel^ bilden, zu dem Zweck, Gewichtsverminderung bei Erhöhung der Festigkeit zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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