DE77952C - Verfahren zur Herstellung von Radfelgenkränzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Radfelgenkränzen

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DE77952C
DE77952C DENDAT77952D DE77952DA DE77952C DE 77952 C DE77952 C DE 77952C DE NDAT77952 D DENDAT77952 D DE NDAT77952D DE 77952D A DE77952D A DE 77952DA DE 77952 C DE77952 C DE 77952C
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Germany
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rim
tube
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cross
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT77952D
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English (en)
Original Assignee
G. nossiter, Birmingham, u. W. B. hawkes, Handsworth
Publication of DE77952C publication Critical patent/DE77952C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/26Making other particular articles wheels or the like
    • B21D53/30Making other particular articles wheels or the like wheel rims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT:
- JVl 77952 T7 PA
in HANDSWORTH.
Das nachstehend näher erläuterte Verfahren dient zur Herstellung von saum- oder nahtlosen hohlen Felgenkränzen für Fahrräder und andere Zwecke aus durch Walzen eigens geformten, mit Längsrippen versehenen Röhren.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt durch eine nach bekannter Art mit Flanlschen versehene nahtlose Röhre,
Fig. 2 eine derartige Röhre während des Ganges durch Walzen, welche die beiden Flantschen umbiegen,
Fig. 3 ein Querschnitt einer Röhre mit den dicht an ihre Aufsenwandungen angelegten Flantschen;
Fig. 4 und 5 sind eine Endansicht und ein Querschnitt einer Lehre oder Matrize, durch welche die Röhre mit theilweise umgebogenen Flantschen zur Vollendung der Ümbiegung gezogen wird;
Fig. 6 ist ein theilweiser Schnitt und eine Ansicht eines aus dem so bearbeiteten Flantsch hergestellten Felgenkranzes.
Um aus einer wie in Fig. 1 dargestellten Röhre einen Felgenkranz herzustellen, zieht man diese Röhre durch Rillen oder Furchen in geeigneten Walzen DD, Fig. 2, welche Rillen oder Furchen derart gestaltet sind, dafs sie ermöglichen, die Walzen DD gegen einander zu pressen; die eine Seite bezw. Kante jeder Furche ist geeignet, derart auf jeden Flantsch C C einzuwirken, dafs, wenn die Röhre' durch die Walzen gezogen ist, die gegenüberliegenden Flantschen in einem Winkel von ca. 45° zur Röhrenachse geneigt oder umgebogen sind, d. h. dafs die Röhre nach dem Gang durch die Walzen einerseits einen aufwärts gebogenen und andererseits einen abwärts gebogenen Flantsch aufweist, wie in Fig. 2 im Querschnitt während des Ganges durch die Walzen dargestellt ist. Die mit den so umgebogenen gegenüberliegenden Flantschen versehene Röhre wird alsdann durch eine in Fig. 4 in Endansicht und in Fig. 5 im Querschnitt dargestellte Matrize E gezogen, deren Eintrittsöffnung für die Aufnahme der umge-. bogenen Flantschen C C mit geeigneten Aussparungen FG versehen sind, welche Aussparungen nach dem Innern zu, wie in Fig. 5 gezeigt, verlaufen, in der Weise, dafs, wenn die Röhre durch diese Matrize gezogen wird, die beiden Flantschen C C dicht an die beiden Aufsenseiten B B der Röhre, wie in Fig. 3 gezeigt, angeprefst werden.
Die Aussparungen in der Eintrittsöffnung der Matrize zur Aufnahme der Flantschen stehen, wie in Fig. 4 durch die punktirte Linie a-b veranschaulicht ist, einander diametral gegenüber. Der Querschnitt in Fig. 5 ist durch diese Matrize nach dieser punktirten Linie gelegt. .
Zur Herstellung einer Felgenform für Radkränze aus einer solchen Röhre werden die Querschnitte derart gewählt, dafs sie der Innenseite (d. h. der Speichenseite) der Felge eine gleichförmige convexe Aufsenseite B \ Fig. 6, mit einem längs der Mitte dicht an sie anschliefsenden verstärkenden Flantsch C und der
a'ufseren Seite der genannten Felge eine durchweg concave Aufsenseite JS2 mit einer Einkerbung oder Rille in der Mitte darbieten, wobei der Boden dieser letztgenannten Rille ebenfalls mit einem verstärkenden Flantsch C, welcher dicht an dem Metall anliegt, versehen ist. Die beiden verstärkenden Flantscheri CC liegen so einander gegenüber und bieten in der von den Speichen durchdrungenen Linie der Felge eine bedeutende Querschnittsfestigkeit. Um die Röhre auf diesen Querschnitt zu bringen, wird dieselbe durch Walzen und über einen Dorn von der gewünschten Form gezogen. Nach dieser Operation ist nur noch nöthig, die Röhre durch den gewöhnlichen Drei-Rollen-Felgenform-Apparat zu ziehen, um sie zum Zwecke der Bildung eines Felgenkranzes, welcher in der üblichen Weise an den Verbindungsstellen verlöthet wird, kreisfötmig zu biegen.
Nach diesem Verfahren wird also ein doppelt beflantschter,· saum- oder nahtloser, hohler Felgenkranz aus einer mit Flantschen versehenen nahtlosen Röhre hergestellt und sind diese Felgenkränze von bedeutender Festigkeit bei verhältnifsmäfsig geringem Metallgewicht.
Der Felgenquerschnitt kann verschiedene Abänderungen erfahren, vorausgesetzt, dafs er geeignet ist, den vorliegenden Röhrenfelgenkranz mit Längsrippen aufzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Radfelgenkränzen, dadurch gekennzeichnet, dafs nahtlose, mit seitlichen Längsfiantschen "versehene Röhren durch geeignete Matrizen gezogen werden, zum Zwecke, den Felgenkranz an jener Stelle, wo die Speichen denselben durchdringen, mit verdickten, doppelt beflantschten Wandungen zu versehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT77952D Verfahren zur Herstellung von Radfelgenkränzen Expired - Lifetime DE77952C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE928642C (de) * 1950-07-28 1955-06-06 Andre Huet Verfahren zur Warmverformung eines Rohres mit kreisfoermigem Innenquerschnitt zur Erzielung von Laengsrippen

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